Mit YouTube-Videos Geld zu verdienen, ist für viele immer noch ein großer Traum. Wie viel du im Jahr 2026 pro Abonnent, View, Like und Klick auf YouTube verdienen kannst – und wie du einen erfolgreichen Kanal aufbaust.
Inhalt
ToggleTipp: Geld verdienen mit einem Faceless Youtube Channel
Mit einem Faceless Youtube Channel kannst du dir innerhalb kurzer Zeit von zuhause ein attraktives Zusatzeinkommen aufbauen oder sogar deinen Lebensunterhalt mit deinem Kanal bestreiten. Dabei kannst du (aber musst nicht) komplett anonym bleiben.
Deine Videos generieren dir ein ständig wachsendes echtes passives Einkommen. Du kannst jeden Schritt automatisieren und outsourcen – oder auch nicht, ganz wie du willst.
Du musst nichts verkaufen oder gar deine Freunde zu Kunden machen. Stattdessen erstellst du tolle Inhalte, auf die du stolz bist und die deine Zuschauer lieben.
In unserem Premium-Kurs lernst du Schritt für Schritt alles, was du zum Betrieb eines erfolgreichen Youtube-Kanals brauchst.
Kann man schnell auf YouTube Geld verdienen?
Viele Einsteiger starten mit dem Traum, zügig zum YouTube-Star zu werden. Tatsächlich gelingt es nur einem Bruchteil der aktiven YouTuber, überhaupt Geld auf YouTube zu verdienen. Laut aktuellen Studien erzielen rund 85 Prozent aller Kanäle weniger als 500 Euro pro Monat.
Unmöglich ist es dennoch nicht. Deshalb zeigen wir dir, wie das Geld auf YouTube tatsächlich entsteht.
Eine Umfrage zeigt, dass viele unserer Leser ebenfalls auf YouTube aktiv sind und Geld verdienen. Oder das zumindest vorhaben.
Habt ihr einen YouTube-Kanal?
- Nein, aber ich habe es vor. (31%, 484 Stimmen)
- Ja, schon lange. (25%, 383 Stimmen)
- Ja, aber erst seit kurzem. (20%, 317 Stimmen)
- Nein, das ist nichts für mich. (15%, 236 Stimmen)
- Ich weiß nicht, wie man das macht. (7%, 117 Stimmen)
- Ich mag keine Internet-Videos. (2%, 26 Stimmen)
Teilnehmerzahl: 1.563 (max. 1 Stimmen)
Wie viel Geld verdient man mit YouTube pro Abonnent, View, Like und Klick?
Sobald du alle Kriterien erfüllst, die vor allem die Qualität deiner Inhalte und das Urheberrecht betreffen, kannst du dich beim YouTube-Partnerprogramm anmelden.
Das Programm ist inzwischen zweistufig aufgebaut. Für den vollen Zugang mit Werbeeinnahmen-Beteiligung brauchst du:
- 1.000 Abonnenten plus 4.000 Stunden Wiedergabezeit innerhalb der letzten 12 Monate oder
- 1.000 Abonnenten plus 10 Millionen öffentliche Shorts-Aufrufe in den letzten 90 Tagen
- Mindestalter von 18 Jahren
- Wohnsitz in einem Land, in dem das Partnerprogramm verfügbar ist
- Zwei-Faktor-Authentifizierung für dein Google-Konto
Zuletzt hat YouTube die Messlatte etwas weiter hinunter gelegt, allerdings mit Einschränkungen. In der Folge kannst du bereits ab 500 Abonnenten und entweder 3.000 Wiedergabestunden oder 3 Millionen Shorts-Aufrufen einsteigen.
In dieser Vorstufe kannst du allerdings nur mit Fan-Finanzierungs-Funktionen wie Super Chat, Super Thanks oder Kanalmitgliedschaften Geld verdienen. Für die „echte“ Beteiligung an Werbeeinnahmen musst du weiterhin die höheren Schwellen knacken.
Im Kern ist das Partnerprogramm ein Ableger von Google AdSense, der automatisch Werbeanzeigen in deine Videos ausspielt. Du brauchst also zusätzlich ein AdSense-für-YouTube-Konto und verknüpfst es mit deinem Kanal.
Doch wofür bekommst du eigentlich Geld von YouTube?
Wie viel Geld verdient man pro Abonnent auf YouTube?
Eine häufige Frage lautet, ob du für deine Abonnenten direkt Geld bekommst. Das ist – in aller Regel, siehe unten -nicht der Fall.
Ob du 100, 1.000 oder 10.000 Abonnenten hast, spielt für die reine Auszahlung erst einmal keine Rolle. Die Zahl der Abos wirkt sich trotzdem indirekt aus, denn sie beeinflusst Videoaufrufe und Algorithmus.
Eine Ausnahme sind die kostenpflichtigen Kanalmitgliedschaften. Deine Zuschauer unterstützen dich mit einem monatlichen Betrag und bekommen im Gegenzug Badges, Emojis oder Bonus-Inhalte. Dafür brauchst du allerdings eine sehr treue Community und/oder Inhalte, die wirklich eine Zahlungsbereitschaft generieren.
Wie viel verdient man pro Like auf YouTube?
Auch pro Like kannst du leider nicht direkt entlohnt werden. Egal, wie viele Personen dein Video positiv bewerten: Geld bekommst du dafür nicht.
Trotzdem sind Likes eine sehr relevante Metrik auf der Plattform. Gut bewertete Videos landen in der YouTube-Suche weiter vorne und werden häufiger in den Empfehlungen ausgespielt.
Laut einer Analyse von Social Status liegt die durchschnittliche Engagement-Rate auf YouTube im im Jahr 2026 bei 1,7 Prozent. Ein Jahr zuvor waren es nur 0,75 Prozent. Die Interaktion mit Videos ist also deutlich gestiegen.
Likes bringen dir also kein Geld direkt aufs Konto. Aber sie beflügeln den YouTube-Algorithmus und generieren dir damit Reichweite für deine Videos, mit der du dann Geld verdienst.
Wie viel Geld verdient man pro View auf YouTube?
Jetzt sind wir bei der Kennzahl, die tatsächlich auf dein Konto einzahlt – und zwar wörtlich. Werbekunden buchen unterschiedliche Werbeformate, die du für deinen Kanal individuell freigeben oder sperren kannst.
Die meisten Anzeigentypen rechnen nach dem CPM-Prinzip ab. CPM steht für „Cost per Mille“. Das ist der Preis, den Werbetreibende für 1.000 Werbeeinblendungen zahlen. Je mehr Menschen Werbung in deinen Videos sehen, desto mehr verdienst du.
Der CPM ist allerdings nicht das, was bei dir landet. YouTube behält 45 Prozent der Werbeeinnahmen ein, du bekommst 55 Prozent. Die für dich relevante Kennzahl heißt darum RPM (Revenue per Mille) und fällt nach Abzug deutlich niedriger aus als der reine CPM.
Konkrete Zahlen für den deutschen Markt im Jahr 2026 findest du im Folgenden.
- Durchschnittlicher CPM in Deutschland: 2 bis 20 Euro pro 1.000 Aufrufe
- Durchschnittlicher RPM: 1,20 bis 12 Euro pro 1.000 Aufrufe
Die Bandbreite illustriert schon, wie abhängig der Verdienst vom Thema des Videos und damit einhergehend von der Zuschauerschaft ist. In Nischen wie Finanzen, B2B-Software oder Versicherungen sind CPMs von über 20 Euro möglich. Umgekehrt haben Gaming-Tutorials und Meme-Videos (mit oft minderjährigen, finanzschwachen Zuschauern) bisweilen CPMs von unter einem Euro.
Um 1.000 Euro pro Monat allein mit Werbung zu verdienen, brauchst du je nach Nische grob 170.000 bis über 1 Million Videoaufrufe im Monat. In einem zahlungskräftigen Thema wie Finanzen reichen vielleicht schon 150.000 Views. In der Entertainment-Ecke brauchst du das Fünf- bis Zehnfache.
Ein weiterer Grund neben unterschiedlichen Zielgruppen für schwankende Einnahmen sind Ad-Blocker, die auch auf YouTube häufig im Einsatz sind. Nicht jeder Aufruf wird monetarisiert.
Hinzu kommt die Saisonalität: Im vierten Quartal, also zwischen Oktober und Dezember, ziehen die CPMs deutlich an. Werbetreibende stocken ihre Budgets zum Jahresende auf. Im Januar brechen die Werte häufig wieder ein.
Wie viel Geld verdient man pro Klick auf YouTube?
Auch für Klicks gibt es eine Vergütung. Hier merkt man die AdSense-Herkunft besonders deutlich. Die Werbekunden entscheiden allerdings selbst, ob sie pro Klick (CPC) oder pro View (CPM) buchen. Darauf hast du keinen Einfluss.
Damit Klickformate überhaupt laufen, musst du Anzeigenarten wie überspringbare Videoanzeigen und Overlay-Anzeigen für deine Videos aktivieren.
Neben reinen Werbeeinblendungen helfen Klicks also deinem Verdienst. Allerdings sind diese Einnahmen in den oben genannten RPM-Werten bereits mit eingerechnet.
Je nach Video-Thema und passender Werbung können die Klickzahlen deutlich über dem Schnitt liegen und sich richtig auszahlen. Das musst du für deinen Kanal selbst austesten.
Kann man noch mehr mit YouTube verdienen?
Bis zu eine Million Videoaufrufe für „nur“ 1.000 Euro pro Monat. Das ist eine Menge Holz und kann demotivierend wirken.
Doch das YouTube-Partnerprogramm ist bei weitem nicht die einzige Einnahmequelle auf der Plattform. Du kannst zum Beispiel Affiliate Marketing nutzen und in der Videobeschreibung Links zu Produkten platzieren. Die Provisionen liegen je nach Programm zwischen 3 und 30 Prozent – und laufen unabhängig von Werbeeinblendungen.
Produkt-Sponsoring und generell bezahlte Integrationen sind eine weitere Option. Als Branchenstandard gelten in Deutschland rund 10 Euro pro 1.000 Abonnenten als Basiswert für ein Sponsoring.
Das ist stark nischenabhängig. In einem B2B-Kanal für IT-Entscheider sind deutlich höhere Sätze drin. Wichtig dabei: Auf Transparenz achten und solche Deals klar kennzeichnen. Sonst drohen rechtliche Probleme.
Spenden funktionieren ebenfalls, besonders bei treuer Community. Der Umweg über Patreon oder Steady ist weit verbreitet. Deine Fans zahlen monatlich einen kleinen Beitrag und bekommen dafür exklusive Inhalte.
Auch direkt auf YouTube geht das inzwischen besser denn je. Super Chat und Super Sticker in Livestreams, Super Thanks unter normalen Videos, Merchandise über YouTube Shopping. Hinzu kommt die Beteiligung am Umsatz von YouTube Premium: Wenn ein Premium-Abonnent dein Video schaut, bekommst du anteilig Geld von dessen Abo (gezwungenermaßen, weil hier keine Werbung ausgespielt wird).
Wer verschiedene Einnahmequellen kombiniert, kann auf YouTube ein Einkommen erzielen, das zum Leben reicht – oder sogar mehr. Der Weg dorthin ist allerdings lang, und sechs- bis siebenstellige monatliche Aufrufe bleiben meist Pflicht.
YouTube-Alternative Twitch
Eine mögliche Alternative von YouTube ist Twitch. Dort kannst du schon mit deutlich weniger Live-Zuschauern ordentliche Einnahmen erzielen.
Der Grund: Zuschauer abonnieren einzelne Kanäle ab 3,99 Euro pro Monat, seit der Preiserhöhung 2024 häufig auch ab 4,99 Euro.
Bei einer treuen Community lohnt sich das schneller als klassische Werbeeinblendungen. Und auf Twitch gibt es mittlerweile Werbung, dazu die Spenden-Währung Bits und Geschenk-Abos.
Ob YouTube oder Twitch besser zum Geldverdienen geeignet ist, lässt sich pauschal nicht beantworten. Beides bedeutet deutlich mehr Arbeit, als sich die meisten Einsteiger vorstellen.
YouTube Shorts – lohnt sich das Kurzformat überhaupt?
Seit 2024 beteiligt YouTube auch Shorts-Creator an Werbeeinnahmen. Davor gab es nur den YouTube Shorts Fund mit festen Ausschüttungen. Das neue Modell funktioniert wie bei klassischen Videos: Du bekommst 45 Prozent der zuordenbaren Werbeerlöse.
Das Problem liegt in der Höhe. Der RPM für Shorts liegt in Deutschland meist zwischen 0,50 Euro und 2 Euro pro 1.000 Aufrufe, bei vielen Kanälen sogar darunter. Also bisweilen keine 10 Prozent der Long-Form-Inhaltenm.
Shorts taugen darum vor allem als Reichweiten-Hebel, weniger als direkte Einnahmequelle. Eine bewährte Strategie für 2026: Du nutzt Shorts, um neue Zuschauer auf deinen Kanal zu locken. Das eigentliche Geld verdienst du mit längeren Videos, bei denen auch Mid-Roll-Werbung laufen kann. Diese Langformvideos sollten mindestens acht Minuten lang sein, damit YouTube mehrere Werbespots einblenden darf.
Rechenbeispiele: Was YouTube-Kanäle 2026 realistisch einnehmen
Damit du eine bessere Vorstellung von den Größenordnungen bekommst, haben wir drei typische Szenarien durchgerechnet. Alle Angaben vor Steuern, rein aus dem Partnerprogramm und ohne zusätzliche Einnahmequellen wie Affiliate oder Sponsoring.
Szenario 1: Gaming-Kanal mit 200.000 Views pro Monat
Bei einem RPM von rund 2 Euro kommen etwa 400 Euro pro Monat rein. Davon gehen Steuern, Software-Kosten und eventuell ein Video-Editor ab. Unterm Strich bleibt wenig übrig. Nebenjob-Niveau.
Szenario 2: Finanz- oder Business-Kanal mit 100.000 Views pro Monat
Die Nische zahlt deutlich besser. Bei einem RPM von 6 bis 8 Euro landest du bei 600 bis 800 Euro allein aus der Werbung. Hier lohnt sich das Thema schon mit vergleichsweise wenigen Aufrufen.
Szenario 3: Lifestyle-Kanal mit 500.000 Views pro Monat
Unterhaltung zahlt mäßig. Bei einem RPM von 1 bis 2 Euro stehen 500 bis 1.000 Euro auf der Abrechnung. Wer hauptberuflich davon leben will, braucht in dieser Nische zusätzliche Einnahmequellen wie Sponsoring oder eigene Produkte.
Der rote Faden durch diese Beispiele: Die Nische entscheidet oft stärker über deine Einnahmen als die reine Reichweite deines Kanals.
Kann man mit YouTube Geld verdienen?
Ja, absolut. Im Jahr 2026 ist YouTube gerade für Einsteiger einer der besten Wege zum online Geld verdienen, dank
- vielfältiger Monetarisierung (inklusive des integrierten Partnerprogramms)
- niedriger Einstiegshürden (auch dank KI)
- neuer Zielgruppen (YouTube boomt, und zwar immer mehr auch bei Älteren Semestern)
Einfach ist es aber nicht, und ohne viele Videoaufrufe läuft nichts. Du brauchst vor allem die richtige Strategie, einen langen Atem und auch eine gewisse Frustrationstoleranz und Lust aufs Experimentieren.
Tipp: Geld verdienen mit einem Faceless Youtube Channel
Mit einem Faceless Youtube Channel kannst du dir innerhalb kurzer Zeit von zuhause ein attraktives Zusatzeinkommen aufbauen oder sogar deinen Lebensunterhalt mit deinem Kanal bestreiten. Dabei kannst du (aber musst nicht) komplett anonym bleiben.
Deine Videos generieren dir ein ständig wachsendes echtes passives Einkommen. Du kannst jeden Schritt automatisieren und outsourcen – oder auch nicht, ganz wie du willst.
Du musst nichts verkaufen oder gar deine Freunde zu Kunden machen. Stattdessen erstellst du tolle Inhalte, auf die du stolz bist und die deine Zuschauer lieben.
In unserem Premium-Kurs lernst du Schritt für Schritt alles, was du zum Betrieb eines erfolgreichen Youtube-Kanals brauchst.
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