Sind Existenzgründer Helden? – Blogparade

Einen ausgefallenen Titel hat man sich für die Blogparade auf startbox-berlin.de ausgesucht.

Sind Existenzgründer Helden? lautet die Blogparade und das ist doch mal ein besonderer und auch etwas kontroverser Titel.

Das ist natürlich ein guter Grund für mich, an dieser Blogparade teilzunehmen und die Frage zu klären, ob Existenzgründer Helden sind.

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Der Helden-Weg

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Grund für die Blogparade ist ein Artikel, in dem die klassischen Heldensagen analysiert wurden.

Dabei hat man ein Schema entdeckt, dass bei fast allen Heldensagen das gleiche ist. Dies gliedert sich in 3 Teile:

  1. Der Aufbruch ins Abenteuer
  2. Der Held entdeckt Neues und stellt sich großen Herausforderungen.
  3. Nach seinem Sieg kehrt der Held zurück und ist berühmt und erfolgreich.

Dabei ist den Blogparade-Veranstaltern aufgefallen, dass der Weg eines Existenzgründers ähnlich ist.

Auch da gibt es einen Aufbruch ins mehr oder weniger Unbekannte. Danach muss man sich diversen Herausforderungen stellen. Und irgendwann ist man dann erfolgreich (hoffentlich).

Sind Existenzgründer Helden?

Auch wenn die Helden-Epen eine ähnliche Struktur aufweisen wie der Weg eines Existenzgründers, so sehe ich Existenzgründer nicht wirklich als Helden an.

Natürlich ist die Selbständigkeit ein großes Abenteuer und man trifft fast täglich auf neue Herausforderungen. Aber daraus gleich einen Helden abzuleiten, finde ich zu hoch gegriffen.

Ich verbinde mit Helden eine gewisse Selbstlosigkeit, die man Existenzgründern bei aller Liebe nun nicht unbedingt pauschal unterstellen kann. Schließlich möchten Existenzgründer vor allem eines und das ist Geld verdienen und gut davon leben zu können.

Das ist auch in Ordnung, aber darin unterscheidet man sich nicht sehr von allen anderen Arbeitnehmern, auch wenn es natürlich Unterschiede gibt.

Schaut man sich manche rechtlichen Dschungelpfade und bürokratischen Hindernisläufe an, so könnte man allerdings fast wieder dazu tendieren, den Existenzgründer als Helden zu sehen. :-)

Trotzdem würde ich nichts wirklich heldenhaftes darin sehen, sich selbständig zu machen.

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Was sind Existenzgründer?

Existenzgründer sind sicher mutige Menschen, die den Weg der relativen Sicherheit verlassen und das Glück in die eigene Hand nehmen, wobei die Sicherheit in einem Angestelltenverhältnis auch etwas überschätzt wird.

Zumindest haben Selbständige mehr Handlungsspielraum und mehr Möglichkeiten, aber natürlich auch ein höheres Risiko.

Gute Existenzgründer sind mutig, engagiert, aktiv, neugierig und sicher noch ein paar Dinge mehr.

Und damit sind sie auf jeden Fall wichtige Bestandteile der Gesellschaft. Denn ohne Existenzgründungen würde es auch keine Arbeitsplätze geben.

Was sind wirkliche Helden?

Ich bin vor kurzem auf ein Zitat des österreichischen Sozialpädagogen Hermann Gmeiner gestoßen:

Alles Große in unserer Welt geschieht nur, weil jemand mehr tut, als er muß.

Das trifft in meinen Augen sehr gut das, was einen Helden in der heutigen Zeit meiner Meinung nach auszeichnet.

Und natürlich trifft dies auch auf ein paar Unternehmen und Selbständige zu. Aber das bedeutet meiner Meinung nach nicht, dass alles Existenzgründer Helden sind.

Leider gibt es zu viele Menschen, die erst einmal von anderen etwas möchten, bevor sie selbst aktiv werden. Viele kümmern sich ausschließlich um sich selbst.

Auf der anderen Seite gibt es z.B. viele ehrenamtlich tätige Menschen, die etwas für die Gesellschaft tun. Davon braucht dieses Land noch mehr.

Eure Meinung

Wie seht ihr das?
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In den Kommentaren könnt ihr zudem eure Definition eines Helden gern hinterlassen.

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15 Gedanken zu „Sind Existenzgründer Helden? – Blogparade“

  1. Hi Peer, die Diskussion finde ich spannend. Allerdings dürfte der Begriff “Held” hier falsch gewählt sein. Nur weil jemand erfolgreich und reich zurück kommt, ist er kein Held. Und weil er sich zu seinem eigenen Nutzen ins Abenteuer stürzt ebenfalls nicht (im Falle des Existenzgründers).

    Die Helden, von denen in den Sagen die Rede ist, haben sich stets uneigennützig ins Abenteuer gestürzt, um ihr Land, ihre Familie oder die Frau ihrer Träume zu retten. An Reichtum hat da zunächst niemand gedacht.

    Von der Seite sind Existenzgründer sicherlich mutig und abenteuerlustig, aber mit Sicherheit nicht automatisch Helden :-)

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  2. Wenn wir uns das Beispiel Apple ansehen kann man wirklich schon fast davon sprechen. Obwohl Held nicht ganz der treffende Ausdruck ist.

    Aber… Steve Jobs wird von einigen ja schon fast als Gott angesehen von dem her sind wir vom Betriff “Held” nicht weit weg.

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  3. Also ich würde schon sagen, dass wenn man sich heutzutage selbstständig macht auch auf ein Abenteuer einlässt. Und wo werden Helden geboren? :mrgreen:

    Sicher, als erstes schaut man nach sich selbst, aber dies liegt im Wesen eines Helden . Bis auf wenige Ausnahmen geht die eigene Sicherheit erst einmal vor.

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  4. Doch, die Links funktionieren.
    Ich finde nur wenige Gründer sind auch richtige Helden. Steve Jobs hatte oft die guten Ideen anderer besser umgesetzt bzw. vermarktet. :roll:

    Antworten
  5. Hi,

    ein interessanter Vergleich. Sicher kann man einige Gründer als “Helden” bezeichnen. Vor allem dann, wenn sie mit ihrem Unternehmen einen Mehrwert für die Gesellschaft bzw. ihre Kunden generieren. Auf der anderen Seite gibt es aber auch genug Selbständige, die lediglich an Profit denken und denen alle Mittel und Wege recht sind um an Geld zu kommen.

    Grüße

    Antworten
  6. Ob Existenzgründer Helden sind, ist eine begriffliche Frage. Aber sie sind die Säulen unserer Wirtschaft. Sie sind sich nicht zu schade sich selbst auszubeuten um Ihrer Idee nachzugehen. Ebenfalls ist jedes heute bestehende Unternehmen aus einer Existenzgründung enstanden. Das wird nur von allen Unternehmern vergessen. Sonst wäre es nicht zu der Änderung im Bereich des Gründungszuschusses gekommen. Denn über 500.000 nutzten diesen in den letzten drei Jahren. Aber keinen störte es das er geändert wurde. Aber es ist ja auch verständlich, sich um seine eigene Idee zu kümmern.

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  7. Hallo,

    manchmal sind Existenzgründer durchaus Helden. Es hängt halt auch stark davon aber was Sie machen. Es ist für mich ein großer Unterschied, wenn ich als Existenzgründer etwas der Sache wegen mache oder ob ich lediglich so viel egoistisches Geld wie möglich verdienen will.

    Auf die Sache kommt es an und auch darauf das für alle die diese Sache nutzen ein wirklich zufriedener Mehrwert entsteht, der zum Glücke aller dient.

    Dies schaffen auch tag täglich Milliarden von Angestellten, die mit Herz und Verstand jeden Tag auch außergewöhnliches leisten und leisten müssen.

    lg.

    aus Delmenhorst

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  8. Naja, dass ein Existenzgründer ein Held ist, halte ich für sehr unwahrscheinlich.

    Ein Held stürzt sich nicht ins Abenteuer, um Profit zu erwirtschaften, sondern aus ideellen Gründen. Helden riskieren ihr Leben und nicht ihr Bankkonto :smile: Zumindest ist das in den Epen der Fall.

    Wenn wir also von Helden reden, so sind das Mahatma Ghandi oder Martin Luther King.

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  9. Da möchte ich mal zitieren: “Arm ist das Land, das Helden braucht”

    In diesem Sinne, nein, es sind sicherlich keine Helden. Und ein weiteres Merkmal wurde übersehen, denn Helden tun immer etwas Gutes und verhauen die Bösen. Man stelle sich mal vor, alle Existenzgründer würden gegen das Böse ins Feld ziehen ;)

    Gruß

    Marc

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  10. Ich denke es sind keine Helden sondern Idioten. Wenn ich mir vorstelle das ich eigentlich Jura studiert haben müßte um mein Geschäft zu führen frag ich mich immer wieder was ich da mache.
    KnowHow für den eigentlichen Job sind ja fast nebensächlich. Jeden Tag nur schauen, welche Gesetzeslage sich geändert hat, ob ich auf meiner Seite nicht irgendwo ein Komma vergessen habe etc. Ohne Rechtsabteilung geht hier fast mehr Zeit drauf wie für den eigentlichen Job. Nächstes Jahr haben wir unser 10jähriges. Wenn es nicht so viel Spass machen würde könnte man es aufgrund der Rahmenbedingungen eigentlich sein lassen.

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  11. Eine wirklich interessante Fragestellung über die ich bisher noch gar nicht nachgedacht habe, aber ich muss dir Recht geben: In meinen Augen handeln Helden selbstlos und helfen anderen (man könnte zwar behaupten, dass Existenzgründer dies durch die eigene Produkte/Dienstleistungen auch tun, aber selbstlos handeln sie, wie du ja richtig gesagt hast, wohl kaum.

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  12. Also ehrlich: Existenzgründer und Helden? :???: Sehr interessante Fragestellung, die man als Selbstständiger
    sicherlich beantworten kann. Man benötigt sicherlich einiges an Disziplin, viel Kampfgeist und ein wenig Glück

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  13. Das Zitat über Helden von Hermann Gmeiner ist schon nett gewählt, doch denke ich nicht, dass dies alles ist was einen Helden ausmacht. Ein Held sollte zudem seine Taten aus selbstlosen Motiven heraus tun. Auch sollten er bei seinen Taten etwas aus Spiel setzen, welches er durch sein Tun möglicherweise unwiederbringlich verlieren kann (und damit ist nicht nur etwas Zeit zu opfern gemeint).
    Wenn es jedoch um den “epischen Helden” geht, muss er zusätzlich auch sein Leben/seine Gesundheit für die Sache aufs Spiel setzen, um einer oder mehreren Personen zu helfen.

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