Was verdienen Selbständige wirklich?

Bei vielen herrscht die Meinung vor, dass Selbständige in der Regel viel Geld verdienen. Dass das natürlich in der Realität nicht so einfach ist, habe ich bereits in meiner Serie zu den Mythen der Selbständigkeit gezeigt.

Doch was verdienen Selbständige eigentlich wirklich?

Dieser Frage versuche ich in diesem Artikel auf den Grund zu gehen und werte dafür einige Studien und Statistiken aus.

Zudem gibt es noch eine Umfrage, an der ihr natürlich gern teilnehmen könnt.

Update: Hier findest du die Auswertung der Abstimmung.

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Selbständige verdienen mehr!?

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Eine nicht mehr ganz aktuelle Studie des Instituts für Mittelstandsforschung aus dem Jahr 2011 zeigt, dass Selbständige im Deutschland im Schnitt mehr Nettoverdienst haben als Angestellte (2.015 zu 1.649 Euro).

Das hört sich erstmal sehr gut, vor allem wenn man dann noch sieht, dass jeder vierte mehr als 2.900 Euro netto verdient und jeder zehnte sogar mehr als 4.500 Euro netto im Monat.

Allerdings sind die Nettoverdienste von Selbständigen und Angestellten nur bedingt zu vergleichen, da Selbständige Krankenversicherung, Altervorsorge und ggf. noch andere Versicherungen vom eigenen Nettoverdienst bezahlen, so dass der Unterschied zu Angestellten am Ende nicht sehr groß sein wird.

Einen Unterschied bei den Einnahmen macht es zudem aus, wo man in Deutschland lebt. Die Durchschnittseinkommen von Selbständigen schwanken stark von Bundesland zu Bundesland. So liegt laut Gehalt.de Hessen mit 3.337 Euro brutto pro Monat an der Spitze, während es in Mecklenburg-Vorpommern nur 2.054 Euro brutto sind.

Allerdings muss man dann hier auch wieder dagegenhalten, dass die Lebenshaltungskosten natürlich ebenso unterschiedlich sind.

Gibt es arme Selbständige?

Insgesamt gab es im Jahr 2014 rund 4,2 Millionen Selbständige in Deutschland, die hauptberuflich selbständig waren. Die Zahl ist in den letzten Jahren etwas gesunken, sicher auch, weil die Förderungen zurückgefahren wurden.

Insgesamt 117.904 davon haben 2014 Hartz 4 bezogen, um die eigenen Einnahmen aufzustocken. Das klingt viel und die Zahl hat sich seit 2007 auch verdoppelt, aber dennoch sind es nur 2,8%. Man kann also nicht wirklich sagen, dass Selbständige auf breiter Front arm sind. Zudem sollte man bedenken, dass nicht alle Selbständigen wirklich dafür geeignet sind, manche damit nur Zeit überbrücken wollen und es wiederum einige schlicht und ergreifend nicht gut genug machen. Deshalb ist es schwierig hier pauschal davon zu sprechen, dass sich die Selbständigkeit nicht lohnt.

Dennoch zeigen die Zahlen auch ganz klar, dass natürlich viele dennoch nicht besonders viel verdienen und wenn man dann noch die investierten Stunden einbezieht, liegen viele sogar unter dem Mindestlohn. Das ist natürlich durchaus ein Problem. Aber auch hier muss man genauer hinschauen, denn es ist ein Unterschied, ob man gerade erst gegründet hat, oder schon 10 Jahre selbständig ist.

Unter dem Strich muss man hier sagen, dass es natürlich arme Selbständige gibt, die aus verschiedensten Gründen eigentlich zu wenig verdienen, für die investierte Arbeit und Zeit.

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Wie stehen Solo-Selbständige da?

Die Mehrheit der Selbständigen ist Solo unterwegs (ca. 56%) und hat damit keine Angestellten.

Laut startworks.de verdienen Einzelunternehmer im Schnitt allerdings deutlich weniger als Selbständige mit Mitarbeitern. Natürlich gibt es auch sehr gut verdienende Soloselbständige, aber es zeigt sich, dass die Verdienstsituation sich insgesamt oft verbessert, wenn man Angestellte hat.

Auch das ist natürlich nur eine Gesamtstatistik. Klar dürfte sein, dass man sich Angestellte oft erst später leisten kann, wenn die eigenen Einnahmen eh schon besser sind. Wer also als Selbständiger die schwierigen ersten Jahre überstanden hat, kann sich dann später oft auch Angestellte leisten.

Gründer dagegen müssen meist erstmal schauen, dass sie überhaupt über die Runden kommen. Da sind Angestellte oft keine Option.

Männer und Frauen

Erschreckend finde ich die Zahlen des IFM bezüglich der Aufteilung zwischen Männern und Frauen.

Während männliche Selbständige im Schnitt 2.300 Euro Netto im Monat verdienen, sind es bei den weiblichen Selbständigen im Schnitt gerade mal 1.376 Euro. Dass es dieses Gefälle auch bei den abhängig Beschäftigten gibt, ist kein wirklicher Trost.

Die Frage stellt sich natürlich, woran das liegt, denn im Gegensatz zu den Angestellten, haben es Selbständige schon größtenteils selbst in der Hand den eigenen Stundensatz festzulegen und bzw. sich so gut zu positionieren, dass man gut bezahlt wird. Zumindest kann man selbst mehr dafür tun, während Angestellte dem Markt und dem Chef diesbezüglich oft ausgeliefert sind.

Fazit

Wenn man sich die Durchschnittseinkommen von Selbständigen anschaut, dann sollte es für die meisten also eigentlich kein Problem geben. Aber man sollte dabei 2 Dinge beachten.

Zum einen sind es die schon angesprochenen Ausgaben, die noch vom Nettoeinkommen abgehen. Krankenversicherung und Altersvorsorge sollte man nicht unterschätzen, zumal Selbständige hier die vollen Beträge zahlen müssen und nicht nur die Hälfte, wie die Angestellten. Hinzukommen zusätzliche Versicherungen, die teilweise sinnvoll oder sogar notwendig sind.

Noch kritischer sehe ich aber die schwankende Wirtschaftslage bzw. die eigene Gesundheit. Solange ein Selbständiger gesund und fit ist und er auch genug Aufträge hat, ist alles im grünen Bereich. Doch leider schwankt die Auftragslage und eine Verletzung oder Krankheit sorgt dafür, dass viele dann nichts mehr verdienen.

Diese Risiken sollte man unbedingt mit einkalkulieren, wenn man sich einen durchschnittlichen Monatslohn anschaut bzw. im Vorfeld kalkuliert. Einfach so viel Netto wie vorher als Angestellter zu verdienen, ist z.B. zu wenig.

Umfrage

Es kann sich insgesamt also finanziell sehr lohnen sich in Deutschland selbständig zu machen. Klar ist aber auch, dass dies kein Selbstläufer ist und man durchaus auch schwierige Zeiten überstehen muss, will man gut von der Selbständigkeit leben können. Und nicht jeder Selbständige wird später mal richtig gut verdienen.

Leider gibt es keine aktuellen Zahlen zu den Durchschnitteinkommen von einzelnen selbständigen Tätigkeiten. Das wäre sicher interessant, auch wenn hier genauso regionale und andere Faktoren mit reinspielen.

Eine kleine Umfrage hinsichtlich der Monats-Nettoeinnahmen (nach Umsatzsteuer, aber vor sonstigen Steuern und Ausgaben für Versicherungen…) möchte ich durchführen. Es würde mich sehr interessieren, was die Selbständigen im Netz unter meinen Lesern denn so verdienen.

Also bitte nehmt nur teil, wenn ihr hauptberuflich Selbständig seid und von Internet-Dienstleistungen, eigenen Websites oder ähnlichem lebt.

Wie ist euer Netto-Einkommen aus der Selbständigkeit im Netz?

  • mehr als 5.000 Euro im Monat (21%, 46 Stimmen)
  • bis 500 Euro im Monat (18%, 39 Stimmen)
  • bis 1.000 Euro im Monat (13%, 29 Stimmen)
  • bis 2.000 Euro im Monat (13%, 28 Stimmen)
  • bis 2.500 Euro im Monat (9%, 19 Stimmen)
  • bis 1.500 Euro im Monat (7%, 14 Stimmen)
  • bis 4.000 Euro im Monat (6%, 13 Stimmen)
  • bis 5.000 Euro im Monat (5%, 11 Stimmen)
  • bis 3.000 Euro im Monat (3%, 7 Stimmen)
  • bis 3.500 Euro im Monat (3%, 6 Stimmen)
  • bis 4.500 Euro im Monat (1%, 3 Stimmen)

Teilnehmerzahl: 215 (1 Stimmen)

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23 Gedanken zu „Was verdienen Selbständige wirklich?“

  1. Hallo, für die Selbstständigkeit muss man meines Erachtens vor allem auch die geeignete Persönlichkeit haben, unter anderem muss man damit klarkommen, sein Arbeitsleben selbst zu organisieren und mit Unsicherheit und schwankenden Bedarfslagen klarzukommen. Wer Sicherheit und Stabilität in einem sehr hohen Maße braucht (in einem gewissen Maß braucht es ja jeder), hat es als Selbstständiger unter Umständen schwer.

    Viele Grüße
    Elmar Basse

    Antworten
  2. Natürlich ist es schwierig, aber es kann sich lohnen. Als Selbständiger sollte man aber definitiv einen langen Atem haben. Ich habe mich schon als Student selbständig gemacht und konnte mich so langsam erweitern. Ich kann immer noch nicht davon leben, aber es ist ein erträgliches Nebeneinkommen geworden. :)

    Antworten
  3. Schade, hätte gerne in dem Artikel von dir gewusst, wie viel du damals als ausreichend zum Leben angesehen hast. Ist sicherlich eine schwierige Frage, da du auch Kinder bei deiner Selbständigkeit Kinder hattest. Ich habe mich diesbezüglich informiert und selbst Rechnungen angestellt und denke EUR 3000,- (Brutto) sind für den Anfang (ohne Familie) und sicheren Halt erstrebenswert. Was denkst du, Peer?

    Interessanter Artikel. Danke.

    Grüße.

    Antworten
    • Also 3000 Euro sind viel zu wenig! Du musst grob von 50% nach Steuern, Versicherungen, Ausgaben etc. ausgehen! Unter 60.000 Euro sollte man sich nicht die Gedanken machen, Selbstständig zu werden :)

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      • Hier kommt es natürlich darauf an, was man macht und wen man versorgen muss. Als junger alleinstehender Selbständiger im Netz sind 3.000 erstmal eine gute erste marke wie ich finde. Dass das auf Dauer nicht reicht Altersvorsorge und so weiter zu finanzieren ist auch klar. Aber gerade als Einsteiger sollte man sich vernünftige Zwischenziele setzen.

        Antworten
      • Guten Tag ,
        der Beitrag ist zwar schon einige Jahre alt aber ich Frage mich aus welcher Region ihr kommt das ihr so wenig verdient oder nehmt ihr nur 1 Auftrag im Jahr an und arbeiten und 5 Stunden im Monat das ihr am Existenz minimum lebt ? Ich verdiene als selbstständiger ca. 4mal so viel im monat wie ein Angestellter deswegen verstehe ich nicht wie man das so schlecht reden kann. Natürlich verstehe ich Leute die keine Aufträge haben aber ehrlich gesagt findet man immer aufträge wenn man in einer Großstadt wohnt aber das voting sagt eigentlich schon alles..Leute die was können und nicht nur mit händen arbeiten sondern auch mit dem Kopf verdienen über 5k im Monat und ich hoffe das sind netto angaben;) leute verkauft euch nicht unter Wert denn so macht ihr es allen schwer

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  4. Hallo zusammen,

    Selbstständigkeit klingt ja immer sehr verlockend. Sein eigener Chef sein, freies Arbeiten und sich nicht rechtfertigen müssen.

    Man darf aber nicht außer Acht lassen, dass man in der Selbstständigkeit auch eine Menge größere und kleinere Problemchen zu lösen hat: Kundenakquise, Marketing, usw. Und wer sich mal mit einem nörgelnden Kunden auseinandergesetzt hat, der nicht zahlt, der weiß wovon ich rede. :-)

    Und immer dran denken auch mal den Stundenlohn zu betrachten. Man verdient zwar absolut gesehen als Selbstständiger oft mehr, relativ, also im Verhältnis zu den geleisteten Stunden, oft auch sehr viel weniger als ein Angestellter.

    Grüße und gute Geschäfte
    Sven

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  5. Ich versuche ja nach wie vor noch irgendwo als Blogger (und zwar festangestellt) für einen Firmenblog oder ähnliches unterzukommen. Wird aber zu selten gesucht. Denke aber eher, dass es bald den Realitycheck gibt und es sich ausgebloggt hat.

    Verdienen tun die Meisten glaube ich zu wenig… für viele wird die Selbständigkeit eher ein Alptraum sein, während andere den Sprung zur Wirtschaftlichkeit schaffen. Glaube da gibt es mehr verarmte, hart arbeitende Selbständige als man glaubt.

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  6. Sehr interessanter Beitrag, danke Peer!

    Kann man vielleicht ganz grob sagen, wie viel von einem Bruttojahresumsatz 60.000 netto übrig bleibt, nachdem gesetzl. Sozialversicherung und Steuer abzieht?

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  7. Also ich war viele Jahre selbständig. Zwar nicht im Bereich Online aber immerhin erfolgreich. Ich habe die Zeiten erlebt wo ich monatliche Einnahmen in hohe 4 stellige Höhe hatte und wirklich gut davon leben konnte. Ich habe aber auch Zeiten erlebt wo die Einnahmen deutlich geringer waren.

    Zwar kann und soll jeder Selbständiger zumal wenn man schon länger tätig ist sich Reserven aufbauen für solche Fälle. Dies habe ich auch gemacht. Nur wird es keine Ein Mann/Frau Selbständigen geben wo als Reserve mal so locker 50 000 Euro vorhanden sind.

    Als ich nach gut 15 Jahre Selbständigkeit merkte dass, die Einnahmen geringer werden und zwar nicht nur kurzfristig habe ich zuerst alles versucht die Einnahmen zu erhöhen. Mehr Kunden, mehr Arbeiten etc.

    Leider war der Erfolg nur sehr gering und irgendwann musste ich mich eingestehen dass, wenn ich weiter mache ich wohl noch mit ein Schuldenberg ende.

    So habe ich rechtzeitig damit aufgehört und habe jetzt ein Angestellten Job und eine nebenberufliche Selbständigkeit. Für mich die beste Lösung

    Zu die Frage wie hoch müssen die Einnahmen sein?

    Die genannte 3000 Euro würde ich als absolute Untergrenze setzen. Dies geht auch nur bei ein jungen Alleinstehenden, der zudem bereit ist mit rund 1000 für den eigene Lebensunterhalt im Monat aus zu kommen. Mehr wird auch nicht übrig sein.

    Wer Familie hat wird sicherlich 5000 Euro oder mehr brauchen. Einfach auch weil der feste Kostenblock für ein Selbständigen recht hoch ist.

    Ich konnte in die Jahren wo ich Selbständig war in viele Monate leider kaum was für die Altersvorsorge zurück legen. Gut wenn die Einnahmen hoch waren habe ich dies auch getan, jedoch gab es die Schwankungen beim Einkommen und in die letzten Jahren ging in Bezug auf Altersvorsorge leider nichts. Hier sollte jeder bedenken dass, alleine für diese Posten ein monatliche Summe von mehrere hundert Euro nötig ist. Wer meint diese Posten mit 100 Euro ausreichend decken zu können der irrt sich gewaltig.

    Sorry für mein recht lange Kommentar

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  8. Das ist echt ein interessantes Thema, ich stehe selbst erst am Anfang und bin echt gespannt wie viel man wirklich verdienen kann, wenn man einige kniffe beacahtet.

    Ich danke euch auf jeden Fall schon einmal für den guten Artikel.

    Mit besten Grüßen

    Antworten
  9. Im ersten Jahr war ich, wenn man nur nach Zahlen geht, arm. Der Verdienst war extrem niedrig und ich musste richtig Steine fressen, bis ich an dem Punkt war, ab dem sich das Ganze halbwegs getragen hat. Bin jetzt im 2. Jahr und kann mein Existenzminimum so langsam gut bestreiten. Das hält man nur aus, wenn man ein gutes soziales Umfeld hat und merkt, dass sich was bewegt, es bergauf geht.
    In meinem Geschäft läuft vieles über die Zeit, d.h. je länger ich dabei bleibe, desto ertragreicher wird es und desto einfacher generiere ich neues Geschäft. Das trifft auf viele Gründungen zu, allerdings nicht in der Intensität.
    Ich wusste, auf was ich mich einlasse und verstehe jetzt, warum viele im ersten Jahr aufgeben. Jeder Gründer sollte sich darauf einstellen, die Bequemlichkeiten des Angestelltenlebens hinter sich zu lassen. Zumindest am Anfang wird es bei den meisten verdammt hart. Langfristig ist das Glücksgefühl aber durch nichts auf der Welt zu ersetzen. Bei mir setzt das so langsam ein :)

    Antworten
  10. Cooler Beitrag.Stehe selber noch am Anfang. Aber für immer will ich das nicht machen. Jedoch eignet sich das Ganze natürlich auch um erstmal ein Grundfundament zu schaffen.

    Antworten
  11. Interessanter Artikel. Jetzt haben ja schon ziemlich viele abgestimmt, was jetzt zum Schluss noch fehlen würde finde ich, wäre ein Fazit bzw. Schlusswort basierend auf dem Abstimmungsergebnis.

    Antworten
  12. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass man gerade am Anfang aufpassen muss, dass man nicht denkt: Summe x habe ich jetzt eingenommen, also kann ich Summe x jetzt investieren oder behalten. Zu leicht vergisst man, dass davon einiges noch abgeht, wenn man neu in der Selbstständigkeit ist. Alex Fischer hat da auch mal ein hilfreiches Video zu gemacht, wo er erklärt, wie er das handhabt und wie viel er genau für was weglegen würde.

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  13. Hallo Peer,

    danke für die Erwähnung im Artikel! :) Passend dazu habe ich übrigens neulich bei Roman Kmenta im Blog die Hosen runter gelassen und meine Stundenkalkulation veröffentlicht. Wenn man mal ehrlich rechnet, können einem schon mal die Tränen kommen:
    http://www.romankmenta.com/stundenkalkulation/

    Hoffe der Artikel ist allen eine Hilfe, die nicht wissen, wie viel sie verlangen sollen / dürfen.

    Viele Grüße,
    Matthias

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  14. Ich kann mich aktuell echt nicht beschweren was das verdienen mit eigenen Blogs betrifft. Ich hab vor über 10 Jahren mit null Vorwissen mal mit einem Blog bei Npage angefangen was wohl jetzt Blogger sich nennt. Ich hab dann mehrere Blogs nach und nach aufgebaut und ich muss echt sagen, erst als ich wircklich das erste Geld auf meinem Konto gesehen habe. Hab ich angefangen richtig Gas zugeben was den Blogaufbau betrifft,SEO und so weiter. Mittlerweile nach über 10 Jahren habe ich 74 Blogs aufgebaut und diese laufen mittlerweile so gut, das diese Blogs zum selbst Läufer geworden sind. Das heißt, außer mal hin und wieder einen Backlink setzen oder mal nen neuen Artikle schreiben muss ich nichts mehr machen. Aktuell selbst mit dem jüngsten Blog der hier verlinkt ist macht einen guten Umsatz bisher von knapp 500 Euro pro Monat.

    Das einzige wo drauf ich immer achte ist, das ich nur Textlinks verwende,alles andere nervt die Leser doch nur und die Absprungrate wird zu hoch dann.

    Noch ein Tipp wo man gutes Geld verdienen kann ist bei Blogmission. Hier kann man seinen Blog anbieten für Gastartikel und vieles mehr. Ich hab da schon Blogs gesichtet die für einen einzigen Artikel im Blog hunderte von Euro bekommen je nach Qualität vom Blog und das Alter.

    Aktuell bin ich bei Blogmission mit zig Blogs angemeldet und auch bei Awin. Ich muss sagen, die harte arbeit innerhalb 10 Jahren hat sich wirklich gelohnt und wir können sehr gut davon Leben plus mehrmals Urlaub im Jahr. Vor drei Jahren unser Haus abbezahlt und vieles mehr. Leute, man kann mit viel Mühe alles erreichen wenn man nur am Ball bleibt.

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  15. Hallo

    Ich bin seit 2008 Selbständig im Netz unterwegs.
    Meine persönlich Meinung ist, das es immer schwerer wird im bzw. mit dem Internet Geld zu verdienen.

    Der Grund ist:
    – Es sind immer mehr die Online Geld verdinen möchten
    – Es gibt immer mehr Kanäle / SocialMedia die man beachten muzss ( Twitter, TikTok, FB, … )
    – Es werden ein immer mehr Fallstricke / Bedingungen getellt
    – Die Provisionen werden immer weniger

    ABER: Es ist noch möglich mit dem Internet sein Lebensunterhalt zu verdienen, wenn es auch Aufweniger wird

    Antworten

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