Statistiken auswerten und nutzen – Newsletter erstellen Teil 10

Statistiken auswerten und nutzen - Newsletter erstellen Teil 10Mit der Versendung des eigenen Newsletters ist alles erledigt und wir können uns zurücklehnen?

Natürlich kann man sich erstmal kurz ausruhen, aber fertig sind wir noch nicht. Im Anschluss an den Newsletter-Versand sollte man sich die Statistiken anschauen.

CleverReach* bietet dazu interessante und umfangreiche Auswertungen, die man nutzen kann, um den eigenen Newsletter zu verbessern.


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Warum solltest du die Newsletter-Statistiken auswerten?

CleverReach
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“Fire and Forget” ist für viele Newsletter-Betreiber das gängige Motto. Also einfach den Newsletter versenden und sich nicht mehr darum kümmern.

Das ist aber nicht ideal, da man einen Newsletter genauso wie eine Website stetig optimieren sollte. Und dafür muss man den Erfolg eines Newsletter analysieren und einzelne Aspekte auswerten.

Das muss man nicht bei jedem Newsletter in aller Breite machen, aber man sollte regelmäßig wichtige Kennzahlen analysieren.

Statistiken auswerten und nutzen

Im Folgenden stelle ich 5 wichtige Kennzahlen vor, die man bei CleverReach auswerten kann. Ich schaue mir diese immer wieder an und ziehen daraus meine Schlüsse.

  • Öffnungsrate
    Beim Anlegen einer neuen Newsletter-eMail kann man in CleverReach auch Einstellung für die Statistik vornehmen. Die Möglichkeiten sehen wie folgt aus:

    Statistiken auswerten und nutzen

    Unter anderem kann man hier einen Haken bei “Öffnungen messen” setzen. Dann wird automatisch ermittelt, wie viele der Empfänger die eMail geöffnet haben. Allerdings ist diese Statistik nur bei HTML-Mails möglich, da dafür Scripte erforderlich sind.

    In der Auswertung der einzelnen versendeten Newsletter bekommt man dann einen Prozentwert und die konkreten Zahl angezeigt, wie viele der Mails geöffnet wurden.

    Statistiken auswerten und nutzen

    Statistik nutzen:
    Ein Wert zwischen 20 und 40% ist relativ normal. Bei mehr als 40% handelt es sich schon um einen gut optimierten und fokussierten Newsletter.
    Die Öffnungsrate wird vor allem durch die Betreffzeile beeinflusst. Diese sollte neugierig machen und zum Klicken verleiten.

    Oft verschlechtert sich die Öffnungsrate je älter der Newsletter wird. Abonnenten interessieren sich einfach nicht mehr für den Newsletter und viele Mails werden gar nicht mehr abgerufen. Auch die massive Abonnenten-Gewinnung mit kostenlosen Downloads oder Gewinnspielen führt oft dazu, dass die Öffnungsrate nicht so hoch ist, da die Leute nicht wirklich den Newsletter wollten, sondern nur den Download bzw. den Gewinn.

  • Klickrate
    Die Klickrate gibt an, wie viele der Nutzer, die die Mail geöffnet haben, dann auch auf mindestens einen Link geklickt haben.

    Diese Statistik ist in der Regel auch sehr interessant, da man die Newsletter-Abonnenten ja zu irgendeiner Aktion motivieren will. Also z.B. den Klick auf einen Affiliatelink, auf einen Artikellink oder ähnliches.

    Statistiken auswerten und nutzen

    Statistik nutzen:
    Die Klicks auf bestimmte Links im Newsletter ist meist das primäre Ziel, warum man überhaupt einen Newsletter versendet. Einfluss auf die Klickrate haben natürlich mehrere Faktoren.

    So spielt das Layout des Newsletters eine wichtige Rolle, ebenso wie die Textstruktur. Aber auch der Linktext selbst und dessen Position haben großen Einfluss auf die Klickrate.

    Deshalb sollte man den wichtigsten Link, den der Empfänger anklicken soll, möglichst prominent, sofort sichtbar und verlockend gestalten.

  • Bounces
    Bei den Bounces handelt es sich um nicht zustellbare Newsletter-Mails an einzelne Empfänger. In den Newsletter-Statistiken wird angezeigt, wie viel Bounces es gab. Mit einem Klick auf den Prozentwert kann man sich dazu dann genauere Statistiken anschauen.

    Statistiken auswerten und nutzen

    Hard Bounces sind dabei die problematischere Form, da dies z.B. bedeutet, dass die Empfängermail gar nicht mehr existiert. Hier kann also die Mail dauerhaft nicht zugestellt werden, weshalb Empfänger mit Hard Bounces in CleverReach nach dem ersten Auftreten für 1 Jahr gesperrt werden.

    Soft Bounces sind dagegen nicht so schwerwiegende Fehlermeldungen. Dazu kann z.B. ein volles Postfach gehören. Diese Empfänger werden nach dem 3. Auftreten für einen Monat gesperrt.

    Statistik nutzen:
    Man kann und sollte die Bounces aus den Empfängergruppen löschen und nicht nur sperren. Gerade die Hard Bounces werden wohl nie wieder funktionieren. In CleverReach kann man unter “Gruppen > Bounces” alle Mails, die aktuell mit einem Bounce markiert sind, löschen. Das bedeutet, dass diese als Empfänger nicht mehr vorhanden sind.

    Man kann sich alternativ aber auch eine Liste mit allen Mails herunterladen, die mit einem Bounce versehen sind und dann einzeln analysieren, welche Mails man davon löschen will und welche nicht.

    Durch das Löschen dieser Mails spart man sich Kosten für den Versand an Empfänger, die die Mails mit großer Wahrscheinlichkeit eh nicht empfangen.

  • Abmeldungen
    In jeder Newsletter-Mail muss man auch einen Abmeldelink drin haben. Darüber können sich Abonnenten vom Newsletter abmelden.

    In den Statistiken werden auch dazu ein Prozentwert und die konkreten Zahlen angezeigt.

    Statistiken auswerten und nutzen

    Das klingt erstmal negativ und natürlich ist es unser Ziel, dass die Empfänger den Newsletter so toll finden, dass sie dabei bleiben. Aber wenn der Empfänger den Newsletter wirklich nicht mehr will, weil er z.B. den Job gewechselt hat und das Thema ihn nicht mehr interessiert, ist es natürlich gut, wenn er sich abmeldet.

    Statistik nutzen:
    Steigt die Abmelderate, dann sollte man sich über den Inhalt bzw. den Mehrwert des Newsletters Gedanken machen.

    Pro Newsletter-Versand sollte die Abmelderate nicht höher als 1-2 % liegen.

  • Conversionrate
    Wenn man in seinem Newsletter ein Produkt bewirbt, sei es per Affiliatelink oder ein eigenes Produkt, welches man z.B. auf der eigenen Website verkauft, dann kann man die Conversion Rate tracken.

    Das geht zum einen durch eine CleverReach Funktion, die man vorher aber einrichten muss. Dazu muss man auf der betreffenden Zielseite, z.B. der Danke-Seite im Shop*, ein Script von CleverReach einbinden.

    Bei Affiliatelinks ist das aber nicht möglich. Hier muss man auf die Möglichkeiten des jeweiligen Partnerprogramms zurückgreifen. So kann man z.B. beim Amazon Partnerprogramm eine neue Tracking-ID erstellen und diese nur für den Newsletter nutzen.

    Bei Digistore24 kann man dagegen einen Campaignkey (als Affiliate) oder einen Trackingkey (als Verkäufer) an den Link dranhängen.

    Statistik nutzen:
    Bei der Auswertung der Conversionrate sollte man darauf achten, welcher Link wie gut konvertiert.

    Andere Platzierungen, bessere Darstellung, mehr Vertrauensaufbau etc. sind Maßnahmen, um die Conversionrate im Newsletter zu erhöhen.

Feedback
Nicht in dem Sinne zu messen, aber auch sehr wichtig, ist das Feedback der Empfänger.

Je mehr Abonnenten man hat, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass der eine oder andere mal auf den Newsletter antwortet und Feedback gibt.

Das kann Lob sein, aber natürlich auch Kritik. Darüber sollte man nachdenken und entscheiden, ob und wie man dieses Feedback in zukünftige Newsletter einfließen lässt.

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Statistiken im WordPress Dashboard

Wer die eigenen Newsletter-Statistiken nicht nur im CleverReach-Account sehen will, sollte sich mal das Plugin CleverReach Newsletter Dashboard Widget anschauen.

Dieses zeigt ein paar Statistiken an, die einen Überblick geben, aber auch nicht viel mehr. Die Datenauswertung ist natürlich eingeschränkt.

Wie sinnvoll das ist, muss jeder selbst entscheiden.

Fazit

Nach dem Versand von Newslettern sollte man unbedingt die Statistiken nutzen, um Probleme und Potentiale zu erkennen und zu nutzen.

Nur so kann man den Erfolg des eigenen Newsletters steigern und mehr Nutzen daraus ziehen.

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5 Gedanken zu „Statistiken auswerten und nutzen – Newsletter erstellen Teil 10“

  1. Wir nutzen CleverReach schon über 1 Jahr und sind sehr zufrieden. Was besonders schön ist, ist die einfache Benutzeroberfläche. Das Tool kann sowohl ein Praktiant, als auch Chef nutzen.

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  2. Gut geschriebener Artikel. Die Auswertung der E-Mail Performance ist essentiell. Ohne Analyse keine Optimierung und ohne Optimierung büßen Marketer viel Potenzial ein.

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