Google Web Starter Kit – Geräteübergreifende Websites erstellen

Google Web Starter Kit - Geräteübergreifende Websites erstellenGoogle bietet schon seit geraumer Zeit viele Tipps, wie man moderne Websites und Web-Apps umsetzen sollte.

Dabei legt Google vor allem Wert auf 2 Dinge. Geschwindigkeit und Nutzbarkeit auf verschiedenen Geräten.

Mit dem Google Web Starter Kit bietet der Suchmaschinen-Gigant nun ein eigenes Tool-Set für Entwickler an.

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Google Web Starter Kit

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Wer heutzutage Website-Site und -Apps entwickelt, hat nicht nur mit einer Vielzahl an Browsern und Browser-Versionen zu kämpfen, sondern muss auch noch diverse Ausgabegeräte und -größen bedenken.

Vorbei sind die Zeiten, in denen man sich lediglich an der Desktop-Nutzung orientieren musste. In vielen Themenbereichen ist die mobile Nutzung mittlerweile sehr stark.

Dementsprechend stehen Web-Entwicklern mittlerweile viele Frameworks und Vorlagen zu Verfügung, auf denen sie aufbauen können.

Neu hinzugekommen ist nun Google mit dem Web Starter Kit. Dies ist aktuell in der Beta, aber schon voll einsatzfähig.

Was ist Boilerplate?

In diesem Zusammenhang wird immer von Boilerplate gesprochen. Dabei handelt es sich um einen Sammlung von Vorlagen für viele vordefinierte Zwecke, damit Entwickler nicht das Rad neu erfinden müssen und eine konsistente Basis nutzen.

Das betrifft sowohl interne Funktionen, als z.B. auch das Nutzerinterface (UI).

Natürlich muss man als Webentwickler nicht mit so einem Kit arbeiten, sondern kann einfach selber etwas programmieren. Der Vorteil ist aber, dass man Zeit spart und auf getestete und funktionierende Lösungen zurückgreifen kann.

Im Fall des Google Web Starter Kit liegt ein zusätzlicher Vorteil natürlich auch darin, dass es von Google kommt und damit natürlich besonders viel Wert auf die Punkte legt, die Google wichtig sind.

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Google Empfehlungen

Das Google Web Starter Kit basiert dabei auf den Webdesign-Empfehlungen, die Google seit geraumer Zeit propagiert.

Darin geht Google darauf ein, wie modernes Webdesign sein sollte, sowohl von der technischen, als auch von der gestalterischen Seite.

Als Einstieg in die Entwicklung plattformunabhängiger Web-Anwendungen ist diese Website auf jeden Fall zu empfehlen, zumal dies die Philosophie für das Google Web Starter Kit darstellt.

Google Web Starter Kit

Bauen, Testen, Optimieren

Bei der Entwicklung einer neuen Anwendung kann man auf die Tools und Vorlagen des Google Web Starter Kit zurückgreifen.

Allerdings muss man sagen, dass die eigentlichen Vorlagen für das UI (User Interface) eher rar gesät sind. Wo andere Frameworks komplette Sammlungen für die Oberflächen-Gestaltung bereitstellen, hält sich Google hier deutlich zurück. Nach eigenen Angaben will man den Entwicklern nicht vorschreiben, wie es optisch auszusehen hat.

Stattdessen konzentriert sich das Kit auf die technischen Grundlagen und es gibt zudem Tools, mit denen die Entwicklung einfach und schnell getestet werden kann. Das spart viel Zeit und lässt einen schnell beginnen. Genauso wie der eingebaute HTTP-Server.

Live-Reload, automatische Bilder-Optimierung, HTML- und CSS-Verkleinerung, JavaScript-Fehleranalyse und vieles mehr bringt das Google Web Starter Kit mit.

Interessant ist auch die PageSpeed Intergration, mit deren Hilfe man die Ladezeiten analysieren und optimieren kann. Und auch die automatische Analyse der “Responsivness” ist ein interessantes Feature.

Google Web Starter Kit

Fazit

Google lässt den eigenen Empfehlungen Taten folgen. Nicht nur die Google-eigenen Anwendungen werden nach und nach optimiert, man stellt den Web-App-Entwicklern mit dem Google Web Starter Kit nun ebenfalls die notwendigen Werkzeuge zur Verfügung.

Dass es dabei Einschränkungen bei den unterstützten Browsern gibt (ältere Versionen werden nicht unterstützt, obwohl sie noch von vielen Usern genutzt werden) ist ein kleiner Wermutstropfen.

Dennoch gehe ich davon aus, dass viele Web-Entwickler auf dieses Kit setzen werden, denn was Google selber empfiehlt, wird in Google sicher auch gut ankommen. Zumal man weiß, wie viel Wert Google mittlerweile auf die mobile Optimierungen, Ladezeit etc. legt.

Für den normalen Website-Betreiber, der sich vor allem um Inhalte, Vermarktungen und so weiter kümmert, ist das natürlich nicht so interessant, aber Webentwickler sollten sich das Projekt auf jeden Fall mal anschauen.

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7 Gedanken zu „Google Web Starter Kit – Geräteübergreifende Websites erstellen“

  1. Sieht nach einem coolem Tool für Webentwickler aus. Cool wäre es, könnte man selbst auch Bausteine schreiben und die dann der Google Community zur Verfügung stellen, nachdem es auf Lücken überprüft worden ist.

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  2. Danke für den Tipp, werde ich mir auf jeden Fall näher anschauen. Habe bisher immer HTML5 Boilerplate und Bones als Vorlage für neue Websites/Themes verwendet (beides sehr minimalistisch, von daher finde ich es sehr gut, dass das Web Starter Kit auch nicht mit irgendwelchen UI-Elementen überfüllt ist).

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  3. Hallo Peer,
    responsive Webdesign ist ja – manuell ausgeführt – ein ziemlich komplizierte Sache. Dieses Toolkit erleichtert dem ein oder anderen bestimmt den Einstieg, was sehr zu begrüßen ist.

    Die Schattenseite ist, dass die Grafik ziemlich mager aussieht und letztlich der Entwickler doch zumindest halbe Ahnung von responsive Design haben muss. Da ist für Leute, die das gar nicht können oder wollen, vermutlich ein fertiges responsive Template für WordPress oder Joomla für 50 Dollar zu kaufen, wohl die praktikablere Lösung.

    Das Framework sieht auf den ersten Blick interessant aus. Für die Speedoptimierung empfielt sich webpagetest.org vor PageSpeed (Siehe meinen Gastartikel “Technische SEO Faktoren” hier auf Deinem Blog). Verständlich, dass Google ihrs einbaut.

    Mächtige Frameworks wie Symfony II gibt’s einige. Ich bin gespannt, wieviele Menschen das nutzen werden. Viele von Google’s Entwicklungen sind aufgrund ihrer Vormachtstellung Pflicht, wenn man oben mitspielen will. Manche ihrer Produkte sind aber eher optional. Meine Ahnung sagt mir, dieses hier wird eher der zweiten Kategorie angehören ;-)
    Gruß
    Michael

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  4. Danke vor allem für den Link zu den Webdesign-Empfehlungen von Google, ich kannte das, aber gefunden habe ich es nicht. Bis jetzt!

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  5. Ein wirklich interessantes Projekt von Google – macht es einem einfacher, schnell eine Webpräsenz aufzubauen als mit so manch anderem Tool. Ein Dank auch an Michael mit seinem Hinweis auf webpagetest.org – gerade mit der Speedoptimierung beschäftigen wir uns im Moment intensiv.

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  6. Vielen Dank für diesen schönen Artikel über das Google Web Starter Kit. Denke aber, dass dieses Boilerplate ähnlich funktioniert wie Zurb Foundation oder Twitter Bootstrap – auch hier hat man ja die Möglichkeit ein Responsive Layout zu realisieren. Dennoch finde ich den Ansatz von Google gut direkt die Optimierung von Reduzierung von Requests. Die automatische Bilder-Optimierung hört sich wirklich sehr verlockend an.

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