13 praktische Tipps für eBook-Autoren – Schritt für Schritt zum eigenen eBook Teil 22

13 praktische Tipps für eBook-Autoren - Schritt für Schritt zum eigenen eBookMeine Artikel-Serie über die Erstellung eines eigenen eBooks neigt sich dem Ende entgegen.

Heute möchte ich euch eine Liste von Tipps präsentieren, die ich im Laufe der vergangenen circa 2 Jahre zusammengetragen habe, während ich an meinem Nischenseiten-Aufbau E-Book gearbeitet habe bzw. nach dem dessen Veröffentlichung.

Diese persönlichen Tipps sollten neuen eBook-Autoren sehr dabei helfen die größten Fehler zu vermeiden und ein gutes eBook zu schreiben.

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Praktische Tipps für eBook-Autoren

Vor meinen Tipps möchte ich aber noch kurz erwähnen, dass Fehler nichts schlechtes sind. Man muss Fehler machen und jeder, der neu in einem Bereich aktiv wird, macht Fehler. Daraus lernt man eine Menge und diese Erfarungen sind meist Gold wert.

Dennoch helfen Tipps von anderen natürlich ebenfalls. Je mehr Wissen man sich aneignet, um so besser.

Deshalb sollen die folgenden Tipps gar nicht unbedingt alle Fehler verhindern, außer die schlimmsten. Auf jeden Fall helfen die Tipps dabei das eBook-Business besser zu verstehen und schneller voranzukommen.

  1. Qualität ist wichtig
    Für gute Einnahmen mit einem eBook ist die Vermarktung sehr wichtig, keine Frage. Allerdings sollte auch klar sein, dass die Basis für den Erfolg ein qualitativ hochwertiges eBook ist.

    Deshalb sollte schon bei der Wahl des Themas und natürlich vor allem beim Schreiben und Überarbeiten des eBooks auf Qualität geachtet werden. Mundpropaganda ist ein wichtiger Erfolgsfaktor und der funktioniert nur, wenn die Käufer zufrieden sind.

  2. Einzigartig sein
    Es kann sich lohnen auf einen aktuellen Trend aufzuspringen, aber selbst dann wird man nur eine Kopie sein. Deshalb kann ich nur empfehlen einzigartig zu werden.

    Dies ist natürlich schon bei der Wahl des eBook-Themas wichtig, denn hier sucht man sich die Zielgruppe aus. Möglichst wenig Konkurrenz findet man vor allem bei sehr spezialisierten Themen.

  3. Länge ist nicht entscheidend
    Schaut man sich heutzutage viele Fantasy und Science Fiction Romane an, so wird man ob von 500, 600 oder mehr Seiten erschlagen.

    Beim eigenen eBook sollte man dagegen nicht den Fehler machen auf hohe Seitenzahlen aus zu sein. Wichtig ist, dass das eBook ein dringendes Problem bei den Käufern löst. Dafür sollte man nur so viele Seiten schreiben, wie notwendig. Niemand kauf ein Fach-eBook, nur weil es 500 Seiten lang ist. Oft ist sogar das Gegenteil der Fall, da die meisten potentiellen Käufer schnelle und einfach nachmachbare Tipps wollen, was bei 500 Seiten eher schwierig wird.

  4. Zeigen
    Natürlich bedarf es einer gewissen theoretischen Grundlage, um manche Dinge zu verstehen. Dennoch sollte man in den meisten Fällen sehr schnell zur Praxis kommen.

    Beispiele, Erfahrungen, reale Umsetzungen, Schritt für Schritt Anleitungen etc. kommen bei den Lesern sehr gut an und helfen ihnen, selbst aktiv zu werden.

  5. Newsletter
    Sehr gute Erfahrungen habe ich mit meinen Newslettern gemacht. Zum einen habe ich einen eBook-Newsletter, der sich nur um das eBook dreht. Zum anderen hat auch der Nischenseiten-Challenge Newsletter sehr geholfen, da dort das Thema des eBooks behandelt wird.

    Deshalb kann ich angehenden eBook Autoren nur empfehlen frühzeitig einen Newsletter-Verteiler aufzubauen, um dann später Interessenten auf diesem Weg erreichen zu können.

  6. Perfektionismus nicht übertreiben
    Im Gegensatz zu einem Blogartikel kann man in einem verkauften eBook nicht so schnell und einfach etwas nachträglich ändern. Deshalb sollte man selber und mit Hilfe eines Lektors sicherstellen, dass die allermeisten (und vor allem die entscheidenden) Fehler gefunden und behoben wurden, bevor das eBook erscheint.

    Allerdings sollte man es auch nicht übertreiben. Manche Autoren schieben die Veröffentlichung immer wieder vor sich her und basteln an den letzten Prozenten zur Perfektion. Damit verschenkt man viel Zeit und in der Regel ist das gar nicht notwendig.

  7. Vertrauen ist die Basis
    Ein eBook wird meist ein wenig wie die sprichwörtliche „Katze im Sack“ gekauft. Man kann ja den Interessenten vorher nicht das ganze eBook zeigen. Deshalb ist es sehr wichtig Vertrauen aufzubauen. Die Leser müssen sich sicher sein, dass die versprochene Qualität auch wirklich geliefert wird.

    Deshalb muss man dafür Sorge tragen, dass man einen guten Ruf hat. Zudem sollten öffentliche Beispiele belegen, dass man weiß wovon man redet und gute Testimonials sind ebenfalls wichtig. Im Vorfeld Vertrauen aufzubauen ist einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren.

  8. Keine Angst beim Preis
    Ich hatte selbst damit zu kämpfen den Preis niedriger anzusetzen. Das ist einfach ein Reflex, um mehr Käufer zu gewinnen. Aber je spezieller die Nische und je nützlicher das eBook, um so höher sollte man den Preis wählen.

    In einer Nische wird man keine 50.000 eBooks verkaufen, wo man über die Masse verdienen könnte. Stattdessen muss man pro eBook-Verkauf gutes Geld verdienen.

    Gibt es allerdings mehr Konkurrenz, z.B. auf Amazon, dann muss man auch schauen, was die Konkurrenz-eBooks kosten. Deshalb hier nochmal der wichtig Tipp: Schreibt ein einzigartiges eBook.

  9. Das Cover
    Es kommt sicher immer auf den Einzelfall an, aber gerade wenn man ein eBook auf Amazon oder bei Apple verkauft, spielt das Cover eine wichtige Rolle.

    Es sollte auffallen und Interesse bei der richtigen Zielgruppe wecken. Ansonsten geht man zu schnell in der eBook-Masse unter.

  10. Storytelling
    Was unterscheidet viele deutsche von amerikanischen Fachbüchern (ob nur digital oder auf Papier)? Die Amerikaner können oft viel besser Geschichten erzählen.

    Storytelling nennt man das heutzutage. Dabei kommt es einfach darauf an, dass man den Leser emotional mitnimmt und ihm zudem zeigt, wer das eBook geschrieben hat. Die eigene Erfolgsgeschichte, Fehler, Probleme usw. bauen eine Bindung zum Leser auf.

  11. Keine Garantien
    Mit den Tipps in dieser Artikelserie kann man eine sehr gute Basis für den Erfolg des eigenen eBooks legen, aber eine 100% Garantie, dass es ein Erfolg wird, gibt es natürlich nicht. Dessen sollte man sich vorher bewusst sein.

    Aber selbst wenn der finanzielle Erfolg ausbleibt, so hat man dennoch unzählige wertvolle Erfahrungen sammeln können. Zudem hat man sich eine Menge Know How angesammelt, das beim nächsten eBook sehr hilfreich ist.

  12. Klein anfangen
    Für das erste eBook sollte man sich nicht das Standardwerk einer gesamten Branche vornehmen (was generell keine gute Idee ist). Stattdessen ist es viel besser ein sehr spezifisches Thema zu wählen.

    Das hat den Vorteil, dass man dieses wirklich tiefgreifend behandeln kann und dennoch vielleicht nur 80, 100 oder 120 Seiten schreiben muss. Damit ist die Chance, es auch wirklich fertig zu schreiben, viel größer, als wenn man gleich die „Bibel“ für eine ganze Branche schreiben will.

  13. Termine helfen
    Ein eBook zu schreiben ist nichts, was man in 1-2 Wochen erledigt. Zumindest in den allermeisten Fällen. Leider kommt einem immer wieder etwas dazwischen, und wenn es nur die Freizeit ist.

    Mir haben feste Termin, auch für einzelne Abschnitte oder Kapitel, sehr dabei geholfen dran zu bleiben. Das Schreiben macht oft Spaß, aber es gibt auch schwere Zeiten.

    Natürlich muss jeder für sich herausfinden, was am besten funktioniert.

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Peer Wandiger
Studium der BWL und langjährige Arbeit in einem mittelständischen Unternehmen. Seit 2006 selbständig als Webentwickler und Website-Betreiber, 2007 Gründung von Selbständig im Netz.

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