Advanced Ads Pro Test – Flexible Bannerschaltung mit dem WordPress-Plugin

Flexible Bannerschaltung mit dem WordPress-Plugin Advanced Ads ProIch schalte auf meinen Blog fast seit dem Start Banner, mit denen ich Geld verdiene.

Dafür habe ich schon immer Banner-Plugins genutzt, aber in den letzten Jahren kamen und gingen einige solcher Plugins. So wurde mittlerweile auch die Entwicklung des von mir in der Vergangenheit genutzten Plugins „Simple Ads Manager“ eingestellt.

Mit „Advanced Ads Pro“ (bzw. dem Komplett All Access Paket) bin ich vor einer ganzen Weile auf die Lösung eines deutschen Entwicklers gestoßen und dieses WordPress-Plugin möchte ich euch im Folgenden genauer vorstellen und auf die besonderen Funktionen eingehen.

Was ist Advanced Ads?

Bei Advanced Ads Pro handelt es sich um ein kostenpfichtiges Plugin, welches es ermöglicht Werbebanner und Google AdSense sehr bequem und flexibel auf der eigenen WordPress-Website anzuzeigen.

Gerade für Einsteiger ist das Plugin interessant, bringt es doch einen Assistenten mit und auch die Entscheidung wo genau das Plugin platziert wird, kommt ohne einen Eingriff in den Code aus.

Ich nutze das Plugin mittlerweile auf einigen Blogs und Websites und bin davon sehr angetan.

Kernfunktionen

Die Kernfunktionen des Plugins stelle ich im Folgenden genauer vor.

Anzeigen
Das Herzstück ist sicher der Menüpunkt „Anzeigen“. Hier kann man neue Anzeigen anlegen und die bestehenden verwalten.

Legt man eine neue Anzeige an, erscheint das folgende Formular:

Flexible Bannerschaltung mit dem WordPress-Plugin Advanced Ads

Dabei handelt es sich natürlich nur um einen Teil des Formulars.

Neben dem Namen und einer optionalen Beschreibung kann man hier zwischen verschiedenen Anzeigen-Typen wählen:

  • So kann man Text bzw. Code eingeben und damit die Anzeige komplett selbst erstellen.
  • Mit Hilfe des WordPress-Editors kann man direkt hier auch komplexere HTML-Anzeigen (Rich Content) erstellen und als Anzeige nutzen.
  • Oder man wählt einfach ein Bild aus der eigenen Mediathek aus und gibt den gewünschten Link an. Schon hat man eine Anzeige.
  • Zu guter Letzt kann man auch eine AdSense-Anzeige generieren lassen, indem man hier die Anzeigen-ID angibt und den Typ bzw. die Maße wählt.

Doch das waren noch längst nicht alle Einstellungsmöglichkeiten.

Man hat zudem umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten beim Layout. Also z.B. ob das Banner links- oder rechtsbündig angezeigt werden soll. Ebenso wie die Frage, ob der Text um die Anzeige herumlaufen soll.

Auch den Abstand zu anderen Elementen der Website kann man hier festlegen und einiges mehr.

Des Weiteren gibt es die mächtigen Anzeige- und Besucher-Bedigungen, mit deren Hilfe man genau steuern kann, wo die Anzeige auf der eigenen Website erscheinen soll und wer sie sehen kann.

So kann man z.B. einstellen, dass die Anzeige nur auf bestimmten Seiten oder in bestimmten Kategorien angezeigt werden soll.

Ebenso möglich ist es, die Anzeige z.B. nur Nutzern von Mobilgeräten zu zeigen.

Anzeigengruppen
Die einzelnen Anzeigen kann man zwar auch so in der Website anzeigen lassen, aber mehr Sinn macht es, diese Anzeigengruppen zuzuordnen.

Damit kann man feste Anzeigenplätze definieren und so z.B. mehrere Anzeigen rotieren lassen. Das Schöne daran ist, dass man eine Anzeige nur einmal anlegen muss und diese dann auch mehreren Anzeigengruppen zuordnen kann.

Eine neue Anzeigengruppe anzulegen ist nicht schwer. Es sind nur wenige Daten anzugeben:

Flexible Bannerschaltung mit dem WordPress-Plugin Advanced Ads

Platzierungen
Spannender wird es da schon wieder bei den Platzierungen. Hier kann man die einzelnen Bannerplätze auf der eigenen Website definieren und diesen dann Anzeigen und Anzeigengruppen zuordnen.

Hier seht ihr unter anderem die Auswahlmöglichkeiten zur Platzierung:

Flexible Bannerschaltung mit dem WordPress-Plugin Advanced Ads

Neben der manuellen Platzierung, die natürlich auch möglich ist, und dem Einfügen von Code in den Header- oder Footer-Bereich, gibt es 10 Platzierungsmöglichkeiten für Banner.

So z.B. die bekannten Platzierungen über und unter dem Artikeltext. Auch die Platzierung im Text nach einer bestimmten Anzahl von Absätzen ist möglich.

Neben dem Anzeigen-Widget finde ich z.B. die Hintergrund-Anzeigen sehr spannend. Und auch die zufällige Platzierung im Content ist möglich.

Besonders nützlich fand ich die Platzierung in Artikelauflistungen, wie z.B. der Startseite eines Blogs oder in Kategorien.

Alles in allem ist man mit diesem Plugin sehr flexibel, was die Platzierung der Anzeigen angeht.

Besondere Funktionen

Die Pro Version des Plugins bietet gegenüber der kostenlosen Variante eine Menge zusätzlicher Funktionen.

So z.B. bei den oben schon aufgeführten Platzierungsmöglichkeiten, die zum Teil nur in der Pro-Variante drin sind.

Es gibt weitere Anzeige- und Besucher-Bedigungen, die eine noch genauere Steuerung der Anzeigen ermöglichen.

Sehr interessant und nützlich ist die Cache Busting Funktion. Damit kann man z.B. Bannerrotation oder ähnliches auch bei aktiviertem Cache nutzen. Ebenso sind mit der Pro-Version Tests verschiedener Anzeigen und Platzierungen gegeneinander möglich.

Flash wird hier ebenfalls unterstützt (obwohl man es nicht mehr nutzen sollte) und man kann Anzeigen Grids erstellen.

Die Pro-Version bietet für professionelle Nutzer wirklich sehr viele Vorteile.

Pro und Kontra

Das Plugin bietet wie gesagt viele Vorteile, aber es gibt auch den einen oder anderen kleinen Kritikpunkt meinerseits.

Pro:

  • Die kostenpflichtige Version bietet viele gute Funktionen, die ich teilweise noch bei keinem anderen Banner-Plugin gesehen habe.
  • Das Plugin stammt von einem deutschen Entwickler, der dementspreched auch deutschen Support anbieten kann.
  • Es gibt einige interessante und sehr spezielle Addons, die für den einen oder anderen sicher Gold wert sind.
  • Das Plugin wird stetig weiterentwickelt und schnell ist es auch.

Kontra:

  • Wenn man das Plugin das erste mal nutzt, dann ist die Übersichtlichkeit nicht ideal. Man muss erstmal herausfinden, was man machen muss.
    Der enthaltene Assitent nimmt Einsteiger aber recht gut an die Hand.
  • Wer nur mal schnell ein Banner einbauen will, für den ist das Plugin vielleicht ein wenig überdimensioniert.
  • Am negativsten stoßen vielen sicher Abo-Kosten auf. Zumal das Plugin mit 69 Dollar für 1 Jahr Updates und Support an sich schon recht teuer ist. Wer es dauerhaft nutzen und immer aktuell haben will, muss regelmäßig zahlen.

Für mich überwiegen die Vorteile allerdings deutlich und dass jährliche Kosten dafür anfallen, kann ich gerade bei einem Plugin, mit dem ich Geld verdiene, gut verschmerzen.

Fazit

Das Plugin Advanced Ads ist sehr zu empfehlen. Für Hobby-Blogger und alle, die vielleicht mal eine Anzeige schalten wollen, ist die kostenlose Version mehr als ausreichend.

Wer dagegen professionell Websites oder Blogs betreibt und viele Banner verwaltet, der sollte zur Pro-Version bzw. zum All Access Paket* greifen, da diese derzeit einfach die beste Banner-Lösung darstellt, die ich kenne.

Das optionale Tracking Addon habe ich mittlerweile ebenfalls ausführlich vorgestellt.

Bild von Peer Wandiger
Peer Wandiger
Studium der BWL und langjährige Arbeit in einem mittelständischen Unternehmen. Seit 2006 selbständig als Webentwickler und Website-Betreiber, 2007 Gründung von Selbständig im Netz.

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