Spannende Newsletter erstellen: So gelingt es, die eigenen Abonnenten dauerhaft zu begeistern

Spannende Newsletter erstellen: So gelingt es, die eigenen Abonnenten dauerhaft zu begeisternNewsletter funktionieren und sind wichtig, weil ihr mit ihnen den Kontakt zu euren Kunden aufrechterhalten könnt. Gibt es neue Produkte, Angebote oder spezielle Aktionen, können diese zeitnah, effektiv und unkompliziert via E-Mail informiert werden.

Ihr erreicht also immer eure Zielgruppe und baut euch Stück für Stück eine große Liste mit E-Mail Adressen potenzieller Interessenten auf. Das ist wichtig, auch um eben mehr als nur eine Möglichkeit zu haben, Kontakt zu halten.

Doch so einfach eine Liste mit E-Mail Adressen erstellt ist, so kompliziert sind die eigentlichen Newsletter. Viele wissen schlichtweg nicht, was in einen Newsletter reingehört und wie Abonnenten entsprechend bei der Stange gehalten werden können. Zeit, sich diesem Thema mal ein wenig genauer zu widmen. Schauen wir uns also gemeinsam an, wie Newsletter-Abonnenten dauerhafte begeistert werden können.

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Spannende Newsletter erstellen

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Dazu habe ich ein paar Tipps und Tricks zusammengestellt, die mir persönlich sehr helfen.

Seit über 10 Jahren arbeite ich im Content Management und Mailings sind dabei eine typische Aufgabe, die logischerweise fester Bestandteil in der Contentplanung sind.

Alle Hinweise basieren also auf eigenen Erfahrungen und geben das wieder, was ich persönlich in den letzten Jahren über Newsletter gelernt habe.

1. Planung statt spontane Mailings

Es kann schon sein, dass eine bestimmte Aktion überraschend oder kurzfristig über einen hereinbricht und dann mit viel Zeitdruck ein entsprechender Newsletter verfasst werden muss. Derartiges kommt vor, sollte aber nicht die Regel sein.

Vielmehr gilt es Newsletter (ähnlich wie auch Blogbeiträge) stets umfangreich und im besten Fall für einige Wochen im Voraus zu planen. Kurzfristige Aktionen führen selten zum Erfolg.

Wer plant, hat zudem den Vorteil, dass er Themen besser sortieren und aufeinander abstimmen kann. Er weiß stets, was davor kam und danach kommt, behält also die Übersicht und Kontrolle.

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2. Regelmäßige Anreize schaffen

Newsletter-Abonnenten haben ganz unterschiedliche Intentionen, wenns sie euren Newsletter abonnieren. Selten ist das ein Kauf, viel zu oft ein Gutschein, den es nur im Newsletter gibt.

Logisch also, dass Abonnenten nicht auf jeden Newsletter reagieren oder ihn überhaupt öffnen und klicken. Bei Newslettern geht es deshalb darum, Abonnenten regelmäßig davon zu überzeugen, dass es sinnvoll ist ihr Abonnement aufrechtzuerhalten und in die Newsletter-Inhalte zu schauen.

Das kann mit Aktionen nur für Abonnenten geschehen, ebenso wie mit häufigen Rabatt– oder Gutscheinaktionen. Zeigt ihnen, dass sich der Newsletter lohnt und dass dies keines dieser Abos ist, die in Zukunft nicht mehr beachtet werden müssen. Überrascht sie immer mal wieder. Überraschungen mag schließlich jeder.

3. Mails in Serien verschicken

Dieser Tipp setzt direkt an dem ersten Hinweis an, denn Serien funktionieren nur dann wirklich gut, wenn sie im Voraus geplant wurden. Wie Artikelserien in einem Blog, funktionieren auch Serien per E-Mail.

Behandelt ein Thema sehr ausführlich und geht am Ende auf den nächsten Newsletter ein, um euren Abonnenten eine Art Vorschau auf Kommendes zu gewähren und sie heiß auf die nächste E-Mail zu machen.

Serien funktionieren gut, wenn Newsletter Tipps und Tricks vermitteln und somit weit mehr als nur Werbung sind.

4. Storytelling in Newslettern einsetzten

Der Storytelling-Ansatz ist selten verkehrt, denn Nutzer lieben gute Geschichten. Schlussendlich meint Storytelling auch nichts anderes, als seinen Abonnenten etwas Persönliches zu vermitteln, was einer Geschichte gleicht.

So wie ich euch zu Beginn dieses Artikels darauf aufmerksam gemacht habe, dass ich seit mehr als 10 Jahren im Content Management arbeite und all diese Tipps auf meiner Erfahrung beruhen. Ihr lernt mich also kennen und im weiteren Verlauf vermittle ich euch persönliche Ratschläge.

Storytelling kann in einem Newsletter weitaus komplexer stattfinden, indem ihr z. B. viele persönliche Erfahrungen teilt und von Mail zu Mail mehr in die Details geht.

5. Personalisierung ist Trumpf

Wenn es um Personalisierung von Inhalten geht, wird es schnell komplex und aufwendig. Doch wer Erfolg haben will, muss sich dafür auch entsprechend Mühe geben. Bei Newslettern bedeutet das vor allem, bei der Anmeldung bereits weitere Daten abzufragen. Dann kann die kommende Mail eine Betreffzeile wie »Hallo David« besitzen, also den Namen des Abonnenten enthalten.

Personalisierung steigert in der Regel die Öffnungsraten spürbar. Je persönlicher jemand im Newsletter angesprochen wird, desto eher reagiert er darauf.

Bei Shops kann das dazu führen, dass Newsletter personalisierte Angebote auf Basis der letzten Einkäufen des Kunden erhalten. Der Weinhandel, bei dem ich bestelle, macht das beispielsweise sehr effektiv und sorgt somit dafür, dass ich deutlich mehr guten Wein trinke als geplant (Pro-Tipp: San Marzano Sessantanni 60).

6. Weniger werbend wirken

Was ich persönlich an Newslettern überhaupt nicht mag ist das Gefühl, dass ich nach der Anmeldung permanent mit Werbung zugespammt werde. Bei vielen Newslettern ist genau das nämlich der Fall.

Mein ganz persönlicher Tipp zum Schluss ist es daher, weniger werbend zu wirken. Vielmehr solltet ihr Abonnenten schon vor ihrer Zusage darauf aufmerksam machen, dass euer Newsletter regelmäßig und mit Sinn und Verstand verschickt wird. Kein Spam, keine Dauerwerbung, kein vernachlässigter Datenschutz.

Zeigt potenziellen Abonnenten mit einem Hinweis oder freundlichen Text, dass ihr die Sache fair und transparent angeht. Auch was den Datenschutz betrifft.

Newsletter müssen einen Mehrwert bieten

Tipps und Tricks für die Erstellung von Newslettern sind schön und gut, doch am Ende möchte ich das alles noch einmal auf einen Grundgedanken herunterbrechen. Newsletter müssen vor allem einen Mehrwert bieten. Sie dürfen sich, wie eben erwähnt, dabei nicht wie permanente Werbung anfühlen.

Dass Newsletter nützlich und interessant sein können, wissen wir alle, denn jeder hat den ein oder anderen Newsletter im Postfach, den er wirklich liest. Wie ein Podcast oder ein Artikel kann auch ein Newsletter tatsächlich lohnenswert sein. Oder er ist eben nichts anderes als der Reklamezettel, der im Briefkasten liegt und jedes Mal aufs Neue in die Mülltonne geschmissen wird. Schlecht für die Umwelt, nervig und einfach unnütz.

Bevor ihr also einen Newsletter startet, überlegt euch, was euer Mehrwert ist. Es ist schon richtig und sinnvoll, Angebote oder auch Shop-Links unterzubringen, nur eben nicht am laufenden Band.

Was ist euer Impuls für den eigenen Newsletter und was wollt ihr dort vermitteln?

Wer auf diese Frage keine Antwort findet, sollte es gleich sein lassen. Wer einen Mehrwert entdeckt, kann hingegen direkt durchstarten.

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9 Gedanken zu „Spannende Newsletter erstellen: So gelingt es, die eigenen Abonnenten dauerhaft zu begeistern“

  1. Hallo David, grundsätzlich stimme ich in Punkt 5 ein. Allerdings haben wir viel getestet und festgestellt, dass die Anmelderaten rapide nach oben gehen, wenn wir für die Newsletter-Anmeldung lediglich die Mailadresse in den Optin-Formularen abfragen. Viele Grüße Jasmina

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    • Nichts ersetzt persönliche A/B Tests auf der eigenen Website. Selbstverständlich lässt sich nichts pauschalisieren. Allerdings stellt sich dann die Frage, ob das auch bei größeren Besucherzahlen deiner Zielgruppe noch der Fall wäre oder nur bei der aktuellen so ist. Auch stellt sich die Frage, ob die Klickrate im Newsletter selbst dann ebenfalls besser/schlechter ist, denn ohne weitere Angaben findet keine Personalisierung statt. Bei mir hat sich gezeigt, dass die Personalisierung meist wichtiger ist als einfach nur Mail-Adressen zu sammeln. Denn was bringt dir eine Liste mit 10.000 Adressen, wenn die alle nicht aktiv werden, weil du nicht auf sie eingehen kannst.

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  2. Hallo David, hallo Peer,

    schöner Artikel mit paar guten Tipps.

    Für mich als Blogger ist der Newsletter mittlerweile deutlich wichtiger als Facebook, Instagram & Co.

    Ich schreibe u. a. über Minimalismus und habe mir über die Jahre einen Newsletter mit über 15.000 Newsletter-Abonnent*innen aufgebaut.

    Nach meiner Erfahrung bringt die Personalisierung nichts, denn es tragen sich weniger Leute ein, wenn man mehr Daten abfragt. Außerdem kann man ja auch seine Leser*innen auf eine persönliche Art und Weise ansprechen.

    Wichtig für den Aufbau eines Newsletters, der auch geöffnet und gelesen wird, sind meiner Meinung nach vor allem zwei Dinge: Erstens der Newsletter muss einen Mehrwert gegenüber dem Blog liefern. Ich stelle also nicht nur meine eigenen neuen Texte vor, sondern empfehle auch mindestens einen Artikel einer anderen Seite. Zweitens: Content is king! Die eigenen Texte müssen einfach qualitativ aus der Masse herausstechen.

    Alles Gute, viele Grüße

    Christof

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  3. Hallo David,

    ich persönlich habe von Personalisierung auch Abstand genommen. Wenn ich mich in Newsletter eintrage, dann nur mit der Mailadresse. Wenn ich einen Namen angeben muss, steht da meist “Nix” oder “such dir einen aus”.

    Außerdem habe ich gemerkt, dass geplante Newsletter bei mir steif wirken. Ich schreibe tatsächlich spontan und bekomme dann auch die meisten Rückantworten.

    Beste Grüße,
    Katharina

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    • Personalisierung kann auch später noch stattfinden. Wenn Newsletter Abonnent*innen zu registrierten Nutzern werden beispielsweise. Ich kann nur sagen, dass ihr das nicht unterschätzen solltet. Diese beinhaltet unter Umständen ja nicht nur den Namen, sondern auch Vorlieben verschiedener Produkte.

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    • Ich bin mit meinen Newslettern sehr zufrieden und werde mein Engagement in dieser Richtung noch verstärken. Bald werde ich hier im Blog darüber auch wieder was schreiben.

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    • Sehr sogar, weil du immer eine Liste an Interessenten hast, wenn du es richtig handhabst. Selbst wenn nur wenige davon klicken oder kaufen.

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    • Ich denke, es hängt stark von Thema und Zielgruppe ab. Im Bereich Lifestyle würde ich z.B. Social Media für effektiver halter, aber in vielen anderen Bereichen kann sich ein Newsletter schon lohnen. Ich bin als Leser selbst bei einigen dabei, man sollte sich halt überlegen, was interessiert die Nutzer wirklich, so dass es nicht als “Werbung” wahrgenommen wird.

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