eBook-Design und Cover – Schritt für Schritt zum eigenen eBook Teil 7

- Schritt für Schritt zum eigenen eBookIm 7. Teil meiner Artikel-Serie zum Schreiben des ersten eigenen eBooks geht es heute um das Design.

Nun bin ich weder Grafikdesigner, noch ein Experte was das angeht, aber ich versuche euch dennoch ein paar Tipps zu geben.

Natürlich gehe ich dabei wieder auf meine eigenen Erfahrungen ein.

Teile der Artikelserie:
1. Warum überhaupt ein eBook schreiben?
2. So findest du eine lukrative eBook-Idee
3. Optimale Planung des eBooks
4. Das eBook schreiben
5. Lektorat, Hindernisse & Fehler
6. Schreib-Software für eBooks
7. eBook-Design & Cover
8. eBook-Formate & Umwandlung
9. Der perfekte eBook-Preis
10. Rechtliche Aspekte
11. Landingpage-Tipps
12. Verkaufs-Plattformen
13. eBooks selber verkaufen
14. Der optimale eBook-Launch
15. Marketing und Werbung
16. Conversion Optimierung
17. Eure Fragen und meine Antworten
18. Weitere Fragen und meine Antworten
19. Affiliate Marketing für das eigene eBook
20. Fehler, die man vermeiden sollte
21. Nach dem Verkaufsstart
22. 13 praktische Tipps für eBook-Autoren

Warum sind eBook-Design und das Cover wichtig?

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Das ist die erste Frage, die sich stellt. Schließlich wird ein eBook am Computer angeschaut und da reicht doch einfach Text, oder?

Ganz so einfach ist es nicht. Immer wieder sehe ich eBooks, die fürchterlich formatiert sind. Lange Texte ohne Absätze, keine einheitliche Struktur, diverse Schriftarten und vieles mehr können einem den Spaß an einem eBook vermiesen.

Das ist ähnlich wie bei Websites. Auch da gibt es Websites mit interessanten Artikeln, die aber keiner liest, weil die Artikel-Getaltung einfach nicht gut ist.

Was wir also auf keinen Fall wollen ist, dass die Leser unser eBook nicht kaufen (oder zurückgeben), weil es nicht gut lesbar ist.

Hinzu kommen noch die Möglichkeiten eine gewissen Stil bzw. ein Image mit der Gestaltung eines eBooks rüberzubringen. Auch das sollte man nicht unterschätzen.

eBook-Design

Allerdings muss ich an dieser Stelle auch gleich sagen, dass es meiner Meinung nach bei der eBook-Gestaltung vor allem darauf ankommt die Lesbarkeit zu optimieren.

Das bedeutet, dass man eben nicht besondere Design-Experimente umsetzt und sich austobt. Stattdessen merkt man einem guten Design fast gar nicht an, dass es da ist.

Allerdings kommt es auch hier darauf an, wie bereits im letzten Artikel geschrieben, für wen das eBook ist und um was es geht. In einem eBook über Webdesign wird man sicher etwas mehr Wert auf das Design legen, als in einem eBook über Buchhaltung*.

Zu den wichtigen Elementen eines guten eBook-Designs zählen:

  • Schrift
    Es gibt unzählige Schriftarten da draußen und viele sind deshalb der Meinung besonders ausgefallene Schriftarten einzusetzen und am besten noch viele unterschiedliche.

    Davon kann ich nur abraten. Je mehr Schriftarten, -größen und -schnitte, umso unruhiger wird das Gesamtbild. Deshalb sollte man sich max. 2-3 Schriftarten aussuchen und konsequent verwenden.

    Also z.B. für den Fließtext Schrift A, für die Überschriften Schrift B und für Fazits und Hinweise Schrift C.

  • Farben
    Auch mit Farben sollte man eher sparsam umgehen und nicht jedes Element in einer anderen Farbe darstellen.

    Stattdessen sollte man bei Schwarz als Grundtextfarbe bleiben und nur für bestimmte Elemente die Farbe wechseln. So könnte man alle Überschriften in einer anderen Farben halten, damit diese besser auffallen.

    Und für ganz wichtige Elemente bzw. Textpassagen könnte man noch einen dritte Farbe einsetzen. Beschränkt man sich auf wenige Farben, steigert das die Aufmerksamkeit, wenn man dann doch mal eine andere Farbe nutzt.

  • Hintergrund
    Hier gibt es sehr unterschiedliche Meinungen. Natürlich sieht es am Bildschirm sehr gut aus, wenn man einen passenden Hintergrund, eine farbige Seitenleiste oder farbige Kopf- und Fußzeilen einsetzt, aber ich mache das nicht.

    Der Grund dafür liegt zum einen in der Lesbarkeit, die teilweise darunter leidet. Zum anderen erschwert dies das Ausdrucken sehr, da (farbige) Hintergründe beim Drucken schnell teuer werden.

    Wenn schon eine Abtrennung oder ähnliches, dann durch einen Rahmen oder einen Linie.

  • Struktur
    Generell sollte man sich eine Struktur zurechtlegen und dann dabei bleiben.

    Das bedeutet, dass man dem normalen Text ein Format gibt. Den Überschriften gibt man je nach Ebene ebenfalls ein eigenes Format, welches man bis zum Ende durchhält.

    Zudem ist es sinnvoll auch andere Elemente, z.B. Hervorhebungen, Zitate und ähnliches einmal zu definieren und immer wieder zu verwenden.

    Nicht vergessen werde sollte das Inhaltsverzeichnis. Das erstelle ich immer erst ganz an Schluss.

    Ein guter Artikel dazu findet sich auf nischenpresse.de

  • Fotos, Bilder, Grafiken
    Je nach Thema kann es sehr sinnvoll sein, Bildmaterial in das eBook einzubauen. Auch hier sollte man versuchen einen ähnlichen Stil umzusetzen (was z.B. die Größe, den Rahmen oder die Beschriftung betrifft).

    Das ist zwar nicht immer möglich, aber keinesfalls sollte jedes Bild anders gestaltet sein.

Weitere Infos zum eBook-Design gibt es aufhongkiat.com und fizzle.co.

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Hoch- oder Querformat?

Eine weitere Frage, die man klären sollte bevor man loslegt, ist die der Ausrichtung.

Das normale Buchformat wäre das Hochformat. Damit lehnt man sich an gedruckte Bücher an. Für eBooks ist das aber nicht unbedingt immer sinnvoll.

Schließlich liest man das eBook oft am PC. Und die Monitore haben ein Querformat. Deshalb finden sich immer mehr eBooks im Querformat.

Für die Nutzung am Tablet ist das eigentlich egal, da man damit sowohl Hoch- als auch Querformat-eBooks gut lesen kann. Man sollte nur nicht versuchen ausgefallene Formate (z.B. quadratisch) zu nutzen. Das macht sich vor allem auf dem Tablet, aber auch beim Ausdruck nicht gut.

eBook Cover

eBook CoverEin weiteres wichtiges Element des eigenen eBooks ist das Cover.

Dieses wird oft als erstes gesehen, sei es in einem eBook-Store oder auf der eigenen Website. Deshalb gilt es mit dem Cover für Aufmerksamkeit und Interesse zu sorgen.

Am einfachsten ist es sicher, ebenfalls in der Textverarbeitung ein Cover anzulegen. Allerdings sieht das meist nicht so gut aus.

Mit einem Bildbearbeitungsprogramm ein Cover zu gestalten ist dagegen viel besser. Man hat mehr Gestaltungsmöglichkeiten und sollte darauf achten, dass das Cover das Thema des eBooks aufgreift und klar macht, worum es darin geht.

Einen nützlichen Artikel zur eBook-Cover Gestaltung findet sich auf hongkiat.com. Dort werden auch Tools vorgestellt, mit denen man 3D Cover erstellen kann. Das sieht etwas schicker aus, ist aber nicht unbedingt notwendig. Weitere Infos dazu auf blogger2business.com und boxshot.com.

Verschiedene Formate

Meine Tipps in diesem Artikel beziehen sich vor allem auf das PDF-Format, da ich damit bisher Erfahrungen sammeln konnte.

Bei der Gestaltung eines Kindle-eBooks im mobi-Format oder beim ePUB-Format muss man einige Dinge beachten, da sonst das Layout nicht sehr lesefreundlich aussieht.

Darauf komme ich im nächsten Teil meiner Serie zu sprechen.

Mein eBook

Ich habe ja schon öfter in dieser Serie betont, dass ich bei der Gestaltung meines Nischenseiten-Aufbau eBooks auf Einfachheit und Lesbarkeit gesetzt habe.

Das lag auch daran, dass ich keine Erfahrungen bei der Gestaltung eines eBooks hatte und zudem etwas unter Zeitdruck stand. Aber auch die oben genannten Argumente für ein einfaches Layout (Übersichtlichkeit, Druckfähigkeit …) spielten natürlich eine Rolle.

Mein eBookDeshalb ist mein eBook sehr einfach gestaltet.

Ich habe Libre Office genutzt und dort die verschiedenen Formatvorlagen genutzt, die angeboten werden.

So habe ich z.B. die Überschriften in 5 verschiedene Ebenen eingeteilt und jeweils einen eigenen Stil gegeben. Das sorgt dafür, dass der Leser ein einheitliches eBook bekommt und nicht verwirrt ist, wo er sich gerade befindet.

Dem normalen Text habe ich ebenfalls eine Formatvorlage zugewiesen, genauso wie den Tipps und Beispielen.

Das Gute an den Formatvorlagen ist die zentrale Änderbarkeit. Möchte ich z.B. die Überschriften der 2. Ebene in einer anderen Schriftgröße oder -art haben, muss ich nur die Vorlage ändern. Daraufhin werden alle Überschriften, die mit dieser Vorlage verknüpft sind, automatisch geändert.

Bei der Farbe habe ich auf Blau und Schwarz gesetzt. Nur bei einzelnen Hervorhebungen gibt es mal eine andere Farbe, aber das eher selten.

Als Schriftart habe ich Arial gewählt. Nur auf dem Cover nutze ich eine andere Schriftart.

Die Kopf- und Fußzeile wird durch einen dünnen blauen Trenner von Inhalt abgesetzt und dort verwende ich Kapitälchen.

Das Cover habe ich in Photoshop erstellt. Es war nicht einfach etwas passendes zum Thema Nischenseiten-Aufbau zu finden. Am Ende habe ich mich für eine Art Treppenstufen entschieden, da das eBook den Weg zur Nischenwebsite Schritt für Schritt zeigt. Das ist vielleicht keine überragende kreative Leistung, aber passt ganz gut.

Als Farbe habe ich dort auch wieder auf das Blau gesetzt und neben den Titel und dem Slogan noch einige Begriffe reingeschrieben, die zeigen sollen, was alles behandelt wird.

Eure Fragen

Damit die Artikelserie noch hilfreicher wird, freue ich mich über eure Fragen.

Hinterlasst einfach einen Kommentar, um mir eure Fragen, Probleme, aber auch Erfahrungen und Tipps rund um das Schreiben eines eBook zukommen zu lassen.

So geht es weiter

Im nächsten Teil der Serie widme ich mich den unterschiedlichen eBook-Formaten, deren Besonderheiten und ob es Sinn macht, das eigene eBook in verschiedenen Formaten anzubieten.

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5 Gedanken zu „eBook-Design und Cover – Schritt für Schritt zum eigenen eBook Teil 7“

  1. Wir haben unseren EBook Cover einfach mit Word erstellt und ein Titelbild von unsplash.com genutzt – das Ebook verkaufen wir hierbei nicht, sondern nutzen es als kostenfreie Dreingabe bei einem Newsletter Abonnement.

    Antworten
  2. Hallo, Peer,

    Wenn es ums Geld verdienen im Internet geht, sind Optik und Attraktivität der Produkte absolut wichtig. Denn dies wirkt sich mitunter sehr auf die Verkaufszahlen und Einträge in den Newsletter-Verteiler aus.

    Auch das ist wieder ein sehr informativer Artikel, super zusammengefasst. Ich habe schon seit einiger Zeit mehrere Reports im Einsatz als Bonus-Geschenk für Interessenten, die sich bei mir in den Success-Newsletter eintragen. Doch auch ich kann diesem Artikel hier noch einiges abgewinnen.

    Das Cover ist mit das Wichtigste bei einer Squeeze-Page, denn wenn es gut erstellt ist, vermittelt es Emotion. Das Bild ist ein Magnet fürs Auge, und den sollte man nicht unterschätzen. Ist das Cover nichts sagend, so verliert es seine Wirkung als Blickfang/Eye-Catcher. Somit scheint das ganze Werk (eBook, Report etc.) beim Betrachter der Seite unattraktiver. Damit ist die Chance groß, dass der Besucher wieder weg klickt und nie mehr wieder kommt.

    Die Vorschläge in diesem Artikel sind wirklich gut. Vielen Dank für diese wertvolle Info, man lernt eben nie aus.

    Gruß Dieter Schäfer

    Antworten
  3. Hallo Peer,

    ich bin im Moment dabei mein erstes eBook zu schreiben und frage mich die ganze Zeit wie ich das Cover gestalten soll. Nach dem Lesen dieses Artikels bin ich jetzt dazu bereit und werde Starten. Vielen Dank für diesen Artikel
    Weiterhin viel Erfolg

    Antworten

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