Eure Fragen und meine Antworten – Schritt für Schritt zum eigenen eBook Teil 17

Eure Fragen und meine Antworten - Schritt für Schritt zum eigenen eBook Teil 17Im heutigen Teil meiner Artikelserie beantworte ich einige Leser-Fragen rund um die Erstellung eines eigenen eBooks.

Meine Schritt für Schritt Anleitung ist zwar schon recht umfangreich, aber im Detail gibt es natürlich immer wieder Unklarheiten.

Deshalb geht es diesmal unter anderem um Affiliatelinks, gedruckte Bücher, Gewerbeanmeldung und mehr.


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Eure Fragen und meine Antworten über eBooks

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Was hältst du von Affiliatelinks in bezahlten eBooks?
von Ralf

Das ist eine interessante Frage. Zum einen kannst du natürlich in deinem eBook* machen, was du möchtest. Statt normaler Links, kannst du grundsätzlich auch Affiliate-Links in dein eBook einbauen. Ich würde diese dennoch kennzeichnen, genauso wie auf einer Website.

Allerdings hat das für mich ein Gefühl von doppelt Abkassieren. Erst bezahlen die eBook-Leser schon für das eBook an sich, dann bekommst du nochmal Provision über die Affiliate-Links. Eigentlich ist das ja quatsch, da die Leser ja keinen Cent mehr bezahlen, ob es nun ein Affiliate-Link ist oder nicht. Dennoch fühlt sich das für mich komisch an.

Ich könnte mir vorstellen, dass einige Leser des eBooks schon etwas irritiert reagieren und sich fragen, ob die Empfehlung, z.B. für ein Produkt, nun wirklich ehrlich ist oder nur wegen des Affiliate-Links gemacht wurde.

Bei meinem eBook habe ich auf jeden Fall auf Affiliate-Links verzichtet und werde das auch weiterhin.


Würde es Sinn machen zusätzlich zu einem eBook auch eine Print-Variante anzustreben, oder es bei einem eBook zu belassen?
von Birgit

Noch immer werden viel mehr Print-Bücher verkauft als eBooks, was manchmal etwas untergeht. Aus rein wirtschaftlichen Gründen kann es also Sinn machen eine Print-Variante anzubieten. Amazon ermöglicht dies mit CreateSpace ja auf sehr einfache Art und Weise. Und durch das Print on Demand geht man auch kein finanzielles Risiko ein.

Hinzu kommt, dass man als Buch-Autor heute noch immer etwas ernster genommen wird, als wenn man “nur” ein eBook-Autor ist. Gerade wenn man sich einen Namen machen will, ist ein gedrucktes Buch eine gute Idee.

Allerdings kommt es auch sehr auf die Branche und das Thema an. In manchen Bereichen kommen eBooks deutlich besser an. Zumal man beim selben Verkaufspreis beim eBook in der Regel mehr verdient.

Aber wie so oft im Leben geht auch hier Probieren über Studieren.


Wenn ich mein Ebook kostenpflichtig anbiete (und sonst keine weiteren Monetarisierungsmaßnahmen durchführe), muss ich dann ein Gewerbe anmelden? Oder kann ich in meiner jetzigen Situation einfach das Ebook kostenpflichtig anbieten?
von Kai

Das hängt ein wenig davon ab, wie du vorgehst. Ein Autor gehört grundsätzlich zu den freien Berufen und deshalb muss man kein Gewerbe anmelden. Du musst dich diesbezüglich einfach beim Finanzamt melden und dann gibst du die Einnahmen bei deiner privaten Steuererklärung an.

Um die Umsatzsteuer brauchst du dich auch nicht zu kümmern, wenn du die Kleinunternehmer-Regelung in Anspruch nimmst.

Verkaufst du das eBook aber selbst in deinem eigenen Shop, dann bis du Gewerbetreibender und muss ein Gewerbe anmelden.

Man kann aber freiberufliche Tätigkeiten und Gewerbe parallel ausüben und dann auch parallel abrechnen.

Mehr Infos zum Thema findest du unter anderem auf vomschreibenleben.de.


Wo findet man eBook Templates?
von Piel

Ich habe bei meinem eBook kein Template genutzt und sehe auch keinen zwingenden Grund, dies zu tun.

Wenn du aber dennoch eine Vorlage nutzen möchtest, dann fällt mir nur Google ein. Wenn man dort nach “eBook Templates” sucht, findet man eine ganze Menge Ergebnisse.

Ob die alle aber wirklich gut sind und wie es da mit dem Urheberrecht aussieht, ist schwer zu sagen.


Macht es Sinn für das eBook einen Buyer Persona zu erstellen? Wenn ja, wie geht man hier denn am besten vor und woher bekomme ich diese hierfür notwendigen Informationen?
von Patries

Zuerst eine kurze Erklärung, was ein Buyer Persona ist. Im Gegensatz zur Zielgruppe ist ein Buyer Persona eine einzelne fiktive Person, die man als typischen Vertreter der Zielgruppe erstellt. Da die meisten Zielgruppen nicht sehr homogen sind (oder man mehrere Zielgruppen hat), erstellt man häufig mehrere Buyer Persona.

Es handelt sich also um Steckbriefe typischer potentieller Käufer, mit demografischen Details, Interessen, Zielen, Problemen und Erfahrungen. Hier findest du 10 Fragen, die du für eine Buyer Persona beantworten solltest.

Sollte man solche Buyer Persona für das eigene eBook erstellen? Sicher schadet es nicht, die potentielle Zielgruppe etwas greifbarer zu machen. Indem man sich die eine oder andere konrete Person vorstellt, die als Käufer in Frage kommt, kann man besser auf einzelne Wünsche, Sorgen etc. eingehen. Es hilft einfach dabei sich vorzustellen, für wen man das eBook schreibt.

Allerdings ist das mit etwas Aufwand verbunden und ob es für ein eBook wirklich notwendig ist, bleibt die Frage. Ich habe keine Buyer Persona für mein eBook entworfen, sondern mich über die gesamte Zielgruppe informiert.

Es kann aber durchaus dabei helfen Probleme oder Chancen zu erkennen. Wenn man z.B. ein eBook plant und dann feststellt, dass zwei Buyer Persona recht unterschiedliche Vorkenntnisse und Erwartungen haben, macht man evtl. 2 eBooks daraus, die besser auf diese beiden Personengruppen zugeschnitten sind.

Hat jemand Erfahrung mit der Erstellung solcher Buyer Persona?

Stellt mir Fragen!

Hinterlasst einfach einen Kommentar, um mir eure Fragen, Probleme, aber auch Erfahrungen und Tipps rund um das Schreiben eines eBook zukommen zu lassen.

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5 Gedanken zu „Eure Fragen und meine Antworten – Schritt für Schritt zum eigenen eBook Teil 17“

  1. Was das Thema affiliate links in ebooks angeht. Die Verwendung ist glaube ich in Kindle ebooks nicht erlaubt. Genauso wie das direkte einsammeln von email Adressen aus dem ebook heraus.

    Antworten
  2. Hallo Peer, lieben Dank für die Verlinkung!
    Affiliate-Links sind in E-Books nicht erlaubt, soweit mir bekannt ist, jedenfalls von Amazons Seite aus.
    CreateSpace-Bücher können leider nicht im Buchhandel verkauft werden – zumindest nicht, wenn das Buch ohne selbstgekaufte ISBN erstellt wird – das sollte man im Hinterkopf behalten. Alternativ wäre BOD zu empfehlen, kostet zwar 19 Euro pro Buch, aber dafür kann man über den Buchhandel bestellt werden.

    Allen angehenden Autoren ein herzliches “Willkommen!” im Reich der Buchstaben <3

    Annika von Vom Schreiben leben

    Antworten
  3. Meiner Erfahrung nach kommt es nicht so gut an wenn man Affiliate Links in eBooks einbindet. Mehrere Bewertungen in den Shops haben genau das bei meinen Büchern negativ bewertet.

    Gruß David

    Antworten

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