Leser fragen, Ich antworte – Teil 5: mein Start, meine Zukunft, gescheiterte Projekte und mehr

Die heutigen 10 Fragen schließen die eigentliche Fragerunde ab, die ich vor einer Weile veranstaltet habe.

Damit habe ich dann hoffentlich viele offene Punkte und brennende Fragen beantwortet. Allerdings scheinbar nicht alle, denn unter den bisherigen Antwort-Artikeln sind schon wieder einige neue Fragen zusammen gekommen.

Nun aber erstmal zu den Fragen von heute.

Bisherige Artikel mit Antworten auf Leser-Fragen:
Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Teil 6, Teil 7, Teil 8, Teil 9, Teil 10, Teil 11, Teil 12, Teil 13, Teil 14, Teil 15, Teil 16

Leser fragen, Ich antworte – 5

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Ich kann mir vorstellen dass du, mehr als wir mitbekommen, um Rat gefragt wirst. Gibt es viele Berateraufträge? Wäre das für dich eine Perspektive?
Roland

Ich bekomme mittlerweile täglich Anfragen per Mail und immer wieder auch per Telefon.

Meist sind es Leser, die ein Problem haben oder andere Hilfe benötigen. Ich beantworte jede dieser Mails, weil es mir wichtig ist. Ich habe vor vielen Jahren selbst viele Fragen gehabt und es gab damals ein paar nette Blogger, die mir geholfen haben. Das möchte ich weitergeben.

Hin und wieder bekomme ich aber auch Anfragen nach Beratung, Coaching oder ähnlichem. Aus Zeitmangel kann ich dem aber nicht nachkommen. Ich bin schon so voll ausgelastet, da konnte ich nicht noch individuelle Beratung anbieten.

Mit meiner geplanten Membership-Site möchte ich aber eine Ersatzlösung anbieten. Dort soll es nicht nur exklusive Inhalte und Praxis-Einblicke geben, sondern ich möchte den Usern dort auch helfen und über Fragestunden, evtl. Hangouts, Website-Clinics oder was auch immer beratend zur Seite stehen.

Nur noch Beratung zu machen wäre aber nicht mein Ding. Ich baue lieber selbst meine Websites und Blogs weiter auf, als nur anderen dabei zuzuschauen. :-)


Wie bist du auf das bloggen gekommen? Wie kamst du auf die Idee im Internet Geld zu verdienen? War das aus der Not heraus etwas zu unternehmen oder entwickelte sich das nebenbei?
Roland

Als ich noch angestellt war (so 2005/2006) las ich vermehrt englischsprachige Blogs, die sich mit Web- und Businessthemen beschäftigten.

Diese verdienten teilweise auch schon recht gut Geld und ich habe mich damals gefragt, ob das auch in Deutschland möglich wäre.

Als ich mich dann selbständig gemacht hatte, wollte ich selber ausprobieren, was man in Deutschland mit einem Blog erreichen kann. Dabei dachte ich aber nicht im Traum daran einmal davon zu leben. Ich wollte er neue Dinge ausprobieren und mir vielleicht einen kleinen Zusatzverdienst aufbauen.

Ich habe nach einem Thema gesucht und da ich damals als Gründer sehr stark ausgelastet war und wenig Freizeit hatte, kam eigentlich nur die Arbeit als Blogthema in Frage. Und da ich mich als Webdesigner selbständig gemacht hatte, war das Thema “Selbständigkeit und Internet” unausweichlich. :-)

So ist Selbständig im Netz entstanden. Nach und nach testete ich einige Einnahmequellen und als ich mit AdSense und dem einen oder anderen Partnerprogramm die erste höheren Einnahmen verzeichnen konnte, hatte ich Blut geleckt.


Wie siehst du dich in 2 Jahren?
Peter

Ich hoffe erstmal, dass ich und meine Familie gesund und glücklich sind. Das ist das wichtigste.

Ich selber sehe mich in meinem neuen Büro mit einem Angestellten und ein paar hoffentlich erfolgreichen Blogs und Websites.

Aber wer weiß schon, was in Zukunft kommt. Man sollte sicher Pläne machen und sich Ziele setzen, aber genauso muss man flexibel sein. Das Internet ist sehr schnelllebig.


Wie siehst du dich in 5 Jahren?
Peter

Das ist noch schwerer zu beantworten. Perspektivisch würde ich mich schon gern etwas aus dem Tagesgeschäft zurück ziehen und lieber etwas mehr Zeit mit der Planung von neuen Aktionen und Projekten verbringen.

Ich möchte natürlich weiter Artikel schreiben, aber vielleicht nicht mehr 3-4 an jedem Tag in der Woche.


Welche Maßnahmen unternimmst du, um diese Ziele zu erreichen?
Peter

Es gibt einige Dinge, die ich unternehme, um Selbständig im Netz und meine anderen Projekte weiterzuentwickeln.

So plane ich ein eBook und eine Membership-Seite. Neue Einnahmequellen sollen es mir ermöglichen Mitarbeiter einzustellen.

Das ist sicher der wichtigste Punkt, um mein Unternehmen weiter wachsen zu lassen. Ich selbst bin schon lange am Maximum angelangt.

Darüber hinaus knüpfe ich Kontakte zu vielen anderen Selbständigen und Startups. Das ist hilfreich und sicher ergeben sich dadurch neuen Möglichkeiten.

Unter dem Strich ist es aber dennoch nur schwer zu sagen, was in einem oder zwei Jahren ist. Weiter aktiv bleiben heißt die Divise und da es mir Spaß macht, ist das auch kein Problem.


Wie viele Blogs betreibst Du insgesamt?
R. Kneschke

Ich betreibe insgesamt 3 Blogs. Neben Selbständig im Netz sind das noch Blogprojekt.de und Affiliate-Marketing-Tipps.de.

Ich hatte auch mal einen Blog zum Thema Social Media gestartet, aber das war dann einfach zu viel und ich habe ihn wieder eingestellt.

Ich schaffe es schon bei den 3 Blogs nicht so viele Artikel zu veröffentlichen, wie ich gern würde. Themen habe ich ohne Ende.


Machst du auch Video-Seminare?
Sebastian

Nein, bisher nicht. Aber das Potential ist mir schon bewusst. Es ist einfach so, dass ich sehr ausgelastet bin und Videos einfach etwas mehr Aufwand machen, zumindest für mich.

Im Rahmen meiner Membership-Site plane ich aber verstärkt Videos einzusetzen. Da könnte ich mir dann auch Seminare oder Kurse mit Hilfe von Videos vorstellen.


Wie lange hast du wirklich gebraucht, dass du von deinen Blogs leben konntest? Und wie viele hattest du zu dem Zeitpunkt?
Sabrina

Ich habe Selbständig im Netz im Februar 2007 gestartet. laut meiner Excel-Liste habe ich im November 2008 das erste mal mehr als 1.000 Euro im Monat eingenommen. Davon kann man aber natürlich noch nicht leben. Schließlich muss man Steuern, Altersvorsorge, Krankenversicherung* etc. bezahlen.

Im November 2009 waren es zum ersten mal mehr als 3.000 Euro in einem Monat, was damals aber auch einem Einmaleffekt geschuldet war.

Regelmäßig mehr als 3.000 Euro habe ich dann ab Mitte 2010 verdient. Das ist schon genug, um davon zu leben. Auch wenn man nach all den Abgaben am Ende natürlich deutlich weniger in der Hand hat.

Es hat also knapp dreieinhalb Jahre gedauert, bis ich von Selbständig im Netz leben konnte. Im Jahr 2009 hatte ich Blogprojekt.de gestartet, aber verdient habe ich damals noch nichts damit.


Was ist für dich momentan die größte Herausforderung bei dem was du tust (und das ist ja jede Menge ;-) – und vor allem: wie begegnest du ihr?
Claudia

Die größte Herausforderung ist sicher die Masse an Dinge die ich erledigen möchte bzw. muss. Ich mache das alles noch immer allein, denn für einen (guten) Angestellten reicht weder das Geld, noch der Platz. Ich arbeite in meinem Büro in meinem Haus. Das reicht nur für mich.

Ich habe so viele Ideen und ich sehe viel Potential, aber ich möchte auch nicht mehr 7 Tage die Woche arbeiten und ständig Überstunden machen. Das geht auf die Gesundheit.

Mit meinem Umzug in ein größeres 2-Raum Büro Ende des Jahres wird zumindest das Platzproblem behoben. Und ich hoffe, dass ich dann auch so viel verdiene, um mir einen Angestellten leisten zu können. Das würde mich sehr entlasten und ich hätte Zeit neue Ideen und Projekte anzugehen.


Vor einigen Monaten hast du einen Blog mit dem Fokus auf Social Media gestartet, diesen jedoch nicht aktiv vermarktet. Was waren deine Beweggründe dafür dieses Projekt auf Eis zu legen? Mangelnde Motivation, keine Kapazitäten oder hast du letztendlich kein großes Potential darin gesehen?
Julian

Eine Mischung aus mehreren Faktoren. Als ich auf Selbständig im Netz ein paar Artikel über Social Media veröffentlicht hatte und diese gut ankamen, hielt ich es für eine gute Idee einen eigenen Blogs dazu zu starten. So hatte ich es mit meinen beiden anderen Blogs ja auch gemacht.

Blogprojekt.de ist entstanden, weil ich nicht mehr so viel über das Bloggen und WordPress hier auf SiN schreiben wollte. Affiliate-Marketing-Tipps.de ist ebenfalls so entstanden.

Und der Start meines Blogs über Social Media lief auch ganz gut. Allerdings merkte ich doch sehr schnell, dass mir die Zeit fehlt noch ein Blog zu befüllen. Meine Zeit reicht kaum um die 3 bestehenden Blogs zu betreuen.

Zudem merkte ich auch, dass mich Social Media eigentlich nur aus Business-Sicht interessiert. Die private Nutzung von Social Networks und die technischen Themen sind nicht so interessant für mich.

Da habe ich dann entschieden, dass die Artikel mit einer Mischung aus Social Media und Business doch lieber auf SiN erscheinen sollten und ich stellte den Blog ein.

So geht es weiter

Damit habe ich alle Fragen beantwortet, die mir nach meinem Aufruf gestellt wurden.

Da aber mittlerweile in den Kommentaren zu meinem Artikel viele weitere Fragen gestellt wurden, werde ich mindestens noch einen weiteren Artikel in dieser Serie veröffentlichen.

Falls ihr Fragen habt, dann einfach hier in die Kommentare schreiben.

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9 Gedanken zu „Leser fragen, Ich antworte – Teil 5: mein Start, meine Zukunft, gescheiterte Projekte und mehr“

  1. Interessante Einblicke die du da gibst und eine schöne mal etwas andere Artikelform. Danke für die Ehrlichkeit und weiterhin viel Erfolg bei deinen zahlreichen Projekten.
    Jonas

    Antworten
  2. Eine Menge interessanter Fragen.
    Schön, wenn man auch mal was persönliches von dir hört.
    Sicher eine gute Idee für den eigenen Blog.

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  3. juhu endlich kam auch meine Frage dran. Gut das gibt mir jetzt doch wieder ein bisschen Hoffnung. Da ich ja jetzt einen Vergleich habe mit der Zeit und mit dem Verdienst.

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  4. In den Top5 deiner Einnahmequellen erwähnst du Backlinkseller und Everlinks. Dabei ist es aus den Augen Googles doch verboten Links zu verkaufen bzw. zu kaufen.

    Wie schaffst du es das Google dich trotzdem lieb hat?

    Antworten
  5. @Geldschiene: Man muss natürlich bei solchen Diensten aufpassen, dass man es nicht zu offensichtlich macht. Alles was Google in dieser Richtung unternimmt kann man mehr oder weniger als Blindschuss bezeichnen, die Strategie besteht hauptsächlich darin, die Leute zu verunsichern.

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