So bleiben nebenberuflich Selbstständige motiviert!

So bleiben nebenberuflich Selbstständige motiviert!Ein großes Problem bei nebenberuflich Selbstständigen ist die Motivation bzw. das Fehlen derselben.

Dauerhaft motiviert zu sein ist keine Selbstverständlichkeit und jeden trifft es irgendwann mal.

Im Folgenden schildere ich meine eigenen Erfahrungen diesbezüglich und gebe Motivations-Tipps für nebenberuflich Selbstständige.

Teile der Artikel-Serie:
1. Einführung
2. Warum nebenberuflich selbstständig?
3. Wichtige Vorbereitungen
4. Typische Fragen
5. Nebenberufliche Geschäftsideen finden und prüfen
6. Rechtsform, Businessplan, Gewerbeanmeldungen ...
7. Finanzierung und Förderung
8. Planung und Ziele
9. Zeitmanagement Tipps
10. Der optimale Arbeitsplatz für nebenberuflich Selbstständige
11. So bleiben nebenberuflich Selbstständige motiviert!
12. Steuern in der nebenberuflichen Selbstständigkeit

Motivation als Erfolgsfaktor

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Man kann nur dann erfolgreich sein, wenn man auch aktiv ist. Doch dafür ist gerade bei der nebenberuflichen Selbstständigkeit eine gute und dauerhafte Motivation wichtig.

Bei dem täglichen Stress, den man durch die Arbeit und die familiären Verpflichtungen oft hat, reichen 24 Stunden bei den meisten nicht für alle Interesse und Aufgaben aus. Viele scheitern nicht, weil sie schlecht sind oder die nebenberufliche Selbstständigkeit nicht funktioniert, sondern weil sie einfach die Motivation verlieren.

Es ist nun mal zu Hause vor dem Fernseher sehr bequem, wenn man keinen wirklichen Druck hat nach dem Job noch etwas im Nebenjob zu machen.

Ich sehe das Problem z.B. bei der Nischenseiten-Challenge immer wieder. Hier gibt es schon nach wenigen Wochen viele Aussteiger, und das hauptsächlich, weil diese sich nicht dauerhaft motivieren können aktiv zu werden.

Meine Erfahrungen mit der Motivation

Ich selber kenne das Problem natürlich auch. Trotz meines Erfolges über nun schon mehr als ein Jahrzehnt, war ich natürlich nicht immer motiviert. Wenn einem “Experten” in ihren Artikeln und Videos weismachen wollen, dass sie immer und ständig hochmotiviert sind, dann lügen sie einfach. Wir sind Menschen und da ist es ganz normal, dass die Motivation schwankt.

Als ich noch angestellt war, habe ich auch den einen oder anderen Anlauf genommen einen Blog oder eine Website aufzubauen. Aber ich hatte nach der Arbeit einfach keine Lust mehr was berufliches zu machen. Zumindest nicht dauerhaft an einem Projekt. Ideen hatte ich natürlich schon und seit dem Studium habe ich mich sehr für Websites interessiert, aber ich war damals nicht wirklich motiviert nebenberuflich aktiv zu werden.

Später dann, als ich als Gründer in Vollzeit gearbeitet habe, sah die Sache natürlich anders aus. Ich habe auch nach der eigentlichen Arbeitszeit noch weiter gemacht und an meinem ersten Blog, nämlich diesen hier, gearbeitet. Das hat mir einfach so viel Spaß gemacht und auch der Druck durch Existenzangst und Geldknappheit haben hier natürlich geholfen.

Als ist dann die ersten Einnahmen mit meinem Blog erzielt habe, war das ebenfalls ein großer Motivationsschub.

Und heute nach mehr als 11 Jahren Selbstständigkeit, bin ich immer noch motiviert und gehe gern auf Arbeit. Das liegt unter anderem daran, dass ich immer wieder neue Projekte anfange, Änderungen vornehme und mir neue Herausforderungen suche.

So habe ich Anfang des Jahres einen neuen Brettspiel-Blog gestartet, zu dem ich auch eine monatliche Case Study veröffentliche. An diesem arbeite ich oft auch nach Feierabend, so dass dies meine derzeitige nebenberufliche Tätigkeit ist.

Ich könnte nicht einfach meine Blogs und Websites verwalten. Ich muss mich weiterentwickeln, neue Dinge lernen und Spaß an meiner Arbeit haben. Dadurch bleibe ich motiviert.

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Meine Tipps, um motiviert zu bleiben

Im Folgenden gebe ich ein paar Tipps, wie ihr als nebenberuflich Selbstständige dauerhaft motiviert bleiben könnt.

Die Tipps fallen in 2 Kategorien von Motivation, die intrinsische und extrinsische Motivation. Ersters ist die Motivation, die aus einem selbst kommt, während letztes Motivation-Hilfen sind, die von außen stammen. Beides kann gut funktionieren, wobei aber die intrinsische Motivation meist dauerhafter und besser ist.

Motivation von Innen

  • Die wohl wichtigste Motivationsquelle ist das eigene Interesse bzw. die eigene Leidenschaft. Wenn man nebenberuflich etwas macht, dann sollte man das wirklich lieben und es kaum erwarten können, wieder daran zu arbeiten. Sucht euch also ein Thema, für das ihr brennt!
  • Die Arbeit an sich sollte ebenfalls Spaß machen, zumindest der Großteil davon. Schließlich arbeitet ihr, anstatt die Freizeit zu genießen. Dann sollte man schon Spaß an dem haben, was man macht.
  • Gut für die eigenen Motivation sind kleine Meilensteine. Setzt euch also nicht zum Ziel einen Google-Konkurrenten zu bauen. Das ist eine sehr lange Aufgabe und die Chancen stehen hoch, dass ihr unterwegs die Lust verliert. Stattdessen solltet ihr euch kleine Ziele und Meilensteine setzen, da deren Erreichen euch immer wieder von Neuem motiviert.
  • Natürlich ist jeder Mensch anders, aber neue Herausforderungen motivieren meist mehr, als immer nur dasselbe zu machen. Deshalb sollte ihr euch nicht auf dem Erreichten ausruhen, sondern immer wieder neue Herausforderungen suchen.

Motivation von Außen

Auch wenn die intrinsische Motivation eigentlich besser ist, sollte man mit externen Anreizen immer wieder nachhelfen und die Motivation steigern.

  • Es kann sehr motivierend sein, wenn man bestimmte Aufgaben schnell und gut erledigt. Deshalb sind Routinen und Workflows sehr gut geeignet, die Motivation hochzuhalten. Man fängt nicht immer bei Null an.
  • Feste Termine können auch sehr motivierend sein und einen dazu bringen, dass man die Aufgaben nicht vor sich herschiebt. Hier muss man aber natürlich aufpassen, die richtige Balance zu finden, da zu viel Termindruck auch negativ wirken kann.
  • Für viele ist es wichtig, immer mal wieder Abwechslung in ihren nebenberuflichen Alltag zu bringen. Warum nicht mal woanders arbeiten, ein neues Projekt beginnen oder eine andere Herangehensweise ausprobieren?
  • Der Kontakt mit anderen ist oft auch sehr motivierend. Indem man sich mit anderen z.B. auf Stammtischen austauscht, findet man neue Ideen und Ansätze.
  • Hin und wieder sollte man sich Inspiration aus anderen Quellen holen. So gibt es sehr motivierende Filme oder man liest etwas über erfolgreiche Menschen. Auch Events und Konferenzen können sehr inspirierend sein.
  • Belohnungen bei kleinen Erfolgen sind ebenfalls sehr hilfreich. Sich einfach mal was gönnen, wenn man ein gesetztes Ziel erreicht hat, gehört einfach mit dazu.
  • Zu guter Letzt möchte ich natürlich auf das Geld als Motivationsfaktor zu sprechen kommen. Natürlich motiviert es, wenn man Geld mit der eigenen Arbeit verdienen kann, keine Frage. Allerdings sollte man nie ausschließlich das Geld verdienen als Motivation haben, denn es ist kein dauerhafter Motivator. Das mag komisch für alle klingen, die gerade starten, aber glaubt mir, Geld ist für die meisten Menschen nicht allein ausreichend, um noch richtig motiviert zu sein.

Motivation ist wichtig, aber nicht alles

Das sind einige Tipps, um die eigene Motivation zu steigern. Allerdings möchte ich hier auch nochmal sagen, dass Motivation nicht alles ist.

Es wird so oder so mal Phasen geben, wo man nicht so viel Lust hat. Das ist normal. Hier gilt es den Kopf runter zu nehmen und durchzuziehen. Wer immer nur darauf wartet, dass er/sie hochmotiviert ist, wird nicht viel zustandekommen.

Macht euch also keine Sorgen, wenn die Motivation mal nachlässt. Wenn ihr wirklich Interesse an der Arbeit bzw. dem Thema habt, dann kommt die Motivation schon wieder. Nur nicht aufgeben!

So geht es weiter

Im nächsten Teil meiner Artikelserie widme ich mich einigen nicht so beliebten, aber dennoch wichtigen Themen. Es geht um Versicherungen, Steuern und die Buchhaltung*.

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8 Gedanken zu „So bleiben nebenberuflich Selbstständige motiviert!“

  1. Ich finde, auch kleine Bausteine wie z.B. ab und zu mal ein Tee, ein Apfel, kleine Sportübungen können dazu beitragen, dass man motiviert ist. Sitzen ist das neue Rauchen, man sollte darauf achten, dass man ausreichend Bewegung hat – auch das kann motivieren, danach wieder voller Tatendrang an den Rechner zu gehen.

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  2. Super Bericht! Ich finde in dem Bericht ist alles gesagt, aber leider ist es nicht so einfach bei Rückschlägen den richtigen Ansporn zum weiter machen zu finden. Bei einem Hauptjob und Nebengewerbe muss das Umfeld passen ( Unterstützung durch die Familie etc.), dass ist meiner Meinung nach das A + O. Das war und ist bei mir der Fall, deshalb habe ich vor ca. 7 Jahren mein Nebengewerbe zum Hauptgewerbe gemacht, und bis heute bereue ich die Entscheidung keinen Tag.

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  3. Hallo Peer,
    feste Termine sind bei mir nicht wirklich ein “Motivator” obwohl ich den Termindruck durch eine Deadline wirklich brauche. Ansonsten schiebe ich viel zu viele andere Aufgaben “dazwischen”.
    Für mich sind momentan Bücher die größte Quelle für Motivation und Inspiration. Aktuell lese ich zum Beispiel das Buch “Slight Edge: Der kleine Vorsprung”. Dies begleitet mich täglich auf dem Weg zur Arbeit, bis ein neues her muss. Deshalb sehe ich die tägliche Busfahrt eigentlich als Gewinn an. Dort finde ich die Zeit und Ruhe (mit Musik in den Ohren) um einige Seiten zu lesen und mich zu bilden.
    Ich finde es schon fast beängstigend, was Bücher “anrichten” kann. Das hätte ich vor 5 Jahren keinem geglaubt.
    Schönen Gruß

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  4. Ich habe angefangen ein Erfolgstagebuch zu führen. Seitdem ich das mache, geht es mir deutlich besser und wenn ich mal einen total blöden Tag habe, dann schaue ich da rein, sehe, was ich an anderen Tagen schon geschafft habe und es geht mir meist direkt besser!

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  5. was ein toller und vor allem Interessanter Beitrag. Ich finde solche Beiträge einfach immer super. Ich brauche immer Motivation und das ist do schwer, die zu finden. Motivation ist etwas, das du jeden Tag wieder neu aufbauen musst. Daher ist es so wichtig, die Motive hinter deiner Motivation zu erkennen und zu verstehen. Vielen lieben Dank für die ganzen Info´s!!!
    VG
    Rita

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  6. Echt kein schlechter Beitrag. Ich muss mir auch manchmal in den Arsch treten, wenn es nicht so läuft wie ich mir das vorstelle und das kommt leider viel zu oft vor. Ich verliere dann schnell den Spaß an der Sache. Wollen wir mal schauen ob dein Beitrag mir dabei helfen kann. ;-)

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  7. Hey Peer,
    danke für deine Gedanken zu dem Thema.
    Interessant finde ich, dass sich schon viele deiner Tipps unbewusst in der Vergangenheit bei mir etabliert haben.

    Eine kleine Ergänzung: Rückblicke. Mich motiviert es auch enorm, wenn ich zurückblicke und sehe an welchem Punkt ich heutzutage stehe. Eignet sich natürlich auch top als Motivationsspritze in Zeiten in denen es nicht so wie gewollt läuft…

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  8. Ein schöner Beitrag, vielen Dank. Das baut etwas auf. Ich persönlich setze mir immer kleine Meilensteine, das funktioniert ganz gut.
    Vg

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