18 einfache Tipps zur Content Optimierung für mehr Besucher, Backlinks und Einnahmen

18 einfache Tipps zur Content Optimierung für mehr Besucher, Backlinks und EinnahmenHeute geht es um die Content Optimierung von Websites und Blogs. Dazu gebe ich im Folgenden 18 einfache Tipps.

Neben der Erstellung neuer Artikel fällt darunter auch die Optimierung der bestehender Inhalte, aber leider wird diese Optimierung von vielen eher vernachlässigt. Dabei wirkt sich diese positiv auf Besucher, Backlinks und Einnahmen aus.

Welche Tipps zur Content Optimierung älterer Inhalte ich geben kann und wie ich das bei meiner Websites und Blogs angehe, erfahrt ihr im Folgenden, inklusive Beispielen und Best Practices. Ich freue mich sehr auf euer Feedback und eure Erfahrungen.

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Content Optimierung – Neu vs. Alt

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Content Optimierung kann man aus unterschiedlichen Perspektiven sehen.

Zum einen kann damit einfach die gesamte Inhaltsoptimierung einer Website oder eines Blogs gemeint sein. Dabei schaut man sich in einem Content Audit an, welche Inhalte es bisher gibt und wie diese performen. Zudem analysiert man mögliche Potentiale und die Konkurrenz, um Ideen für neue gute Inhalte zu erhalten.

Im engeren Sinne kann man damit aber auch die Optimierung einzelner älterer Artikel meinen, die schon länger online sind. Diese haben oft veraltete Bestandteile oder man kann neue Tipps und Erfahrungen hinzufügen.

Ich verstehe die Content Optimierung als eine Kombination dieser beiden Sichtweisen, denn man sollte sich sowohl einen Gesamtüberblick verschaffen und das große Ganze im Auge behalten, als auch einzelne Artikel optimieren und verbessern.

Deshalb gebe ich in diesem Artikel 18 einfache Tipps zur Optimierung bestehender Inhalte. Schließlich ist das bei vielen Websites und Blogs eine Goldgrube, die leider viele Website-Betreiber nicht nutzen und damit Traffic-Potential verschenken.

Ranking-Veränderungen optimierter Artikel überwachen

Um nach der Optimierung überhaupt erkennen zu können, ob diese etwas gebracht hat, solltest du ein SEO Tool* nutzen. Ich setze dafür das Tool SERPBOT ein. Damit kann man in der kostenlosen Version schon eine Menge Keyword-Rankings in Google analysieren und überwachen. Schließlich sind bessere Rankings in Google eines der Hauptziele unserer Optimierungen der Inhalte.

Die Pro Version* bietet noch viele weitere Möglichkeiten und mit dem Rabattcode erfolg-mit-serpbot könnt ihr im ersten Monat 80% und danach dauerhaft 20% pro Monat sparen.

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18 einfache Tipps zur Content Optimierung

Um dir die Content Optimierung zu erleichtern, habe ich 18 einfache Tipps zusammengetragen, mit deren Hilfe du bestehende Inhalte verbessern kannst.

Dabei gibt es teilweise Überschneidungen zur Suchmaschinenoptimierung, die eigentlich eine etwas andere Baustelle ist, aber wirklich trennen kann man Content und SEO-relevante Optimierungen sowieso nicht.

  1. Artikel-Analyse

    Bevor du damit beginnst deine bestehenden Artikel zu optimieren, solltest du erstmal analysieren, welche davon die bisher erfolgreichsten sind. Dazu kannst du in die eigenen Statistiken schauen, aber auch der Blick in die Google Search Console lohnt sich, denn dort sieht man nicht nur die aktuell wichtigsten Keywords und Artikel, sondern man kann auch die durchschnittliche Klickrate in den Suchergebnissen sehen.

    18 einfache Tipps zur Content Optimierung für mehr Besucher

    So lohnen sich vor allem Artikel für eine Optimierung, die viele Impressions in den Suchergebnissen haben (also oft bei einer Nutzer-Suche angezeigt werden), aber relativ wenige Klicks bekommen. Solche Artikel bieten das meiste Potential.

    Für die erste “Optimierungs-Runde” solltest du dir die 10 wichtigsten Artikel deiner Website vornehmen, da deren Optimierung die größten Effekte haben wird.

    Zudem solltest du dir überlegen, für wen du deine Inhalte eigentlich schreibst und was du erreichen möchtest (z.B. Affiliate Sales). Das hilft ebenfalls dabei die Inhalte entsprechend anzupassen.

  2. Konkurrenz-Analyse

    Vor dem Start der Optimierung eines Artikels solltest du einen Blick auf die Konkurrenz bei dem Hauptkeyword des Artikels werfen. Dazu suchst du einfach nach dem Keyword in Google (dabei solltest du nicht eingeloggt sein bei Google) und schaust dir die Top 20-30 Suchergebnisse genauer an.

    Du solltest nicht nur die Top 10 analysieren, da dort oft schlechter optimierte, aber dafür Domain-starke Suchergebnisse angezeigt werden. Oft finden sich unter den Plätzen 11 – 30 schwächere Websites, die aber eigentlich besser optimiert sind.

    Auf jeden Fall kannst du von den Top 30 Suchergebnissen Ideen für die Optimierung des eigenen Artikels sammeln und erkennst, auf was Google besonderen Wert legt.

  3. Überschriften optimieren

    Ganz wichtig ist die Überschrift des Artikels. Dieser sollte das Thema des Beitrags sehr gut zeigen und zudem neugierig machen. Dazu eignen sich z.B. Zahlen, bestimmte Benefits und andere Formulierungen, die neugierig machen.

    Dabei sollte die Überschrift das Hauptkeyword enthalten und nicht zu lang sein.

  4. Zwischenüberschriften

    Viele Besucher scannen der Artikel-Inhalt, sie überfliegen diesen also. Deshalb solltest du ausreichend Zwischenüberschriften einfügen, die inhaltliche Abschnitte gliedern.

    Das ist viel besser, als eine langen Fließtext zu haben, den die meisten nicht lesen und einfach wieder die Website verlassen.

  5. Absätze

    Zum vorherigen Punkt gehört ebenfalls, dass man den Artikeltext in logische Abschnitte unterteilt und keine zu langen Fließtext-Abschnitte nutzt.

    Je kleiner die Häppchen sind, umso eher werden sie gelesen.

  6. Zusammenfassung am Anfang

    Bei vielen Artikeln kann es sich lohnen, eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Aussage des Artikels an den Anfang zu stellen (nach der Einleitung, aber noch im sofort sichtbaren Bereich).

    Das sorgt ebenfalls dafür, dass das Nutzungserlebnis für die Besucher besser wird und sie sofort sehen, dass der Artikel hilfreich ist.

  7. Hervorhebungen

    Ebenfalls hilfreich ist es Hervorhebungen im Text zu nutzen. Das lockert diesen auf und verhindert, dass Besucher von gleichförmigen Fließtext-Massen abgeschreckt werden.

    So kann man wichtige Aussagen fett machen, Zitate hervorheben und mehr.

  8. Listen

    Zu dem vorherigen Punkt gehören zudem Listen, die man auf jeden Fall nutzen sollte. Besucher lieben solche “Bullet Points” oder auch nummerierte Listen (wie diese hier).

    Diese sind sehr leicht zu lesen und bieten einen guten Überblick.

  9. Daten, Statistiken und Fakten

    Um nicht nur die Besucher, sondern auch Google davon zu überzeugen, dass man ein Experte auf dem Themengebiet ist, sollte man Daten, Statistiken und Fakten nutzen. Diese muss man natürlich recherchieren oder durch eigene Analysen/Studien/Umfragen erhalten.

    Ggf. solltest du bei der Content Optimierung bestehende Daten im Artikel aktualisieren und auf den neuesten Stand bringen.

    Insgesamt sorgen Daten, Statistiken und Fakten für mehr Vertrauen und damit eine höhere Verweildauer.

  10. Fragen beantworten

    Sehr gut hat bei mir in der Vergangenheit der Einbau von typischen Nutzer-Fragen funktioniert. Entweder schreibt man den ganzen Artikel so um, dass man eine bestimmte Frage beantwortet (die Frage dann also auch in die Überschrift …). Alternativ kann man den bestehenden Artikel-Inhalt um solche häufigen Fragen ergänzen und Antworten darauf geben.

    Typische Fragen der eigenen Zielgruppe finde man z.B. in Kommentaren, auf Social Networks, in Foren oder in Mails. Aber auch Tools wie answerthepublic.com helfen dabei häufige Fragen zu finden.

    Auch der Blick in Google lohnt sich, da in den Suchergebnissen oft typische Fragen von Nutzern angezeigt werden. Diese kann man im eigenen Artikel beantworten.

    18 einfache Tipps zur Content Optimierung für mehr Besucher

  11. Praxisbeispiele und Erfahrungen

    Optimiert man ältere Artikel, kann man oft neue eigene Erfahrungen ergänzen oder neue Beispiele vorstellen.

    Gerade diese persönlichen Inhalte, Tipps und Einblicke kann und sollte man in bestehenden Artikeln ergänzen, denn das ist nicht nur für die Leser meist sehr spannend, es macht deine Artikel auch einzigartig.

  12. Bewertung

    Bewertungen sind für viele Besucher eine interessante Sache, denn die meisten wollen sich oft gar nicht den ganzen Artikel durchlesen, sondern ein kurzes Fazit erhalten.

    Bewertungen mit schema.org (z.B. durch ein Review-Plugin) sorgen nicht nur dafür, dass die Leser im Artikel einen schnelleren Überblick und ein klares Fazit bekommen, sondern tragen ebenfalls zu mehr Klicks in den Suchergebnissen bei, da die Sternebewertung in Google angezeigt wird.

    18 einfache Tipps zur Content Optimierung für mehr Besucher

  13. Video/Audio

    Sehr hilfreich und wichtig sind auch Video- und Audio-Inhalte. Immer mehr Menschen möchten keine langen Text lesen bzw. verstehen diesen besser, wenn man den Inhalt zusätzlich in einem Video oder einer Audiodatei erläutert.

    Zudem ist es recht einfach aus einem Artikel, bzw. dessen Kernaussagen, ein kurzes Video (z.B. als Bildschirmaufnahme) zu machen.

  14. Fotos/Bilder/Grafiken

    Ebenfalls bei der Content Optimierung ergänzen sollte man Fotos, Bilder und Grafiken. Auch diese lockern den Text auf, helfen beim Verständnis des Inhaltes und kommen einfach besser bei den Lesern an.

    Idealerweise nutzt man eigene Fotos, Bilder und selbst erstellte Grafiken, aber auch passende Stockfotos können z.B. gut funktionieren.

  15. Externe Links

    Starke Überschneidungen zur Suchmaschinenoptimierung gibt es beim Einbau von externen Links. Damit sind nicht die Affiliatelinks gemeint, sondern normale Links zu anderen Websites.

    Sowohl die Leser wissen es zu schätzen, wenn man weitergehende Informationen verlinkt (das steigert das Vertrauen), als auch Google sieht so etwas positiv. Linkgeiz ist hier nicht angebracht.

  16. Interne Links

    Auch interne Links sind bei der Content Optimierung wichtig. Dabei sollte man zum einen passende eigene Artikel verlinken, die z.B. ein erwähntes Thema ausführlicher erläutern.

    Zum anderen solltest du von anderen bestehenden Artikeln zu dem Artikel verlinken, den du gerade optimierst.

  17. Inhaltsverzeichnis

    Ich nutze auf einigen Websites inzwischen ein Inhaltsverzeichnis für Artikel. Dabei handelt es sich um ein Plugin, welches automatisch ein Inhaltsverzeichnis aus den Zwischenüberschriften erstellt und verlinkt.

    18 einfache Tipps zur Content Optimierung für mehr Besucher

    Das sorgt ebenfalls für ein besseres Nutzer-Erlebnis, da die Besucher nicht nur einen schnellen Überblick über die Inhalte des Artikels bekommen, sondern auch direkt dorthin springen können. Und auch aus SEO-Gründen soll es Vorteile bringen.

  18. Rechtschreibung

    Zu guter Letzt solltest du deinen überarbeiteten Artikel auf die korrekte Rechtschreibung hin überprüfen. Diese muss nicht perfekt sein (sind meine Artikel auch nicht), aber es sollten nicht zu viele Fehler drin sein, denn das stört den Lesefluss und mindert im schlimmsten Fall das Vertrauen der Leser in die Inhalte.

    Deshalb lese ich meine fertig optimierten Artikel noch zweimal durch und korrigiere Fehler (dabei findet man übrigens meist auch noch inhaltliche Fehler oder Optimierungsmöglichkeiten).

Das sind also meine 18 einfachen Tipps, die bei der Content Optimierung helfen. Natürlich muss man nicht bei jedem Artikel alle Tipps anwenden, denn teilweise passt es einfach nicht. Aber je mehr man davon umsetzt, umso besser ist meistens das Ergebnis.

Du solltest auf jeden Fall nach der Optimierung die weitere Entwicklung (z.B. in der Search Console oder mit SERPBOT) überwachen und ggf. noch nachbessern.

Welche Erfahrungen konntest du mit der Optimierung älterer Inhalte bzw. des gesamten Inhaltes deiner Website sammeln?

Auf welche Fragen, Probleme und Erkenntnisse bist du dabei gestoßen? Hinterlasse einen Kommentar. Das würde mich freuen.

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14 Gedanken zu „18 einfache Tipps zur Content Optimierung für mehr Besucher, Backlinks und Einnahmen“

  1. Hallo Peer,
    danke für die hilfreichen Infos. Der Artikel kommt gerade zur richtigen Zeit. Ich bin gerade dabei, einige Texte zu überarbeiten.

    Jetzt stellt sich für mich die Frage: Wie machst du das dann wegen VG-Wort? Stellst du die Artikel dann neu ein? Wegen VG-Wort darf / soll man doch nicht zu viel ändern.

    Sonja

    Antworten
    • Gewisse Änderungen sind seitens der VG Wort okay. Es war mal die Rede von +/-10% Textumfang.

      Ich bin aber mittlerweile dazu übergegangen die meisten Artikel komplett neu zu veröffentlichen auch mit neuem VG Wort Pixel.

      Antworten
      • Hallo Peer, wo steht das denn bei VG Wort mit dem Verbot von mehr als geringfügigen Veränderungen eines Textes genau?

        Einen optimierten Artikel mit neuem VG Wort Pixel neu zu veröffentlichen, scheint mir auch nicht im Sinne des Erfinders zu sein. Denn das würde ja unter Umständen bedeuten, das der alte und neue Text die Mindestaufrufzahlen in einem Jahr erreichen und zu Ausschüttungen berechtigen, obwohl die Texte (sehr) ähnlich sind.

        Antworten
        • Hallo Marvin,
          ich konnte den Passus gerade auch nicht mehr bei der VG Wort finden und werde mal den Kontakt anschreiben. Es findet sich derzeit in den Teilnahmebedingungen der Hinweis: “Änderungen an einem gezählten Text sind unproblematisch.”
          Wie es allerdings mit der Änderung des Umfangs aussieht, dazu steht dort derzeit nichts.

          Grundsätzlich ist allerdings klar, dass man nicht einen 500 Zeichen Text im Nachhinein auf 1.800+ Zeichen aufblasen darf, damit man ihn melden kann. Das wäre Betrug.

          Wenn ich davon spreche einen Text zu optimieren, dann meine ich dabei aber auch, den alten Text offline zu nehmen. Wenn das mitten im Jahr passiert und der alte Text da schon die Mindestaufrufzahl erreicht hat und der neue das dann auch erreicht, wäre das durchaus ein Problem.
          Ich frage diesbezüglich bei der VG Wort mal nach.

          Antworten
          • Hallo Peer,

            Ich glaube, mich daran zu erinnern, dass nur Texte zur VG-Wort-Auszahlung berechtigt sind, die noch online sind, also den Leser*innen zugänglich.

          • Hallo Sonja,
            das würde Sinn machen, aber leider kann ich dazu in den Unterlagen nichts finden.

            Dennoch würde auch ich davon ausgehen, dass die VG Wort nur Artikel vergütet, die noch online sind. Schließlich werden in der neuen VG Wort Oberfläche auch gleich die URLs angezeigt und das wird man sicher nicht von Artikeln machen, die gar nicht mehr online sind.

      • Hallo Sonja,
        ich habe eine Antwort der VG Wort bekommen.
        Die 10% Textänderug gilt nicht für Metis, also Online-Texte.

        Laut VG Wort gibt es nur 2 Gründe, warum man eine Zählmarke austauschen sollte:
        1. Wenn ein anderer Autor den Text ergänzt/überarbeitet
        2. Der Text wird dadurch länger als 10.000 Zeichen.

        Aber der Austausch der Zählmarke sollte am Anfang des Jahres erfolgen, damit eben nicht das passiert, was du gemeint hast.
        Wobei ich immer nur dann die Zählmarke im Jahr tausche, wenn der Artikel so gut wie keine Aufrufe hat. Und nach der Überarbeitung und Neuveröffentlichung lösche ich ja den alten Artikel.

        Ansonsten werde ich nun auch meistens einfach den Artikel aktualisieren, aber die Zählmarke und die URL beibehalten.

        Antworten
        • Hallo Peer,

          wenn ich den alten Artikel auf “privat” stelle, müsste auch reichen, oder? Und dann nicht melden, wenn er bisher noch nicht gemeldet war. Wenn er gemeldet war, muss man ihn wohl löschen. Was mich dabei aber dann umtreibt, ist die Frage:

          Wenn du den Artikel löscht, was passiert dann mit der Zählmarke von VG-Wort? Kann man die dann wieder für einen anderen Beitrag hernehmen? Oder löst sich die in Luft auf? Weiß du darüber was?

          Gruß
          Sonja

          Antworten
          • Nein, den Zählpixel darf man für keinen anderen Beitrag mehr nutzen. Einfach eine neuen Zählpixel vergeben, was ja kein Problem ist.

  2. Hallo Peer,

    erst einmal: guter Beitrag. War zwar für mich nicht viel Neues dabei, aber einiges wurde wieder zur Erinnerung gebracht. Voller Elan wollte ich einige Tipps auf meiner Wegseite umsetzen, aber gleich bei dem ersten gab es ein Problem.

    Ich habe mehrere Gartenseiten, weil ich selbst Kleingärtner bin. Unter anderem eine über Regenwassertonnen. Nun habe ich einen Blick in die Google Search Console getan und beim Keyword “Regentonne schmal” folgendes Ergebnis erhalten:

    Position 2,4

    Impressionen 1225

    Klicks: 20 !!

    Klar, jetzt im Winter kauft kaum einer seine Regentonne, aber das Verhältnis Impressionen zu Klicks ist ja geradezu unterirdisch!

    Deshalb habe ich im Privatmodus bei Mozilla selbst das Keyword aufgerufen und siehe da: Mein Beitrag war auf der ersten Seite (zurzeit Platz 5). Aber darüber eine richtig große Bildershow von Google mit fast allen schmalen Regentonnen, die es derzeit gibt.

    Wer liest dann hier noch Beiträge?

    Ich denke mal, bei anderen Seiten wird es ähnlich sein (Komposter, Hochbeete, Pavillons). Da kann man sich ja Mühe geben und einen vordersten Platz ergattern, und alle Arbeit war umsonst, weil die Beiträge kaum angeklickt wurden.

    Wahrscheinlich ist diese Situation schon länger, denn letztes Jahr gab es einen großen Einbruch aller Gartenseiten. Viel Impressionen, kaum Klicks.

    Es nutzt also nichts, wenn man auf der ersten Seite der Suchmaschine gelistet wird. Jedenfalls nicht mit einer Seite, wo es Produktbilder gibt. Wozu also noch optimieren?

    Antworten
    • Das ist wirklich ein Problem Hubert. Es gibt bei einem Teil der Google Suchergebnisse mittlerweile viel Google-eigene Elemente, die über den organischen Suchergebnissen stehen. Zumindest beim Hauptkeyword.

      Eine Möglichkeit wäre es mehr in den Longtail zu gehen und zu Anfragen wie “Welche Regentonne ist die beste”, “Wie viele Regentonnen brauche ich?”, “Regentonne Auswahl” etc. (sind natürlich nur Beispiele, da ich das Thema nicht kenne) zu ranken. Da solltest nicht so viele Google Elemente in der Suche auftauchen.

      Man braucht dazu auch nicht unbedingt jeweils einzelne Artikel schreiben, sondern kann das in einem Artikel alles beantworten.

      Antworten
    • Könnte man so sehen. Man könnte es aber auch so sehen, dass deine CTR bei irgendwas um die 1,6 Prozent liegt und du schlichtweg die falsche Suchintention im Title erfüllst. Spiel damit mal ein bisschen herum und schau, ob dann mehr Leute klicken.

      Antworten
      • Es ist meist eine Kombination aus unterschiedlichen Faktoren und man kann Title und Beschreibung sehr oft optimieren, um die CTR zu steigern, das stimmt.

        Aber auf Position 5 und wenn dann noch viele Google-Inhalte darüber stehen, ist die Klickrate meist auch recht niedrig.

        Antworten

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