Dein perfekter Weg zum eigenen Onlinekurs!

Du spielst mit dem Gedanken, ein eigenes Onlineprodukt zu entwickeln und zu vermarkten? Ich möchte dir im nachfolgenden Artikel einen praxiserprobten Weg zur Erstellung eines Onlinekurses vorstellen.

Ich habe mir am Anfang u.a. folgende Fragen gestellt, wahrscheinlich geht es dir ähnlich:

  • Welche Form von Onlinekurs soll ich erstellen, z.B. einen Podcast, Video-Kurs oder ein E-Book?
  • Wie finde ich ein Thema, bzw. das passende Thema für mich?
  • Wie kann ich solch einen Kurs vermarkten?

Auf diese Fragestellungen möchte ich im nachfolgenden Artikel näher eingehen.

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Zuerst einmal, was verstehe ich unter einem Onlineprodukt?

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Ich habe Mitte des Jahres 2017 einen Video-Onlinekurs zum Thema zielführendes E-Mail Marketing mit Klick-Tipp erstellt und auch vermarktet.

Ein Onlineprodukt ist letztlich ein nicht physisches Produkt, das ein Kunde online nutzen und auch erwerben kann. Dazu gehören die klassischen E-Books, Videokurse und auch zunehmend Podcasts.

Beliebt sind auch eine Kombination aus einem Videokurs mit Checklisten oder kurzen Anleitungen in Textform.

Welche Form von Onlinekurs wähle ich für mich?

Grundsätzlich würde ich die Form wählen, die dir am meisten liegt!

Drehst du gerne Videos, würde ich einen Videokurs allen anderen Formen gegenüber bevorzugen, da du nur so authentisch und glaubhaft rüber kommst. Schreibst du gerne Artikel, oder betreibst auch schon eine Blog, wird ein E-Book wahrscheinlich für dich das Richtige sein.

Nur wenn du dich bei der Erstellung des Produktes wohl fühlst, wirst du auch authentisch und offen erscheinen und das spüren die Zuhörer oder Leser sehr schnell.

Aus Kundensicht …
Ein Video ist leichter und schneller zu konsumieren für den Zuhörer, als ein entsprechend langer Artikel. Eine Checkliste fasst das Wesentliche des Videos bzw. die notwendigen Handlungen noch einmal zusammen.

Ähnlich verhält es sich – meiner Ansicht nach – mit Podcasts. Diese sind unterwegs im Auto, oder in der Bahn noch leichter zu konsumieren, als ein Video. Sie bieten auch meist einen gewissen Unterhaltungswert und sind nicht nur reine Information über ein bestimmtes Thema, was sie deshalb auch so beliebt macht.

Ein E-Book bietet sich dagegen eher als reine Informationsquelle bzw. als Nachschlagewerk an.

Allerdings kommt es hier auch immer auf dein Kundenklientel an. Wir Menschen nehmen Informationen nicht alle gerne auf die gleiche Art und Weise auf. Der eine Mensch ist eher der Konsument von Videos, der andere liest gerne.

Ich habe für mich entschieden, einen Videokurs in Verbindung mit Checklisten anzubieten. Wenn es zum großen Teil um die Erklärung eines Produktes bzw. einer Software geht, schien mir das der beste Weg zu sein.

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Onlinekurs Preisgestaltung

Grundsätzlich zeigt die Erfahrung, dass du umso höhere Preise für dein Produkt am Markt durchsetzen kannst, je näher du persönlich deinen Kunden bist.

In einem E-Book sieht und hört der Leser dich nicht, sondern liest nur von dir. In einem Podcast hört er deine Stimme und in einem Video hört und sieht er dich, wenn du nicht nur den Bildschirm abfilmst.

Von daher bietet der Videokurs vielleicht auch noch in Verbindung mit einem persönlichen Gespräch per Skype die besten Möglichkeiten, einen höheren Preis zu verlangen. Ich würde mich auch, im ersten Schritt und als Orientierung, an der Preisgestaltung meiner Mitbewerber auf den Vermarktungsplattformen orientieren, die ich weiter unten vorstelle.

Zur Verdeutlichung ein Beispiel wie du auch Online, ohne direkten Kontakt zum Kunden, eine nahe persönliche Beziehung aufbaust.

Du bietest einen Online Video Kurs, sagen wir über Facebook Ads, an. Nun stellst du deinen Kunden nicht nur den Kurs Online in einem Mitgliederbereich zur Verfügung, sondern auch eine geschlossene Facebook Gruppe, wo du täglich die Fragen beantwortest.

Desweiteren bietest du einmal im Monat ein Live Webinar an, indem du weitere Tipps gibst und auf persönliche Fragen eingehst. Die ganze Gruppe begrenzt du auf ca. 20 Personen, so fühlt sich jeder Teilnehmer persönlich betreut. Am Anfang bietest du jedem Teilnehmer ein persönliches Gespräch per Telefon oder Skype an. Den Zeitraum der Betreuung wird für 4-6 Monate garantiert.

Durch dieses Gesamtpaket kannst du wesentlich höhere Preise durchsetzen, da der Kunde sich persönlich betreut fühlt und ja auch wird.

Wie finde ich mein Onlinekurs-Thema?

Ein häufig gestellte Frage lautet: Ich möchte ja einen Onlinekurs bzw. E-Book erstellen, aber ich bin doch kein Experte oder mir fällt nichts ein?

Durch eigene Erfahrungen und auch durch Diskussionen mit anderen Mitstreitern weiß ich, wenn du dich für ein Thema interessierst (z.B. dein Hobby), besitzt du schon weit mehr Fachwissen in diesem Bereich, als die meisten anderen und darauf lässt sich aufbauen, oder!?

Wie kann ich testen, ob mir zu meinem Thema genug einfällt, um daraus einen Onlinekurs bzw. E-Book zu erstellen?

Ein einfacher Test um herauszufinden, ob dir zu deinem Wunschthema genug Ideen einfallen ist der “10 Minuten Check”

Setze dich in eine ruhige Ecke und schreibe dir in exakt 10 Minuten so viele Fragen und Themen auf, die die Kursteilnehmer interessieren könnten!

Beispiel:
Du besitzt ein Fitnessstudio und möchtest einen Onlinekurs über Fitness vermarkten.
Schreibe dir in 10 Minuten so viele Themen oder Fragestellungen dazu auf, wie dir einfallen! Was könnte deine Kunden interessieren? Was ist wichtig rüberzubringen?

Beispielfragen:

  • Wie kann ich meine Rückenmuskulatur stärken?
  • Wie werde ich fit trotz 10 Stunden pro Tag am Schreibtisch?
  • Wie wichtig ist die Ernährung im Sport?
  • Was esse ich am besten nach dem Sport?

Findest du mindestens 10 Fragestellungen in den 10 Minuten, ist das ein guter Indikator dafür, dass dich das Thema interessiert und das dir auch genügend Themengebiete dazu einfallen. Du wirst dann auch spüren, ob das Thema dich berührt oder nicht.

Im zweiten Schritt würde ich mir auf Online–Plattformen, wie z.B. Udemy anschauen, welche Kurse gefragt sind und häufig gekauft wurden.

Häufige Fehler bei der Entwicklung

Einer der häufigsten Fehler den gerade wir im deutschsprachigen Raum machen, ist es ein perfektes Produkt aus unserer Sicht entwickeln zu wollen und dann erst in den Vertrieb zu gehen bzw. Kunden zu fragen, was Sie davon halten!

Ich bin der Meinung – und dies sind auch die Erfahrungen aus der Erstellung meines Videokurses – es gibt das perfekte Produkt nicht, sondern es muss sich an den Kundenwünschen entwickeln und orientieren!

Binde daher sehr frühzeitig, deine Kunden oder auch Interessenten ein und stelle Fragen, was sich die Kunden wünschen, was Ihnen bei ihrem Problem am besten weiterhilft.

Fängst du ganz neu an und verfügst noch nicht über einen nennenswerten Interessenten- und Kundenstamm, würde ich das Produkt in einem sehr frühzeitigen Stadium schon veröffentlichen und begrenzt kostenlos anbieten. Von deinen “Testkunden” forderst du dann Kundenmeinungen und Vorschläge zu Verbesserung an.

Damit wächst dein Produkt anhand von Kundenmeinungen und nicht nur aus deiner Sichtweise!

Deine Sichtweise könnte ja im schlimmsten Fall eine völlig andere sein, als die deiner Kunden.

Halten wir hierzu nochmal kurz fest:

  • Es gibt kein perfektes Produkt, entwickle es anhand von Kundenfeedback stetig weiter
  • Binde deine Kunden bzw. deine Zielgruppe frühzeitig in die Entwicklung ein, damit du ein Produkt für deine Kunden schaffst und nicht für dich!

Tipp:
Peer hat eine umfangreiche Artikelserie Schritt für Schritt zum eigenen E-Book veröffentlicht.

Wie starte ich den Vertriebsprozess?

Nun ist dein Produkt „fertig“ und du möchtest es an den Mann oder die Frau bringen!

Hierzu bieten sich verschiedene Online-Plattformen an, auf denen du dein Online Produkt kostenfrei hochladen kannst. Beim Verkauf des Produktes fallen dann Gebühren an, die von Betreiber zu Betreiber variieren und meist zwischen 3 % und 8 % des Verkaufspreises liegen.

Eine weitere Möglichkeit im Vertrieb besteht darin, Partner (Affiliates) zu finden, die dein Produkt vertreiben und dafür eine Provision erhalten, i.d.R. sind hier bei Online Produkten 30-50 % des Verkaufspreises üblich.

Der Marktplatz für Partner von Digistore24 mit mittlerweile über 4000 Produkten ist hierfür ein anschauliches Beispiel.

Ich würde den Vertrieb mit einem begrenzten kostenlosen Angebot starten, um die Resonanz auf dein Produkt durch deine neue Kunden zu prüfen.

Auch bekommst du hierbei vielleicht schon die ersten positiven Kundenmeinungen, die du wirksam auf deiner Verkaufsseite platzieren kannst.

Erst nach einer Einführungsphase und einigem Kundenfeedback, würde ich dann den eigentlichen Vertriebsprozess starten, in dem du z.B. kostenpflichtige Werbung buchst.

Vertriebsplattformen und Bezahldiensteanbieter

Ich möchte hier exemplarisch drei verschiedene Anbieter vorstellen, für E-Books und Podcasts gibt es auch noch eine Anzahl von weiteren Plattformen, dies würde hier aber den Rahmen sprengen.

Udemy

Udemy ist eine Internationale Plattform die vorwiegend Videokurse (min 60% Anteil Videos im Kurs) aus allen Lebensbereichen anbietet. Ein Vorteil dieser Plattform ist, die hohe Reichweite. Nachteilig sind die hohen Rabatte, die häufig auf Kurse gegeben werden und damit wirkt die Plattform als “Billiganbieter”. Du kannst dich allerdings von den Rabatten ausschließen lassen und die Kurse selbst vermarkten und letztlich Udemy dann nur als Bezahldienstanbieter verwenden.

Ich verwende diesen Anbieter, um meine neuen Kurse auf Resonanz zu testen und Kundenmeinungen zu gewinnen. Ich habe meinen Kurs zu Klick Tipp hier zuerst vermarkten lassen, um zu sehen, wie die Reaktionen sind.

Elopage

Elopage ist ein deutscher Anbieter und bietet einen Mitgliederbereich und einen Bezahldienst in einer Plattform an, ähnlich wie Udemy.

In verschiedenen Preismodellen können einzelne digitale Produkte wie z.B. E-Books, oder auch komplette Onlinekurse eingestellt werden.

Die Einrichtung des Kurses und der gesamte Einrichtungsprozess ist sehr einfach und übersichtlich gehalten, das gefällt mir sehr gut! Es ist kein externer Mitgliederbereich einzurichten und es ist alles sehr übersichtlich zu handhaben. Die Preise für die Mitgliederbereiche und auch die anfallenden Gebühren beim Verkauf eines Produktes sind m.E. moderat und fair.

Es steht leider kein Marktplatz für Affiliates zur Verfügung, was die Plattform meiner Meinung nach fast perfekt machen würde.

Digistore24

Digistore24 ist der Platzhirsch unter den Plattformen für digitale Produkte im deutschsprachigen Raum. Allerdings bietet Digistore24 keinen Mitgliederbereich an, dieser müsste dann z.B. mit Digimember zusätzlich erworben werden.

Der große Vorteil dieser Plattform ist der hohe Bekanntheitsgrad, insbesondere bei Affiliates und die ausgereifte Technik, bzw. Schnittstellen zu anderen Programmen.

Nutze diese Plattform, wenn du deine Produkte über Partner anbieten möchtest oder eine hohe Automation mit anderen Plattformen anstrebst.

Fazit

  1. Suche dir ein Thema und ein Onlineprodukt (E-Book, Videokurs, etc.) aus, das dir am besten liegt. Damit kommt deine Persönlichkeit am besten rüber.
  2. Entwickle dein Produkt mit deinen Interessenten und Kunden und nicht allein im stillen Kämmerlein.
  3. Wähle deinen Vertriebsweg bzw. –plattform aus. Das würde ich davon abhängig machen, wie stark du selbst aktiv im Vertrieb deines Produktes mitwirken möchtest. Udemy übernimmt z.B. auf Wunsch die Vermarktung, Digistore24 eignet sich dagegen sehr gut dafür, um Affiliates zu gewinnen.

Jetzt wünsche ich dir viel Erfolg bei der Entwicklung deines Onlinekurses!

Hast du schon mal einen Online-Kurs* belegt?

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Über den Autor

Ich beschäftige mich auf meinem Blog schwerpunktmäßig mit dem Themen Online Business gründen, E- Mail Marketing und Erfahrungsberichten zu Softwareprodukten in diesem Bereich. Weiter Infos unter business-2-0.de.

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5 Gedanken zu „Dein perfekter Weg zum eigenen Onlinekurs!“

  1. Vermutlich werde ich irgendwann in weiter Zukunft auch mal ein Online-Produkt erstellen. Dafür muss ich aber erstmal noch meine Leserschaft weiter aufbauen. Glaube gerade bei der Wahl des Themas ist es das Beste einfach auf seine Leser zu hören. Ein Produkt zu kreieren wo ich auch sicher weiss, dass die Nachfrage bei meinen Lesern vorhanden ist. Super Artikel!

    Antworten
  2. Hallo Frank

    Vielen Dank für deinen impulsgebenden Beitrag. Seit geraumer Zeit schlage ich mich innerlich mit der Idee herum, im Bereich meines intensiven Hobbies – der Familienforschung – einen eigenen Onlinekurs zu etablieren und anzubieten.

    Deine Ideen führen mich dabei heute einen Schritt weiter, dass ich meine Projektidee vielleicht zeitnah tatsächlich umsetzen werde.

    Meine zukünftigen Kunden vorab zu fragen, was Ihnen bei ihrem Problem am besten weiterhilft und was sie sich in dem Onlinekurs wünschen, ist sicher eine Chance, in die richtige Richtung zu produzieren.

    Bleibt am Ende für mich selbst aber immer noch die Frage an meinen eigenen, sehr hohen Qualitätsanspruch: “Bin ich in dem Thema gut genug, um wirklich ein gutes und ansprechendes Produkt anbieten zu können?”

    Leider findet man auch bei den großen Vertriebsplattformen ganz ehrlich gesagt auch jede Menge Onlinekurse, die ich persönlich niemals angeboten hätte. Ich frage mich manchmal, wie manche Menschen es schaffen, diese Kurse dennoch zu verkaufen?

    Aber vielleicht ist mein persönlicher Qualitätsanspruch dabei auch einfach zu hoch angesetzt und ich sollte es entspannter angehen.

    Antworten
  3. Hallo Frank,

    vielen Dank für den Artikel… Ich hatte bereits Weihnachten einen Adventskalender für Fitnessmotivation durchgeführt und wollte anschließend einen Kurs anbieten. Die Idee mit der Facebook Gruppe und dem Webinar hat mir irgendwie noch gefehlt, weil „Fitnessmotivation“ doch zu individuell für ein starres Produkt ist.

    Ich bin auf deinem Blog gespannt. Vielen Dank Peer für diesen Autor :)

    Motivierte Grüße,
    Alexander

    Antworten
  4. Hi Frank, die Erstellung vom eigenen Onlinekurs ist definitiv eine super Sache. Vorallem wenn man mehrere Kurse hat und dann Crossselling betreibt.
    Um mit der Zeit zu gehen, empfehle ich definitiv einen eigenen Mitgliederbereich zu haben – am einfachsten und schnellsten geht das mit Coachy. Auch Experten und Influencer wie Calvin Hollywood, Matthias Niggehoff und Ben Ouattara setzen auf Coachy!

    Teste aus aus und überzeug dich selbst :-) coachy.net

    Antworten
  5. Hi Frank,

    Danke für die tolle Arbeit bei der Recherche für diesen Artikel, denn er gibt einen guten Überblick über den Markt an Anbietern.

    Fritz hier von Memberspot. Wir sind ein neuer Anbieter für eine Plattform für Online-Kurserstellung.

    Wenn du Lust und Zeit hast einmal unser Tool zu testen, dann würden wir uns über dein Feedback sehr freuen!

    LG Fritz

    Antworten

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