Monetarisierung, Zeitpunkt, Amazon, Plugins … Antworten zur Nischenseiten-Challenge – Teil 8

Die Nischenseiten-Challenge biegt langsam auf die Zielgerade ein und es geht nun vor allem darum erste Einnahmen zu erzielen.

Passend dazu habe ich mir wieder 5 Fragen von Lesern und Teilnehmern an der Challenge vorgenommen und beantwortet. Darin geht es unter anderem um den Zeitpunkt der Monetarisierung, Online-Shops, Amazon, Plugins und mehr.

Natürlich könnt ihr weiterhin eure Fragen rund um die Challenge und den Aufbau von Nischenwebsites stellen.

Nischenseiten-Challenge Hauptquartier | Nischenseiten-Guide.de

Monetarisierung, Zeitpunkt, Amazon, Plugins …

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Ich verstehe nicht ganz, weshalb ich mit dem Einbau von Werbung warten soll, bis die Besucherzahlen akzeptabel sind. Etabliert sich denn die Seite langsamer, wenn Werbung drauf ist? Die Besucher wissen ja nicht, dass Werbung eingebaut ist, bevor sie kommen. Also muss das was mit Google zu tun haben, oder?
von Ingrid

Ich halte es meist so, dass ich erst dann Einnahmequellen einbaue, meist Affiliatelinks auf Nischenwebsites, wenn eine gewisse Anzahl Besucher pro Monat kommt. Meine persönlichen Gründe dafür betreffen sowohl die Besucher als auch Google.

Die Besucher wissen vor dem Website-Besuch natürlich nicht, ob Werbung auf meiner Nischenwebsite enthalten ist. Allerdings merken sich es dann natürlich, wenn sie auf der Website drauf sind. Dann kann sich zumindest bei einem Teil der Besucher negativ auswirken, indem sie die Site wieder schnell verlassen und z.B. auch nicht im Social Web teilen oder einen Backlink setzen.

Da man aber gerade zu Beginn jeden Backlink, jeden Social Share und jeden wiederkehrenden Besucher braucht, fange ich mit dem Einbau von Einnahmenquellen erst etwas später an, wenn es mehr Besucher sind.

Rein finanziell gesehen macht es am Anfang auch keinen Sinn, da man mit sehr wenigen Besuchern meist sowieso noch keine Einnahmen erzielt. So macht AdSense z.B. erst bei relativ vielen Besuchern Sinn.

Bzgl. Google denke ich aber ebenfalls, dass es Sinn macht mit der Monetarisierung zu warten. Google sieht neue Websites erstmal skeptisch und deshalb sollte man da den bestmöglichen Eindruck machen. Da noch nicht so viel Inhalt zu Beginn vorhanden ist, wirken viele eingebaute Werbemittel natürlich negativer als zu einem späteren Zeitpunkt, wenn auch mehr Content vorhanden ist.

Es ist für mich also auch im Bezug zum Vertrauensaufbau bei Google eine sinnvolle Entscheidung erstmal ein wenig zu warten mit Affiliate Links, Werbung, AdSense und Co.


Schadet zu viel Affiliate Marketing der Nischenseite (im Bezug auf Google) oder sollte man eher schön viel einbauen, um überhaupt ordentlich damit zu verdienen?
von Lena

Google hat grundsätzlich erstmal nichts gegen Affiliate Marketing, aber sehr wohl etwas gegen minderwertige Websites. Wer kaum Inhalte mit Mehrwert in seiner Nischenwebsite drin hat, aber dafür massig Affiliate-Banner und -Links, muss sich nicht wundern, wenn Google so eine Site nicht hoch rankt.

Hierzu gibt es natürlich keine festen Prozentzahlen oder sonstigen Grenzwerte, aber man sollte versuchen eine gute Balance zu wahren.

  • Ist die Website für einen am Thema interessierten Lesern nützlich?
  • Hat dieser auch ohne Affiliate-Links und Co. etwas von der Website?
  • Ergänzen Affiliatelinks und -Banner die Inhalte und werden von kaufinteressierten Lesern als nützlich empfunden?

Am Ende gilt es also beim Einbau des Affiliate Marketing darauf zu achten, dass die Website insgesamt lesenswert und gut bleibt.

Ich habe in fast jedem Artikel meiner Nischenwebsites Affiliatelinks drin, bei Produktvorstellungen oft mehrere. Dennoch ist die Website lesenswert und nützlich für die Interessenten und deshalb hat auch Google damit kein Problem.


Eine Frage zu deiner gut plazierten Website werkeugkoffer-test.de. Bietet es sich für dich nicht an daraus einen eigenen Shop zu machen? Oder glaubst du, dass man besser mehrere Nischenseiten macht, als sich intensiver um ein Nischenthema zu kümmern?
von Matthias

Natürlich ist es eine Option, aus einer sich gut entwickelnden Nischenwebsite später mal einen richtigen Online-Shop zu machen. Schließlich hat man sich in einer Nische etabliert und wer in den eCommerce möchte, für den wäre das ein Weg.

Für mich ist das allerdings nichts und das aus gleich mehreren Gründen:

  • Ich baue Nischenwebsite vor allem deshalb auf, weil ich mit relativ wenig Aufwand (vor allem später) regelmäßige Einnahmen generieren kann. Bei einem richtigen Online-Shop sieht das natürlich völlig anders aus. Hier ist der Verwaltungs- und Logistikaufwand sehr hoch.
  • Mich schrecken bei Online-Shops in Deutschland die rechtlichen Anforderungen ab. Bei Websites muss man schon einiges beachten, aber bei Online-Shops ist das nochmal eine ganz andere Dimension, auch durch die regelmäßigen Änderungen und Urteile. Darauf habe ich keine Lust.
  • Durch den höheren Aufwand, die Investition in Produkte und auch des rechtlichen Bereichs ist das Risiko von Online-Shops um ein vielfachtes höher als bei Nischenwebsites. Sicher ist auch das Potential eines gut laufenden Online-Shops höher, aber das ist kein Selbstläufer. Viele Shopbetreiber haben sehr zu kämpfen.
  • Zu guter Letzt bin ich ein Fan vieler verschiedener Standbeine, um stabile Einnahmen und ein geringes Risiko zu haben. Und so sind mir diverse Nischenwebsites (neben anderen Projekten) lieber als ein einziger Online-Shop.

Für mich ist das also keine Option, aber das muss jeder für sich entscheiden.


Mich würde interessieren, wie du die Amazon Partner Links optisch so hervorragend einbindest. Kommt die komplette Anzeige “Rahmen, Beschreibung, Bild, Amazon Button” von Amazon? Oder bastelst du diese selbst und verlinkst dann nur dementsprechend?
von Felix

Zum Teil nutze ich das Produktwidget von Amazon, aber insgesamt bin ich mit den bereitgestellten Widgets nicht sehr zufrieden.

Deshalb habe ich angefangen selber mit der Amazon API zu experimentieren und mir ein Bestseller-Plugin programmiert, mit dem ich die Bestseller einer Kategorie in schönen Produktboxen untereinander anzeigen lassen kann.

Da ich aber nicht hauptberuflich Programmierer bin, habe ich da nicht mehr viel daran gemacht. Zudem gibt es mittlerweile immer mehr sehr gute WordPress-Plugins, die tolle Produktboxen, Bestsellerlisten und mehr für das Amazon-Partnerprogramm bereitstellen.

Auf affiliate-marketing-tipps.de habe ich 3 dieser Plugins ausführlich vorgestellt:
AAWP 2.0 – Neue Funktionen des Amazon Affiliate Plugins
Affiliate Toolkit Plugin – Amazon Bestsellerlisten und mehr mit einem kostenlosen Plugin?!
Amazon Simple Admin 2 – Interessantes Plugin für Amazon-Affiliates

Ich selber nutze neben meiner eigenen Lösung das Plugin AAWP, aber auch die anderen sind einen Blick wert.


Mir fehlen für die Umsetzung meiner Nischenwebsite einige Plugins. Gibt es das Online Berater Tool von dir überhaupt zum Download?
Ich sehe bei Nischenwebsites immer wieder bei ausgehenden Links in der Art www.donainname.de/externerlink/out/. Der Link geht dann meist zu Amazon als Partnerprogramm. Wie heißt ein solches Plugin und was bringt das? Reicht nicht ein nofollw Link?

von Andre

Mein Berater-Plugin ist ein wenig im Sande verlaufen und ich habe mich ja generell vor einer Weile entschieden keine Plugins mehr zu veröffentlichen. Ich habe einfach nicht die Ressourcen zur Weiterentwicklung und Betreuung.

Ich bin aber vor kurzem auf einen Artikel gestoßen, in dem die Erstellungen so eines Kauf-Beraters anhand eines WordPress Plugins gezeigt wird. Das sieht ganz interessant aus.

Bzgl. der maskierten Links, denn so nennt man solche Links, kann ich das Plugin Pretty Links Lite empfehlen. Damit kann man sehr einfach Affiliatelinks maskieren, so dass sie wie interne Links aussehen. Aber Vorsicht, dass ist beim Amazon Partnerprogramm nicht erlaubt. Da darf man lediglich bit.ly nutzen.

Der größte Vorteil so einer Maskierung liegt für mich vor allem in der besseren Pflegbarkeit. Ich habe hier im Blog viele Partnerprogramme im Einsatz. Manche davon habe ich in dutzenden Seiten und Artikeln eingebaut. Wenn sich da mal was an so einem Affiliatelink ändert oder z.B. das Partnerprogramm eingestellt wird, müsste ich alle diese Seiten und Artikel einzeln ändern und den Link anpassen. Da ich aber Pretty Links Lite benutze, reicht eine Änderung in dem Plugin.

Das Attribut “nofollow” hat damit also nichts zu tun. Ich setze es aber bei jedem Affiliatelink (ob maskiert oder nicht) da es sich ja nicht um einen normalen Link handelt.

Stellt mir Fragen!

Falls ihr Fragen zur Umsetzung meiner Nischwebsite, zu Nischensites generell oder zu einem bestimmten Problem habt, dann hinterlasst einen Kommentar.

Ich werde diese dann in einem Artikel gern beantworten.

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6 Gedanken zu „Monetarisierung, Zeitpunkt, Amazon, Plugins … Antworten zur Nischenseiten-Challenge – Teil 8“

  1. “Aber Vorsicht, dass ist beim Amazon Partnerprogramm nicht erlaubt. Da darf man lediglich bit.ly nutzen.”

    Hä? Wieso ist bit.ly davon ausgenommen?

    Antworten
      • Hey Peer,

        nicht, dass das jetzt eine gesicherte Erkenntnis meinerseits wäre, aber ich könnte fast wetten, es liegt daran, dass bit.ly für Amazon-Links nicht die übliche bit.ly-Domain verwendet, sondern daraus amzn.to – Links macht.

        Ist jetzt nur aus gesundem Menschenverstand heraus, doch hinter einem amzn.to Link kann sich praktisch jeder zusammenreimen, was da steckt. Bei einem eigens maskierten Link dagegen sicher nicht.

        Viele Grüße
        Michael

        Antworten
  2. Hallo SIN Leser,
    Ich habe drigendes Problem, habe seit 3-4 Tagen angefangen das Affiliate Toolkit Plugin zu nutzen und seit dem zeit das Partner program von Amazon täglich cca 300 neue Klicks was gar nicht sein kann da der Trafic nicht annähernd so hoch ist…was kann das sein? Plugin oder was anderes? Meine Konversion rate geht dadurch extreme in den Keller!

    Antworten
    • Kann ich so aus der Ferne nicht beurteilen. Ich würde an deiner Stelle direkt mal beim Entwickler des Plugins nachfragen, ob er das Phänomen kennt.

      Antworten

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