
Ryte ist eines davon und wird von deutschen Entwicklern betrieben. Ich habe mir das Tool, welches früher übrigens Onpage.org hieß, genauer angeschaut und berichte im Folgenden über die enthaltenen Funktionen. Zudem schildere ich meine Erfahrungen damit.
Hinweis: Das Tool Ryte wurde mir für das Review kostenlos vom Anbieter zur Verfügung gestellt.
Inhalt
ToggleRyte – Was ist das überhaupt?
Ryte ist vielen vielleicht noch nicht bekannt, aber dafür kennen sicher den Namen Onpage.org eine Menge. Der Service wurde vor einer Weile umbenannt und natürlich weiterentwickelt, aber im Grunde stehen die selben Entwickler dahinter.
Deshalb dürfte nun auch klar sein, um was es bei Ryte vor allem geht. Die Onpage-Suchmaschinenoptimierung steht bei diesem Online-Tool ganz klar im Vordergrund. Aber nicht nur das. Durch die Umbennenung wollte man sicher auch etwas aus der „Ecke Onpage“ raus und deshalb enthält das Tool mittlerweile auch Funktionen, um die eigenen Suchergebnisse zu analysieren und die Keyword-Rankings zu optimieren.
Funktionsumfang
Ryte besteht aus 3 großen Modulen. Diese betreffen unterschiedliche Optimierungsbereiche der eigenen Website.
Website Success
Hierbei handelt es sich sozusagen um die „Altlasten“. Das sind die Funktionen, die man bereits früher angeboten hat, um die Onpage-Optimierung der eigenen Website zu verbessern. Dieses Modul analysiert alle möglich SEO-Faktoren auf der eigenen Website und gibt dazu Informationen und Tipps aus.
So wird unter anderem die Indexierbarkeit analysiert, die robots.txt gecheckt und Canonicals überprüft. Des Weiteren werden die Inhalte hinsichtlich Onpage-SEO-Faktoren, internen Links, der Sitemap und der Ladezeit überprüft. Natürlich gibt es noch viele weitere Faktoren, die analysiert werden. Als Ergebnis der Prüfung erhält man eine umfangreiche Auwertung, in der man bereits in der Übersicht auf Probleme und Optimierungspotential hingewiesen wird:
Im Detail kann man sich dann natürlich alle möglichen Aspekte der eigenen Website genauer anschauen und Problemen auf die Spur kommen. Wie zum Beispiel im folgenden Screenshot, auf dem man die Auswertung der Title-Länge sehen kann.
Allein mit diesem Modul kann man eine ganze Menge Zeit verbringen. Gerade bei größeren Websites ist da in den einzelnen Artikeln und Seiten oft viel Verbesserungspotential vorhanden.
Search Success
Hierbei handelt es sich nun um den Offpage-Bereich, den man ausgebaut hat. Natürlich richtet sich die Analyse auf Google aus, da dies die entscheidende Suchmaschine hier in Deutschland ist.
Man kann die Search Console Daten für die eigene Website hier einbinden und bekommt damit die Daten auch hier zur Auswertung.
Zudem kann man Keywords eingeben und das Tool analysiert regelmäßig die eigenen Rankings in Google. So kann man auch sehr gut die Entwicklung der eigenen Rankings verfolgen. Zudem werden Gewinner und Verlierer-Keywords angezeigt. Man bekommt also einen Überblick, welche Rankings besonders gut gestiegen sind und wo man Plätze verloren hat:
Zudem kann man die eigene Website mit dem Wettbewerb vergleichen und somit ebenfalls Optimierungspotential herausfinden.
Das sind schon gute Informationen, aber sicher muss Ryte hier noch nachlegen, um mit anderen, primär auf die Offpage-Optimierung ausgerichteten Online-Tools mithalten zu können.
Content Success
Das dritte Modul dreht sich um die Inhalte. Das war zwar schon beim ersten Modul der Fall, aber hier geht es speziell um die WDF*IDF Analyse. Damit kann man einzelne Seiten analysieren und herausfinden, wie gut diese auf bestimmte Keywords optimiert sind:
Diese Analyse-Methode ist nicht unumstritten, aber deutlich sinnvoller, als einfach nur die Keyword-Dichte zu messen. Hier wird analysiert, was andere gut rankende Websites zu dem Thema an Keywords im Inhalt haben und wie man selbst im Vergleich dasteht.
Was bringt Ryte?
Die Onpage-Optimierung ist immer noch das Herzstück von Ryte. Dort gibt es sehr viele Analysen und Auswertungen, die dabei helfen, die eigene Website besser für Google zu optimieren. Ich habe damit einige Probleme beheben können und das eine oder andere steht noch auf meiner ToDo-Liste.
Die beiden anderen Module sind dagegen aktuell okay, aber kein wirklicher Kaufgrund. Die Ranking-Analyse ist gut, aber da gibt es deutlich bessere Online-Tools. Und bei der Content-Optimierung ist die WDF*IDF Analyse schon eine interessante Sache, aber da kommt hoffentlich auch noch mehr.
Meine Erfahrungen
Ich habe den kostenlosen Account von Ryte auch schon vorher mal genutzt, um eine kleine Nischenwebsite zu analysieren und ein paar Onpage-Optimierungen vorzunehmen. Ich konnte diesbezüglich auf jeden Fall schon gute Erfahrungen sammeln.
Generell halte ich Onpage-SEO mittlerweile für sehr wichtig, denn damit kann man gerade in nicht so stark umkämpften Nischen schon sehr gut punkten. Manch einer schwört allein darauf und verzichtet mittlerweile auf Backlinks. Soweit würde ich nicht gehen, aber die SEO-Optimierungen auf der eigenen Website hat man halt zu 100% in der eigenen Hand. Und das sollte man heute auf jeden Fall nicht vernachlässigen.
Kosten und Ryte Pro Testversion
Ryte gibt es in mehreren Tarifen. Für Selbstständige kommt wohl maximal der 99,90 Euro pro Monat Tarif in Frage. Hiermit kann man 3 Websites quasi permanent analysieren und optimieren.
Für größere Firmen und Agenturen gibt es dann noch deutlich teurere Tarife, die vor allem mehr Websites und Keyword-Analysen zulassen.
Wer Ryte kennenlernen möchte und dafür kein Geld ausgeben will, sollte sich mal die 30 Tage Testversion von Ryte Pro anschauen. Hier könnt ihr alle Funktion komplett kostenlos einen Monat lang testen. Auf diese Weise bekommt man viele interessante Einblicke und Tipps.
Fazit
Bei Ryte handelt es sich um ein sehr gutes Tool zur Onpage-Optimierung. Wer professionell eine Business-Website betreut und die Onpage-Optimierung verbessern möchte, sollte sich Ryte auf jeden Fall mal anschauen.




