Wie viel Geld verdient man mit Werbung pro Monat, Einblendung und Klick?

Wie viel verdient man mit Werbung pro Aufruf und Klick?Werbung war lange Zeit eine der am weitesten verbreiteten Möglichkeiten Geld mit der eigenen Website zu verdienen.

Doch lohnt sich die Schaltung von Werbebannern heute noch und wie viel verdient man pro Monat, Banner-Einblendung und Klick?

Heute gehe ich diesen Fragen nach, schildere meine Erfahrungen und zeige Beispiele.

Funktioniert Werbung überhaupt noch zum Geld verdienen?

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Werbung war im Internet die erste größere Einnahmequelle überhaupt für Websites. Als ich damals in den 90er Jahren das Internet für mich entdeckte, prangten auf vielen Websites bereits Werbebanner.

Das ist auch wenig überraschend, hat man hier doch einfach die Anzeigen aus der Offline-Welt ins Internet übernommen. Und lange Zeit war Werbung auf Websites sehr lukrativ.

Allerdings haben es viele Werbekunden und Website-Betreiber übertrieben. Um noch mehr Einnahmen zu erzielen, kamen Layer, Popups, animierte Banner und so weiter dazu. Viele Websites sind auch heute noch teilweise unerträglich, wenn mehr Werbung als Inhalt zu sehen ist.

Immer mehr wurde versucht die Aufmerksamkeit auf die Werbung zu lenken und dadurch wurden die Nutzer immer genervter. Ein Teil der Nutzer ignoriert deshalb heute schon Werbebanner oder nutzt sogar einen AdBlocker. 20-30% sind es laut Experten heutzutage. Allerdings schwankt das je nach Thema und Zielgruppe.

Es gibt auf der anderen Seite aber auch Banner-Plugins für WordPress, die AdBlocker umgehen können, wie z.B. das von mir genutzte Advanced Ads*.

Unter dem Strich hat die Banner-Werbung mit den Jahren an Bedeutung verloren und andere Einnahmequellen sind wichtiger geworden. Aber deshalb ist die Werbung für Websites und Blogs nicht unwichtig. Man kann damit immer noch sehr gutes Geld verdienen.

Wie viel verdient man mit Werbung pro Aufruf und Klick?

Es gibt verschiedene Wege, wie man mit Werbung Geld verdienen kann. Manch einer verdient damit nur ein Taschengeld, andere erzielen hohe Einnahmen.

Man kann selber Bannerplätze anbieten, wobei man hier natürlich Kontakte braucht, aber auch alles unter Kontrolle hat und nichts von den Werbeeinnahmen abgeben muss. Alternativ gibt es auch die Möglichkeit einen Online-Service zu nutzen, der Werbung vermittelt.

Geld pro Monat?
Viele fragen mich, wie viel Geld sie mit Werbung im Monat verdienen können. Das ist natürlich schwer zu sagen und sehr individuell je Website.

Ich vermiete z.B. Bannerplätze zu Festpreisen pro Monat auf selbstaendig-im-netz.de und meinen anderen Blogs. Infos dazu findet ihr auf meiner Hier werben Seite. Die Abrechnung erfolgt per Vorkasse, was es für mich sehr einfach macht und Ausfälle gibt es auch keine.

Diese Heransgehendweise ist optimal, wenn man relativ wenig Schwankungen im Traffic von Monat zu Monat hat. Zudem sollte man hierfür die passende Zielgruppe für kleine und mittelständische Unternehmen haben. Konzerne schalten keine Anzeigen direkt auf Websites, einzelne Selbstständige aber auch nicht. Bei mir sind es vor allem mittelständische Unternehmen, die Werbekunden sind.

Der Monatspreis pro Banner ist abhängig vom Bannerplatz, der eigenen Zielgruppe und natürlich den Besucherzahlen. Hier gibt es leider keine festen Werte. Zwischen 10 Cent und 5 Euro TKP (Preis pro tausend Bannereinblendungen) ist sicher alles möglich.

Bei mir liegen die TKPs je nach Banner zwischen ca. 3 Euro und 30 Cent. Das macht in der Summe bis zu 400 Euro pro Monat für ein Banner hier im Blog. Netto.

Die Preise meiner Bannerpätze haben sich über die Zeit entwickelt und ich habe diese auf Basis der Nachfrage herausgefunden. Wenn ich mehr Firmen hatte, die gern zu einem bestimmten Preis ein Banner schalten wollten, als Bannerplätze vorhanden waren, habe ich einfach die Preise erhöht.

Geld für Einblendung?
Eine andere Möglichkeit mit Bannern Geld zu verdienen, ist die Abrechnung über Banner-Einblendungen. Das ist eigentlich die klassische Bannerschaltung, wo eine Endabrechnung über den TKP passiert. Online-Services für Bannerschaltung rechnen oft so ab.

Man baut einen Code ein und dort wird ein Banner automatisch anzeigt und die Zahl der Einblendungen gemessen. Am Ende des Monats wird entsprechend der Zahl an Einblendungen abgerechnet.

Oft gibt es hier aber die sogenannte Frequenzy Cap und ähnliches. Man hat hier also keine 100% Auslastung der Bannerplätze. Ich habe damit eher schlechte Erfahrungen gemacht, zumindest mit Restplatz-Anbietern.

Die schlechte Auslastung (oft nur 30%) und sehr niedrige TKPs (deutlich unter 1 Euro) haben dafür gesorgt, dass die Einnahmen sehr gering waren und deutlich unter dem lagen, was ich mit direkt vermieteten Bannern verdient habe.

Geld für Klicks?
Hin und wieder sieht man auch Werbebanner, die nach Klicks abgerechnet werden (eine feste Eurocent-Vergütung pro Klick). Hierfür ist natürlich ein noch ausgefeilteres Tracking notwendig.

Es stellt damit eine Lösung zwischen klassischer Bannerwerbung und Affiliate Marketing dar. Für den Werbekunden ist das etwas besser, da seine Werbekosten an der Zahl der Klicks hängen. Für den Website-Betreiber kann es sich ebenfalls lohnen, wenn die Werbung sehr gut passt und attraktiv ist. Dennoch wird diese Form nicht häufig genutzt, da sie aufwändig und für beide Seiten nicht ganz ideal ist.

Google AdSense funktioniert im Grunde genauso, allerdings mit variablen Klickpreisen. Wenn man dort nur grafische Banner zulässt, dann ist man nah bei diesem Banner-Modell.

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Lohnt sich das?

Ich habe seit vielen Jahren Bannerplätze in meinem Blog selbstaendig-im-netz.de und diese sind größtenteils belegt. Der richtig atttraktive Bannerplatz, direkt oben im Content, ist immer ausgebucht (trotz des hohen Preises), aber auch die anderen sind meist belegt.

Und so verdiene ich hier im Blog ca. 1.500 – 2.000 Euro im Monat nur durch Bannerwerbung. Damit sind es rund 20-25% meiner Gesamteinnahmen hier im Blog. Der TKP aller Banner zusammen liegt bei rund 6 Euro.

Ich habe ab ca. 30.000 Seitenaufrufen im Monat dreistellige Einnahmen mit Werbebannern erzielt. Vierstellig wurden die Einnahmen ab rund 130.000 Seitenaufrufen pro Monat.

Ob es sich lohnt hängt aber stark von den eigenen Kontakten zu Firmen, dem eigenen Thema, der vorhandenen Reichweite und anderen Faktoren ab.

Hier ein paar weitere Beispiele, wie unterschiedlich stark die Einnahmen durch Werbung sind.

Ein großer Foodblog
pinchofyum.com ist ein großer und erfolgreicher Foodblog. Ich habe Ende 2016 eine Analyse der Einnahmen vorgenommen und die zeigt, dass man dort mit Werbung ca. 60.000 Dollar im Monat verdient hat. Das sind rund 63% der Gesamteinnahmen.

Hierbei kamen die Werbeeinnahmen vor allem durch den Service AdThrive zustande. Dieser vermittelt automatisch Werbebanner. Mit den über 4,2 Millionen Seitenaufrufen pro Monat kam man auf einen TKP für alle Banner zusammen von rund 14 Euro.

Hier hat man also sehr intensiv auf Banner-Werbung gesetzt.

Blog über Sparen und Geld verdienen
Der Blog makingsenseofcents.com hat im Februar 2019 nur ca. 5% der eigenen Einnahmen über Werbung realisiert.

Das ist nur ein sehr kleiner Anteil, denn andere Einnahmequellen stehen hier im Vordergrund.

DIY-Blog
Der Blog justagirlandherblog.com hat sogar laut dem eigenen Income-Report gar keine Werbeeinnahmen. Hier wird ausschließlich auf andere Einnahmequellen gesetzt.

Wie man sehen kann, ist der Anteil der Werbung sehr unterschiedlich. Wie viel man mit Werbung verdient, hängt von vielen Faktoren ab und natürlich auch sehr davon, wie die eigene Strategie aussieht.

Dabei ist Werbung durchaus auch für Nischenwebsites interessant, wie ich selber in einem Artikel gezeigt habe.

Alternativen zu Werbebannern

Es gibt eine Reihe von Alternativen zu Werbebannern, um auf der eigenen Website Geld zu verdienen. Teilweise sind diese ähnlich wie Werbung stark vom Traffic abhängig, aber teilweise auch nicht so sehr.

Affiliate Marketing
Das Affiliate Marketing hat sich sehr gut entwickelt und ist mittlerweile meine größte Einnahmequelle.

Kurz gesagt vermittelt man Kunden an Online-Shops und andere Online-Services. Dann bekommt man in der Regel eine prozentuale Provision für den generierten Umsatz.

Die Affiliate Marketing Einnahmen* sind nicht ganz so stark vom Traffic abhängig, auch wenn dieser hier natürlich hilft. Deshalb ist es eine sehr gute Einnahmequelle für Nischenwebsites.

Google AdSense
AdSense hatte ich schon angesprochen. Es handelt sich um eine sehr einfache Einnahmequelle, die viel Potential bietet. Im Zuge der Datenschutz-Verschärfungen ist der Einsatz von AdSense aber auch kritischer geworden.

Deshalb habe ich Google AdSense ausgebaut und eine eigene AdSense-Alternative erstellt, die gut funktioniert.

Die Einnahmen mit AdSense sind sehr stark vom Traffic abhängig. Man sollte hierfür also viele Besucher haben.

Linkvermietung
Die Linkvermietung ist immer noch lukrativ, aber auch ein Risiko. Google sieht es nicht gern, wenn man Links gegen Geld vermietet. Eine Abstrafung im Ranking ist möglich.

Dafür bringt die Linkvermietung aber auch sehr gute Einnahmen und diese sind kaum vom Traffic abhängig.

Heute trifft man die Linkvermietung oft in Form bezahlter Inhalte (mit Link) an.

Eigene Produkte
Eigene digitale Produkte zu erstellen und zu verkaufen ist die hohe Kunst des Online-Business. Online-Kurse, Video-Serien, eBooks und ähnliches bieten sehr gute Verdienstmöglichkeiten.

Dabei ist es nicht zwingend notwendig viel Traffic zu haben, sondern die richtigen Besucher. Aber mehr Traffic hilft natürlich auch hier.

Fazit

Geld mit Werbung zu verdienen ist also auch heute noch möglich und viele Websites setzen stark darauf. Allerdings ist es schwerer geworden und sicher nicht für jede Website ist richtige Einnahmequelle.

Man braucht das richtige Thema, viele Besucher und passende Werbekunden. Dann kann man gute Einnahmen erzielen. Man sollte aber nie nur auf Werbung setzen, sondern z.B. auch noch mit Affiliate Marketing oder eigenen Produkten Geld verdienen.

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9 Gedanken zu „Wie viel Geld verdient man mit Werbung pro Monat, Einblendung und Klick?“

  1. Kleiner Insider. Sobald ihr Reichweite habt (100.000+ Besucher eher 500.000+ Besucher), solltet ihr euch einen Vermarkter suchen. Ohne kommt ihr nämlich nicht an die hohen TKPs ran. In meinem Fall waren das (Gaming Blog) damals bis zu ca. 25 Euro TKP für Site Brandings, eine Werbeform, an die ihr ohne Vermarkter auch kaum herankommt.

    Links würde ich bei der Größe allerdings niemals handeln, grundsätzlich eigentlich nicht und AdSense ist in dem Ausmaß im Grunde nur noch Restplatzvermarktung, wenn keine TKP-Banner angezeigt werden können.

    Der Vorteil der US Blogs ist in meinen Augen, dass es dort mehrere ernstzunehmende Portale gibt, auf denen Werbung direkt gebucht werden kann. Wer hierzulande Geld verdienen will, braucht immer einen Vermarkter oder muss groß genug (interessant genug?) werden, um sich selbst um die Vermarktung zu kümmern.

    So oder so… kennt euren Wert und verkauft euch nicht für 50 Cent Banner. Entweder ihr verdient richtig Geld mit der Werbung auf eurer Website oder ihr könnt gleich komplett auf sie verzichten. Für 100 Euro im Monat, schadet die Werbung mehr, als dass sie euch etwas bringt.

    Antworten
    • “DKeu” schreibt: Sobald Ihr eine größere Reichweite habt, ab (100.000+ Besucher eher 500.000+ Besucher) sollte man sich einen Vermarkter suchen. Frage: Wo findet man den seriöse Vermarkter. Bzw kann jemand seriöse Vermarkter empfehlen mit denen er gute Erfahrungen macht oder gemacht hat?

      Antworten
    • Und wo findet man die von dir genannten Vermarkter lieber DKeu?

      Bin mit meinen Affiliate-Lösungen und Adsense derzeit unzufrieden – und wie du bereits angedeutet hast gibts bei den gängigen TKP-Anbietern Preise von nichtmal 0,50€.

      Antworten
  2. Hallo Peer,
    vielen Dank für Deine hilfreichen Inhalte in Deinem Blog. Ich habe für mich verstanden, dass Gute Inhalte, Kontinuität und externe Verlinkung der Schlüssel zum Erfolg ist. Beim Linkaufbau stelle ich mir immer wieder die Frage, jeder weiß, dass es elementar wichtig ist und die erfolgreichen Seiten haben auch externe Verlinkungen, aber der Frage nach einem Tausch wird sehr verhalten reagiert. Hast Du hier einen Tipp?
    Gruß
    Tobias

    Antworten
    • Ein reiner Linktausch ist nicht anlassbezogen und deshalb sind viele da zurückhaltend. Wer stattdessen erstmal einen Kontakt aufbaut, dem anderen hilft, etwas zusammen organisiert oder was auch immer, der bekommt meist viel einfacher einen Link.

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    • Das sieht interessant aus und da es aus Frankreich kommt, sogar etwas, was man aus Datenschutz-Sicht nutzen könnte. Das schaue ich mir mal genauer an. Danke für den Hinweis.

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  3. Ich brauche Ihre Hilfe.
    Könnten Sie die monatlichen Kosten für Mobile Content Ad 6:1 und Mobile Pre-Roll Ad in App schätzen (Werbeflächen zu vermieten) ?
    Vielen dank im voraus für ihr Verständnis.

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