No-Budget Marketing – Ohne Geld zu den ersten Kunden

Marketing ist dieser riesige Begriff, der für viele Gründer genauso schwammig ist, wie die Strategie, mit der sie die ersten Kunden bekommen wollen. Angesichts der Tatsache, dass sich (fast) kein Produkt und Service von allein verkauft, ein echter Missstand.

Das Problem: Für viele Gründer ist das Thema Neuland. Oder sie gehen es nur von einer Seite an. Zum Beispiel bezahltes Marketing über Google oder Facebook. Anzeigen schalten und um die “heißen” Suchbegriffe konkurrieren. Das kann gut klappen, muss es aber nicht.

Wie kann man vorgehen, wenn man nur wenig Geld hat und den Markt erst mal testen möchte?

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No-Budget Marketing

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Zum Start von Strandschicht haben wir kostenlos eine riesige Menge an Leads bekommen, die uns geholfen haben unser Unternehmen in Fahrt zu bringen. Gute 500 Interessenten standen nach wenigen Wochen in der Warteliste. Mehr als wir in den ersten Monaten auch nur annähernd bedienen konnten. Wie diese Flut an Anfragen zustande kam? Durch kostenlose PR.

Es gibt eine ganze Vielzahl an Werkzeugen, mit denen man ohne Geld Kunden gewinnen kann. Ja, letztendlich kann man ganze Unternehmen auf kostenlosem Marketing aufbauen. Einige der Kanäle, die ich zu diesem Zweck spannend finde, möchte ich in diesem Beitrag kurz vorstellen.

Achtung: Man muss diese Tools auch immer im Kontext des eigenen Geschäfts sehen. Es funktioniert nicht alles bei jedem. Das gilt für No-Budget Marketing genauso wie für bezahlte Kampagnen.

Und noch etwas: Manchmal ist bezahltes Marketing die eleganteste Lösung. Manchmal aber auch nicht. Daher gilt: Man muss erst mal herausfinden, was die optimale Verkaufsstrategie für das Produkt oder den Service ist. Ist das geschafft, kann man das Unternehmen an dieser Strategie entlang aufbauen.

Bevor man die ideale Verkaufsstrategie gefunden hat, kann man nicht mit Sicherheit sagen, welche Marketingmaßnahmen am besten funktionieren und welche weniger gut. Daher gilt es vor allem eines zu tun: Ausprobieren!

Blogmarketing

Einer meiner Favoriten für No-Budget Marketing ist Blogmarketing. Über Blogmarketing lassen sich innerhalb weniger Wochen tausende potentielle Neukunden erreichen. Und das völlig kostenlos. Das Vorgehen umfasst mehrere Schritte:

  1. Große Blogs identifizieren, welche die eigene Zielgruppe effektiv erreichen.

    Wie man das herausfindet? Man kann sich an den Facebook Likes, dem Pagerank, der Anzahl der Kommentare und Artikel, dem Alexa Traffic Rank und Blogrankings orientieren.

  2. Man kontaktiert die Betreiber des Blogs.

    Wie? Mit einem einfachen Pitch, der dem Blog und den Lesern Mehrwert verspricht. In vielen Fällen ist das beispielsweise ein Gastbeitrag zu einem bestimmten Thema, der den Lesern des Blogs bei ihren Themen weiterhilft. Möglichst nicht werblich.

    Ich persönlich schreibe zum Beispiel gerne zu Gründungsthemen. Wie können Gründer Traffic auf ihre Seite holen, eine Infrastruktur für unter 100 Euro aufbauen oder gute Geschäftsideen finden. Aber natürlich funktioniert das Vorgehen auch für andere Bereiche, egal ob es um Tierfutter oder Segelsport geht.

  3. Sind die Betreiber des Blogs an dem Gastbeitrag interessiert, schreibt und sendet man den versprochenen Artikel. Es lohnt sich etwas Gehirnschmalz in den Gastbeitrag zu investieren. Kommt der Artikel gut bei der Zielgruppe an, kann man in der Regel viele neue Leser für das eigene Blog bzw. neue Kunden gewinnen.

    Der Nutzen für den Blogbetreiber: Er bekommt kostenlos hochwertige Inhalte für sein Blog geschrieben, die den Bloglesern Mehrwert bieten.

  4. Wie kommen die Leser des Artikels auf die eigene Seite?

    In der Regel gibt es zu dem Artikel eine Autorenbox. In der Autorenbox gibt es dann einen Link auf das eigene Unternehmen bzw. den eigenen Blog. Der Vorteil wenn ein Link auf das eigene Blog führt: Man kann den Lesern auf dem eigenen Blog wieder viel Wert in Form von guten Artikeln bieten.

    Schmeckt der Wurm dem Fisch, kann man Besucher zu wiederkehrenden Lesern und wiederkehrende Leser zu Kunden machen.


Das Potential im Blogmarketing liegt für mich vor allem darin, dass

  • ich kostenlos viele potentielle Interessenten ansprechen kann
  • ich wertvolle Backlinks auf meine Webseite erhalte
  • ich mit dem Kontakt zu den Blogbetreibern großer Blogs nachhaltige Kanäle für meinen Content aufbaue
  • Blogmarketing super kurzfristig abrufbar ist. Wer ranklotzt kann innerhalb einer Woche sicherlich gleich mehrere Artikel auf großen Blogs unterbringen. Wenn der Content gut geschrieben ist.
  • mir Blogmarketing ermöglicht, deutlich mehr Menschen zu helfen, als wenn ich nur auf meinen eigenen Kanälen schreibe.

Public Relations

Gute PR kann kostenlos sein, wenn man es klug angeht. Allerdings, so meine Erfahrung, ist PR für den einzelnen Gründer nicht so kurzfristig und gezielt abrufbar, wie dies beim Blogmarketing der Fall ist.

Wer aber gute PR erhält, der kann damit möglicherweise sein komplettes Unternehmen ins Laufen bekommen. Von der PR, die wir beispielsweise für unser Unternehmen Strandschicht bekamen, zehren wir immer noch, obwohl der Großteil der Artikel über das Unternehmen vor über einem Jahr erschien. Übrigens meine ich mit PR durchaus einen Artikel in den größten deutschen Medien.

Wer mehr zu dem Thema erfahren möchte, für den gibt es hier das Video zu einem Panel, das unser Team auf dem Entrepreneurship Summit gehalten hat.

Wie man vorgehen kann, um kostenlos PR zu erhalten?

  1. Am besten startet man mit einem interessanten Thema. Wenn das eigene Thema nicht interessant ist, dann sollte man sich überlegen, wie man ihm einen interessanten, neuartigen Aspekt geben kann.

    Dieser muss nicht unbedingt direkt mit dem Unternehmen zu tun haben, obwohl das natürlich von Vorteil ist. Aber es könnte auch ein interessanter Aspekt an der Gründerpersönlichkeit, an der Entstehungsgeschichte der Geschäftsidee oder ähnliches sein. Eine gute Story parat zu haben, ist ein guter Ausgangspunkt.

    Als wir vergangenes Jahr einen Artikel in der BrandEins landeten, handelte der vor allem von unserem Arbeitsstil. Nichtsdestotrotz hatten wir in dem Zeitraum deutlich mehr Anfragen als normalerweise.

  2. Nach der Positionierung und dem Herausarbeiten eines interessanten Themas, ist der nächste Schritt das Identifizieren von interessanten Medien und das Networking mit Journalisten. Viele Journalisten arbeiten als Freelancer und neben der journalistischen Tätigkeit für feste Auftraggeber schreiben viele eigene Blogs, twittern, teilen, liken.

    Wer PR bekommen möchte, tut gut daran sich mit Journalisten zu vernetzen, die regelmäßig über den Bereich schreiben in dem man selbst unterwegs ist.

    Wie vernetzt man sich mit Journalisten?
    Verschiedene Wege sind möglich. Einer der einfachsten Möglichkeiten, die ich kenne, ist den Journalisten bei Facebook zu folgen, ihren Content zu teilen und zu retweeten. Intelligente Kommentare auf ihren Blogs zu hinterlassen und möglicherweise einen Gastbeitrag für das Blog der Journalisten anzubieten.

    Wer selbst über seine Ideen und sein StartUp bloggt, für den ist es meistens leicht sich mit anderen Bloggern zu vernetzen. Wichtig: Meiner Erfahrung nach helfen Blogger einander gern. Also denkt daran, dass Ihr vor allem als Blogger Kontakt aufnehmt und nicht als Unternehmer. Ist der Draht erst mal da, kann man immer noch die eigene Story pitchen.

    Und wenn die Geschichte es erst mal auf das Blog des Journalisten schafft, dann kann der Freelancer-Journalist eine entsprechende Geschichte auch bei den Auftraggebern unterbringen.

  3. Der letzte Schritt ist vermutlich der schwerste. Geduld an den Tag legen. Früher oder später wird das Unternehmen Aufmerksamkeit bekommen. Wie gesagt: Meiner Meinung nach ist PR in der Regel nicht so abrufbar wie Blogmarketing. Die Geduld kann sich aber auszahlen.

    Ist ein Artikel über das Unternehmen erst einmal in einem der größeren Medien erschienen, so folgen oft weitere Interviewanfragen und man kann die PR-Welle mehr oder weniger gemütlich reiten.

Ein wichtiger Punkt: PR ist nicht gleich PR. Ja, auch ein Artikel in der Süddeutschen ist interessant. Aber für uns hat es bisher am meisten Sinn gemacht unsere Bemühungen auf Wochenzeitungen zu konzentrieren. Oder sogar auf Magazine, die nur in monatlichem Turnus erscheinen. Die Aufmerksamkeit, die ein Artikel in einer Tageszeitung hervorruft, ebbt schnell wieder ab. Am nächsten Tag sind schon wieder neue Nachrichten aktuell.

Ein Artikel in der Wirtschaftswoche oder der BrandEins hält dagegen schon länger vor. Diese Hefte werden häufig auch noch nach Wochen gelesen und können somit nachhaltig zu Anfragen und Aufmerksamkeit führen.

Empfehlungsmarketing

Wer bereits eine Handvoll Kunden hat, der tut gut daran diese Kunden nach Empfehlungen zu fragen. Empfehlungen müssen nichts kosten. Meine Erfahrung ist, dass zufriedene Kunden einen Service oder ein Produkt gerne weiter empfehlen.

Wenn man also Kunden aktiv anspricht und um Empfehlungen an weitere mögliche Kunden bittet, für die der Service oder das Produkt interessant sein könnte, der kann sich viel Geld für die Akquise von neuen Kunden sparen.

Es gibt einige Dienste die komplett auf Empfehlungsmarketing aufbauen und deren Empfehlungsstrategie so gut funktioniert, dass es einen viralen Effekt gibt: Eines meiner Lieblingsbeispiele dafür ist Dropbox. Man erhält mehr freien Speicherplatz für das Weiterempfehlen.

Man muss aber kein virales Angebot haben, um von Empfehlungen profitieren zu können.

Meiner Erfahrung nach macht es Sinn die Kunden zu fragen, wie zufrieden sie mit dem Service oder dem Produkt sind. Das funktioniert bei Dienstleistungen besonders gut. Wenn sich ein Kunde besonders zufrieden zeigt oder sogar von sich aus äußert, dass ihm der Service viel Nutzen bringt, dann kann man die Gunst der Stunde nutzen. In dieser Situation würde ich sofort nachfragen, ob der Kunde noch jemanden in seinem Segment kennt, dem die Dienstleistung oder das Produkt auch weiterhelfen würde.

Eine weitere Möglichkeit mit bestehenden Kunden zu kommunizieren ist folgendes Argument: “Ich investiere wenig Zeit und Geld in Marketing, da ich meinen gesamten Fokus auf die Arbeit mit meinen bestehenden Kunden richten möchte und Sie so von günstigeren Preisen profitieren. Dafür bin ich allerdings auch auf die Weiterempfehlung durch meine Kunden angewiesen. Ich würde mich freuen, wenn Sie mir zwei Personen empfehlen würden, die auch so sehr von meinem Service profitieren würden, wie Sie dies tun.”

Während die Formulierung auf die eigene Kundschaft und die Situation angepasst werden sollte, so ist die Nachricht dennoch sehr klar. “Ich spare mir externes Marketing und gebe die Kostenersparnis an Sie weiter. Dafür bin ich jedoch auch auf Empfehlungen angewiesen und würde mich freuen, wenn Sie mich weiterempfehlen.”

Anfangs war ich persönlich sehr zögerlich Kunden um Empfehlungen zu bitten. Ich hatte das Gefühl, dass ich den zahlenden Kunden damit nicht belasten dürfte. Aber letztendlich habe ich gelernt, dass das Gegenteil der Fall ist. Wenn ich eine gute Beziehung zu meinen Kunden aufgebaut habe, dann kann solch eine Nachfrage die Beziehung sogar noch stärken. Und oft sind Kunden erfreut weiterhelfen zu können.

Bei Empfehlungen geht es um das Mindset. Inzwischen gehe ich immer davon aus, dass wir unseren Kunden mit unseren Dienstleistungen und Produkten etwas Gutes tun. Daher bin ich auch nicht zögerlich meine zufriedenen Kunden nach Empfehlungen zu fragen. Schließlich gebe ich ihnen die Möglichkeit mir Personen zu nennen, die auch ungemein von unserem Service profitieren würden und möglicherweise Zeit und Geld sparen.

Solange man weiß bzw. glaubt, dass man seinen Kunden einen echten Mehrwert bietet, ist das aktive Fragen nach Empfehlungen ein Leichtes.

Partnerschaften

Partnerschaften umfassen einen riesigen Bereich. Über Partnerschaften hat man die Möglichkeit, ohne Geld auf die Ressourcen von anderen Unternehmen und Organisationen zuzugreifen und dabei gleichzeitig für die andere Partei und sich selbst Wert zu generieren.

Über Partnerschaften kann ich auf:

  • Mitarbeiter
  • Ressourcen
  • Vertriebskanäle
  • Produkte
  • Kundenloyalität

und weitere Ressourcen anderer Parteien zurückgreifen. Und das ohne auch nur einen Euro in der Tasche zu haben. Partnerschaften sind ein wahnsinnig wichtiges Marketing Tool.

Da unter den Oberbegriff Partnerschaften alle möglichen Joint Venture und Kooperationen fallen, hier nur kurz ein Einblick und ein Beispiel wie man Partnerschaften für sein No-Budget Marketing einsetzen kann.

Medienpartnerschaften
Für unsere StartUp Events haben Medienpartnerschaften in der Regel gut funktioniert. Die Deals mit den Partnern sehen unterschiedlich aus. Aber letztendlich können wir vor unseren Veranstaltungen immer relativ einfach Marketing abrufen und Aufmerksamkeit bekommen. Insbesondere wenn man ein eventbezogenes Business hat oder von Zeit zu Zeit einen Produkt oder Service launched, können Medienpartner eine interessante Basis für Traffic und Leads darstellen.

Meine Erfahrung mit Partnerschaften ist, dass vieles möglich ist, wenn es mir gelingt den Vorteil für den Partner gut zu kommunizieren. Denn letztendlich interessiert den potentiellen Partner immer, was für ihn in dem Deal drinsteckt.

Es macht also durchaus Sinn, sich mehr als nur ein paar Momente Gedanken zu machen, was man dem Partner alles bieten kann und sich in seine Position zu versetzen.

Es gibt weitere Möglichkeiten, wie man kostenlos Traffic auf die eigene Seite leiten kann oder Kunden gewinnt. Aber die vorgestellten Wege gehören zu meinen absoluten Favoriten. Wer mit einem engen finanziellen Rahmen startet, der hat mit diesen Methoden sicherlich die Möglichkeit, einen ersten Cashflow zu generieren und diesen dann auch in bezahlte Marketing Kanäle zu reinvestieren.

Egal, wie sehr man bezahltes Marketing liebt, No-Budget Marketing Methoden sind keineswegs zu unterschätzen und können genau wie bezahltes Marketing nachhaltig zum Erfolg führen, wenn man es geschickt angeht.

Fazit

Die genannten No-Budget Marketing Werkzeuge sind nur eine kleine Auswahl. Und dennoch, allein auf Basis der genannten Tools lassen sich ganze Unternehmen aufbauen, ohne einen einzigen Euro in Marketing stecken zu müssen. Was das Marketing allerdings schon kostet ist Zeit. Und in der Regel auch Leidenschaft für das eigene Thema.

Aber für Unternehmer, die ohne große Anfangsinvestitionen starten möchten und die hinter ihren Ideen stehen, können sich die beschriebenen Methoden schnell bewähren.

Ich glaube, dass es für viele Unternehmen Sinn macht neben bezahltem Marketing auch No-Budget Marketing anzuwenden und vice versa. Wem gar kein Startkapital zur Verfügung steht, der kann sich mit No-Budget Marketing oft schon einen beachtlichen Cashflow aufbauen.

Nichtsdestotrotz, es gibt mit Sicherheit auch Unternehmen, für die eine Strategie des bezahlten Marketings den größten Nutzen bringt.

Mit welchen Methoden sich die eigene Zielgruppe nachhaltig am besten erreichen lässt, kann man nur durch testen herausfinden. Für mich war der Test von No-Budget Marketing Methoden immer ein guter Ausgangspunkt.


Der Autor

Thomas Jakel organisiert den Workshop “StartUp Olympics” (startup-olympics.de), mit dem Gründungsinteressierte bei der Gründung von StartUps unterstützt werden.

Außerdem ist er Geschäftsführer von Strandschicht und radelt gerne für einen guten Zweck mit dem Fahrrad nach Indien (gutsforchange.de).

Du hast Interesse einen Gastartikel hier auf “Selbständig im Netz” zu veröffentlichen?
Die Anforderungen an Gastartikel und ein Kontaktformular findest du auf der Gastautoren-Seite.

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17 Gedanken zu „No-Budget Marketing – Ohne Geld zu den ersten Kunden“

  1. Angewandte Theorie, so muss das sein, super. :)

    Was man für Möglichkeiten hat richtet sich halt auch danach, wie schnell man “gutes Geld” verdienen muss. Wie du ja schon schreibst, Geduld und Zeit braucht man hier eher als wenn man finanzielle Ressourcen einsetzt. Und ich denke, dass es auch nachhaltiger sein kann, wenn man gleich von Anfang an durch hochwertige Inhalte auffällt als durch teuer eingekaufte Anzeigen und ähnliches, die zwar vielleicht kurzfristig für Aufmerksamkeit sorgen, man dann aber erst mal vielleicht gar nicht weiß, ob das jetzt an einem selber liegt oder nur “des Geldes” wegen ist. :)

    Antworten
  2. Funktioniert Blogmarketing wirklich als No-Budget-Marketing? – Es gibt bestimmt Blogger und Blogbetreiber, die kostenlos hochwertige Beiträge veröffentlichen. Aber wollen die meisten als Gegenleistung nicht gleich Euros sehen?

    Antworten
  3. Danke, für diesen verständlichen Artikel und das Thema hat mich auch sehr interessiert. Ich denke für Frischlinge wie ich, die den erst schritt in das Internet Business machen, finde ich die Variante no budget marketig ein gute Sache, weil ich denke grade als Anfänger kann es ja passieren das man die ganze Sache in den Sand setzt und zu mindestens setzt man dann nicht noch ein Haufen Geld mit in den Sand.
    Und wenn mal das eigene Business läuft sollte, man meiner Meinung zweit gleisig fahren dabei kommen sicherlich gute Resultate heraus.

    Antworten
  4. Ich halte gerade das Empfehlungsmarketing für sehr Wertvoll. Potentielle Kunden vertrauen sicherlich hundertmal lieber auf den Rat eines Bekannten, als auf eine Werbeanzeige, etc…
    Ist ein Kunde unzufrieden und erzählt es weiter, kann dies natürlich auch großen Schaden anrichten. Muss ich einen Auftrag terminlich ablehnen, versuche ich, zum Beispiel durch die Empfehlung eines anderen Dienstleisters, trotzdem einen guten Eindruck zu hinterlassen.

    Grüße,

    Florian

    Antworten
  5. Ein toller und sehr sehr strukturierter Beitrag der mir bei der eigenen Planung weiterhilft.
    @Sascha: Sofern du keine Werbung platzieren willst, sondern wirklich interessanten Content bietest & damit eine Hilfestellung lieferst, gibt es doch keinen Grund für einen Blogbetreiber Geld von Dir zu nehmen, wenn Du ihm mit deinem Beitrag unterstützt und ihm ggf. ja sogar seine eigene Arbeit abnimmst.

    Antworten
  6. Danke, das sind ein paar schöne Anregungen. Mir selbst fällt leider gerade dieses “vernetzen” schwer. Ich weiß, dass gute Kontakte zu Journalisten und Co viel bewegen können. Dennoch schaffe ich es nicht, sowas liegt nunmal nicht jedem. :-/
    Dein Beitrag motiviert mich, mich wieder mehr mit dem Thema zu beschäftigen. :-)

    Antworten
  7. Toller Beitrag, danke dafür!

    Eine Sache muss ich aber trotzdem loswerden:

    Die Bitte um Empfehlung, also das hier:

    “Ich investiere wenig Zeit und Geld in Marketing, da ich meinen gesamten Fokus auf die Arbeit mit meinen bestehenden Kunden richten möchte und Sie so von günstigeren Preisen profitieren. …”

    hat zwei grundlegende Probleme.

    1. Die Ansprache ist nicht kundenorientiert und kommuniziert einen schwachen Subtext
    2. Die Argumentation über den Preis bringt euch in Teufels Küche :)

    Ich hab angefangen, hier einen Kommentar zu schreiben, aber als ich bei ca. 500 Wörtern war, hab ich mich dazu entschieden, meinen Kommentar doch als Blog-Post zu veröffentlichen. Hier also ausführlich, warum dieser Vorschlag nicht gut ist und wie man eine Bitte um Empfehlung stattdessen formulieren sollte:

    apiheld.de/kunden-um-empfehlungen-bitten/

    Antworten
  8. Eine andere no budget traffic quelle ist sicherlich youtube.
    Wenn man über basale seo kenntnisse verfügt, kann man nischen-videos relativ einfach ranken und somit schon einiges an traffic über den link im video oder der description rausholen.

    Antworten
  9. @Sascha,

    Warum sollte ein Blogger (auch ein Top Blogger) für ein guten Gastartikel noch zusätzlich Geld verlangen?

    Schließlich erhält diese schon kostenlos ein weiteren guten Artikel.

    Wer wirklich sich daran wagt, der wird auch bei die meisten Blogger offnen Türen einrennen – auch bei Top Blogs!

    Als Ergänzung wäre vielleicht noch wichtig.

    Sobald die ersten Einnahmen kommen, wäre es sinnvoll hiervon ein wenig Geld davon in die Hände zu nehmen damit eure Marketing weiter geht.

    No Budget Marketing kann sicherlich funktionieren, aber es ist eher nur ein Baustein von viele.

    Sobald irgendwie ein paar Euros vorhanden sind, sollten diese auch mal in gute Marketing investiert werden. Dabei nicht immer nur an 08/15 Sachen denken wie AdWords & Co.

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  10. Zwei Dinge Sind Sehr Wichtig:

    Das Produkt Und Die Marketingstrategie.

    Denn Wenn Ich Ein Schlechtes Produkt Habe, Dann Hilft Mir Die Beste Marketingstrategie Nicht Und Wenn Ich Das Beste Produkt Habe Und Nicht Zum Kunden Finden Kann Ist Es Auch Sehr Schwer!
    Meiner Meinung Nach Hat Man Vor Allem Im Internet Sehr Viele Chancen Kostenlose Werbekanäle Zu Nutzen. Auch Ich Habe Für Mein Projekt Kein Geld Ausgegeben (Auch Nicht Gehabt) Und Habe Durch Ein Virales Video Aufmerksamkeit Bekommen.
    Ich Glaube Das Wichtigste Ist Einfach Die Qualität Und Nicht Die Quantität. Vor Allem Ist Es Wichtig, Dass Man Zu Jederzeit Bereit Sein Muss Das Produkt Um 180° Zu Ändern Ohne Darauf Zu Beharren, Dass Man Das Tollste Produkt Auf Der Welt Anbietet.

    Dein Blog Ist Ein Beispiel Für Qualität Peer, Danke Dafür!

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  11. bei mir hat sich bis jetzt die Weiterempfehlung als bestes “Marketinginstrument” herausgestellt.
    Die meisten meiner Kunden kommen über die Empfehlung eines Freundes.
    Aber auch Interviews auf Blogs bringen regelmäßig Besucher/Kunden auf meine Seite.

    Toller Beitrag! Meine ersten Schritte im Marketing waren alle No-Budget, mal von der Investition in Flyer und Visitenkarten abgesehen.

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  12. Schöner Artikel, für Einsteiger stellt sich zu Beginn immer die Frage, wie man ohne Investitionen eine möglichst große Besucherzahl erzielen kann. Virales Marketing, Social Media und guter Content sind hier gute Ansätze.

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  13. Muss ich auch sagen sehr schöner Artikel. Ich kann aus meiner eigenen Erfahrung sagen das Partnerschaften und Empfehlunsmarketing am besten funktioniert. Angefangen habe ich allerdings mit Flyer in der Tasche und dann habe ich Unternehmen für Unternehmen abgefahren und mich vorgestellt. War ne harte Zeit.

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  14. Erst mal: sehr hilfreicher Artikel.

    Ich habe vorher noch nie wirklich über Empfehlungsmarketing nachgedacht. Wie bei fast allen Marketing-Methoden besteht halt auch die Gefahr, dass man es falsch macht. In diesem Zusammenhang würde ich z.B. wie Chris auch eher über den Nutzen und nicht über den Preis argumentieren.

    Ich finde ansonsten, dass auch ganz normales Networking sehr hilfreich ist. Ich habe mal bei einer Firma gearbeitet, die 80% ihrer Kunden aus dem Freundeskreis des Inhabers akquiriert hat. Passt natürlich nicht, wenn man 1.000 verschiedene Nischenseiten betreut, aber wenn man “nur” ein Unternehmen hat, ist es sehr sinnvoll, wenn alle Freunde und Bekannte wissen, was man beruflich macht. Und weil die dann wieder jemanden kennen, der wen kennt, der braucht was ich anzubieten habe, kann man auch so an Kunden kommen (mit freundlicher Unterstützung von Xing und Facebook).

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  15. Sehr guter Artikel. Gerade mit dem Empfehlungsmarketing habe ich gute Erfahrungen gemacht.

    Was ich auch empfehlen kann: Wenn mein Klient begeistert ist, frage ich am Ende eines Coachings, ob ich Kundenmeinung bekomme, die ich auf meiner Webseite veröffentlichen darf. Das erhöht nicht den Traffic und macht nicht mehr Leute auf mich aufmerksam, aber es hat einen spürbaren Effekt auf die conversion-rate. Das heißt von den Interessenten, die auf meine Webseite kommen, kaufen mehr buchen mehr Leute ein Coaching. Eine Video-Kundenmeinung ist noch wertvoller, da sie noch authentischer ist.

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