So klaust du bei anderen Blogs richtig! – 5 praktische Tipps

So klaust du bei anderen Blogs richtig! - 5 praktische TippsContentklau ist in. Was ist auch einfacher, als sich auf anderen Websites und Blogs zu bedienen? Innerhalb von Minuten hat man tausende Artikel, mit denen man “tolle” Sachen anstellen kann.

Aber mal abgesehen davon, dass dies eine Urheberrechtsverletzung ist, die abgemahnt werden kann, wird man mit geklauten Inhalten keinen erfolgreichen Blog aufbauen.

Deshalb geht es heute um das Thema “So klaust du bei anderen Blogs richtig” und zwar ohne wirklich zu klauen.

So klaust du bei anderen Blogs richtig

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Ich finde in regelmäßigen Abständen irgendeinen Blog im Web, der den Inhalt meines RSS-Feeds ausgelesen oder gar ganze Artikel kopiert und bei sich veröffentlicht hat. Das ist natürlich ärgerlich, besonders wenn dieser geklaute Artikel dann in Google (zumindest kurzfristig) vor mir steht.

Artikel zu schreiben, besonders dann, wenn sie unique sind, bedeutet einiges an Arbeit. Und so etwas klaut man auch nicht einfach 1:1 von anderen Bloggern. Zumal es sich um eine Urheberrechtsverletzung handelt.

Die Inhalte anderer Blogs können aber eine große Hilfe sein, wenn man für den eigenen Blog Inhalte braucht. Anstatt aber einfach andere Texte zu kopieren und evtl. leicht angepasst bei sich selber zu veröffentlichen, möchte ich euch heute 5 Möglichkeiten vorstellen, bei anderen Blogs rechtsicher und moralisch vertretbar “zu klauen oder zu stehlen”.

  1. Inspiration

    Die häufigsten Methode des erlaubten “Diebstahls” ist sicher die Inspiration. Ich lese viele Blogs und stoße dabei immer auf Artikel, die ich interessant finde und die mich zu eigenen Artikeln inspirieren.

    Ein guter Blogger liest viele andere Blogs, genauso wie ein guter Schriftsteller viele Bücher liest. Nur dann weiß der Blogger, was in seiner “Branche” los ist.

    Ohne andere Blogs und deren Artikel hätte ich sicher deutlich weniger eigene Artikel-Ideen.

  2. Den Gedanken weiterführen

    Eine weitere Möglichkeit ist es, den Inhalt eines fremden Blogposts weiterzuführen. Schreibt also jemand z.B. über 5 Tipps, wie man andere Blogposts nutzen kann ohne zu klauen, dann könnte man einen eigenen Artikel schreiben, in dem man 5 weitere Tipps zusammenträgt. ;-)

    Wenn man dann noch den Originalpost verlinkt, bekommt man oft sogar noch einen Backlink.

    Wichtig ist bei diesem Ansatz auf jeden Fall, dass man weiterdenkt und bestehende Artikel nicht einfach nur liest und gut ist. Als guter Blogger muss man ständig die Augen offen halten.

  3. Artikel-Idee anpassen

    Ein ähnlicher Ansatz ist es, das Konzept eines Artikels zu kopieren. Schreibt also jemand über die “10 besten Urlaubsziele für Familien, dann könnte man in seinem eigenen Brettspiel-Blog z.B. einen Artikel zum Thema Die 10 besten Brettspiele für Familien schreiben.

    Gerade kreative Blogger finden immer wieder neue Ansätze sich einem Thema zu nähern. Es ist nicht verboten, solche Herangehensweisen ebenfalls zu nutzen.

  4. Backlinks* entdecken

    Auch aus SEO-Sicht kann es sich lohnen bei anderen Blogs zu klauen. So kann man sich z.B. mit Backlink-Tools anschauen, welche Backlinks Blogs in der eigenen Nischen haben.

    Auf diese Weise findet man selbst interessante Backlink-Quellen, die man für den eigenen Blog nutzen kann. Gerade im SEO-Bereich ist das eine gute Vorgehensweise, um z.B. mit einem neuen Blog schneller zu ranken.

  5. Lernen

    Für Blogger, die sich ernsthaft verbessern wollen, sind andere Blogs vor allem eines: Lern-Beispiele. Wer andere Blogs aufmerksam liest und sich auch sonst dort gut umschaut und sich zum Beispiel darüber Gedanken macht, warum dieser Blogger, das jetzt so und so gemacht hat, der kann sehr viel lernen.

    Viele Elemente meiner Blogs habe ich zum Beispiel auf Grund meiner eigenen Erfahrungen, aber auch auf Basis anderer Blogs erstellt. Man schaut sich an was andere machen, testet dies in eigenen Projekten und behält es dann, wenn es funktioniert.

Andere Blogs nutzen statt klauen

Wie man sieht, sind andere Blogs und deren Inhalte wichtig. Aber anstatt die Inhalte einfach nur zu kopieren, sollte man sich stattdessen inspirieren lassen, Konzepte entdecken und selber testen und natürlich ganz einfach von anderen lernen.

Denn nur wer diesen aktiven Prozess durchmacht, kann selber wirklich ein besserer Blogger werden. Wer einfach nur kopiert ohne nachzudenken, wird dagegen nicht besser werden.

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Wie nutzt ihr andere Blogs?

Habt ihr weitere Ideen und Tipps, wie man andere Blogs nutzen kann, ohne zu klauen oder zu kopieren?

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7 Gedanken zu „So klaust du bei anderen Blogs richtig! – 5 praktische Tipps“

  1. Hey Peer!

    Netter Artikel und hilfreiche Tipps für vor allem neue Blogger. Ich kenne diese schon und verwende sie teilweise auch selber auf meinen Webseiten wenn ich mal wieder neue Artikel Ideen brauche. Auch um nicht Stunden oder Tage lange recherchieren zu müssen ist das “zusammen suchen” von hilfreichen Informationen auf anderen Webseiten (je nach Themengebiet) eine super Möglichkeit.

    Und nochmal für alle: Inspirieren lassen oder wichtige Informationen aus fremden Content zu suchen ist was anderes, als den Text 1:1 zu kopieren.. Damit tut ihr dem Autor und auch euch nichts gutes! (Egal ob aus Menschlicher oder SEO Sicht)

    Antworten
    • Letzteres ist nicht unwichtig. Auch kann dann ruhig darauf hingewiesen werden, woher eine Idee stammt, inklusive einem fairen Link zum Original oder zur Quelle, wenn das Thema nur aufgegriffen wird. Früher war das ganz normal, heute gibt es überall sinnlosen Linkgeiz, der gar keinen Sinn macht. Also inspirieren lassen und fair verlinken.

      Antworten
  2. Cooler Beitrag, Peer! Es wird viel zu viel kopiert in der Bloggerwelt. Vielleicht nicht 1:1 sodass es eine Urheberrechtsverletzung ist aber zu gewissen Themen äußert sich einfach jeder und ich frage mich teilweise was dieser massenhafte Content alles soll.

    Lieber wenig und dafür intelligenten und hilfreichen Content!

    Antworten
    • Nur, dass der dann gleich massenhaft kopiert werden würde ;-)

      Das ist ja das Problem. Jemand macht was Gutes und schon schon ziehen die anderen nach.

      Antworten
  3. Beim wissenschaftlichen Arbeiten wird zitiert, wenn man sich von anderen Ideen holt. Beim Bloggen hat sich das noch nicht durchgesetzt. Vielleicht ist es zu viel Arbeit oder man will die geklaute Idee als eigene verkaufen. Aber eigentlich ist das schade, denn wenn man andere zitiert, zeigt das, dass man viel zum Thema gelesen und sich intensiv damit beschäftigt hat.

    Ganze Absätze oder gar Artikel zu kopieren ist nicht nur rechtlich bedenklich, es ist auch langweilig und hat nichts mit Bloggen zu tun.

    Antworten
    • Lieber Fritz,
      kann Dir nicht mehr zustimmen. Guten Inhalt verwenden und die Ideenquelle nennen ist doch nur authentisch und schmälert keinen.

      Antworten
  4. Hi Peer!

    Ich mach’s wie Du.

    Ich habe einen Feed-Reader mit zahlreichen Blogs gefüttert. Wenn es ein neues Thema gibt, das mir gefällt und auch gut zu unserem Blog passen würde, lasse mich davon inspirieren: Was kann ich anders oder besser machen? Kann ich auf einen bestehenden Artikel des anderen Bloggers aufbauen? Ich beleuchte die spannenden Themen dann aus einem anderen Blickwinkel. Außerdem übernehme ich gern Techniken und Stile, die mich beeindrucken und werfe ein Auge auf die Produkte, die andere als Affiliates bewerben.

    Viele Beiträge im RSS-Reader sind leider „irgendwie so la la“, wie man heute sagt. Das meiste ist Werbung. Die anderen Themen hat man gefühlt schon tausendfach gelesen (wahrscheinlich, weil sie „kopiert“ sind). Aber gerade bei Deinen Beiträgen bleibe ich immer wieder hängen und weiß nicht genau, wieso. ;-) Es liegt wohl daran, dass sie so ehrlich und hilfreich sind und ich es toll finde, wenn Blogger ihre Meinung sagen und ein Thema kreativ und humorvoll angehen. :-)

    Mal ganz im Ernst: Was soll die Kopiererei bringen? Selbst, wenn der Artikel kurzfristig bei Google vor dem Original ranken sollte, fehlt dabei doch eines: diese tiefe, innere Zufriedenheit, die sich einstellt, wenn man etwas selbst geschaffen hat. Die Freude über die eigene Kreativität und die Rückmeldung der Leser, die das ebenso sehen.

    Liebe Grüße
    Patrick

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