Backup Plugins für WordPress vorgestellt und welches Plugin ich nutze

Backup Plugins für WordPress vorgestellt und welches Plugin ich nutzeWer sich morgens an den PC setzt und feststellt, dass die eigene WordPress Website weg oder gehackt ist, der ist mit Sicherheit froh, wenn ein Backup vorhanden ist.

Leider haben noch nicht alle Website-Betreiber erkannt, dass es sehr sinnvoll ist regelmäßige Backups der eigenen Website zu erstellen und so bekomme ich leider immer wieder Mails von verzweifelten Lesern.

Deshalb stelle ich in diesem Artikel ein paar interessante Backup Plugins für WordPress vor und zeige euch unter anderem, welches Plugin ich nutze.

Backup der eigenen Website

TarifCheck24 Kredit Hammer
Werbung

Leider gibt es im Internet viele, die Geld auf illegale Art verdienen wollen. Deshalb kommt es z.B. immer wieder zu Hacks von Websites oder sogar Erpressungen. Aber auch Konkurrenten halten sich manchmal nicht an die Regeln und schaden auf die eine oder andere Art der eigenen Website. Nicht zuletzt kann es durch technische Probleme dazu kommen, dass die eigene Website beschädigt wird und Daten verloren gehen.

Welche Probleme auch immer auftreten, für den Website-Betreiber ist es immer mit großem Ärger und Aufwand verbunden. Noch schlimmer ist es allerdings, wenn Daten/Inhalte unwiederbringlich verloren sind. Das kann bei Selbstständigen im Netz sogar existenzbedrohend sein.

Deshalb sollte man sich nicht auf sein Glück verlassen und auch nicht darauf hoffen, dass der eigene Hoster schon ausreichend Backups machen wird. Stattdessen sollte man selbst aktiv werden und regelmäßig und automatisiert Backups der eigenen Website erstellen.

Backup Plugins für WordPress

Für WordPress gibt es eine Vielzahl an kostenlosen Backup Plugins, die umfangreiche Features mitbringen. Deshalb sind diese für die meisten Fälle auch ausreichend.

Es gibt zwar auch viele kostenpflichtige Backup Plugins, aber gerade für Selbstständige, die kleinere bis mittlere Websites betreiben, sind diese in vielen Fällen nicht nötig. Auf solche Plugins komme ich in einem späteren Artikel nochmal zu sprechen.

Zudem stelle ich im Folgenden keine Plugins mit einem dedizierten Online-Service dahinter vor. Das kann für professionelle Anwendungen zwar interessant sein, aber es kostet halt Geld und in vielen Fällen ist auch das nicht nötig.

Hier nun 4 interessante kostenlose Backup Plugins für WordPress.

WERBUNG
Pixelmate - Das einfachste DSGVO-Plugin für WordPress Mit Pixelmate kannst du ganz einfach ein Cookie Banner mit Opt-In für Google Analytics, Facebook Pixel, YouTube, Vimeo und viele andere Ressourcen erstellen. Pixelmate

BackWPup

Mit BackWPup gibt es in meiner Liste gleich mal ein Plugin von einem deutschen Entwicklerteam. Das Plugin existiert schon lange, wird aber konsequent weiterentwickelt.

Es handelt sich um die kostenlose Version eines Premium-Plugins. Allerdings sind die Funktionen der kostenlosen Version für viele Zwecke völlig ausreichend.

Man kann mit diesem Backup Plugin sowohl die Datenbank, als auch die Dateien der eigenen WordPress-Installation sichern. Dies ist natürlich auch zeitgesteuert möglich, was automatische Backups erlaubt.

Backup Plugins für WordPress vorgestellt und welches Plugin ich nutze

Zudem kann man die Backups nicht nur lokal auf dem Server sichern, sondern die Backups auch in verschiedenen Cloud-Services wie Dropbox oder Microsoft Azure ablegen. Auch ein eigener FTP-Server kann genutzt werden. In der Pro-Version gibt es hier noch mehr Auswahl, wie z.B. Google Drive.

Allerdings sollte man sich gut überlegen, ob man außer-europäische Cloud-Services wie Dropbox nutzt, um Backups zu sichern. Schließlich sind dort oft auch persönliche Daten der Websites-Nutzer enthalten (wie eMail-Adressen bei den Kommentaren) und mit der DSGVO wird der Datenschutz* noch schärfer.

Des Weiteren bringt das Plugin nützliche Optimierungs- und Reparatur-Funktionen für die WordPress-Datenbank mit.

Ein Nachteil ist, dass es nur in der Pro-Version einen Import-Assistenten für Backups gibt. Aber wer sich ein wenig mit Datenbanken und Webspace* auskennt, kann die Backups von Hand problemlos einspielen.

Das Plugin wirkt modern und funktioniert sehr gut. Die Funktionen der kostenlosen Version sind meist ausreichend und der Support ist durch den deutschen Entwickler ebenfalls gut. Damit gehört es zu den besten Backup Plugins für WordPress. Mehr als 600.000 Installationen sprechen hier eine eindeutige Sprache.

5/5
Bewertung des Plugins


UpdraftPlus WordPress Backup Plugin

Das UpdraftPlus WordPress Backup Plugin ist ebenfalls die kostenlose Version eines Premium-Plugins. Es stammt von einem US-Entwickler und ist sehr beliebt. Mehr als eine Million mal ist es im Einsatz.

Während die Oberfläche des Plugins etwas unübersichtlich wirkt, funktioniert das Backup von Dateien und Datenbank sehr gut. Mit einem Klick kann man ein Backup erstellen. Auch das Wiederherstellen ist hier inklusive und mit wenigen Klicks erledigt. Das ist ein großer Pluspunkt.

Automatische Backups der kompletten Websites sind ebenfalls möglich, ebenso wie der Upload auf diverse Cloud-Services, wie Dropbox, Amazon S3 und andere.

Backup Plugins für WordPress vorgestellt und welches Plugin ich nutze

Die Einstellungen für automatische Backups sind mir allerdings etwas zu knapp und es werden auch nicht alle Dateien komplett gesichert, sondern nur die Standard-Verzeichnisse von WordPress. Legt man also eigene Verzeichnisse an, werden diese in der kostenlosen Version nicht gesichert.

Interessant finde ich, dass der Entwickler weitere Plugins im Portfolio hat, die interessante Zusatzmöglichkeiten bieten. So z.B. das Plugin UpdraftCentral Dashboard, mit dem man mehrere WordPress-Websites zentral verwalten kann. Das Plugin WP-Optimize erlaubt dagegen die Optimierung und Bereinigung der WordPress-Datenbank, was ebenfalls sehr interessant und hilfreich ist.

Mit UpdraftPlus gibt es ein weiteres sehr gutes Backup Plugin, welches viele Funktionen bietet und auch schon in der kostenlosen Version sehr nützlich ist. Allerdings sind manche Funktionen eben doch nur über kostenpflichtige Zusatz-Addons verfügbar und der Support ist nur auf englisch.

4/5
Bewertung des Plugins


WP-DBManager

Mit mehr als 100.000 Installationen ist das Plugin WP-DBManager ziemlich beliebt und es ist schon lange verfügbar. Es muss so um 2010/2011 herum veröffentlicht worden sein.

In diesem Plugin geht es rein um die WordPress-Datenbank, aber neben Backup-Funktionen werden weitere interessante Features bereitgestellt. Man kann neben einem sofortigen Backup der Datenbank auch regelmäßig zeitgesteuerte Backups anlegen.

Backup Plugins für WordPress vorgestellt und welches Plugin ich nutze

Auf diese Weise wird die Datenbank entweder direkt auf dem Server in einem Backup-Ordner gespeichert oder per Mail gesendet. Letzteres ist allerdings bei großen Datenbanken nicht ratsam.

Zusätzlich bietet das Plugin noch Funktionen zur Reparatur und Optimierung der eigenen Datenbank an. Regelmäßig kann dies vorgenommen werden, was sich positiv auf die Performance auswirkt.

Man merkt dem Plugin leider mittlerweile an, dass es schon sehr lange existiert. Es wird weiterhin gepflegt, aber eigentlich wäre eine komplette Überholung und Modernisierung notwendig. Die Zusatzfunktionen sind gut, aber es fehlt leider das Backup der WordPress-Dateien. Es wird ausschließlich die Datenbank gesichert.

3/5
Bewertung des Plugins


BackUpWordPress

Mit BackUpWordPress gibt es ein recht einfaches und übersichtliches Plugin, welches mit über 200.000 Installationen ebenfalls recht beliebt ist.

Es ist schnell installiert und bietet nur wenige Optionen an. Man kann die Dateien, die Datenbank oder beides sichern und das zwischen stündlich und einmal im Monat. Das ist auch für Laien recht einfach einstellbar.

Backup Plugins für WordPress vorgestellt und welches Plugin ich nutze

Das Backup funktioniert gut und die gespeicherten Backups werden aufgelistet, so dass man diese herunterladen kann. Allerdings fehlen darüber hinaus viele Funktionen, welche die anderen Plugins anbieten. So ist z.B. kein Cloud-Backup möglich und man kann auch keine Wiederherstellung direkt aus dem Admin vornehmen.

Zudem gab es bei mir bei einer Testinstallation Probleme, die ich leider nicht beheben konnte, während es auf einem anderen Server problemlos lief.

Ein sehr einfach gehaltenes Backup Plugin, welches seinen Zweck erfüllt. Allerdings ist man doch sehr eingeschränkt und wirklich sicher ist ein lediglich auf dem Server abgelegtes Backup auch nicht. Schließlich ist das auch weg, wenn der Server gehacked wird oder die Festplatte zerstört wird.

2/5
Bewertung des Plugins


Dieses Backup Plugin nutze ich

Ich habe früher das Plugin WP-DBManager genutzt und es läuft auch heute noch auf der einen oder anderen kleinen Website. Es macht was es soll, aber so richtig zufrieden war ich damit nicht mehr.

Stattdessen setze ich nun auf fast allen meinen WordPress-Websites auf das Backup Plugin BackWPup. Dieses bringt alles mit, was ich benötige, läuft problemlos, bekommt regelmäßig Updates und es gibt deutschsprachigen Support.

Zudem fühle ich mich auf Grund der immer schärferen Datenschutz-Regelungen in der EU mit diesem deutschen Plugin deutlich wohler.

Fazit zu Backup Plugins für WordPress

Es gibt viele interessante Backup Plugins und jedes davon hat seine individuellen Vor- und Nachteile. Bevor du dich für eines der Plugins entscheidest, solltest du genau herausfinden, welche Funktionen du unbedingt benötigst. Darauf basierend kannst du ein passendes Backup Plugin auswählen.

Nicht zuletzt solltest du zwischendurch auf jeden Fall mal testen, ob die Backups auch wirklich zu 100% funktionieren und daraus die Website wieder komplett hergestellt werden kann. Es gäbe ein böses Erwachen, wenn dies im Ernstfall nicht funktioniert.

Wichtig ist aber vor allem, dass du überhaupt ein Backup machst. Alle vorgestellten Plugins sind grundsätzlich nutzbar und alles ist besser, als gar kein Backup.

Macht ihr regelmäßig Backups eurer Website?

Ergebnis anschauen

Kostenloser Newsletter mit Tipps, Beispielen, Einblicken ...

  • Für den Versand unseres Newswletters nutzen wir rapidmail. Mit deiner Anmeldung stimmst du zu, dass die eingegebenen Daten an rapidmail übermittelt werden. Die Anmeldung erfolgt mit Hilfe des sogenannten Double-Opt-Ins. Dabei erhältst du eine Mail, in der du einen Bestätigungslink für den Newsletter findest. Nur wenn du diesen anklickst, wird deine Mail in den Newsletter-Versand aufgenommen.
    Weitere Informationen zum Newsletter-Versand, den Datenschutzmaßnahmen, Statistiken und deinen Rechten findest du in der Datenschutzerklärung.



Business Ideen
Werbung

39 Gedanken zu „Backup Plugins für WordPress vorgestellt und welches Plugin ich nutze“

  1. Ich empfehle den Leuten damals wie heute ja immer noch Raidboxes (fastwp.de/8090/). Sehr guter deutscher WordPress-Hoster (aktuell der einzig ernstzunehmende für mich) und die Backups und Optimierungen sind gleich inbegriffen. Braucht man sich dann um nichts zu kümmern, was gerade Anfänger freut, da WordPress bekanntlich ganz eigene Ansprüche an die Datenbank und den Server hat.

    Die Lösung via Plugin war für mich früher durchaus mal gut, ich empfinde sie heute allerdings als nicht mehr Zeitgemäß. Genau wie die Seiten selbst inzwischen meist vollständig im Nginx-Cache landen und von dort ausgeliefert werden, statt via WordPress-Caching, sind auch Backups etwas geworden, was ich komplett auf Serverbasis handhabe und nicht mehr innerhalb von WordPress. Zumal es dort ja dann auch wieder nur Leistung frisst. Also lieber direkt saubere Klone erzeugen, die im Notfall zurückgespielt werden können, als das Gefrickel mit einzelnen Datenbank und File-Backups, von denen du bei falscher Konfiguration nicht einmal sicher weißt, dass sie auch funktionieren. Mal ganz davon abgesehen, dass die Hoster (ob WordPress-Hoster oder nicht) normalerweise eh immer komlette Backups erzeugen und du somit quasi immer (!) an ein Backup der letzten 24 Stunden kommen kannst, wenn doch mal etwas schiefgeht.

    Antworten
    • Hallo David

      ich sehe dies genauso. Sollte eigentlich heute Standard sein, dass der Hoster mindestens täglich ein Backup macht und dies dem Kunden auch bereit stellt.
      Bin aktuell bei dogado und bin beim Thema Backup sehr zufrieden damit. Kann hier bei einem Backup sogar auswählen, was genau wiederhergestellt werden soll.

      VG
      Mario

      Antworten
  2. Du sagst Du nutzt das BackWPup Plugin, wo speicherst Du die Backups? Das geht aus dem Artikel nicht vor, nur dass bei ausser-europäische Cloud-Services Vorsicht geboten ist. Danke!

    Antworten
  3. WPup Plugin “Ein Nachteil ist, dass es nur in der Pro-Version einen Import-Assistenten für Backups gibt.”, heißt das, dass ich als Laie mit einem Backup keine Webseite wiederherstellen kann? Danke für Info!

    Antworten
    • Doch, das ist nicht schwer. Ich veröffentliche dazu demnächst einen Artikel, der das Schritt für Schritt erläutert. Wer sich aber gar nicht mit irgendwas technischem beschäftigen will, sollte wirklich einen Hoster wie Raidboxes nutzen.

      Antworten
  4. Das größte Problem ist nicht das Plugin Backup und wie man Backups macht. Sondern das Wiederherstellen. Meine Erfahrung hat gezeigt, das bei vielen Plugins die Wiederherstellung sehr schwierig ist, vor allem bei Anfänger. Ich empfehle gerne den BackupBaddy. Dort ist alles sehr einfach. leider nicht kostenlos aber es lohnt sich!

    Antworten
  5. Das Thema Backups wird niemals einschlafen, das stellen wir heute auch mit diesem Beitrag wieder fest. Und das ist auch gut so, denn immer wieder gibt es Webseitenbetreiber und auch einfach nur den PC-Nutzer, die Backups vergessen oder nicht für notwendig erachten.

    Umso mehr habe ich mich darüber gefreut, dass du dieses Thema heute wieder aufgegriffen hast.

    Ich selbst nutze zwei Backup-Verfahren:

    (1) Das Plugin “BackWPup”, wie es oben vorgestellt wird und speichere via FTP auf einem externen deutschen Server,
    (2) weiterhin die automatisierte Backup-Funktion meines Hosters 1blu, die täglich ein automatisiertes komplettes Backup erstellt. (Dies kann ich 14 Tage rückwirkend mit einem Klick einspielen)

    Zum Glück hatte ich erst ein einziges Mal den Bedarf eines Backups, nachdem meine erste Nischenseite komplett von einem Anderen übernommen wurde (Miserable Zugangskontrolle zum Backend war die Ursache).
    Wie groß meine Augen in diesem Moment wurden, kann sicherlich jeder gut nachvollziehen. Das sind Momente, die möchte man nicht erleben.

    Durch das automatisierte Backup war es anschließend problemlos möglich, den vorhergehenden Zustand wieder herzustellen. Und ich würde mich wirklich nicht als IT-Fachmann bezeichnen.

    Im Fazit möchte ich ernsthaft jedem Mitstreiter sehr raten, das Thema Backups auf die eigene ToDo-Liste zu schreiben. Sofort nach der Beitrags-/Seitenerstellung sollte das Backup folgen…noch bevor man auch nur eine Minute über SEO-Optimierung oder andere Verbesserungen nachdenkt.

    Antworten
  6. BackWPup hätte ich gerne benutzt, hat bei mir aber nichtbfunktioniert (wurde immer mit einer Fehlermeldung abgebrochen). Für eine meiner Webseiten nutze ich BlogVault. Für kleine Projekte nutze ich Updraft.

    Antworten
  7. Zu meinen Anfangszeiten auf WordPress versuchte ich es mit einem Backup-Plugin.Wie bei meinem Vorredner brach es auch bei mir mit einer Fehlermeldung ab. Welches Plugin ich damals versuchte weiß ich nicht mehr. Ich denke, dass dies allerdings nicht an dem Plugin, sondern vielmehr an meinem gewählten Hoster liegt (Strato) liegt. Seitdem führe ich meine Backups manuell durch, zusätzlich sichert Strato 1x wöchentlich.

    Der Einfachheit halber werde ich es nochmal in Angriff nehmen und es mit einem automatischen Plugin versuchen. Vielen Dank für deine Vorstellung. Liebe Grüße, Désirée

    Antworten
  8. Sich mit Backups auseinanderzusetzen ist wie ein Zahnarztbesuch – man weiß, dass es sinnvoll, gar nötig ist, aber es gehört einfach nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen… Daher danke für den Artikel, der mich daran erinnert hat, mich intensiver damit zu beschäftigen …

    Antworten
  9. Ich selbst nutze auch BackWPup und bin damit echt zufrieden, vor allem weil ich die Backups automatisch laufen lasse und so keine Arbeit mehr habe (bzw. es vergesse). Hat mich schon einmal gerettet so ein Backup :-D

    Antworten
  10. Danke für den aufschlussreichen Artikel. Ist es sinnvoll mehrere Backup`s zu machen. Mir wurde mal geraten immer 3 verschiedene backup`s zu machen, da immer mal was schiefgehen kann.
    Danke
    Monika

    Antworten
    • Hallo Monika,
      bei Backup’s gilt das Großvater, Vater, Sohn Prinzip: https://de.wikipedia.org/wiki/Generationenprinzip (Damit ich jetzt kein Roman schreibe)
      Ich erlebe es bei Kunden leider auch immer wieder das nur ein Backup existiert. Sollte das letzte Backup fehlerhaft sein, ist es immer besser ein weiteres zu haben. Auch wenn das nicht ganz dem aktuellen Stand entspricht :-/

      Backup ist ja schön und gut aber was mache ich wenn ich es benötige? Hin und wieder sollte jeder einen Restore simulieren und eine ToDo-Liste erstellen was wann zu erledigen ist. Im Falle eines Restores ist keine Zeit um sich Gedanken zu machen wie ein Restore abläuft!

      Gruß Timo

      Antworten
  11. Hallo Peer,

    ich nutze das Plugin “BackUpWordPress”. Du hast natürlich recht, wenn du sagst, dass die Backups nur auf dem Server liegen. Sie lokal zu speichern, muss dann händisch erfolgen.

    Viele Grüße
    Pierre

    Antworten
  12. Hallo Peer,

    ein wichtiges Thema, das du mit diesem Artikel ansprichst!

    Ich schließe mich jedoch auch Dimitri an. Ich glaube einfach, dass sich viele ein beliebiges Backup-Plugin installieren, es einrichten und sich dann in Sicherheit wiegen. Doch die Herausforderung, besonders für Einsteiger, ist ja das Wiederherstellen bzw. das Zurückgreifen auf die gesicherten Dateien im Ernstfall – also wenn die Seite wirklich mal down ist und man nicht weiß, wieso. Und bei viele kostenlosen Plugins gestaltet sich das leider als nicht so einfach. Evtl. schreibt du auch mal darüber in naher Zukunft einen Artikel?

    Gruß,
    Paul

    Antworten
  13. Hallo Peer,
    wie die vorherigen Kommentare schon zeigen, ist das Thema Backup wirklich wichtig. Realisiert wird dies aber oft erst dann, wenn es zu spät ist. Und wie du schon geschrieben hast, ist es oft nicht das Problem, ein Backup anzufertigen, sondern damit dann im Ernstfall die Website wiederherzustellen oder auf einen früheren Zeitpunkt wiederherzustellen.
    Ich setze bei meinen WordPress-Seiten auf das PlugIn Duplicator, welches auch bei Domain- oder Serverumzügen sehr hilfreich ist. Am “liebsten” ist mir aber immer noch die Lösung der manuellen BackUps.
    Das geht zwar nicht ganz automatisch, ist aber für mich am unproblematischten. Zumal auf meinen Seiten nur unregelmäßig und nicht wöchentlich oder täglich neue Inhalte erscheinen.

    Antworten
    • Ich habe viele Backup-Plugins ausprobiert und finde den Duplicator auch am besten. Jedes Backup ist dazu auch noch eine Standalone Version und wie du schon sagst auch für Umzüge sehr geeignet. Das Backup kannst du übrigens auch automatisieren. Dazu benötigst du aber Premium und das lohnt sich erst bei größereren Projekten.

      Antworten
  14. Kann man zum Backup erstellen nicht auch einfach die Order aus FTP auf die Festplatte ziehen? Dann habe ich doch auch alles gesichert, oder?

    Antworten
  15. Die kostenlos inbegriffene Wiederherstellung von UpdraftPlus ist wirklich eine schöne Sache.
    Ich glaub es hat aber noch eine Beschränkung bzgl. der Größe der Backup-Dateien in der kostenlosen Variante?
    Ich finde ja Duplicator super, allerdings hat es in der kostenlosen Version keine Option für automatische Backups.
    Das ist schade, denn die Wiederherstellung damit funktioniert super!

    Antworten
  16. Hallo Peer,

    mal wieder ein exzellenter Artikel, der mir schon sehr weitergeholfen hat. Auch ich habe dieses Thema, so muss ich leider zugeben, lange Zeit unterschätzt. Als bspw. einmal eine Webseite wiederherstellen wollte, welche wohl schon länger als das automatische Backup meines Hosters down war, konnte diese nicht mehr gerettet werden.

    Ebenso gab es bei mir einen Fall im Zuge der https Umstellung, indem das Theme Optimizepress einen katastrophalen Fehler verursachte der auch mit dem Backup des Hosters – in diesem Fall Strato – seltsamerweise nicht mehr repariert werden konnte. Für mich eigentlich unfassbar, das WordPress keine Standard-Variante zur Absicherung “aller” Daten im Backoffice zur Verfügung stellt.

    Zwar gibt es einige hilfreiche Plugins bzgl. Backups, doch liest man im Internet bei nahezu allen Backup-Plugins, das es bei einem Worst-Case-Fall und dem anschließenden hochladen oft zu Problemen kommt. Wäre es daher nicht besser den “sauberen” Weg ohne Plugin zu präferieren, also über Filezilla und Co? Ich persönlich habe in jedem Fall ein ungutes Gefühl mich bei so einer wichtigen Sache auf ein Plugin zu verlassen. Wenn Du dazu ggf. einen Kurs anbietest der dies 1zu1 für einen Laien erläutert oder einen Kurs – mit Affiliatelink – empfehlen könntest, würde ich mir diesen wohl gerne umgehend bestellen.

    Liebe Grüße und noch einen fleißigen Nikolaus

    Matthias

    Antworten
    • Ein Backup-System von Hause aus wäre bei WordPress natürlich sehr schön. Aber da wird lieber an einem neuen Editor gearbeitet, den ich furchtbar finde. Aber gut.

      Nutzt man en Backup-Plugin, sollte man auch mal testen, ob die Herstellung funktioniert. Das kann man ja in einer Testinstallation probieren.

      Die Idee mit dem ausführlichen Artikel dazu ist gut. Ist notiert.

      Antworten
      • Vielen Dank Peer. Für Dein rasches Feedback. Freue mich schon auf den Artikel und auf alle weiteren. Auch wenn ich mich immer wiederhole, aber es wird halt, wie ich finde, viel zu wenig gesagt, für mich bist Du mit Abstand einer der besten Online-Marketer – wenn ich Dich so überhaupt bezeichnen darf -, denn nahezu 99% sprechen nur von dem einfachen Business im Internet und geben kaum echte hilfreiche Tipps. Bei Dir hingegen topp Content – und das schon seit Jahren -, seriös und last but not least Klartext, auch das zeichnet Dich aus.

        Liebe Grüße & ein schönes Wochenende

        Matthias

        Antworten
  17. Hallo Peer,
    hoffe der Kommentar ist nicht zuu spät…

    Meine Frage ist: WO werden denn die Backups (gerade im Falle von BackWPup) gespeichert?

    Mein Provider meinte: alle auf meinem Webspace, was ich ja so erst mal gar nicht sehe oder merke.

    Das meint er, würde den Webspace aber auch aufblähen und ich müsste früher oder später erweitern.
    Meinte auch, das sei nicht nötig, weil er selbst ja (3 Wochen lang) backups mache.
    Persönlich würde ich mich schon gerne selbst noch absichern.

    Wäre es denn, wenn das so stimmt, eine Möglichkeit das Backup lokal runter zu laden und (online) wieder zu löschen, nur um den Webspace nicht zu belasten?

    Sicherlich nicht die eleganteste Lösung.

    Danke für Dein Feedback.

    Gruss Tom

    Antworten
    • BackWPup speichert zum einen die Backups in einem Unterverzeichnis der eigenen Website. Also auf dem eigenen Webspace.

      Aber man kann auch zusätzlich diverse andere Speicherorte wählen. So kann man z.B. Dropbox und andere Cloudservices nutzen. Auch der Versand per Mail ist möglich.

      Die Backup-Dateien sind aber normalerweise nicht so groß, dass es Speicherplatzprobleme gibt. Zumal man ja auswählt, wie viele Backups vorgehalten werden sollen.

      Das größere Problem ist, dass bei einem Hack oder einem Festplattenschaden die Backups auf dem Server nicht sicher sind. Man sollte diese auf jeden Fall herunterladen oder gleich woanders speichern.

      Antworten
  18. Hallo, ich möchte an dieser Stelle einmal kurz meine Vorgehensweise für die Backups vorstellen: Ich nutze hierzu eines der Plugins, die das Backup an einen entfernten FTP-Server senden können. Anstatt nun irgendeinen im Netz zu nehmen (oder gar den Server, auf dem die Website selbst gespeichert ist [= fast unsinnig]), nutze ich hier einfach meine FritzBox! Denn diese kann man ja auch als FTP-Server aktivieren und ihr mit der Dyn-DNS-Funktion eine feste WWW-Adresse geben. Kurzum: Meine Backups landen einmal die Woche nachts auf dem USB-Stick, der an der FritzBox hängt.

    Einmal monatlich mache ich noch mit einer regulären Backup-Software ein Backup aller meiner Festplatten auf eine Backup-Festplatte. Mein lokales Backup-Programm (“Cobian Backup”) kann als Quelle natürlich auch Netzwerkadressen bzw. den Fritz-USB-Stick aufnehmen und so habe ich die Daten dann sicherheitshalber ein zweites Mal lokal gesichert.
    Freilich könnte ich dann auch direkt auf den Server zugreifen, auf dem die WordPress-Daten liegen, aber eben nicht auf die Datenbank.

    Man sollte es immer wieder sagen: Macht regelmäßige (möglichst automatisierte) Backups auf ein externes Medium! Insbesondere betrifft dies Inhalte, die man selbst erschaffen hat und die einzigartig sind. Am sichersten ist es, dass man zumindest ein Backup auch immer daheim lokal hat (wie bei mir mit dem Stick an der Fritzbox). Ein Backup auf Dropbox und ähnlichem reicht mir nicht. Solche Dienste könnten über Nacht weg sein.

    Auch sollte man mehrere Backup-Pakete aufbewahren, denn es könnte ja sein, dass man einen Fehler (Bild aus versehen gelöscht) auf der Seite nicht bemerkt und das (einzige) Backup diesen Fehler (Bild ist weg) bereits enthält.

    Antworten
  19. Hallo und erstmal Danke für den wirklich sehr ausführlichen Artikel!

    Ich habe vor kurzem 4 Backup Plugins ausprobiert:

    Updraft Plus
    Duplicator
    BackwpUP
    All-in-One WP Migration

    Muss sagen, dass für mich BackwpUP mit Abstand am besten funktioniert hat und auch die beste Usability hatte. Es hat zwar die wenigsten Downloads aus diesen 4 Stück, aber das scheint in diesem Fall nicht die Qualität widerzuspiegeln.

    Liebe Grüße,
    Peter

    Antworten
  20. Hallo Peer,
    du schreibst, du benutztest BackWPup. Habe ich auch benutzt. Aber seit Juli 2019 ist das nicht mehr downloadbar. Darf ich fragen, welches Plugin du jetzt benutzt, um die Datenbank direkt in WordPress zu sichern. Außerdem würde mich deine Meinung interessieren, was du vom schon etwas veralteten MySQL Dumper hälst. Auch da sichere ich die Datenbank. Da ich noch nie in der Situation war, die Datenbank wiedereinspielen zu müssen, habe ich keine Erfahrung, was im Ernstfall wirklich gut ist und was nicht. Vielen Dank!

    Antworten
    • Wieso ist das Plugin nicht mehr herunterladbar? Wird doch weiter gepflegt und aktualisiert.

      MySQL Dumper habe ich vor Ewigkeiten mal genutzt, aber schon lange nicht mehr. Ein Plugin ist da viel bequemer.

      Antworten
  21. Hallo Peer, ich möchte noch eine weitere Art von Backup-Routine der eigenen Website ins Rennen schicken, und zwar jene, die manche Hoster in ihrem Backend anbieten. Bisher hatte ich hierzu auch WordPress-Plugins genutzt. Mein neuer Hoster nutzt “Plesk” als Verwaltung und dort gibt es bei mir ein tüchtiges Backup-Modul. Heißt: Es können alle Daten unabhängig von der Art der gehosteten Seite “gebackupt” werden. Man ist sozusagen “Root”. Das teste ich im Moment. Denn so erspare ich mir ein zusätzliches Backup-Plugin. Es kann auch inkrementell gespeichert werden und man spart so Speicher und Transfer. Zeitpläne sind natürlich auch definierbar. Aber das muss ich alles noch ausprobieren.

    Diese Daten (Dateien + DBs bei Bedarf Konfigs und Mail-Postfächer) landen dann alle via FTP im Hintergrund auf dem Server der Wahl. Ich nutze hier einfach weiterhin einen (Marken!) USB-Stick an der eigenen FritzBox (der wiederum in meiner manuellen Haus-Back-Routine inkludiert ist). Unter Plesk kann dann auch eine Wiederherstellung angestoßen werden. Aber dies ginge natürlich auch alles via FTP und Datenbank-Tool. Dies scheint mir der elegantere Weg zu sein und man braucht sich kein (fragwürdiges?) Plugin zusätzlich installieren / hält die WordPress-Installation sauberer.

    Und: Backups zu haben sind schön. Allerdings muss man auch sicher sein, dass sich diese später auch wieder einspielen lassen. Jetzt haben viele ja mehr Zeit, ich auch. Ich werde morgen einmal ein lokales WP installieren und dort meine Backups testen bzw. ob alles auch sauber eingespielt werden kann. Denn auch ich kenne den Frust bei fehlerhaften DB-Importen. Blind auf die Versprechen der Plugin-Anbieter sollte man zunächst nicht vertrauen sondern den Ernstfall mit seinen Daten tatsächlich auch einmal simulieren.

    Gruß in die Heide

    Thomas

    Antworten

Schreibe einen Kommentar