9. Informationsflut – 52 Tipps für eine erfolgreiche Selbständigkeit

Informationsflut - 52 Tipps für eine erfolgreiche SelbständigkeitWenn ich mich zurückerinnere, wie ich in den 90er Jahren das erste mal mit dem Internet in Berührung kam und mir selber HTML, CSS, PHP etc. beigebracht habe, so war das nicht so einfach.

Es gab vor allem im deutschsprachigen Raum damals noch nicht so viel Material online.

Heute sieht die Sache in vielen Themengebieten deutlich anders aus. Statt zu wenig, gibt es meist zu viel Informationen.

Im heutigen Tipp geht es um diese Informationsflut und wie man damit am besten umgeht.

Dieser Artikel gehört zur Serie:
52 Tipps für eine erfolgreiche Selbständigkeit

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Informationsflut

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Mit dem Begriff der Informationsflut bezeichnet man im digitalen Zeitalter das Problem, dass es zu sehr vielen Themen eine unüberschaubare Zahl an Blogs, Artikeln, Foren-Beiträgen, Anleitungen etc. im Internet gibt.

Während man früher noch froh war eine deutschsprachige Quelle zu finden, kann man heute Stunden damit verbringen, sich durch die Google Suchergebnisse zu klicken und man findet doch kein Ende.

Ich bekomme immer wieder Mails von Lesern, die mir schildern, dass sie sich überfordert fühlen von all den Tipps und Infos, die sie online gefunden haben.

Sichten und Filtern
Es ist heute nicht mehr möglich alles zu einem Thema zu lesen und jeden Tipp und jede Anleitung zu beachten.

Zumindest bei vielen Themen muss man sich von dem Motto verabschieden, dass man erstmal alles dazu lesen will, was es gibt.

Stattdessen gilt es die angebotenen Informationen zu sichten und zu filtern:

  • Seriosität
    Jeder kann im Web etwas veröffentlichen, egal ob er/sie wirklich Ahnung davon hat. Deshalb würde ich empfehlen bei einer Quelle zu begutachten, ob diese vertrauenswürdig ist. Das Alter der Website, die Zahl der Leser, der Google PageRank, die Zahl der Kommentare und vieles mehr kann einen Eindruck dazu vermitteln.

    Neue Websites müssen aber auch nicht schlecht sein und so sollte man auch den Stil, die Qualität der Seite selbst und den grundsätzlich Eindruck mit einbeziehen.

    Die Alarmglocken sollten immer angehen, wenn jemand Abkürzungen, Geheimrezepte, unglaubliche Erfolge, viel Ertrag für kaum Arbeit usw. verspricht.

  • Popularität
    Wurde ein bestimmter Artikel sehr oft gelesen, gab es viele Kommentare, wurde der Artikel häufig im Social Web geteilt?

    Dann scheint er zumindest gut angekommen zu sein und viele finden ihn gut.

  • Alter
    Das Alter eines Artikel muss nicht zwangsläufig einen Hinweis auf dessen Qualität sein. Aber wenn man z.B. zu einer Programmiersprache oder zu aktuellen SEO-Tipps einen Artikel aus dem Jahr 2005 vor sich hat, dann sind die Informationen tendenziell eher veraltet.

    Außer natürlich, der Artikel wird regelmäßig geupdatet oder es handelt sich um zeitlose Tipps, die nicht (so schnell) altern.

  • Konsens
    Wenn bestimmte Informationen in vielen verschiedenen Quellen in ähnlicher Form zu finden sind, dann scheint darüber Konsens zu herrschen und so falsch kann es dann meist nicht sein.

    Auch das ist sicher keine Garantie für die höchste Qualität einer Information, aber wirklich schlecht wird diese auch nicht sein.

  • Empfehlungen
    Wer jemand kennt, dem er vertraut (sei es ein bestimmter Blogger, ein Kollege, die Nutzer eines Forums etc.), dann kann man natürlich auch auf die Leseempfehlungen zurückgreifen, die von diesen empfohlen werden.

    Das ist sicher ein optimale Fall für Einsteiger.

All die Tipps helfen dabei in der Flut der Informationen die besten herauszufiltern. Eine exakte Wissenschaft ist es zwar nicht, aber mit der Zeit bekommt man ein Auge dafür.

Learning by Doing
Auch wenn ich jemand bin, der gern und viel liest, so möchte ich euch dennoch vor einem typischen Fehler warnen, den Einsteiger immer wieder machen. Sie fangen einfach nicht an, aus Angst Fehler zu machen.

Viele Einsteiger fangen erst gar nicht an, weil sie Angst vor Fehlern haben.

Doch genau das ist der Fehler. Natürlich ist es gut, sich erstmal theoretisch mit einem Thema zu beschäftigen und eine Basis zu schaffen.

Meist ist es nämlich genauso ein Fehler völlig unvorbereitet zu starten. Aber man sollte keinesfalls zu lange zögern.

Nach der nicht zu langen Informationsphase sollte man loslegen und probieren. Die meisten Tipps, Anleitungen, Tricks, Best Practices usw. funktionieren sowieso nicht immer gleich gut. Es kommt auf die spezielle Situation an.

Deshalb muss man aktiv werden und die eigene Idee umsetzen. Dabei lernt man dann viele wichtige Dinge.

Und was ist, wenn man Fehler macht? Das ist normal und man lernt viel aus solchen Fehlern. Dann probiert man es einfach nochmal und macht es besser.

Meine Erfahrungen

Ich stand bei meiner Existenzgründung natürlich ebenfalls vor diesem Problem. Ich kannte mich mit der Website-Erstellung zwar ganz gut aus, aber von Vermarktung, SEO, Social Media, Monetarisierung usw. verstand ich nicht viel.

Ebenso fand ich WordPress zwar schon damals toll, aber selber etwas anzupassen war ein langer Prozess und ich habe dabei auch einige Fehler gemacht.

Dennoch habe ich einfach weitergemacht, weil ich bereits wusste, dass es besser wird. So schwer die erste Zeit bei einem neuen Thema auch sein mag, wenn man dran bleibt bekommt man langsam den Durchblick.

Und dann fällt es auch einfacher die wichtigen von den weniger wichtigen Informationen zu unterscheiden.

Hier lohnt sich also das Durchhalten.

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Fazit

Generell sollte man es vermeiden von der Informationsflut überrollt zu werden.

Sichten und Filtern ist dabei genauso wichtig, wie das Loslegen. Man muss sich vom Wunsch lösen die besten Infos vorher finden zu wollen. Es reichen zum Einstieg auch die guten Infos und Tipps.

Und von da an lernt man sowieso beim “Machen” eine ganze Menge.

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5 Gedanken zu „9. Informationsflut – 52 Tipps für eine erfolgreiche Selbständigkeit“

  1. Stimmt, ist gar nicht so einfach mit den Infos… gerade im Bereich Gesundheit/Ernährung ist das auch mit der Seriosität teils wirklich schwierig. Falsche Infos finden sich dort zuhauf, die im einfachsten Fall nur verunsichern, im schlimmeren Fall – wenn man den falschen Informationen glaubt und diese befolgt – aber dann direkte Auswirkungen auf den eigenen Körper haben. Eigentlich wäre dafür so ein Plugin wie Web of Trust (WOT) super, aber meist sind da auch keinerlei weiteren hilfreiche Infos hinterlegt. Wenn man überlegt, wie viele immer noch auf Spam/Phishing reinfallen, möchte man jedenfalls kaum darüber nachdenken, auf wie viele Fehlinformationen sich berufen wird…. ich hoffe, die jüngsten Generationen wachsen da mit der entsprechenden Kompetenz auf.

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  2. Vor allem der Absatz unter “Learning by Doing” kann ich fett unterstreichen! Bei mir selbst, aber auch in meinem näheren Umfeld, habe ich schon viele scheitern sehen, weil sie es einfach zu perfekt machen wollten. Schönes Beispiel ist Datensicherung: Natürlich ist es besser, wenn man einen eigenen kleinen Cloud-Dienst per Synology NAS o.ä. betreit, aber so etwas verschlingt viel Zeit. Dagegen ist Dropbox in 2 Minuten eingerichtet und man kann sofort loslegen. Umstellen kann man dann später immer noch, aber gerade am Anfang sollte die Devise lauten: Einfach mal machen und auf die Kerntätigkeiten konzentrieren! Wer das beherzigt, hat schon viel gewonnen…

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  3. Es gibt echt massenhaft Infos. Da kann man sich ewig “schlau” machen und am Ende doch nicht tun. Immer wieder kommen neuere und bessere Informationen auf den Markt – zumindest werden diese als solche verkauft. Gerade als Selbständiger ist es schon schwer einen Kredit zu bekommen. Dazu muss man sich besonders online entscheiden, was man überhaupt machen will. Das Spektrum ist ja riesig. Nach dem Motto: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Deshalb kann ich jedem raten selber Erfahrungen zu sammeln. Nur so kommt man im Leben voran – auch bei der Selbständigkeit im Netz.

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  4. Hi Peer!

    Am Schluss erwähnst du es noch kurz und ist für mich auch einer der wichtigsten Punkte zugleich. Durchhalten, durchhalten und nochmals durchhalten. Viel zu oft scheitern Menschen mit sehr erfolgreichen Ideen und großem Potential ganz kurz vor dem Ziel. Leider wird man es nie erfahren, da es für einen selbst keinen Unterschied macht ob man 2 cm vor dem Ziel steht oder 200 m.

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  5. Gute Artikel. Wichtig ist dann eine Entscheidung entweder Ja oder Nein. Wer nur ewig nach Informationen sucht, verpasst oft die beste Gelegenheiten.

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