8 SEO-Tipps und Beispiele – Alte Artikel optimieren und neu veröffentlichen

Alte Artikel optimieren und neu veröffentlichen - 8 SEO-Tipps und Beispiele, was es bringt.Bringen alte Artikel noch etwas oder sollte man diese einfach löschen?

Diese Frage beschäftigt viele Blogger und Website-Betreiber, die seit langem dabei sind.

Ich gebe in diesem Artikel praktische SEO-Tipps, wie man von alten Artikeln profitiert, indem man sie optimiert und neu veröffentlicht.

Zudem zeige ich Beispiele von meinem eigenen Blog und gehe darauf ein, was das bei mir gebracht hat.

Warum sollte man alte Artikel optimieren und neu veröffentlichen?

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Wer schon länger bloggt oder eine Website betreibt, der sammelt nach und nach ein großes Artikel-Archiv an. Das ist ganz normal und auch eine tolle Sache, denn mehr Artikel bedeuten meist auch mehr Besucher.

Dennoch sind solche alten Artikel oft nicht gut auffindbar, die Inhalt sind nicht mehr aktuell und es wird meist viel Potential verschenkt.

Deshalb ist es eine gute Idee, die alten Artikel zu aktualisieren. Mal abgesehen davon, dass es oft einfach weniger Arbeit macht einen alten Artikel zu optimieren, als einen neuen Artikel zu schreiben, bringt dies weitere Vorteile.

So ist es z.B. aus SEO-Sicht oft besser einen bestehenden Artikel zu überarbeiten, als einen weiteren Post zum gleichen Thema zu schreiben. Dadurch entsteht eher Duplicate Content und die Fokussierung geht verloren.

In meinem Brettspiel-Blog bin ich z.B. sehr schnell dazu übergegangen für ein wiederkehrendes Thema nur einen Artikel zu verfassen und diesen zu aktualisieren. Wie z.B. bei meinem Artikel zur “Spiel des Jahres”-Verleihung. Statt jedes Jahr einen neuen Artikel darüber zu schreiben, aktualisiere ich den bestehenden Artikel und veröffentliche diesen neu.

Generell besteht durch eine Überarbeitung und Neuveröffentlichung die Möglichkeit dem alten Artikel wieder Leben einzuhauchen und mehr Leser dafür zu finden. Und das tut der gesamten Website gut.

Beispiele, was die SEO Optimierung gebracht hat

Bevor ich zu den SEO-Tipps komme, möchte ich erstmal zeigen, was diese Optimierung und Neuveröffentlichung alter Artikel bringen kann. So findet man auf vox.com und moz.com Infos, was diese Maßnahmen gebracht haben. Bessere Google-Rankings* und mehr Besucher waren hier in vielen Fällen das Resultat.

In meinem Blog selbstaendig-im-netz.de optimiere ich alte Artikel seit einer ganzen Weile und veröffentliche diese dann neu. Was das bei einigen dieser Artikel gebracht hat, seht ihr in dieser Tabelle:

(die Rankings wurden für das Hauptkeyword des Artikels gemessen)

ArtikelRanking vorherRanking nachherViews/Woche vorherViews/Woche nachherSteigerung der Views
Lohnt sich ein Online-Shop noch? Abmahnungen und andere Probleme> 1001551001.900%
Diese Marketing-Maßnahmen sind am beliebtesten!> 1006550900%
Können Sie mich in Google auf Platz 1 bringen?5618525400%
7 Tipps für die richtige Domain und was man beim Domain-Kauf beachten muss> 10045520300%
Vor- und Nachteile der Selbständigkeit22100200100%

Hier sieht man recht unterschiedliche Ergebnisse der Optimierung. Das fängt natürlich beim Traffic-Anstieg an, aber man sieht auch, dass die Artikel von unterschiedlichen Ausgangssituationen kommen.

Sehr gut hat sich z.B. die Optimierung auf den Artikel “Diese Marketing-Maßnahmen sind am beliebtesten!” ausgewirkt. In dieser Google Analytics Auswertung sieht man, dass der Traffic seit der Neuveröffentlichung Mitte letzten Jahres auf einem deutlich höheren Niveau liegt:

Alte Artikel optimieren und neu veröffentlichen - 8 SEO Maßnahmen und Beispiele, was es bringt

Und auch der Artikel “Lohnt sich ein Online-Shop noch?” hat von der Überarbeitung und Neuveröffentlichung im April letzten Jahres sehr stark profitiert:

Alte Artikel optimieren und neu veröffentlichen - 8 SEO Maßnahmen und Beispiele, was es bringt

Ebenfalls fällt auf, dass die Rankings beim jeweiligen Hauptkeyword nicht unbedingt perfekt nach der Neuveröffentlichungen sind, aber der Traffic trotzdem stark angestiegen ist. Bei einem Artikel hat sich das Ranking des Hauptkeywords zudem gar nicht verändert und trotzdem hat der Artikel doppelt so viele Aufrufe wie früher.

Das liegt zu einem großen Teil daran, dass durch die Steigerung des Textumfangs einfach mehr Rankings für den Artikel nun vorhanden sind. Das sieht man z.B. bei der Analyse mit XOVI*. Hier ein Beispiel:

Alte Artikel optimieren und neu veröffentlichen - 8 SEO Maßnahmen und Beispiele, was es bringt

Die Zahl der rankenden Keywords ist bei allen neu veröffentlichten Artikel seit dem Datum der Neuveröffentlichung angestiegen. Das ist ein weiteres positives Ergebnis der Überarbeitung.

Die Optimierung hat aber nicht nicht bei jedem Artikel gefruchtet. Es gibt auch den einen oder anderen, wo die Besucherzahlen gleich (niedrig) geblieben sind. Das ist natürlich nicht so toll, aber auch kein Beinbruch. Diese Artikel werde ich mir in nächster Zeit nochmal anschauen und überlegen, was der Grund dafür ist und wie ich die Artikel ggf. noch besser optimieren kann.

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Welche alten Artikel kommen dafür in Frage?

Grundsätzlich bringt eine Überarbeitung und Neuveröffentlichung also positive Ergebnisse. Doch welche alten Artikel kommen dafür überhaupt in Frage? Da gibt es verschiedene Herangehensweisen.

  • Nachvollziehbar ist, dass dafür vor allem zeitlose Themen gut geeignet sind. Ein Artikel zum WordPress-Update 4.4 ist heute einfach nicht mehr interessant und da bringt ein Update kaum was. Stattdessen sind zeitlose Themen viel interessanter, die auch heute noch die Leser interessieren.

    Man könnte also die ältesten Artikel durchgehen und jene notieren, die vom Thema noch heute interessant sind. Die anderen könnte man eigentlich löschen, wobei man vorher noch checken sollte, ob diese Traffic erhalten. Aber wenn das Thema grundsätzlich nicht mehr interessant ist und der Artikel keinen Traffic erhält, dann kann man diese guten Gewissens löschen.

  • Eine weitere Herangehensweise ist das Ranking-Potential. Dabei schaut man sich mit einem SEO-Tool an, welche Artikel nur knapp außerhalb der Top 10 in Google stehen. Auch Artikel, die auf Seite 1 in Google stehen und noch weiter hoch könnten, sind interessant.

    Das Tool XOVI* ermöglicht eine solche Analyse, so dass man die Chancen-Keywords sehen kann, die mit relativ wenig Optimierungsaufwand deutlich mehr Traffic bringen könnten. Die dazugehörigen Artikel eignen sich für die Optimierung und Neuveröffentlichung meist sehr gut.

    Dagegen sollte man eher die Finger von Artikeln lassen, die ganz vorn ranken. Da besteht bei einer Änderung der Inhalte die Gefahr, dass man eher was kaputt macht. Diese Artikel sollte man nur ganz leicht aktualisieren (z.B. veraltete Zahlen) und dann einfach nur neu veröffentlichen.

    In der Google Search Console kann man sehr gut die Klickraten begutachten. Wenn man Artikel findet, die trotz guter Rankings eine schlechte Klickrate ausweisen, sind das ebenfalls Kandidaten zur Optimierung. Wobei hier weniger der Inhalt, als die Meta-Angaben optimiert werden sollten.

    Alte Artikel optimieren und neu veröffentlichen - 8 SEO Maßnahmen und Beispiele, was es bringt

  • Wer mit seiner Website Geld verdient, sollte auch das finanzielle Potential beachten. Hier gilt es also eher Artikel zu optimieren, die kaufinteressierte Besucher bringen und sich für die Monetarisierung eignen.

    Beim Einsatz des Affiliate Marketing könnten das vor allem die Artikel-Typen Review, Test, Top10 Liste und so weiter sein.

Am Ende der Auswahl solltest du eine Liste mit 10-20 alten Artikeln haben, die du überarbeiten willst. Hierbei ist es wichtig sich zu notieren, wann der Artikel ursprünglich erschienen ist, wie viel Text dieser hat und wie der Traffic bisher ist.

8 SEO-Tipps für alte Artikel

Kommen wir nun endlich zur Optimierung. Natürlich sollte man einen alten Artikel nicht einfach neu veröffentlichen. Das hat vielleicht früher in Google mal funktioniert, aber die Qualitätsanforderungen sind stark gestiegen.

Zudem will man den eigenen Lesern keine veralteten Infos in einem neu veröffentlichten Artikel bieten.

Deshalb gilt es vorher eine Analyse des Artikels durchzuführen und dabei einige Fragen zu beantworten:

  • Welche Probleme sehe ich bei dem Artikel?
  • Was machen Konkurrenten in der Google Top 10 zu dem Hauptkeyword besser?
  • Welche neuen Infos und Erfahrungen kann ich einbringen?
  • Wo will ich selbst mit dem Artikel hin?

Wenn man sich diese Gedanken gemacht hat, kann es an die Optimierung gehen.

  1. Mehr Inhalt

    Mehr Inhalt bedeutet nicht einfach mehr Text, denn sinnlose Worthülsen führen heute nicht mehr zum Erfolg. Weder Google, noch vor allem die Leser finden das toll. Stattdessen sollte man tiefergehend das Thema behandeln und weitere Aspekte beleuchtet.

    Oft haben sich seit der ersten Veröffentlichung des Artikel auch neue Infos und Aspekte ergeben, die man behandeln kann. Hinzu kommen dann Beispiele und Tipps, die man aus der eigenen Erfahrungen seitdem einbringen kann.

    Je nach Thema des Artikels sollte man zudem nochmal recherchieren und weitere Informationen auf diese Weise ergänzen.

  2. Bestehende Inhalte aktualisieren

    Neben der Ergänzung weiterer Inhalte ist es zudem wichtig die bestehenden Inhalte zu aktualisieren. Dazu gehören z.B. aktuelle Daten, neue Links zu weiteren Infos (auch neue Affiliatelinks) und neue Erkenntnisse.

    Unpassende oder stark veralteten Inhaltsteile sollte man dagegen löschen, wenn diese nicht mehr nützlich sind. Das sollte man aber mit Vorsicht tun und nicht übertreiben.

    Zudem sollte man die Rechtschreibung und Grammatik der bestehenden Inhalte checken und ggf. verbessern. Diese müssen nicht perfekt sein, aber oft ist man selbst auch darin besser geworden.

  3. Struktur und Lesbarkeit

    Wenn man viele neue Inhalte hinzufügt, muss man oft auch die Struktur des Artikels optimieren. Kürzere Absätze und nicht zu lange Sätze gehören hier unter anderem dazu. Neue Zwischenüberschriften und Auflistungen sorgen ebenfalls für eine bessere Scan- und Lesbarkeit.

    Ggf. ist auch eine Anpassung der Inhalt an das aktuelle Layout notwendig (Bilderbreite etc.). Ich habe das Layout von SiN in den nun fast 12 Jahren bestimmt fünf mal geändert. Ein Artikel von vor 10 Jahren muss da auch optisch angepasst werden.

  4. Weitere Inhaltstypen

    Heute wichtiger denn je sind weitere Inhaltstypen. Das können z.B. Bilder, Fotos bzw. Grafiken sein. Aber natürlich sind auch Videos mittlerweile sehr wichtig und können einen alten Artikel aufwerten. Dabei ist es recht einfach aus Artikeln Videos zu machen.

    Aber auch anderen Inhalts-Arten, wie Audio oder Infografik, sind denkbar.

  5. Onpage-SEO

    Ein weiterer wichtiger Optimierungs-Punkt ist die Onpage-Suchmaschinenoptimierung. Dazu gehören viele Dinge, wie z.B. die Alt-Texte bei Bildern, exakte Keywords in Headline und Zwischenüberschriften, ausreichend Keywords im Content (ohne Keyword-Stuffing), die Verwendung semantischer Keyword-Alternativen, Behebung von Broken Links und mehr.

    Ebenfalls eine wichtige Maßnahme sind Links zu anderen (neueren) eigenen Artikeln, um die thematische Relevanz herzustellen. Aber auch Links zu hochwertigen externen Informationen werden von Lesern und Google positiv bewertet.

    Wer richtig in die Tiefe gehen will, kann ein WDF*IDF Analyse Tool nutzen und den Artikel damit optimieren.

  6. Meta-Angaben

    Ebenfalls zur Onpage-Optimierung gehören die Meta-Angaben. Ich habe diese hier aber nochmal separat gelistet, da diese unter anderem auch die Klickrate sehr stark beeinflussen.

    Der Title und die Description sollten das wichtigste Keyword enthalten, aber auch attraktiv sein und neugierig machen.

    Die Onpage-Optimierung fällt mit einem SEO-Plugin, wie z.B. Yoast SEO, übrigens deutlich leichter, da hier viele Faktoren analysiert werden und auf Probleme hingewiesen wird. Darüber hinaus solltet ihr aber immer auch nachdenken und nicht nur solchen Tools vertrauen.

  7. Verlinkung

    Die interne Verlinkung ist ebenfalls eine wichtige Optimierung. Dazu setzt man nach der Neuveröffentlichung Links von anderen eigenen Artikeln. Diese sollten natürlich thematisch passend sein.

    Ggf. kann man auch einen Link in die Navigation oder Sidebar einbauen, wenn es sich um einen besonders wichtigen Artikel handelt.

    Mit mehr Aufwand verbunden, aber dennoch sehr wichtig, sind neue Backlinks* von außen. Hier sollte man sich die Zeit nehmen, die verfügbaren Backlink-Quellen auszuwählen und zu nutzen.

  8. Promoten

    Zu guter Letzt gilt es noch den neu veröffentlichten Artikel zu promoten. Dafür eignen sich natürlich vor allem die eigenen Social Media Profile, aber auch Facebook Werbung ist denkbar.

    Im eigenen Newsletter* kann man solche Artikel ebenfalls promoten und wer Sneeze Pages einsetzt, sollte ggf. den Artikel dann auch dort verlinken.

Sonderfall: Mehrere Artikel zusammenlegen

Es kann vorkommen, dass man früher eine mehrteilige Artikelserie veröffentlicht hat. Hier stellt sich nun die Frage, ob man diese auch als neue überarbeitete Serie veröffentlicht, oder die Artikel in einem großen neuen Artikel zusammenfasst.

Ebenso kann es sein, dass man früher einige ähnliche Artikel veröffentlicht hat. Da könnte es sich besonders lohnen, die Inhalte in einem einzigen Artikel zusammenzulegen.

Ich habe das z.B. mit einer Artikelserie getan und bin mit den Ergebnissen zufrieden. Nun habe ich einen sehr umfangreichen und tiefgehenden Artikel zu einem Thema, statt eine Reihe kurzer und nicht so nützlicher Artikel.

Das Ergebnis ist mehr Content in einem Artikel und aus SEO-Sicht gibt es dann keinen Ärger mit ähnlichen Artikel mehr, sondern nur noch den Fokus auf einen Artikel. Die URLs der gelöschten Artikel sollte man in diesem Fall auf den einen neu veröffentlichten Artikel weiterleiten.

Neue oder alte URL?

Eine Frage, die auch immer wieder gestellt wird, betrifft die URL. Man könnte entweder die alte URL weiter nutzen oder den überarbeiteten Artikel unter einer neuen URL veröffentlichen.

Das hängt sicher vom Einzelfall ab, aber ich bin eher für die Beibehaltung der alten URL. Schließlich gibt es in der Regel schon Backlinks* auf die alte URL.

Wenn allerdings sehr wichtige Keywords in der alten URL fehlen oder z.B. das Datum der Artikelveröffentlichung in der URL drin ist, sollte man lieber eine neue URL nutzen. In diesem Fall sollte man die alte URL aber auf die neue Artikel-URL weiterleiten.

Worauf sollte man sonst noch achten?

Generell sind zeitlose Themen am besten für diese Aktualisierung geeignet. Wenn die Nutzer das Thema des Artikels auch heute noch googlen, dann kann es sich lohnen einen alten Artikel zu überarbeiten.

Die URL der Artikel sollte nicht das Veröffentlichungs-Datum enthalten. Bei diesem Blog hier war das früher der Fall. Deshalb habe ich letztes Jahr die Permalinks umgestellt, was schon etwas heikel war. Aber es hat gut funktioniert und jetzt sind meine URLs zeitunabhängig.

Ein weiterer Punkt sind alte Kommentare. Ich habe bei vielen der neu veröffentlichten Artikel damals Kommentare erhalten. Diese sind nun aber auch 10 Jahre oder älter. Das sieht bei einem neu veröffentlichten Artikel dann komisch aus. Entweder man löscht diese Kommentare oder man weist im Artikel auf die Aktualisierung hin. Das sollte man je nach Situation entscheiden.

Potentielle Probleme bei der Überarbeitung

Wie genau Google alte Artikel bewertet und wie es Änderungen aufnimmt, ist nur schwer einzuschätzen. Ich wäre auf jeden Fall bei einem alten Artikel vorsichtig, der noch sehr gute Traffic-Werte hat. Schließlich will man durch unbedachte Änderungen nicht riskieren, dass man dann weniger Traffic als vorher hat.

Meist haben veraltetete Artikel aber eh relativ wenig Traffic, weshalb Änderungen eigentlich nur zu Verbesserungen führen können.

Ein Thema ist auch die VG Wort. Nach meinem Wissen ist eine Änderung des Text-Umfangs von +/- 10% okay. Darüber hinaus kann es aber zu Problemen kommen. Und ändert man dann auch noch die bestehenden Inhalte deutlich, dann sollte man ggf. einen neuen Zählpixel benutzen.

Fazit

Die Optimierung und Neuveröffentlichung von alten Artikeln bringt vor allem was für ältere und größere Websites. Schließlich haben diese meist ein großes Archiv.

Neue Websites profitieren dagegen meist mehr von wirklich neuen Inhalten und enem aktiven Backlink-Aufbau. Allerdings sollten auch ältere Websites natürlich immer noch neue Inhalte veröffentlichen. Das gehört einfach dazu. Beides, also neue Artikel und aktualisierte alte Artikel, sollten Teil der eigenen Content-Strategie sein.

Dabei ist es hilfreich, wenn man von Anfang an die Grundlagen dafür legt. Dazu gehört z.B. eine URL ohne Datum. Und auch sonst sollte man vermeiden in der URL eine zeitliche Einordnung anzugeben. So habe ich bei meinem “Spiel des Jahres” Artikel zum Beispiel nicht die Jahres-Zahl in die URL mit eingebaut:

https://www.abenteuer-brettspiele.de/.../spiel-des-jahres-gewinner/

Schlechter aktualisierbar wäre es, wenn die URL so aussehen würde:

https://www.abenteuer-brettspiele.de/.../spiel-des-jahres-gewinner-2018/

Auf jeden Fall habe ich bisher überwiegend positive Erfahrungen gemacht, so dass ich in Zukunft weiterhin hier im Blog alte Artikel überarbeiten und neu veröffentlichen werde. Und ich werde dies auch in anderen Blogs machen.

Welche Erfahrungen habt ihr mit dieser Methode gemacht? Aktualisiert ihr alte Artikel? Veröffentlicht ihr diese neu? Oder habt ihr eine andere Vorgehensweise?

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12 Gedanken zu „8 SEO-Tipps und Beispiele – Alte Artikel optimieren und neu veröffentlichen“

  1. Denkt dabei auch an meinen Artikel zum Thema »Content Cuttin« (https://www.selbstaendig-im-netz.de/seo/content-cutting-worauf-ihr-bei-dieser-seo-strategie-unbedingt-achten-solltet/).

    Mehr ist nicht immer automatisch auch besser. Auf der anderen Seite gilt ein Tipp auch hier – nämlich Vorsicht vor SEO-Relevanten Inhalten. Manchmal sind es Kleinigkeiten, die Google als wertvoll empfindet. Werde diese entfernt oder umgeschrieben, gibt es Probleme beim Ranking und eher negative Effekte. Das gilt besonders für Artikel die bereits gut ranken.

    Antworten
  2. Vielen Dank für die guten Tipps!
    Ich denke für meine neuen Blogs werde ich die Permalinks dahingehend ändern, dass eben kein Datum mehr enthalten ist. Denn ich möchte natürlich auch Artikel neu veröffentlichen können.

    Antworten
  3. Hallo Peer,

    danke für den guten Hinweis. Meine ersten Beiträge bewegen sich noch auf einem ganz anderen Niveau als die aktuellen. Daher macht es für mich schon viel Sinn mir diese mal anzusehen.

    Was mir nicht ganz klar wurde ist, was “neu veröffentlichen” überhaupt bedeutet. Ändere ich bei WordPress einen Beitrag, wird er standardmäßig aktualisiert. Wird deine Definition von “neu veröffentlicht” schon erfüllt, wenn ich stattdessen den Status auf “Entwurf” und später wieder zurück auf “freigegeben” ändere?

    Antworten
    • Ich glaube, dass ist nicht so entscheidend. Wenn man das Datum auf den aktuellen Tag ändert, ist es schon eine Neuveröffentlichung. Vor allem, wenn der ursprüngliche Artikel eigentlich viele Jahre alt ist.

      Antworten
  4. Es genügt nicht, bestehende Inhalte zu aktualisieren.
    Das wäre zu einfach und zudem liest man nur ungern “alte” Inhalte. Da genügt es nicht, den Content zu erweitern. Es geht nichts über frischen – attraktiven Content und ein gute interne Verlinkung und site speed. Metadaten sind ja obligo.

    Antworten
    • Da muss ich klar wiedersprechen. Auf meinen Aufoblog ranke ich z. B. mit einem Artikel zum neuen “Toyota RAV4 2019” auf Seite zwei – bei 137 Millionen (!) SERPs. Gleiches gilt für einen Artikel zum technisch aufgefrischten “Dacia Duster 2019”, wo ich ebenfalls auf Seite zwei zu finden bin – bei 63 Millionen SERPs. Die Rankings führe ich unter anderem auf mehrfache Updates der Artikel zurück. Beispiel RAV4: Hier gab es quasi ein “Wachsen” von der Premiere, über neue Daten zu Ausstattung und Motoren, die Preise des Benziners bis schließlich zu den Preisen des Hybrids.

      Der alte Content wurde also mehrfach aktualisiert. Damit liest die du eben keine alten, sondern jeweils akualisierte und somit brandaktuelle Inhalte – samt den früheren Informationen. Genau das, was Google will. Und genau das, was Peer hier zu erklären versucht. Davon ab vermeidest du auf diese Art Duplicate Content. Hätte ich jetzt zum RAV4 jeweils neue Artikel gepostet, hätte ich jetzt mehrere Artikel zum gleichen Keyword. So habe ich nur einen, der so viel besser rankt. Beweise liefern die oben genannten Zahlen.

      Antworten
  5. Vielen Dank für die Denkanstösse. Für neue Seiten ist es schwierig, in den Top 10 oder gar Top 3 zu ranken, wenn sich dort Big Player tummeln, zumindest habe ich die Erfahrung gemacht. Da wird sehr viel Geld in die Sichtbarkeit investiert. Ältere Seiten zu aktualisieren, um damit besser zu ranken, scheint sinnvoll zu sein.

    Antworten
  6. Mal unabhängig davon: wenn du es anders gemacht hättest, hättest du jetzt vier Artikel zum (fast) gleichen Thema. Erstens findet die der geneigte Leser vielleicht gar nicht alle. Und außerdem kannst du ja schlecht jedesmal einen umfangreichen nagelneuen Artikel neu erfinden. Die Folge wäre zwangsläufig DC. Es ist also schlicht für den Schreiber viel leichter, seine Artikel regelmäßig zu überarbeiten und zu erweitern. Wenn das dann auch noch von Google und Co. belohnt wird, umso besser.

    Antworten
  7. Hallo Peer,
    schöner Artikel und gute Tipps.
    Eine Frage kommt trotzdem auf. Wenn ich einen älteren Artikel überarbeite und zum Schluss das Erscheinungsdatum auf das heutige ändere, was passiert mit den alten Kommentaren? Aktualisiere ich zum Beispiel einen 3 Jahre alten Beitrag und setze das Datum auf heute, müssten ja unter diesen “Neuen Beitrag” alte Kommentare stehen, oder irre ich mich da? Wie schnell (wenn überhaupt) passt Google das datum an? Wie sind da deine Erfahrungen?

    Antworten
  8. Wenn ich eine alte Seite habe, auf der der Google Crawler schon seit Wochen nicht mehr vorbeigekommen ist und ich möchte diese grundlegend überarbeiten, ist es dann besser, wenn ich diese unter neuer URL neu veröffentliche und die alte URL auf die neue weiterleite?
    Ich meine, dass alte Seiten nicht mehr oft gecrawlt werden und Google würde die Überarbeitung dann gar nicht mehr mitbekommen. Kann das einer der SEO Profis bestätigen, oder ist das falsch?

    Antworten

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