40. Social Media – 52 Tipps für eine erfolgreiche Selbständigkeit

Social Media - 52 Tipps für eine erfolgreiche SelbständigkeitSelbständige müssen nicht nur gute Produkte und/oder Dienstleistungen abliefern, sondern sich auch um alle anderen Business-Aufgaben kümmern.

Dazu gehört unter anderem das Marketing und da hat sich in den letzten Jahren mit den Social Media Angeboten eine neue “Spielwiese” ergeben.

Was Social Networks für Selbständige bringen und worauf man dabei achten sollte, erfahrt ihr in diesem Tipp.

Dieser Artikel gehört zur Serie:
52 Tipps für eine erfolgreiche Selbständigkeit

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Social Media

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Die Social Media Landschaft ist in den letzten 5-10 Jahren deutlich gewachsen und hat sich zudem auch stark verändert.

Als ich 2006 mit meiner Selbständigkeit begonnen habe, war von Facebook und Co. noch nichts wirklich zu sehen. Es gab damals ein paar Social News Websites und Bookmarking Dienste.

Mit der Zeit änderte sich das aber und Facebook, Twitter, XING und andere Plattformen zogen Millionen Nutzer an. Dagegen sind andere Services verschwunden.

Ich war ehrlich gesagt niemand, der diese Services übermäßig stark privat genutzt hat und das auch bis heute nicht tut. Aber beruflich finde ich diese sehr spannend, denn sie bieten einige interessante Möglichkeiten.

Social Media aktiv nutzen
Auf den verschiendenen Social Networks kann man unterschiedliche Ziele verfolgen und damit verschiedene Ergebnisse erzielen.

Für mich ist z.B. das Marketing sehr wichtig. Ich nutze meine Social Media Profile um Inhalte meiner Blogs und Websites zu verteilen und damit eine höhere Reichweite zu erzielen. Das ist sicher der Haupt-Nutzungsgrund von vielen Website-Betreibern.

Doch darüber hinaus gibt es weitere Möglichkeiten. So kann man über Social Media Angebote sehr gut neue Kontakte aufbauen. So findet man in XING sehr schnell Kooperationspartner. In Twitter sind Gleichgesinnte sehr einfach zu erreichen und so weiter. Gute Kontakte kann man nie genug haben und deshalb sind Social Networks so wichtig.

Antworten auf eigene Fragen suchen viele heute eher in Social Networks als in Google.

Kunden-Support ist je nach Branche und Kundenstamm ebenfalls (zumindest teilweise) über das Social Web möglich.

Und man kann sogar direkt in Social Networks Geld verdienen.

Die Social Media Plattformen bieten also eine breite Palette an Möglichkeiten, so dass man sich die für einen selbst wichtigsten heraussuchen kann.

Worauf sollte man achten?
Dabei sollte man allerdings ein paar Dinge beachten, damit die Anstrengungen nicht im Sande verlaufen oder es sogar negative Auswirkungen gibt.

Werbung hat im Social Web nicht zu suchen, zumindest nicht in der klassischen Form, wie man diese von Print-Anzeigen etc. kennt.

Stattdessen liegt der Schwerpunkt in Social Networks auf Kommunikation auf Augenhöhe und das Bieten von Mehrwert. Das bedeutet, dass man nicht einfach seine News und Produktinfos spammen sollte, sondern mit den interessierten Nutzer in Kontakt treten muss, Fragen beantwortet, zuhört, Angebote bereitstellt und mehr.

In seinem eigenen Profil sollte man als Selbständiger im Netz nicht nur Inhalte von der eigenen Website veröffentlichen, sondern auch Inhalte anderer Nutzer teilen und retweeten. Das sorgt für eine besser Verknüpfung und insgesamt mehr Reichweite aller Beteiligten.

Generell sollte man allerdings eine gewisse Vorsicht walten lassen. Eine unbedachte oder zu späte Reaktion auf Kritik oder Probleme kann durchaus negative Folgen haben. Einen Shitstorm muss man zwar nicht generell befürchten, aber sensibel sollte man dennoch sein.

Wer das Social Web mit einer “Helfen”-Einstellung nutzt, hat gute Karten und das ist übrigens nicht nur im Social Web ein guter Ansatz.

Meine Erfahrungen

Wie schon geschildert nutze ich die diversen Social Networks nur beruflich. Und da ich sehr viel Zeit mit meinen eigenen Blogs und Websites verbringte, bin ich nicht ständig auf Facebook und Co. unterwegs. Die Fan-Zahlen sind zwar schon nicht schlecht, aber ich könnte durchaus aktiver sein.

Twitter liegt mir dabei noch am meisten, da der Kontakt hier am direktesten und am kürzesten ist. Zudem erfahre ich auf Twitter viele interessante News und bekomme Ideen für neue Artikel.

Rein von den Besucherzahlen her ist das Social Web nicht ganz so wichtig, aber ich sehe es dennoch als gute Ergänzung zum Google-Traffic. Vor allem aber nutze ich es um selber neue Dinge zu entdecken und Kontakte zu knüpfen.

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Fazit

Selbständige kommen heute kaum noch ohne das Social Web aus. Selbst reine Offline-Selbständige profitieren von Facebook und Co..

Deshalb sollte man dem Thema offen gegenüber sein, Erfahrungen sammeln und von anderen lernen.

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10 Gedanken zu „40. Social Media – 52 Tipps für eine erfolgreiche Selbständigkeit“

  1. Social Media beinhaltet in meinen Augen ein enormes Marketingpotential. Der eigene content lässt sich bequem und anschaulich verteilen und ab einer gewissen Größe wird das Ganze zum Selbstläufer. Nicht umsonst findet man unter fast jedem Artikel diverse Share-Buttons. Die jungen Generationen wachsen komplett mit Facebook und Co. auf, sodass diese Interaktion für sie wie selbstverständlich zum Leben dazugehört.

    Wer es versteht sich im Social-Media-Bereich clever zu vermarkten, kann (kostengünstig) eine ganze Menge erreichen – einfallslose altbackene Werbung wird jedoch negativ aufgenommen. Ein gutes Beispiel für eine gelungene Kampagne ist der “Supergeil”-Spot von Edeka (virales Marketing), der kreativ war und gern geteilt wurde.

    Persönlich versuche ich meine Social-Media-Profile Schritt für Schritt zu erweitern, habe aber bisher noch nicht so viel Zeit investiert, wie eigentlich erforderlich wäre…work in progress.

    Antworten
  2. Ich finde Social Media für einen Selbstständigen essenziell. Grade in Zeiten zunehmender Konkurrenz ist es nötig alle vorhanden Kanäle zu aktivieren um mit seinem Angebot zumindest etwas hervorzustechen.

    Werbungs- und SEO Kosten werden mit der Zeit immer teurer und aufwendiger. Social Media bietet eine günstigere Alternative die man nutzen muss.

    Antworten
  3. Grundsätzlich sehe ich es auch so wie du es im Artikel schreibst: Social Media ist ein wichtiger Kanal für Unternehmer. Allerdings hat sich gerade Facebook als immer ungeeigneter erwiesen. Das Problem, aus meiner Sicht, ist schlicht die Tatsache, dass Facebook seinen Algorithmus des EdgeRanks so verändert hat, dass man nur noch in den Newsstream der Leute kommt, wenn man selbst extrem aktiv ist und auch dann wird es ohne Budget schwer. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass man für Social Media mindestens einen Mitarbeiter abstellen muss, der sich um nichts anderes kümmert. Und gerade das ist als Startup doch kaum zu schultern.

    VG,
    Ronny

    Antworten
  4. Ich kann deinem Fazit nicht wirklich zustimmen. Bzw. ich glaube dir ist die Zeit beim Fazit ausgegangen ;)

    Die Differenzierung zwischen online und offline Welt ist nicht ausreichend. Und einfach zu sagen, dass es auch für Selbstständige aus der “offline” Welt Sinn macht, stimmt auch nicht so ganz.
    Was bringt es einem Schreiner, Maler oder Elektriker in sozialen Netzwerken aktiv zu sein?
    Am Ende des Tages gar nichts, weil er die eigentliche Arbeit über Mund-zu-Mund Empfehlung generiert und durch gute Arbeit überzeugt -vor Allem bei einem Wirkungskreis <100km. Da hilft ihm Social Proof im Netz nicht viel weiter.
    Für einen Handwerksbetrieb ist es wichtig im Netz gefunden zu werden. Wichtiger als die Anschrift ist die Telefonnummer.

    Telefonnummer und Anschrift lassen sich sehr gut bei google Maps hinterlegen.

    Das hängt nicht einmal wirklich mit dem Handwerksberuf zusammen. Selbst ein Anwalt, der jahrelang Jura studiert hat, zieht keinen wirklichen Nutzen oder Mehrwert aus dem Social Web.

    Oder wer von euch würde denn zu einem Anwalt rennen, der auf Facebook aktiv networked ;)
    Und den Social-Proof möchte ich bei Facebook auf nicht sehen à la "Danke für deine Hilfe! bin so froh, dass ich doch nicht ins Kittelchen muss" ;)

    Fazit: Selbstständige aus der IT und WWW-Branche können das Social Web als gute Ergänzung nutzen, um ihre Reichweite zu erhöhen.

    Selbstständige aus dem offline Gewerbe sollten sich lieber 2 Mal beraten lassen und Einschätzungen einholen, ob es Sinn macht in die Landschaft des Social Webs zu machen.
    Wenn man das Ganze mit Begleitung macht, kann man an dieser Stelle sein offline Geschäft optimal ergänzen und u.U. auch aus der eigentlich offline-Tätigkeit, online Profite machen, die wiederum skalierbar sind und den Wirkungsradius deutlich erhöhen können.

    Antworten
  5. Es gibt viele klassische Handwerker usw., die erfolgreich das Internet und auch soziale Netzwerke nutzen. Natürlich muss man im Einzelfall schauen was geht und welcher Aufwand sich lohnt, aber von vornherein zu sagen, dass es nichts bringt, ist Unsinn.

    Es gibt z.B. durchaus Anwälte, die auch in Social Networks aktiv sind und dort ihr Fachwissen zeigen. Gerade Internet-Unternehmer trauen diese dann eher, als einem Offline-Anwalt, der nicht mal weiß, wie sein PC angeht.

    Ich finde es also Quatsch zu sagen, dass das Social Web für jeden was ist, aber genauso wenig würde ich pauschal Berufgruppen ausschließen.

    Antworten
  6. @BeniMike: Du bist hier einem Irrtum unterlegen. Natürlich muss man auch mal im Einzelfall schauen, aber das die Social-Media-Kanäle den Handwerkern nichts bringen ist wirklich Flasch. Auch im Netz und vor allem bei Facebook und Co. gilt das Empfehlungsmarketing und das ist klassisch gesehen genau das was man Offline auch tut.
    Innerhalb lokaler Facebook-Gruppen wird immer mehr nach Zahnärzten, Handwerkern, Anwälten etc. gefragt. Die Kommunikation und auch die Empfehlungen erobern ganz klar diese Netz. Das beste Beispiel für Social-Media und Handwerk ist wohl Herr Geyer mit seinem Business “Malerische Wohnideen”. Er generiert mittlerweile nach eigenen Aussagen >70% der Aufträge durch das Internet. Schau doch mal auf seinen Seiten und seinen Kanälen nach. Er beschreibt alles und wird oft als Speaker zu Social-Media-Events für Handwerker eingeladen.
    VG
    Stefan

    Antworten
  7. @Peer Wandiger:
    Dann wäre es vielleicht nicht schlecht zu zeigen, wie das der “Offliner” tun könnte.
    Weil an sich verneine ich deine Aussage ja nicht. Das schöne am Internet ist, dass man sich Möglichkeiten schaffen kann, die nicht unbedingt gleich auf dem Schirm sind. Und hier komme ich zu Stefan.

    @Stefan: Das ist richtig, dass Herr Geyer das sauber aufgezogen hat. Er ist ein Paradebeispiel dafür, dass man sich auch Schnittpunkte schaffen kann, wenn sie bisher noch nicht existiert haben. Hinzu kommt, dass Herr Geyer auch Vorträge hält und Social-Media genau dafür nutzt, wofür es gedacht ist: Networking.

    Und genau das ist hier der Punkt, der ja eben so interessant ist und hier ein bisschen untergeht: Wie kann der eigentlich Offline-arbeitende Social-Media nutzen?
    Was für Möglichkeiten gibt es, sein sich selbst und sein Fachwissen zu positionieren?
    Dazu hast du doch bestimmt schon einen Artikel geschrieben oder schreiben lassen :)

    Ich habe nur schon im eigenen Umkreis zu viele gesehen, die genau das getan haben.
    Einen Artikel gelesen in dem Stand: Selbst als rein offline Selbstständiger kann man von Facebook und anderen Social-Media Plattformen profitieren.
    Erst einmal gegoogelt nach “Facebook anmelden kostenlos” (wichtig ist das kostenlos ;)) und dann sich anmelden frei nach dem Motto: Los geht’s!

    Deine Worte haben mittlerweile eine sehr hohe Gewichtung da draußen, was solche Empfehlungen angeht. Deshalb würde ich mir eine Relativierung, bzw. Eingrenzung für Noch-Unwissende wünschen :)

    Antworten
  8. Ich beziehe mich auf das Kommentar von Peter (6). Das sehe ich genau so. Von vornherein zu sagen: Macht keinen Sinn! ist falsch. Ich kenne einen Tischler aus meinem Geburtsort, der ist sehr aktiv auf Facebook. Anfangs auch mit diesen “Carpe Diem” Quatsch – aber mittlerweile hat er echt den Dreh raus. Er postet witzige Inhalte bezogen auf Holz, seine Arbeiten bei Kunden (mit Genehmigung) und seine privaten Unikate, die er mittlerweile sogar verkauft. Und das ganze eben nur über Facebook. Ich habe mal mit ihm gesprochen und er konnte seine Auftragslage durchaus verbessern (vor allem kleinere Arbeiten die er günstig anbietet), hat neue Angebote (Leute kommen bei ihm vorbei und dürfen helfen – wird auf FB gepostet und die Leute wissen beim nächsten mal wie es selbst geht) und macht mittlerweile viele Sonderwünsche. So hat sich Facebook für Ihn als richtig starkes Werbeinstrument herausgestellt. Er hat sich mittlerweile ein SM-Tool geholt, eine professionelle Kamera und an einigen Social Media Workshops teilgenommen. Jetzt will er den nächsten Schritt gehen und einfache Alltagsarbeiten als YouTube Videos erstellen und zusätzlich auf Instagram und Twitter aktiv werden.

    Und das mit gut 56 Jahren wohlgemerkt.

    Antworten
  9. Der Social-Trust soll bei google auch ein Rankingfaktor sein. Allerdings kann ich aus meinen bisherigen Erfahrungen sprechen, dass die Verwaltung der Socialen-Medien wie z.B. Facebook auch Zeit kostet, die man vielleicht wo anders besser investieren könnte. Bei kleinen Projekten (Nischen-Seiten) ist es gut eine kleine Facebook-Seite oder G+-Account anzulegen. Manchmal passiert es, dass eine andere Seite den geposteten Link teilt und dann kommen auf einmal viele Besucher auf die eigene Seite. Diese sind zwar neugierig und klicken einfach mal drauf, kaufen aber in den meisten Fällen nichts über die Affiliate-Links.
    Deswegen setze ich immer noch vermehrt auf die Suchmaschinen, denn wenn da ein Besucher nach “Kaufen…” sucht, wird er mit hoher Wahrscheinlichkeit auch wirklich was kaufen wollen.

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