Newsletter-Optimierung mit A/B Tests – Newsletter erstellen Teil 11

Newsletter-Optimierung mit A/B Tests - Newsletter erstellen Teil 11Im vorherigen Teil dieser Artikelserie habe ich darüber geschrieben, wie man die Statistiken des eigenen Newsletters auswertet und Schlüsse daraus zieht.

Heute nun stelle ich eine weitere Möglichkeit vor, wie man die eigenen Newsletter bei CleverReach und vielen anderen Newsletter-Services automatisch optimieren kann.


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Was sind A/B Tests?

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A/B-Tests, auch Splittest genannt, werden online sehr gern benutzt. Dabei geht es um den Vergleich von 2 oder mehr Varianten einer “Sache”, um herauszufinden, welche besser funktioniert.

So setze ich immer mal wieder A/B-Tests bei Google AdSense ein, um die verschiedene AdSense-Banner zu vergleichen und die Banner-Variante zu finden, die häufiger geklickt wird.

Auch in vielen anderen Bereichen kann man Splittests nutzen um herauszufinden, welche Variante bessere Ergebnisse bringt. Das gilt natürlich auch im Newsletter-Marketing. Hier kann man verschiede Aspekte eines Newsletters in verschiedenen Varianten testen, um dann den eigenen Empfängern die optimalere Variante zuzusenden.

Leider gibt es beim kostenlosen CleverReach-Account diese Funktion nicht. Da muss man schon zu einem kostenpflichtigen Account wechseln.

Wie funktioniert das bei einem Newsletter?

Ein ganz wichtiger Erfolgsfaktor bei Newslettern ist die Öffnungsrate. Dieser Wert gibt an, wie viele der Empfänger überhaupt den Newsletter angeklickt, also geöffnet haben.

Diesen Wert sollte man auf jeden Fall versuchen zu verbessern, da natürlich nur ein geöffneter Newsletter gelesen wird. Und nur dann können andere Dinge, wie z.B. Affiliatelink-Klicks, passieren.

Bei CleverReach hat man beim Anlegen einer neuen eMail die Wahl, ob man einen normalen Newsletter anlegt oder einen A/B Test durchführt.

Newsletter-Optimierung mit A/B Tests - Newsletter erstellen Teil 11

Hier klickt man also auf die vierte Variante und kann auf diese Weise einen Splittest durchführen.

Bei CleverReach ist es standardmäßig so, dass die beiden Varianten des eigenen Newsletters erstmal an jeweils 10% der Empfänger versendet werden. Nach einer gewissen Zeit wird dann ausgewertet, welche der beiden Newsletter-Varianten besser lief und diese wird dann automatisch an die restlichen 80% der Empfänger gesendet.

Man kann aber auch per Schieberegler manuell einstellen, wie viel Prozent der Empfänger die Test-Newsletter erhalten sollen.

Newsletter-Optimierung mit A/B Tests - Newsletter erstellen Teil 11

Hier hängt es natürlich stark davon ab, wie viele Empfänger man überhaupt hat. Sind es insgesamt nur 100 Empfänger, macht ein Splittest vermutlich gar keinen Sinn. Hat man viele tausende Empfänger, dann kann man die beiden Testvarianten auch nur z.B. an je 5% der Empfänger senden.

In dem Beispiel-Screenshot bekommen je 171 zufällige Empfänger die Varianten A und B zugesendet. Die restlichen 1.366 Empfänger bekommen dann nach einer gewissen Zeit die Gewinner-Variante.

Was genau dann darüber entscheidet, welche Variante die bessere ist, kann man festlegen.

Newsletter-Optimierung mit A/B Tests - Newsletter erstellen Teil 11

Man kann die Öffnungsrate, die Conversionrate oder auch die Klickrate als Vergleichsfaktor festlegen. Alternativ kann man sich später die Werte der beiden Test-Varianten anschauen und dann manuell entscheiden, welche Variante an alle versendet wird.

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Was kann und sollte man damit testen?

Wie schon erwähnt, ist die Betreffzeile sehr wichtig und wird oft durch Splittests getestet.

Doch es gibt bei CleverReach noch weitere Möglichkeiten:
Newsletter-Optimierung mit A/B Tests - Newsletter erstellen Teil 11

Man kann testen:

  • Betreffzeilen
    Indem man bei einem an sich identischen Newsletter 2 unterschiedliche Betreffzeilen testet, kann man dafür sorgen, dass möglichst viele Empfänger den Newsletter dann auch wirklich öffnen.
  • Inhalt
    Bei identischer Betreffzeile kann man testen, welche Inhalte z.B. häufiger angeklickt werden. Oft ist es so, dass man im Inhalt nur ein Element ändert, z.B. einen Linktext oder ein Banner.
  • Betreffzeilen & Inhalt
    Man kann die 2 Tests auch kombinieren, indem man sowohl unterschiedliche Betreffzeilen, als auch verschiedene Inhalte testet.

Wie so oft, ist es auch beim A/B-Test so, dass man immer wieder testen sollte. Also nicht einfach bei der besseren Varianten für immer bleiben. Es könnte ja sein, dass man beim einzigen Splittest eine schlechte Betreffzeile mit einer sehr schlechten Betreffzeile verglichen hat. Also immer mal wieder was neues gegen den vorherigen “Gewinner” testen.

Der Test von verschiedenen Betreffzeilen ist dabei meist sehr einfach umzusetzen und sehr wichtig. Man will natürlich im ersten Schritt, dass möglichst viele den Newsletter wirklich lesen.

A/B-Tests bei den Inhalten eines Newsletters sind aufwändiger. Man kann z.B. nicht nur den eigentlichen Inhalt verändern, sondern z.B. auch 2 unterschiedliche Newsletter-Templates gegeneinander testen.

Wenn man aber z.B. nur einen Abschnitt im Inhalt verändert oder z.B. den Affiliatelink einmal am Anfang und einmal am Ende des Newsletters einfügt, dann hält sich der Aufwand in Grenzen und man kann die Ergebnisse gut vergleichen. Man sollte, wie bei allen Splittest, möglichst nicht mehrere Sachen im Inhalt verändern, da man sonst nicht so genau weiß, was nun genau z.B. für die Veränderungen der Klickrate verantwortlich ist.

Lohnt sich der Aufwand?

Das ist eine gute Frage, zumal ich auch nicht so viele Splittests durchführe, wie ich gern würde. Manchmal ist ein Newsletter zeitkritisch und muss raus oder es fehlt mir einfach die Zeit für das Anlegen von 2 Varianten.

Aber insgesamt muss man sagen, dass A/B-Tests mit CleverReach eigentlich recht einfach und bequem angelegt werden können. 2 Betreffzeilen anzugeben anstatt nur einer, ist nun wirklich kein Aufwand.

Lediglich die Anzahl der Empfänger sollte groß genug sein. Bei CleverReach kann man z.B. Splittests nur bei mehr als 10 Emfängern durchführen, aber das ist natürlich viel zu wenig. Das würde ja bedeuten, dass jeweils nur 1 Empfänger die Varianten A und B bekommt. Das ist natürlich statistisch kein verlässlicher Vergleich.

Ich würde sagen, dass Splittests erst ab 500 oder besser 1.000 Empfänger richtig Sinn machen. Da kann man dann jede Variante an 50 bzw. 100 Emfänger senden und das ist schon aussagekrätiger.

Zur Not versendet man jede Variante an jeweils 25% der Empfänger, was das Maximum bei CleverReach ist. Dann kann man auch mit weniger Empfängern aussagekräftige Statistiken erhalten.

Fazit

Das A/B Test-Feature von CleverReach ist meiner Meinung nach sehr gut gemacht und man sollte es unbedingt nutzen, wenn man genügend Empfänger hat.

Der Zeitaufwand ist relativ gering und man kann damit für deutlich mehr Öffnungen und höhere Einnahmen sorgen.

Führst du A/B bzw. Splittest durch?

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2 Gedanken zu „Newsletter-Optimierung mit A/B Tests – Newsletter erstellen Teil 11“

  1. Ich würde sagen, dass jeder Newsletter erst ab einer gewissen Anzahl von Abonennten wirklich wertvoll wird. Und dann rentiert es sich auch alles mögliche zu optimieren. Bis es soweit ist, sollte man seine Energie aber in wertvolle Inhalte und in die Steigerung der Subscriber Anzahl stecken. Wobei mir das A/B Testing vor allem hilft, wenn ich Ideen für mehrere Betreffzeilen habe und nicht weiß, welche am Besten passt. Mit A/B Testing kann man die Crowd entscheiden lassen :)

    Antworten
  2. Sehr interessanter Artikel! Google selbst macht auch ständig A/B-Tests. Man sieht oft kleine Änderungen bei der Darstellung der Suche, wie zum Beispiel als die gelbe Unterlegung des Anzeige-Schriftzugs ins grüne gewechselt hat. Erst sah man die grüne Unterlegung nur manchmal und jetzt sieht man es nur noch. Vielen Dank für den Artikel.

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