Newsletter-Services aus Deutschland im Vergleich

Deutsche Newsletter-Services im VergleichMit einem Newsletter kann man unabhängig von Google und Co. die eigene Zielgruppe erreichen und Geld verdienen, was ein großer Vorteil ist. Doch welcher deutsche Newsletter-Service ist am besten für die eigenen Anforderungen geeignet?

In diesem Artikel stelle ich verschiedene Newsletter-Anbieter genauer vor und gehe auf die Funktionen, Besonderheiten, Nachteile und Preise ein.

Zudem schildere ich ggf. meine Erfahrungen mit diesen Newsletter-Services.

Newsletter-Services im Vergleich

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Ich nutze schon seit vielen Jahren eigene Newsletter und bin mit den Ergebnissen sehr zufrieden. Erst kürzlich habe ich meine Newsletter-Strategie überarbeitet, so dass ihr hier meinen neuen Newsletter findet.

Im Folgenden euch ein paar interessante deutsche Newsletter-Services vor, wie z.B. CleverReach, Rapidmail und Klick-Tipp.

Natürlich freue ich mich auch über euer Feedback und eure Erfahrungen mit diesen Anbietern.

CleverReach

Zu CleverReach* kann ich das meiste sagen, da ich diesen Newsletter-Service seit Jahren nutze. Zudem hat sich dieser Anbeiter seitdem stetig verbessert und neue Funktionen sind hinzugekommen.

Funktionen
Mit CleverReach kann man einzelne Newsletter versenden (bzw. schon mal versendete Newsletter als Vorlage benutzen). Zudem kann man eine regelmäßige Kampagne erstellen, um z.B . Geburtstagsmails oder sonst irgendwie regelmäßig Mails zu versenden.

Des Weiteren kann man auch Autoresponder erstellen und damit z.B. eMail-Kurse umsetzen, was ich in der Vergangenheit auch schon gemacht habe.

Und es sind ebenfalls A/B Splittests möglich. Dabei werden 2 Varianten des Newsletter erstellt (z.B. unterschiedliche Betreffzeile) und an einen Teil der Empfänger versendet (den kann man frei wählen). Dann wird über einen gewissen Zeitraum das festgelegte Kriterium gemessen. Das kann die Öffnungsrate sein, die Klicks oder die Conversionrate.

Legt man eines dieser Kriterien fest, dann wird nach der vorgegebenen Zeitdauer die Gewinner-Variante versendet. Man kann dann aber auch manuell entscheiden, welche Version gewonnen hat. A/B-Splittests sind vor allem bei sehr vielen Empfängern sinnvoll.

Noch nicht erwähnt habe ich die API-Schnittstelle, die das Anbinden an eine eCommerce- oder CRM-Software ermöglicht. Ebenso kann man auch einen RSS-Feed laden oder Social Network Buttons in den Newsletter integrieren. Und vieles mehr.

Mit Thea gibt es eine neue Funktion, die es ermöglicht richtige eMail-Strecken zu entwerfen und so visuell eine Marketing Automation vorzunehmen. Das Baukasten-Prinzip funktioniert sehr gut.

Empfänger
Die Empfänger können von Hand eingegeben werden, sie können sich selbst per Formular auf der Website anmelden oder sie können importiert werden. Bei letzterem gibt es sehr flexible Funktionen zum Import. Natürlich wird Double-Opt-In bei der Anmeldung unterstützt, aber das ist ja heute zumindest bei europäischen Anbietern Standard.

Das Anlegen der An- und Anmeldeformulare und der Newsletter-Mails ist recht einfach gelöst, inkl. visuellen Editor. Man hat dabei auch optisch sehr viele Gestaltungsmöglichkeiten.

Zudem kann man Segmente einrichten, die Empfänger nach bestimmten Kriterien unterteilen und so einen Versand nur an eine bestimmte Untergruppe ermöglichen.

Man kann zum Beispiel auch FollowUp-Mails versenden, die nur die Empfänger eines Newsletters bekommen, die eine bestimmte Aktion ausgeführt haben, z.B. einen Link angeklickt haben.

Ein Bouncemanagement ist ebenfalls vorhanden, so dass ungültige Mails automatisch aus dem Verteiler entfernt werden.

Newsletter-Erstellung und -Versand
CleverReach bietet eine Menge Vorlagen an, die man entweder so benutzen oder selber noch anpassen kann. Auch komplett eigene Layouts kann man mit Hilfe der Vorlagen erstellen. Und es gibt dafür auch gute Unterstützung in Form von Hilfetexten und PDFs.

Wer es richtig professionell haben möchte, kann zudem gegen Extra-Geld Spam- und Designtests vor dem Versand durchführen. Natürlich sind die Mails felxibel personalisierbar, inkl. Fallback-Angaben.

Das Schreiben eines neuen Newsletter habe ich lange Zeit im Text-Editor inkl. HTML-Code gemacht, bin aber dann auf den visuellen Editor umgestiegen. Dieser ist mittlerweile so ausgereift, dass es sich fast anfühlt, als würde man in einer Textverarbeitung schreiben. Man schreibt direkt im Newsletter und kann Formatierungen durchführen, wie man sie von Word und Co. gewohnt ist.

Newsletter-Services aus Deutschland im Vergleich

Es gibt zudem eine vollwertige Bilder-Verwaltung, so dass man diese bei CleverReach hochladen kann und nicht auf dem eigenen Server liegen haben muss. Das hat vor allem Vorteile bei der Anzeige im Mail-Programm des Empfängers, da extern eingebundene Bilder oft geblockt werden.

Hier ein Video mit Einblicken in den Editor von CleverReach:


Das Video wird von Youtube eingebettet und erst beim Klick auf den Play-Button geladen. Es gelten die Datenschutzerklärungen von Google.

(Ausführlichere Infos und mehr Videos findest du in meiner großen Artikelserie So startest du einen erfolgreichen Newsletter!)

Nach dem Versenden von Testmails und der Korrektur der Fehler kann man dann am Ende den Versandzeitpunkt auswählen und sieht danach dann schön auf einer Europakarte, wo gerade Mails geöffnet wurden und wo geklickt wurde. Diese Echtzeitstatistik ist vielleicht eher eine Spielerei aber nett anzuschauen.

CleverReach ist übrigens Mitglied in der Certified Senders Alliance und damit bei vielen ISPs wie 1&1 und GMX bekannt. Dort steht man auf der sogenannten Whitelist und damit schlagen die Spam-Filter da bei weitem nicht so hart zu. Als Ergebnis kommen einfach mehr Mails an.

Statistik
Die statistische Auswertung der versendeten Newsletter ist ebenfalls recht umfangreich. So sieht man dort die Anzahl der Öffnungen, Klicks (und welche Links genau), Bounces, Abmeldungen und mehr.

Newsletter-Services aus Deutschland im Vergleich

Dem Newsletter wird auch eine Qualität (Betreff und Inhalte) zugeordnet, die sich anhand der Öffnungs- und Klickrate misst.

Darüber hinaus gibt es noch viele weitere Statistiken, so dass man sehr genau verfolgen kann, wie der Newsletter ankam und wer ihn gelesen hat. So sieht man z.B. die zeitliche Verteilung der Öffnungen und Klicks, aber auch eine Liste der Top-Links.

Weitere Auswertungen zu den eMail-Clients, der Klickperformance (inklusive Overlay) und zum zeitlichen Verlauf runden die Statistiken ab. Natürlich kann man die Daten exportieren.

Preise
Bis zu 250 Empfängern ist CleverReach normalweise kostenlos. Für die Leser von SiN gibt es aber ein besonderes Exklusives Angebot
Ihr könnt 3 Monate lang bis zu 5.000 Empfänger kostenlos mit CleverReach anschreiben und den deutschen Newsletter-Service so ausgiebig testen.
Hier geht es zum zeitlich begrenzten Angebot*.

Ansonsten kann man die Tarife diese Newsletter-Services in 2 Kategorien unterteilen. Entweder bezahlt man nach Anzahl der Empfänger, wobei dann eine unbegrenzte Versandmenge inklusive ist. So kosten 501 bis 1.000 Empfänger monatlich 20,- Euro und man kann so viele Mails versenden, wie man will. Diese Tarifart eignet sich für eher kleinere Empfänger-Gruppen, an die man aber häufig Mails versendet.

Die andere Variante sind Volumen-Tarife. Hier bezahlt man je nach versendeten Mails. So kosten 300.000 Mailversendungen z.B. 495,- Euro zzgl. MwSt.. Da diese Volumenpakete aber sehr groß sind, ist das eher für sehr große Verteiler geeignet oder wenn man langfristig plant.

Als dritte Variante gibt es noch die Prepaid-Möglichkeit, die aber recht teuer ist. Hier kosten z.B. 10.000 Mail-Versendungen ganze 109,- Euro. Da ist es in der Regel günstiger eine der anderen Abrechnungs-Varianten zu wählen.

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Newsletter-Services Fazit – CleverReach

Insgesamt bin ich mit CleverReach* sehr zufrieden und kann diesen Service jedem Selbstständigen im Netz empfehlen. Die Preise sind zwar etwas höher als bei dem einen oder anderen Wettbewerber, aber dafür ist hier die Qualität und Zuverlässigkeit sehr hoch. Natürlich ist CleverReach auch DS-GVO-konform.


Rapidmail

Rapidmail* ist ein weiterer deutscher Anbieter, der sich in letzten Zeit sehr gut entwickelt hat. Dieser macht ebenfalls einen guten Eindruck und es gibt hier eine Reihe von interessanten Features.

Ich nutze Rapidmail mittlerweile aktiv und bin mit dem Backend und dem Funktionsumfang sehr zufrieden.

Funktionen
Rapidmail gehört vom Funktionsumfang zur Spitze der deutschen Newsletter-Services. Hier werden alle möglichen Funktionen geboten, die man benötigt. So gibt es neben dem normalen Newsletter-Versand natürlich auch Split-Tests und FollowUp Mails.

Ein wichtiger Bereich ist hier zudem die Automatisierung. Automatische Willkommen-Mails, Event-Mails und natürlich auch umfangreiche Autoresponder sind möglich.

Ebenfalls sehr spannend und schon was besonderes sind die Transaktionsmails. Hiermit kann man z.B. als Online-Shop automatisiert Auftrags- und Bestellbestätigungen, Rechnungen und Gutschriften an Kunden versenden.

Rapidmail bietet ebenfalls eine API-Schnittstelle, die es ermöglicht die eigene Software mit diesem Newsletter-Service zu verbinden.

Empfänger
Sehr einfach kann man Formulare für die Empfänger-Gewinnung erzeugen und z.B. auf der eigenen Website einbauen. Dabei wird natürlich auf ein Double-Opt-In geachtet, da dieser Service DS-GVO-konform ist.

Die Übersichtlichkeit über die Empfängerdaten in sehr gut und man kann hier z.B. auch eine Blacklist verwalten. Des Weiteren kann man Empfänger manuell hinzufügen oder aus dem eigenen Shop importieren.

Zudem sieht man interessante Statistiken über An- und Abmeldungen und kann einzelne Empfängerlisten und Segmente anlegen. Auf diese Weise kann man die eigenen Zielgruppen noch besser ansprechen.

Natürlich gibt es ein integiertes Bounce-Management, wenn Newsletter nicht zustellbar sind.

Newsletter-Erstellung und -Versand
Rapidmail bringt viele Newsletter-Vorlagen mit, so dass man hier eine gute Chance hat fündig zu werden. Man kann die Vorlagen aber natürlich auch nach den eigenen Wünschen anpassen oder eine komplett eigene Vorlage erstellen.

Die Erstellung des Newsletters selbst ist dann bequem im Drag & Drop Editor möglich. Dabei werden einzelne Content-Blöcke angelegt und mit Inhalt gefüllt. Das ist sehr flexibel und man kann die Inhalte später noch frei verschieben. Eine Personalisierung nach vorhandenen Kundendaten (z.B. Vorname) wird natürlich auch hier angeboten.

Newsletter-Services aus Deutschland im Vergleich

Der Service legt zudem großen Wert darauf, dass die Newsletter auch in der mobilen Ansicht perfekt funktionieren. Zumindest bei den Vorlagen ist dies garantiert. Erstellt man selber eine Vorlage, dann muss man das natürlich testen.

Der Versand erfolgt sehr zuverlässig. Rapidmail ist Mitglied bei der Certified Senders Alliance und man ist auch bei der ISIPP SuretyMail akkreditiert, was die Zustellung zu vielen bekannten eMail-Providern erleichtert. Zudem kooperiert man mit vielen weiteren Anbietern, wie z.B. Spam-Filtern.

Statistik
Die Statistiken sind bei diesem deutschen Newsletter-Service umfangreich. Neben den bekannten Kennzahlen, wie Öffnungen, Klicks, Abmeldungen und Bounces gibt es unter anderem auch eine zeitliche Auswertung.

Newsletter-Services aus Deutschland im Vergleich

Zudem werden die Top-Links angezeigt und es gibt eine nützliche Klickmap, bei der man sieht, wo in der Mail die Empfänger geklickt haben. Darüber hinaus gibt es Informationen zu Endgeräten, der Herkunft der Empfänger und nach welchen zeitlichen Schwellenwerten die Empfänger aktiv wurden.

Mit den Statistiken von Rapidmail kann man sehr gut analysieren, wie die Nutzer den Newsletter aufgenommen haben und was man daran verbessern kann.

Preise
Rapidmail ermöglicht es, dass man den Service kostenlos testen kann. Dabei stehen alle Funktionen zur Verfügung und man kann einmalig bis zu 2.000 Empfänger anschreiben.

Aber auch sonst glänzt der Newsletter-Service durch günstige Preise. Die Flatrates richten sich nach der Empfängerzahl ohne Begrenzung der versendeten Mails. So kostet der Tarif mit bis zu 1.000 Empfängern gerade mal 12,80 Euro zzgl. MwSt. im Monat.

Kommt man über die Grenze der Empfängerzahl, dann erfolgt ab dem nächsten Abrechnungszeitraum eine automatische Umstellung auf den nächsthöheren Tarif. Zudem sind die Tarife monatlich kündbar.

Es gibt auch eine Bezahlung nach der Anzahl der versendeten Mails. Diese Variante ist interessant, wenn man eher selten Mails versendet und keinen monatlichen Tarif benötigt. Zudem ist diese Variante völlig unverbindlich.

Newsletter-Services Fazit – Rapidmail

Rapidmail* hat sich in den letzten Jahren sehr positiv entwickelt und deshalb nutze ich den Newsletter-Service mittlerweile selbst. Die Oberfläche ist sehr einfach und es gibt gute Hilfefunktionen. Zudem sind die vorhandenen Funktionen sehr umfangreich und beinhalten alles, was Selbstständige benötigen. Gerade für Online-Shop-Betreiber sind die Transaktionsmails eine sehr spannende Sache.


Weitere deutsche Newsletter-Services

Es gibt natürlich noch weitere deutsche Newsletter-Anbieter, die ich selbst aber derzeit nicht aktiv nutze, sondern nur angtestet habe.

Klick-Tipp

Ein weiterer interessanter Anbieter aus Deutschland ist Klick-Tipp*. Hier wird vor allem darauf gesetzt, das Newsletter-Marketing interessanter zu machen. Dafür hat man eine Tagging-Funktion, die sehr individuelle Marketing-Aktionen ermöglichen.

Statt Empfänger-Listen oder -Gruppen wird hier mit Tags gearbeitet, die die einzelnen Kontakte beschreiben. So könnte man z.B. Tags wie “Kunde”, “Leser” oder “Affiliate” vergeben, natürlich auch mehrere für eine Person. Auf diese Weise kann man sehr flexibel die Empfänger für eine Mail zusammenstellen.

Zudem werden SmartTags automatisch gesetzt. Das sind solche Infos wie “E-Mail geöffnet” oder “E-Mail geklickt”, was natürlich besonders interessant für Folgemails ist. So sind natürlich auch Autoresponder möglich, die sich z.B. an solchen SmartTags orientieren.

Hinzu kommen weitere Funktionen wie Splittests, Facebook-Anbindung, flexible Anmeldeformulare und die Integration in diverse andere Online-Tools, wie etwa Digimember oder LeadPages. Natürlich ist auch Klick-Tipp Mitglied in der Certified Senders Alliance, was für eine hohe Zustellungsrate sorgt.

Preislich geht es bei Klick-Tipp ab 27 Euro zzgl. MwSt. im Monat los. Dafür kann man bis zu 10.000 Kontakte verwalten und so viele Mails versenden, wie man möchte. Will man Zusatzfunktionen, wie Splittesting oder die Facebook-Anbindung, dann muss man etwas mehr bezahlen.

Die Preise halten sich im Rahmen und vor allem bezahlt man hier nicht je Versand, was sehr angenehm ist. Wer also viele Mails oder z.B. Autoresponder versendet, für den ist Klick-Tipp* auf jeden Fall einen Blick wert.

Newsletter2Go

Bei Newsletter2Go* sticht natürlich erstmal der kostenlose Tarif heraus. Bis zu 1.000 Mails kann man im Monat kostenlos damit versenden. Das lohnt sich zum Teste, aber bei kleinen Empfängergruppen kann man damit auch dauerhaft arbeiten.

Ansonsten bietet der Service viele Funktionen, die man auch von anderen Anbietern kennt. So gibt es natürlich Double-Opt-In Formulare, Empfänger-Import, Bouncemanagement, A/B-Testing, Newsletter-Vorlagen, Personnalisierung, Automatisierung und einiges mehr.

Interessant sind zudem die API-Schnittstellen und die vorhandenen Plugins für diverse Content Management Systeme, wie z.B. WordPress. Es gibt auch Plugins für diverse Online-Shop-Systeme. Die statistische Auswertung ist ebenfalls gut gemacht, so dass man viele interessante Daten erhält.

Preislich wird hier nach versendeten Mails abgerechnet, was besonders jenen entgegenkommt, die eher weniger Newsletter an einen großen Empfänger-Kreis versenden. Wer dagegen häufiger Mails versenden möchte, der ist mit einem anderen Anbieter, der nach Anzahl der Empfänger abrechnet, besser bedient.

Alles in allem ist Newsletter2Go* ein interessanter Service, der sicher eher an Wenigversendet richtet.

Clever Elements

Clever Elements hatte ich mir vor einer Weile angeschaut und ich fand zum einen die Optik sehr modern. Aber auch die Features dieses Newsletter-Services können sich sehen lassen. So gibt es natürlich HTML-Vorlagen, Autoresponder, Drag- & Drop Editor und vieles mehr.

Double-Opt-In ist natürlich auch vorhanden und es gibt auch hier eine ausführliche Statistik, die aber nach meiner Meinung nicht ganz so ausführlich ausfällt, wie z.B. bei CleverReach. Auch hier gibt es eine White-Label Lösung. Damit kann man selber als Newsletter-Service seinen Kunden gegenüber auftreten, eigene Preise festlegen etc.

Bei den Preisen gibt es allerdings große Unterschiede von Clever Elements gegenüber anderen Newsletter-Services.

Es gibt zum einen die Abrechnung nach Monatspauschalen, die sich nach Anzahl der Empfänger richtet und man unbegrenzt Newsletter versenden kann. Das kostet bei bis zu 10.000 Empfängern 90,- Euro netto im Monat. Bei Rapidmail sind es z.B. nur knapp 60 Euro.

Alternativ gibt es auch hier die Prepaid-Variante. Diese ist allerdings ebenfalls teurer, da man pro Newsletter-Versand zum einen 250 Credits und pro versendeter Mail 1 Credit bezahlen muss. Der Preis eines Credits hängt von der Anzahl der erworbenen Credits ab.

Unter den hier vorgestellten Newsletter-Services meiner Meinung nach der schwächste. Man kann Clever Elements für 30 Tage kostenlos testen. Allerdings gibt es ein Versandlimit.

Newsletter-Services aus Deutschland – Fazit

Es gibt natürlich noch weitere deutsche und vor allem international Newsletter-Services. Allerdings sind die genannten schon die bekanntesten und von internationalen Newsletter-Services würde ich in Zeiten der DS-GVO und der in Zukunft wohl noch strengeren Datenschutz-Richtlinien eher die Finger lassen.

Welche Erfahrungen habt ihr mit den genannten Anbietern gemacht und welche Tipps könnt ihr geben?

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19 Gedanken zu „Newsletter-Services aus Deutschland im Vergleich“

  1. Schöner Vergleich. Ich komme eigentlich zu sehr ähnlichen Ergebnissen. CleverElements ist für das was es ist ziemlich teuer. Wie auch bei Rapidmail fehlt die Autoresponder Funktion, die ich für recht wichtig halte. Wer sich an der englischen Sprache nicht stört, kann vielleicht noch einen Blick auf Mailchimp werfen, dort ist der kostenlose Tarif etwas großzügiger. Aber im Grunde macht man bei Cleverreach wirklich nichts falsch.

    Antworten
  2. Ich habe zwar ganz klar meinen Favortiten bereits gefunden, aber es ist schon interessant einmal Vergleiche zu sehen.

    Cleverreach habe ich auch ausprobiert und finde ihn gut, aber letztlich habe ich mich für Getresponse entschieden.

    Freue mich schon auf den kommenden Beitrag zu dem internationalen Anbietern.

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  3. Top Artikel! Ich überlege die ganze Zeit schon welches ich nehmen soll, dank dem Artikel tendiere ich jetzt immer mehr zu cleverreach :)
    Grüße
    dawid

    Antworten
  4. Der Artikel passt perfekt. Super abgestimmt. Wir suchen gerade genau eine Lösung für den automatischen Versand von Anleitungen. Allerdings konnten wir bis jetzt nur cleverreach testen und waren eigentlich so weit zufrieden, dass wir gar nicht mehr wo anders schauen wollten. Da kommt dein Überblick gerade recht Peer! Danke!

    Irgendjemand hat uns auch Klipp-Tipp empfohlen. Kennt das jemand und kann dazu was sagen?

    Antworten
  5. Früher habe ich auch Cleverreach benutzt, bin aber vor kurzem umgezogen, da Cleverreach extreme teuer ist. Jetzt benutze ich deshalb Klick-Tipp, welches recht neu ist, aber dennoch gut und günstig.

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  6. Ich benutze seit längerem Flatrate Newsletter.. muss erlich sagen, Preis-Leistung top! Muss allerdings sagen, dass Cleverreach auch nicht schlecht ist, für den Preis zumindest.

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  7. Hallo Peer,
    schöner Artikel. Auch ich nutze seit einigen Jahren CleverReach und bin wirklich sehr zufrieden damit.
    Wenn man wie ich nicht all zu oft Mails versendet, dann ist CleverReach meiner Meinung nach der beste und günstigste Anbieter!

    Wenn man jedoch mehr mals per Woche einpaar Tausend Leser anschreibt, dann wird das zu teuer bei CleverReach!
    In dem Fall würde ich dann zu GetResponse raten! Gut und günstig und seit kurzem auch in deutsch!

    Grüße
    Thomas

    Antworten
  8. Ich verwende Rapidmail und bin damit sehr zufrieden. Das Handling von Bounces war mir am Anfang sehr wichtig (hatte einen alten und etwas grösseren Adressbestand dort importieren müssen), das hat sehr gut funktioniert. Bei Neuanmeldungen verwende ich jetzt die gut erreichbare und sehr gut dokumentierte API. Bonus: kostenlose und kompetente Support-Telefonnummer.

    Antworten
  9. Sehr interessanter Artikel. Alternativ kann man sich selbst Systeme installieren und verwalten, ist aber ein haufen Arbeit und rentiert sich bei den Preisen der Anbieter nicht.
    Gruß Stefan

    Antworten
  10. Hallo!

    Ich bin auch jetzt erst von Getresponse zu Cleverreach gewechsel…früher waren mir die Funktionen bei Cleverreach ein wenig zu berenzt, aber das hat sich ja geändert und so steht mein Anbieter jetzt mit Cleverreach fest!

    Bin echt zufrieden mit diesem Anbieter…

    MfG

    Csaba

    Antworten
  11. Auch ich habe in der letzten Zeit das Newsletter-Tool Cleverreach für diverse kleinere Kundenkampagnen gewählt. Aus meiner Sicht ein recht funktionsreiches Tool, das den jeweils gestellten Kundenanforderungen gerecht geworden ist.

    Ein Manko, das mir die Arbeit mit dem Tool jedoch wirklich beschwerlich macht, ist der recht starre Editor, mit dem die vorhandenen Templates verändert werden können. Ohne umfangreiche html-Kenntnisse lassen sich die Templates nämlich kaum auf geltende Corporate Design Vorgaben anpassen. Beispiel: Versucht doch mal, aus einem grauen einen gelben Rahmen zu machen… (ohne im Code rumzufummeln!)

    Was mir dagegen wirklich gut gefällt, ist das Statistik-Tool. Aussagekräftige Daten, verschiedene Formate. Was will man mehr…

    Gruß,
    Kathrin von startup-erfolg

    Antworten
  12. PS: Meine letzte Kampagne hat übrigens definitiv den quantitativen Rahemn des Gratis-Tarifes gesprengt. Aber gekostet hat es dennoch nichts… Und gemäß statisitischer Auswertung sind auch alle Mails angekommen bzw. mehr geöffnet worden als die Gratisgrenze eigentlich zulässt. Ich bin verwundert. Und freue mich erst mal über die gesparten Euros. :lol:

    Antworten
  13. Danke für den Artikel und die Auflisstung an Newsletter Diensten! Da ich viel in amerikanischen IM Foren unterwegs bin hatte ich von den deutschen Anbietern bisher keinen Plan. Ich habe schon öfters gehört, dass Aweber (der wohl größre Anbieter im US-Markt) auch von deutschen Internet Marketern gerne benutzt wird weißt du du in die Richtung was?

    Antworten
  14. Schöner Vergleich – aber schade ist dass hier nicht von Mailchimp berichtet wurde..Gibt es Gründe dafür? (klar.. deutsche Newsletter-Services..) aber mailchimp wird in D den größten Marktanteil haben, oder?

    Antworten
  15. Vielen Dank für den tollen Vergleich.

    Wir haben vorher auch Cleverreach genutzt. Seit Anfang des Jahres sind wir nun jedoch bei Clever Elements. Die Gründe dafür waren unter anderem, dass die CE Software wesentlich einfacher zu bedienen ist und – noch wichtiger – die Zustellung besser ist. Ich weiß nicht warum aber seit wir Clever Elements nutzen, kommt unser Newsletter bei mehr Empfängern an.

    Außerdem hat Clever Elemnts den kostenlosen Tarif kürzlich verdoppelt. Nun kann man 500 Empfänger im Account haben und jeden monat 2000 Mails versenden. Für uns reicht das momentan noch aus.

    Wir bereuen den Wechsel nicht.

    Wie das übrigens mit Mailchimp aussieht weiss ich nicht. Allerdings ist für uns ausschlaggebend, dass die Adressdaten auf deutschen Servern gespeichert werden und der Anbieter auch die gegebenen Datenschutzrichtlinien einhält. Auch wenn Mailchimp oder was es sonst noch so im Ausland gibt billiger ist, für uns kommt das nicht in Frage. Datenschutz geht vor ;)

    Antworten
  16. Ein toller Vergleich, aber in den letzten Jahren hat sich da auch einiges getan. Wie sieht es denn mit den aktuellen Newsletter Services aus? Gerade in Anbetracht der DSGVO und dem Rattenschwanz, den die Neuerung hinter sich herzieht, wäre eine aktuelle Übersicht ziemlich toll. Ich habe letztens einen Artikel zum Thema Datenmanagement gelesen, den ich sehr gut fand, weil hier Datenmanagement nicht zuletzt auch aus der Datenschutzperspektive betrachtet wird: sc-networks.de/blog/professionelles-datenmanagement-fuer-die-ideale-kundenansprache/
    Mit modernen Newsletter Services und ähnlichen Marketing-Programmen müssen ja schließlich Schutz der Kundendaten und gleichzeitig praktische und gute Werbemöglichkeiten und natürlich eine optimale Datenorganisation unter einen Hut gebracht werden.

    Vielen Dank und beste Grüße,
    Patrick

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