lexoffice Online Buchhaltung im Test

lexoffice Online Buchhaltung im TestOhne Buchhaltung geht es in der Selbstständigkeit nicht. Ich nutze aktuell mit lexoffice eine Online-Lösung, die meinen Anforderungen am besten entspricht.

In diesem Test-Artikel stelle ich lexoffice genauer vor, gehe besonders auf die Funktionen für Selbstständige ein und berichte über meine eigenen Erfahrungen.

Zudem gibt es für euch am Ende des Artikels ein kostenloses Test-Abo für 6 Monate.

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lexoffice Online Buchhaltung

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Die Online Buchhaltung lexoffice stammt von Lexware, welche einen sehr guten Namen in der Branchen haben. Schon früher habe ich mal eine Desktop-Software von Lexware genutzt, aber mittlerweile ist die Cloud auch in diesem Bereich angekommen und bietet viele Vorteile.

lexoffice richtet sich sowohl an Selbstständige und Freiberufler, als auch an kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Die Funktionen sind dabei in mehreren Tarifen gestaffelt, um den Anforderungen der Nutzer entgegenzukommen.

Die meisten Selbstständigen machen ihren Jahresabschluss nicht selbst, sondern haben dafür einen Steuerberater. Genau an diese richtet sich lexoffice.

lexoffice Versionen

lexoffice kommt in 3 Versionen/Tarifen daher. Diese sind unterschiedlich teuer und bieten entsprechend auch unterschiedliche Funktionen an.

Die günstigste Version ist lexoffice “Rechnungen & Finanzen”, welche vor allem für Selbstständige/Einzelunternehmer gedacht ist, die sich mit dem Schreiben von Angeboten und Rechnungen beschäftigen wollen, aber die eigentliche Buchhaltung und den Jahresabschluss an ein Buchhaltungsbüro bzw. Steuerbüro rausgeben. Das trifft mich genau, weshalb ich diesen Tarif nutze.

lexoffice Online Buchhaltung im Test

Die beiden anderen Versionen lexoffice “Buchhaltung & Finanzen” und lexoffice “Buchhaltung und Berichte” bieten weitere Zusatzfunktionen, die vor allem in größeren Unternehmen wichtig sind bzw. für jene gedacht sind, die die Buchhaltung komplett selber machen wollen. Zudem kann der Jahresabschluss schon vorbereitet werden und der Steuerberater hat dann nur noch relativ wenig zu tun.

Ich finde es grundsätzlich schon mal gut, dass es solche unterschiedlichen Pakete für die verschiedenen Anforderungen gibt.

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lexoffice Funktionen

lexoffice bringt eine Menge Funktionen mit, die allerdings nicht in allen Tarifen enthalten sind.

Zu den Grundfunktionen gehören:

Angebote schreibenHiermit kann man schnell und einfach Angebote schreiben und verwalten.
AppsAuf dem Smartphone oder dem Tablet kann man mit den lexoffice Apps sehr gut arbeiten.
AuftragsbestätigungAus den Angeboten kann man sehr einfach eine Auftragsbestätigung generieren.
BelegerfassungEingangsbelege kann man mit Hilfe der App scannen und so sehr schnell erfassen.
DashboardÜbersicht zu den wichtigsten Eckdaten.
Flexibles Rechnungs-LayoutMan kann sein eigenes Layout für Rechnungen etc. erstellen.
KontaktmanagementNatürlich gibt es auch eine Kundenverwaltung, die gut zu bedienen und zu verwalten ist.
MahnungLeider geht es nicht ohne Mahnungen. lexoffice ermöglicht diese mit einem Mausklick.
Online BankingEin integriertes Online-Banking ermöglicht die Zahlung von Eingangsrechnungen direkt aus lexoffice.
Rechnungen schreibenDas ist natürlich das Herzstück von lexoffice. Rechnungen kann man damit sehr einfach und GoBD-konform schreiben.
SerienrechnungenDer eine oder andere stellt immer wiederkehrende Rechnung und dabei hilft diese Funktion.
Steuerberater-SchnittstelleDer Steuerberater kann auf die Daten aus lexoffice zugreifen, per Datev Export und Schnittstelle.

Hinzu kommen natürlich noch weitere Funktionen, die in den beiden teureren Tarifen enthalten sind. Dazu gehören z.B. Abschreibungen, Anlagenverwaltung, Gewinn-und-Verlust-Rechnung, Einnahmen-Überschuss-Rechnung, Offene Posten Verwaltung, Zusammenfassende Meldung über ELSTER, Umsatzsteuer-Voranmeldung über ELSTER und ein Kassenbuch.

Die meisten Selbstständigen im Netz werden diese Funktionen nicht benötigen, aber sie sind möglich und kosten nur wenig mehr pro Monat.

Meine Erfahrungen

Ich habe lange Zeit eine Desktop-Software für Windows genutzt, um Angebote und Rechnungen zu schreiben und ggf. Mahnungen zu erstellen. Doch die von mir genutzte Software war schon etwas alt und erfüllte nicht die GoBD Anforderungen bzgl. digitaler Belege.

Da die Zahl der Selbstständigen, die eine Cloud-Software nutzen, stetig ansteigt, habe ich mich vor einer ganzen Weile nun auch entschlossen auf eine Online Buchhaltung umzusteigen. Wobei ich ja eigentlich keine Buchhaltung mache, sondern lediglich Rechnungen verfassen und verwalte.

Neben viele anderen Anbietern habe ich mir auch lexoffice angeschaut. Bei anderen Anbietern habe ich immer mal wieder Probleme gehabt oder bestimmte Funktionen oder Möglichkeiten haben mir gefehlt.

Bei lexoffice stieß ich aber auf keine Probleme und vermisste auch nichts. Natürlich war es erstmal eine Umgewöhnung von der alten Software und deshalb dauerte es ein wenig, bis es wieder reibungslos lief, aber mittlerweile bin ich mit meiner Entscheidung sehr zufrieden und vor allem auch für die Zukunft gerüstet.

Ich brauche ehrlich gesagt nicht viel, denn neben dem Schreiben von Rechnungen und der Verfolgung, welche Rechnungen noch offen sind und gemahnt werden müssen, mache ich nicht viel mehr.

lexoffice Online Buchhaltung im Test

Und so kann ich Selbstständigen, die ihre Buchhaltung nicht selbst machen, den Einstiegstarif lexoffice “Rechnungen & Finanzen” nur wärmstens empfehlen. Aber auch für jene Nutzer, die ihre Buchhaltung bis hin zu den Abschluss-Vorbereitungen selbst machen (wollen), ist lexoffice auf jeden Fall einen Blick wert.

lexoffice Apps

lexoffice Online Buchhaltung im TestDie Apps von lexoffice hatte ich schon angesprochen. Für Android und iOS gibt es diese in den jeweiligen Stores.

Bisher ist nur die Scan App auf Android in der finalen Version verfügbar, so dass man damit Belege einfach und schnell einscannen kann.

Die komplette lexoffice-App mit allen Funktionen ist dagegen noch in der Beta, soll aber bald final erscheinen.

Für iOS ist sowohl die Scan-App, als auch die komplette lexoffice-App bereits verfügbar.

Aktuell ist es also für ortsunabhängige Selbstständige besser die iOS Version zu nutzen oder einfach auf dem Notebook die Browser-Version zu nutzen. Das ist ja dank Cloud immer möglich.

Tarife und Preise

Wie schon oben geschrieben, gibt es bei lexoffice 3 Tarife, die unterschiedliche Anforderungen erfüllen. Gleich ist allerdings, dass alle 3 Tarife nur für jeweils für 1 Gewerbe/Unternehmen sind. Der Support und die Apps sind in alle Tarifen enthalten.

Sehr gut finde ich, dass es keine Mindestlaufzeit gibt, da monatlich abgerechnet wird.

lexoffice “Rechnungen & Finanzen”
Enthalten sind hier Angebote und Rechnungen, Eingangsbelege scannen, erfassen und bezahlen, automatische Texterkennung (OCR), Online-Banking und der Layout-Designer für Rechnungen & Belege.
Das ist der ideale Tarif für alle, die ihre Buchhaltung nicht selbst machen und mit einem Steuerbüro zusammenarbeiten. Eine DATEV Export Funktion und die DATEVconnect online Schnittstelle sind ebenfalls enthalten.
6,90 zzgl. MwSt / Monat

lexoffice “Buchhaltung & Finanzen”
Dieser Tarif enthält dieselben Funktion wie “Rechnungen & Finanzen” und zusätzlich können hier mehrere Benutzer damit arbeiten. Zudem gibt es ein Kassenbuch, eine offene Posten Buchhaltung, Umsatzsteuer-Voranmeldung und Zusammenfassende Meldung. Hier braucht man den Steuerberater schon deutlich seltener, da man die Buchhaltung komplett selbst machen kann.
11,90 zzgl. MwSt / Monat

lexoffice “Buchhaltung und Berichte”
Das große Paket enthält alles, was auch die beiden anderen Tarife enthalten. Zudem ist es möglich Abschreibungen vorzunehmen, Gewinn-und-Verlust-Rechnung zu erstellen, die Einnahmen-Überschuss-Rechnung vorzunehmen und mehr. Der Steuerberater muss dann eigentlich nur noch die Bilanz für den Jahresabschluss machen.
14,90 zzgl. MwSt / Monat

Vorteile und Nachteile

lexoffice gefällt mir sehr gut, so dass ich eine Menge Vorteile darin sehe.

Die Online-Software hat eine einfache Bedienung und ist sehr übersichtlich. Man kann alle möglichen Belege damit erstellen, auch Abschlagrechnungen und Rechnungskorrekturen.

Der Steuerberater Export ist sehr gut gelöst und man kann selbst entscheiden, wie viel Arbeit man selbst macht und was man dem Steuerberater überlässt.

Zudem ist insbesondere die iOS App für ortsunabhängige Selbstständige sehr interessant.

Nachteile sehe ich kaum. Dass keine internationalen Währungen unterstützt werden, hat mich am Anfang etwas gestört, aber damit kann man leben. Und der eine oder andere würde vielleicht auch gleich die Bilanz in lexoffice erstellen, aber das ist nicht möglich.

Ansonsten kann ich persönlich nichts an lexoffice aussetzen. Es ist für mich auf jeden Fall die fast perfekte Lösung.

Fazit

Empfehlung - lexoffice Online Buchhaltung im TestIch bin mit lexoffice sehr zufrieden und die verschiedenen Tarife sollten für fast jeden Selbstständigen und auch kleine Unternehmen die Anforderungen erfüllen.

Zudem ist es ein etabliertes deutsches Unternehmen, welches viel Know How und Erfahrung mitbringt und deshalb fühle ich mich auch langfristig gut aufgehoben.

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19 Gedanken zu „lexoffice Online Buchhaltung im Test“

  1. Witzig. Bin auch gerade am testen und vergleichen und werde wohl ebenfalls bei Lexoffice landen. Fastbill hat mir gar nicht gefallen, da war der Testaccounts schneller gelöscht als angelegt und Lexoffice ist auch preislich sehr attraktiv, wie ich finde. Außerdem ein solider, länger bestehender Service, der ja schon mit der Desktop-Software sehr erfolgreich war. Da brauche ich dann auch keine Sorge haben, dass er plötzlich eingestellt wird. Danke für den Test zum Jahreswechsel, der hat auch mir geholfen ;)

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  2. Hallo Peer, mir fehlt die Info, ob man pdf Belege aus anderen Rechnungsprogrammen, wie z. B. easybill importieren kann?
    Danke für eine kurze Ergänzung.
    Gruß

    Antworten
  3. Nutze derzeit noch SevDesk, aber LexOffice scheint mir eine gute Alternative zu sein. Schaue ich mir auch mal genauer an. Jetzt zum Jahreswechsel macht es ja durchaus Sinn, mal umzusteigen. Mitten im Jahr würde ich es eher nicht machen.

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  4. Ich teste gerade auch lexoffice, FastBill und sevDesk. Zum neuen Jahr werde ich mich entscheiden und nach meinen aktuellen Tests wohl sevDesk auswählen.

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  5. Hallo Peer, Danke für den Einblick. Ich habe das mal gedanklich mit Papierkram verglichen und kann keine Unterschiede feststellen. Die Software nutze ich nun schon seit 1,5 Jahren und bin voll zufrieden. Ist sogar noch etwas günstiger als lexoffice. Fastbill war auch gar nichts für mich. Standard sollte sein: Rechnungen schreiben, Einnahmen und Ausgaben buchen, Einnahmen Überschuss Anzeige, UmSt Voranmeldung zu Elster, Abschreibungen und Kundenverwaltung.

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  6. Hallo Peer, gilt der Gutschein nur für die Basis-Version oder könnte ich auch eine andere nutzen? Ich bräuchte nämlich auch die UST-Voranmeldung und die ELSTER Schnittstelle.

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      • Das wär ja cool, danke! Ich bin mal gespannt, ob es geht, ich habe nämlich bereits einen Testzugang, könnte sein, dass das der Sache hinderlich ist.

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  7. Der Gutschein wird zwar angenommen, aber man bekommt trotzdem nur einen einmonatigen Testaccount.

    Der Support bezweifelt natürlich, dass man einen Gutschein verwendet hat.

    Da kann man nur hoffen, dass die E-Mail Adresse nicht verbrannt ist.

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  8. Eigentlich wäre Lexoffice Online ein tolles Programm … wenn es denn auch zu 100% das machen würde, was der Anbieter propagiert! Der Bankabgleich (Commerzbank) funktioniert nicht einwandfrei. Es kann vorkommen, dass Buchungen nicht angezeigt werden. Dies ist bei der genutzten Methode von Lexoffice Online technisch bedingt. Dies wäre aus meiner Sicht noch zu verschmerzen. Allerdings ist eine manuelle Buchung nur bei den eigenen Ausgangsrechnungen möglich. Eingangsrechnungen, welche im Abgleich NICHT angezeigt werden, können leider nicht “sauber” gebucht werden. Dies hat mir der Anbieter auch in mehreren Telefonaten bestätigt. Der Support von Lexoffice Online gab mir den Rat, die Eingangsbelege als “Privateinlage” zu buchen, um sie dann am Jahresende vom Steuerberater berichtigen zu lassen. So eine Aussage muss man sich schon mal auf der Zunge zergehen lassen.
    Letztendlich hat mich dieses Programm sehr viel zusätzliche Zeit und Geld gekostet, weil es einfach nicht das macht, was es soll. Und mal ganz ehrlich, als Mindestanforderung sollte wenigstens die Möglichkeit bestehen, ALLE Buchungen auch manuell zu erstellen. Es mag mit anderen Banken ja diese Probleme nicht geben, aber ich würde mich ebenso ärgern, wenn ich mir ein Auto kaufe, welches NUR mit Benzin einer ganz bestimmten Tankstelle zu betanken ist und mir der Verkäufer vor dem Kauf darüber nichts gesagt hat. Abschließend möchte ich noch erwähnen, dass die Problematik bei Lexoffice Online bekannt war.
    Da die Software aus den o.g. Gründen für mich nicht zu gebrauchen ist, werde ich den Anbieter zum Jahresende wechseln. Ja, es gibt durchaus gleichwertige Alternativen, welche wenigstens das manuelle Buchen ermöglichen.

    @Lexoffice Online: Derzeit ist mir nicht bekannt, dass:
    1. Wann und ob der Fehler bei der Auslesung der Bankdaten abgestellt werden kann?
    2. Wann und ob dem Anwender eine komplett manuelle Buchung ermöglicht wird (und zwar ohne die oben beschriebene Krücke)?
    Sollte sich hier mittlerweile was geändert oder ich übersehen haben, bitte ich um eine kurze Nachricht!

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  9. Hallo Peer,
    ganz lieben Dank für Deine sehr guten Artikel, die mir schon das eine, oder andere Mal weiter geholfen haben. Dieses Mal sogar ganz besonders, denn durch Deinen Gutschein kann ich LEXOFFICE nun ganz entspannt 6 Monate lang testen, anstatt mit 30 Tagen auszukommen :-) …und kann an dieser Stelle nochmal bestätigen: Gutschein funktioniert noch immer!

    Herzlichsten Dank und liebe Grüße,
    Jenniffer

    Antworten
  10. Über was Peer leider nichts schreibt, ist der Support. Wie wir alle wissen, hängt gerade aber die Qualität einer Software vom Support ab. Und der ist miserabel. Obwohl das Programm so lange auf dem Markt ist, ist es noch mit Mängeln behaftet und der eine telefonische Unterstützung gibt es nicht.

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    • Da ich bisher keine Support benötigt habe, konnte ich dazu nichts schreiben. Was genau war denn bei dir das Problem? Es hat etwas nicht funktioniert und der Support konnte nicht helfen?

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  11. Gut zu wissen, dass lexoffice von Lexware stammt. Ich habe häufig davon gehört und soll definitiv eine gute Option sein! Für meine Firma bin ich auf der Suche nach einer online Lösung für die Buchhaltung. Ich werde mich definitiv darüber informieren, danke für den Tipp!

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