Social Networks im Business nutzen – Meine Erfahrungen

Social Networks im Business nutzenMeine Blogparade Social Networks im Business nutzen läuft noch bis zum Ende des Monats.

Das ist nicht mehr lange hin und deshalb ist es nun auch für mich an der Zeit, einen Teilnahme-Artikel zu verfassen.

In diesem Artikel möchte ich meine eigenen Erfahrungen als Selbständiger im Umgang mit den verschiedenen Social Networks zusammenfassen.

Und natürlich werde ich auch ein paar Tipps im Artikel veröffentlichen.

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Social Networks im Business nutzen

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Das Social Web ist kein Hype mehr, sondern mitten in der Wirtschaft angekommen.

Facebook hat mehr als 20 Millionen Nutzer in Deutschland, Twitter über 4 Millionen und auch Google plus entwickelt sich weiter positiv.

Trotzdem sind viele Selbständige noch recht zurückhaltend den Social Networks gegenüber. Das hat viele Gründe.

Zum einen ist sicher die rechtliche Unsicherheit groß, da immer wieder schwere Vorwürfe wegen Datenschutzverletzungen erhoben werden. Und am Ende muss man als Nutzer dafür gerade stehen, da Facebook und Co. deutlich schwieriger angreifbar sind.

Noch wichtiger ist aber sicher, dass viele Selbständige nicht wirklich wissen, was sie mit dem neuen Kommunikations-Kanal anfangen sollen. Klassische Werbung ist sehr einfach und pflegeleicht. In Social Networks mit den (potentiellen) Kunden in Kontakt zu treten ist ungleich schwerer.

Und sicher sind viele auch ernüchtert. Es reicht eben auch im Social Web nicht, einfach nur drin zu sein, damit die Kunden auf einen einstürmen.

Trotzdem all der Widrigkeiten bieten Social Networks aber sehr viel Potential.

Meine Erfahrungen

Ich selber bin in 2 Bereichen selbständig. Zum einen erstelle ich Websites für regionale Kunden. Dafür habe ich bisher kaum von Social Networks gebrauch gemacht.

Meine Zielgruppe ist da noch sehr unterrepräsentiert, was ich tagtäglich in Gesprächen mit meinen Kunden merke.

Als Blogger, der professionell mehrere Blogs betreibt, sieht das aber schon ganz anders aus. Social Networks sind ein Teil meiner Marketing-Arbeit, auch wenn es hier durchaus Unterschiede gibt.

So habe ich mal ein Facebook Profil gehabt, aber aus mehrere Gründen habe ich dies gelöscht. Zum einen bin ich kein Facebook-Fan. Ich finde es unübersichtlich und nicht besonders gut nutzbar. Zudem bin ich durch meine Projekte so sehr ausgelastet, dass ich für den Smalltalk, Chats, Kommentare etc., also alles was Facebook ausmacht, gar keine Zeit habe. Ich könnte Facebook gar nicht so intensiv nutzen, dass es sich lohnt.

Ein anderer Grund war die rechtlich unsichere Lage. Facebook ist besonders im Visier der Datenschützer und während man bei Google doch zumindest etwas Bereitschaft zur Einigung zeigt, scheint das bei Facebook nicht so zu sein.

Derzeit scheint sich die Situation bei Facebook zwar ein wenig beruhigt zu haben, aber grundsätzlich besteht da noch immer ein großes Abmahn-Risiko.

Alles in allem war für mich deshalb erstmal klar, dass ich mich auf Twitter und Google+ konzentriere.

Google+ nutze ich zwar auch nicht so intensiv wie manch andere, aber doch deutlich mehr als vorher Facebook. Positiv kommt da sicher hinzu, dass viele andere Webworker und Blogger ebenfalls auf Google+ sind.

Deshalb lohnt es sich für mich dort aktiv zu sein und das gleich aus 2 Gründen. Zum einen kann ich dort eigene Artikel bekannt machen und viele andere Blogger etc. lesen diesen dann und vermarkten diese in Google+ weiter.

Zum anderen ist Google+ aber auch eine sehr gute Informationsquelle. Viele interessante Artikel werden dort veröffentlicht.

Mein Lieblings Social Network ist allerdings Twitter. Manch einer wird es nicht als Network bezeichnen, aber das ist es. Ich habe dort die meisten aktiven Kontakte, persönlichen Anfragen und nutze Twitter täglich. Zudem ist über Twitter der Kontakt zu vielen internationalen Bloggern und Webworker für mich am einfachsten.

Und durch die Beschränkung der Personen denen ich folge, finde ich Twitter auch am übersichtlichsten.

Sehr wichtig ist Twitter für mich auch als Infoplattform. Sehr viele interessante Artikel und Neuigkeiten erfahre ich über Twitter.

Natürlich nutze ich Twitter auch zur Vermarktung und pushe dort viele meiner Artikel. Durch die sehr gute Software Tweetdeck (in der alten Version, bevor Twitter Tweetdeck gekauft und kaputt gemacht hat) kann ich Twitter zudem sehr gut auf dem Desktop nutzen. Das spart viel Zeit.

Und der Traffic, der jeden Monat von Twitter kommt, ist nicht zu verachten.

Deutsche Networks nutze ich kaum. Am ehesten noch Xing, welches durch den neuen Share-Button für meine Zwecke wieder interessanter geworden ist.

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Chancen für Selbständige

Social Networks bieten viele Chancen für Selbständige.

So kann man sich auf Facebook und Google+ sehr gut präsentieren und vor allem mit den Besuchern in direkten Kontakt treten. Das ist auf der eigenen Firmenwebsite oft nicht so einfach möglich.

Zudem kann man durch Gewinnspiele, Apps, Angebote, Werbung etc. viel Aufmerksamkeit in Social Networks bekommen und die Reichweite deutlich erhöhen.

Allerdings bedeutet dies auch, dass man sehr aktiv dort sein muss. Es reicht nicht, nur alle paar Wochen reinzuschauen. Die Kommunikation muss zeitnah erfolgen und man muss sich immer gut überlegen, was noch Okay ist und was man dort lieber nicht veröffentlichen sollte.

Durch die stärke Integration von sozialen Signalen (vor allem natürlich Google+) in die Google-Suchmaschinenergebnisse, entstehen auch indirekte Vorteile.

Folgende Möglichkeiten bieten sich unter anderem in Social Networks für Selbständige im Netz:

  • Kontakte knüpfen
    Kontakte sind im Business sehr wichtig und Social Networks eignen sich dafür sehr gut. Damit meine ich aber nicht die wilde Verknüpfung mit allem möglichen Leute, sondern wirklich einen richtigen Kontakt.
  • kundennaher Support
    Der direkte Kommunikationsweg bietet sich sehr gut dafür an, Support-Leistungen hier durchzuführen. Zudem zeigt so ein öffentlicher Support auch viel von der eigenen Service-Qualität.
  • Aktionen bekannt machen
    Aktuelle Aktionen kann man in Social Networks bekannt machen. Allerdings sollte es immer etwas besonderes haben, damit auch andere weiter darüber berichten.
  • persönliche Ebene herstellen
    Social Networks eignen sich hervorragend dafür eine persönliche Ebene aufzubauen. Diese sorgt für mehr Vertrauen, was wiederum für mehr Kunden sorgt.
  • Angebote präsentieren
    Sonderangebote oder ähnliches sind attraktiv und Social Networks eignen sich ideal dafür, diese einer breiteren Masse vorzustellen.
  • Kunden-Feedback sammeln
    Über die eigene Social Networks Seiten kann man auch sehr gut Kundenmeinungen und Feedback generieren. (Potentielle) Kunden fühlen sich dadurch ernst genommen, was wiederum sehr positiv ist.
  • Crowdsourcing
    Eine weiterentwickelte Form des Feedbacks würde den Kunden sogar erlauben, Einfluss auf bestimmte Produkte oder Leistungen zu nehmen. Auch das sorgt für Vertrauen und treue Kunden.

Neben diesen Möglichkeiten gibt es noch viele weitere.

Wie ihr sicher schon gemerkt habt, kommt der Begriff “Werbung” in der Auflistung nicht vor. Das liegt einfach daran, dass die klassische Werbung in Social Networks nur selten funktioniert. Social Networks sind eine Kommunikationsplattform. Und genau das muss man als Selbständiger dort auch tun.

Wichtig ist dabei, dass Social Networks durch die starke Verbreitung mittlerweile auch regional Sinn machen und nicht nur bundesweit.

Vorsicht!

Allerdings ist das Social Web auch nicht ohne Risiko. Die direkte Kommunikation und die Möglichkeit, dass User sich Luft machen können, kann auch für Ärger sorgen.

Sogenannte Shitstorms brechen immer mal wieder verdient oder unverdient über Unternehmen herein. Auch wenn es nicht in Ordnung ist, wie manche Menschen sich in Social Networks aufführen, so sind doch meist die Unternehmen selbst daran Schuld.

Diese haben dann meist noch nicht erkannt, dass man in Social Networks auf Augenhöhe kommuniziert und sind mit der direkten Reaktion der Kunden überfordert.

Man sollte auf jeden Fall aufpassen, was man von sich gibt und immer ruhig und sachlich bleiben, egal wie manche User so drauf sind.

Zudem sollte man genügend Ressourcen für die Social Networks einplanen und sich auch auf den Ernstfall vorbereiten.

Fazit

Das Thema Social Networks bzw. Social Web für Selbständige konnte ich in diesem Artikel nur anschneiden.

Es handelt sich um ein sehr umfangreiches Thema, welches ich demnächst mal in einer eigenen Artikelserie behandeln werde.

Ich würde mich freuen, wenn noch mehr Leser an meiner Blogparade teilnehmen und ihre Erfahrungen mit Social Networks mitteilen.

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8 Gedanken zu „Social Networks im Business nutzen – Meine Erfahrungen“

  1. Ich bin dir auch mal eine Weile bei Twitter gefolgt. Aber für mich ist das Reizüberflutung. Du schickst dann immer wieder mal ältere Artikel per Twitter. Da man aber nicht sehen kann welcher Artikel das ist, klicke ich dann drauf nur um festzustellen, dass ich den Artikel schon gelesen habe.

    Antworten
  2. Das mit Facebook und Twitter sehe ich ähnlich. Das Surfen auf Facebook empfinde auch ich als nicht so angenehm. Mit Twitter konnte ich zwar auch noch nicht so große Erfahrungen sammeln, aber die Idee der offenen Postings finde ich deutlich interessanter.

    Google+ werde ich mir wohl bald mal angucken. Das was ich bisher davon gehört habe, klang auf jeden Fall ganz interessant.

    Antworten
  3. Ich persönlich mag Facebook auch nicht so, allerdings finde ich Twitter echt Klasse.
    Auch wenn ich mit Twitter noch nicht so viele Erfahrungen gesammelt habe, gefällt mir besonders der Kontakt mit den großen und bekannten Bloggern.

    LG,
    Andreas

    Antworten
  4. Google stand in Sachen Datenschutz auch schon des Öfteren in der Öffentlichkeit zwar nicht wegen Google+ aber dennoch ist es das selbe Unternehmen!

    Ich finde Google+ eine super Sache… allerdings blicke ich noch nicht so durch. Facebook hat da eine viel bessere Usability finde ich.

    Antworten
  5. Google + ist einfacher, übersichtlicher und seriöser, ausserdem technologisch um vieles weiter als Facebook.

    Twitter ist der ideale Kanal um Nachrichten bekannt zu machen und dementsprechend zu verbreiten.
    Ich selbst habe einen Google + Account (für mein Hauptprojekt), und über 20 Twitter Accounts, um jedes meiner Projekte dementsprechend bekannt zu machen.
    Das gute bei Twitter, man kann alles automatisieren und dann läuft das Ding wie geschmiert.

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  6. Hallo lieber Blogger,
    erstmal muss ich sagen, dass es mal wieder ein sehr guter Artikel von dir ist. Wer heutzutage selbstständig ist, der muss so eine Chance wie die sozialen Netzwerke einfach nutzen. Bei so vielen Mitgliedern in den Netzwerken ist es nämlich ein Art kostenloser Eigenwerbung. In Zukunft werden die Zahlen der Menschen die es ausnutzen bestimmt noch weiter ansteigen.
    Liebe Grüße

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  7. Deine Erfahrungen mit Twitter kann ich nur voll und ganz bestätigen. Die Plattform ist für Blogger ein absolutes Muss. Mit Facebook habe ich negativen Erfahrungen gemacht, ich habe mehrere Fanseiten eingerichtet, aber trotz zahlreicher Fans kaum Resonanz und Traffic bekommen. Mittlerweile kenne ich auch den Grund. Die wenigsten Fans einer Seite, werden auf ihrer Pinnwand über die neuen Statusmedlungen der Fanpage informiert. Facebook filtert nach internen Relevanz-Kriterien aus. Angeblich erhalten nur 5-10% (!) der Fans einer Seite eine Info über die neuesten Posts. Da muss man sich über die schwache Resonanz nicht wundern.

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  8. Ich nutze nur Twitter, Facebook und Google+ überhaupt nicht. Wobei ich mir am ehesten vorstellen kann mir demnächst mal einen Google+ Account zuzulegen.

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