Checkliste: 10 wichtige Punkte für den internationalen Firmenblog

Im zweiten Teil des Gastartikels über internationale Firmenblogs werden die Empfehlungen und Tipps aus dem ersten Teil nochmal kompakt vorgestellt und weitere ergänzt.

Dabei geht es unter anderem um die Themenauswahl, die Zielgruppe, Übersetzung, kulturelle Anpassung und einige wichtige Punkte mehr.

Wer sich an dieser Checkliste orientiert, sollte mit seinem internationalen Blog auf einem guten Weg sein.

10 wichtige Punkte für den internationalen Firmenblog

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Zusammenfassend gibt es an dieser Stelle eine Checkliste mit den wichtigsten Aspekten, die bei der Internationalisierung von Firmenblogs zu beachten sind:

  1. Anfangsüberlegungen & Themenwahl
    Es gilt zunächst zu ermitteln für welche Regionen überhaupt ein Blog erstellt und welcher Content bzw. welche Themen dort behandelt werden sollen.

    Hierfür bedarf es einer eingehenden Recherche und einem umfangreichen Brainstorming durch das jeweilige Unternehmen.

  2. Zielgruppe
    Bevor ein Firmenblog gestartet wird, muss vor der Themenwahl auch die Zielgruppe klar definiert werden. Diese können je nach Branche und Unternehmen recht unterschiedlich ausfallen. Einige Stakeholder könnten z.B. sein: Kunden, Lieferanten, Mitarbeiter, Aktionäre, etc.
  3. URL-Struktur
    Für die jeweiligen Regionen empfiehlt es sich jeweils separate Blogs zu erstellt, um optimalen Gestaltungsspielraum zu haben. Je nach bestehender Firmenwebsite bietet sich hier die Integration als Unterverzeichnis oder Subdomain an.

    Hier einige Beispiele: http://blog.firmenname.de, http://www.firmenname.com/de/blog oder http://blog-de.firmenname.com.

  4. Übersetzen
    Ein internationaler Firmenblog erfordert eine professionelle Sprachanpassung. Es sind Übersetzungen für alle Länder notwendig, in denen der Firmenblog gelesen werden soll.

    Aber Achtung: Britisches Englisch unterscheidet sich in einigen Bereichen von amerikanischem oder australischem Englisch. Ähnlich verhält es sich mit zahlreichen weiteren Sprachen.

  5. Fachsprache
    Je nach Branche kann es für Firmenblogs notwendig sein bestimmt Terminologien zu verwenden. Beispiele sind hier z.B. die Branchen Wirtschaft, Technik, Medizin, Recht und Marketing. Hier muss ganz besonders darauf geachtet werden, dass die Fachsprache bei der Übersetzung genau übersetzt wird.
  6. Kulturelle Anpassung
    Der Content muss nicht nur korrekt übersetzt, sondern ggf. auch an die jeweilige Region und Kultur angepasst werden. In einigen Fällen kann es sogar notwendig sein, komplett neue Texte zu verfassen. Dies hängt jedoch vom jeweiligen Unternehmen und der Branche ab.

    Je nach Themenumfeld des Firmenblogs müssen eventuell auch andere Elemente wie z.B. Fotos und Bilder regional oder kulturell angepasst werden.

  7. Prüfung der Konsistenz
    Trotz aller Anpassungen an die jeweiligen Regionen muss das Gesamtbild der Firmenblogs möglichst einheitlich sein. Zwar können die thematischen Inhalte der Blogs thematisch unterschiedlich sein, dennoch darf sich an keiner Stelle widersprochen werden.

    Zudem sollte ein ganzheitliches Konzept bestehen, welches von einem entsprechenden Projektmanagement betreut und umgesetzt wird.

  8. Konkurrenzbeobachtung
    Für Unternehmen, die ganz neu mit internationalen Firmenblogs beginnen möchten, bietet sich zunächst eine Konkurrenzbeobachtung und die Außenkommunikation der Mitbewerber über die Firmenblogs an.

    In einem Brainstorming sollte dann u.a. geklärt werden: Was gibt es alles schon? Was ist erfolgreich und was nicht? Was kann man besser machen? Worauf sollte man lieber verzichten? Was kann man Neues bieten?

  9. Juristische Fragen
    Bei internationalen Blogs sollten auch die juristischen Aspekte auf keinen Fall vernachlässigt werden – unabhängig davon, ob alle internationalen Blogs im selben Land administriert werden. Deshalb sollten Firmenblogs dahingehend geprüft werden, ob sie den juristischen Anforderungen des jeweiligen Landes entsprechen.
  10. Suchmaschinenoptimierung
    Auch für die Suchmaschinenoptimierung sind Firmenblogs sehr gut geeignet. Durch die regelmäßige Veröffentlichung von frischem Content, werden auch die Suchmaschinen wie Google, Bing, Yahoo & Co für die Firmenwebsite sensibilisiert.

    Durch die breite Vielfalt an regionalen und internationalen Möglichkeiten steigt auch die Vielfalt der möglichen Lesergruppen. So macht es durchaus einen Unterschied, ob man Kunden, Mitarbeiter, potentielle Mitarbeiter oder Geschäftspartner usw. anspricht.

    Auch macht es, wenn man Kunden anspricht, einen Unterschied, ob man B2B- oder B2C-Kunden erreichen möchte. Vor der Erstellung des eigenen Firmenblogs sollte man sich vor jedem Artikel daher folgende Leitfragen stellen: “Wen will ich erreichen?”, “Was will ich mit dem Post bezwecken?” und “Wie erreiche ich das am besten?”.

Autor

Daniel Schween ist im Bereich Marketing beim Übersetzungsbüro 24translate, dem Online-Marktführer für Übersetzungsdienstleistungen, tätig.

Die 24translate GmbH hat sich auf professionelle Übersetzungen für Firmen- und Großkunden spezialisiert.

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