10 Tipps für die Webdesign-Optimierung – Was macht wirklich Sinn?

10 Tipps für die Webdesign-Optimierung - Was macht wirklich Sinn?Ob es das Webdesign eines großen Blogs oder einer kleinen Nischenwebsite ist, der Einfluss des Layouts auf den Erfolg sollte man nicht unterschätzen.

Deshalb habe ich aus meiner eigenen langjährigen Erfahrungen 10 Tipps für die Webdesign-Optimierung zusammengestellt.

Diese solltet ihr euch zu Herzen nehmen und immer wieder euer eigenes Webdesign dahingehend prüfen und verbessern.

Warum sollte man das Website-Layout optimieren?

Der eine oder andere wird sich nun sicher fragen, warum man überhaupt Zeit und Energie in die Optimierung des eigenen Website-Layouts investieren sollte. Schließlich sind es doch die Inhalte, die wirklich zählen. Dazu noch die notwendige Suchmaschinenoptimierung und die Website wird ein Erfolg.

So einfach ist es leider nicht, denn auch heute noch spielt das Webdesign eine wichtige Rolle. Zum einen kann schlechtes Webdesign die eigenen Rankings in Google negativ beeinflussen. Zum anderen, und das noch viel stärker, wirkt sich das Layout auf die Nutzererfahrung auf der eigenen Website aus.

Selbst wenn man viele Besucher auf die eigene Website bekommt, kann schlechtes Webdesign dazu führen, dass man z.B. nichts verdient und die Besucher nicht wiederkommen. Deshalb ist es auch heute noch sehr wichtig, das eigene Webdesign zu optimieren und regelmäßig daran zu arbeiten.

Doch was ist dabei wirklich wichtig? Diese Frage habe ich mir auch gestellt und meine Erfahrungen aus vielen Jahren und von vielen Websites und Blogs zusammengetragen.

10 Tipps für die Webdesign-Optimierung

Im Folgenden liste ich 10 Tipps für die Webdesign-Optimierung auf, die wirklich was bringen. Die Tipps sind alphabetisch sortiert.

Call to Actions

Wer mit der eigenen Website Geld verdienen möchte, der sollte nicht zu zimperlich sein. Stattdessen gilt es die eigenen Angebote möglichst prominent zu platzieren.

Sogenannte Call to Actions sind möglichst auffällige Elemente, die die Leser garantiert nicht übersehen.

Ganz besonders wichtig sind diese natürlich auf spezialisierten Landing Pages, aber auch sonst sollte man immer darauf achten, dass möglichst viele Leser über wichtige Angebote/Informationen „stolpern“.

Fotos

Texte sind natürlich das, was gelesen wird, aber nicht umsonst heißt es: „Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte“.

Fotos für den eigenen Blog oder die eigene Website sind ein großes Plus im Webdesign, besonders dann, wenn man selbst Fotos aufnehmen kann. Die Teil-Rate in Social Networks ist z.B. signifikant höher, wenn man schöne Bilder/Fotos mit anbietet.

10 Tipps für die Webdesign-Optimierung - Was macht wirklich Sinn?

Stockfotos sind zwar auch eine Möglichkeit, aber oft nicht ideal und meist auch als solche zu erkennen. Hinzu kommen teilweise rechtliche Bedenken.

K.I.S.S.

Das ist die Abkürzung von „Keep it simple, stupid“, wobei im Netz auch andere Auslegungen zu finden sind. Allerdings kommt das Wort „simple“ in jeder Variante vor und genau darum geht es auch beim Webdesign.

Leicht ist man versucht immer mehr Optionen auf der eigenen Website anzubieten. Seien es viele Produkte auf der Nischenwebsite, unzählige Links in einem Blog oder ähnliches. Doch damit überfordert man die Nutzer und oft schreckt ein „zu viel“ eher ab, als dass es hilft. Das gilt zum Beispiel auch für Formulare, wo nachweislich die Absenderate steigt, wenn man weniger Eingabefelder im Formular drin hat.

Überfrachtet also eure Website nicht, sondern konzentriert euch auf die wichtigsten Inhalte und das, was die Besucher gerade suchen.

Ladezeit

Da die mobile Nutzung immer weiter steigt und Google selbst den Mobile First Ansatz ausgerufen hat, solltet ihr euch auf jeden Fall um eure Ladezeit kümmern.

Mal abgesehen davon, dass Google mittlerweile selbst die Ladezeit als Ranking-Kriterium eingeführt hat, sind es vor allem die Nutzer, die sehr negativ auf zu lange Ladezeiten reagieren. Die Absprungrate steigt und damit verliert man bares Geld.

Dabei ist es gar nicht so schwer die Ladezeit zu verbessern. Das fängt bei der Bildoptimierung an und geht bis zu Techniken wie dem Caching. Für WordPress gibt es zum Beispiel eine ganze Reihe nützlicher Plugins.

Navigation

Die Navigation ist bei mir ständigen Optimierungen unterworfen, denn sie ist das zentrale Element, mit dem die Besucher interagieren. Wer auf die eigene Website kommt, sieht vor allem erstmal die Navigation und darüber gelangen die Nutzer meist dann auch zu anderen Inhalten.

Ich habe hier schon viel ausprobiert und versuche immer wieder die Nutzung der Navigation zu verbessern, ohne dabei den Besucher zu überfordern, ihm aber auch alle wichtigen Inhalte zu präsentieren. Das ist kein einfaches Unterfangen, gerade wenn man eine große Website oder einen großen Blog mit sehr vielen Inhalten besitzt.

10 Tipps für die Webdesign-Optimierung - Was macht wirklich Sinn?

Doch nicht nur die Nutzungserfahrung spielt hierbei eine Rolle, auch auf die Suchmaschinenoptimierung hat die Navigation Auswirkungen. Schließlich ist laut Google die Klicktiefe ein wichtiger Ranking-Faktor.

Responsive Design

Über die Bedeutung der mobilen Nutzung habe ich ja schon weiter oben etwas geschrieben. So werden meine Blogs mittlerweile von mehr Smartphone-Nutzern besucht, als von Desktop-Nutzern.

Deshalb ist es sehr wichtig und entscheidend, dass man ein mobiles Layout umsetzt. Dabei setze ich bei meinen Websites und Blogs auf ein Responsive Design, welches sich flexibel an die Bildschirm-Größe anpasst. Auf diese Weise ist die Website auf jedem Gerät gut nutzbar. Zum Glück sind mittlerweile zum Beispiel fast alle neueren WordPress-Themes bereits responsive optimiert, so dass man als Nutzer hier gar nicht viel Arbeit investieren muss.

Kein großer Fan bin ich dagegen von separaten mobilen Layouts. Diese werden bei bestimmten Bildschirm-Größen statt des Desktop-Layouts geladen. Allerdings gibt es so viele unterschiedliche Smartphone-Bildschirme und zudem Tablets, da kann so ein festes Layout gar nicht immer passen.

Suchfunktion

Von vielen unterschätzt wird die Suchfunktion auf der eigenen Website oder dem eigenen Blog. Doch es gibt viele Nutzer, die nach etwas ganz bestimmten suchen und dies nicht über die Navigation oder zum Beispiel die Sidebar finden.

Diese nutzen gern die Suchfunktion und deshalb sollte man diese prominent platzieren. Auf diese Weise wird diese sofort gesehen und man muss nicht erst nach der Suche suchen. :-)

Es gibt zum Beispiel für WordPress Plugins, die es ermöglichen die Ausgabe der Suche zu optimieren. Damit habe ich allerdings gemischte Erfahrungen gemacht, so dass ich aktuell wieder bei der ganz normalen WordPress-Suche gelandet bin.

Typografie

Der Inhalt der Texte auf der eigenen Website ist natürlich am Ende das Entscheidende, aber man sollte die Wirkung der Typografie als Teil des Webdesigns dabei nicht unterschätzen. Eine gelungene Typografie sorgt dafür, dass die Nutzer viel mehr lesen und die Informationen besser aufnehmen können.

Die Schriftgröße ist dabei zum Beispiel immer wieder Gegenstand vieler Diskussionen. Es gibt nicht die eine perfekte Größe, aber in vielen Fällen wird die Schriftgröße zu niedrig gewählt. Ich habe mit größeren Schriften bei einigen Blogs sehr gute Erfahrungen gemacht. Das ist natürlich auch mobil ein wichtiger Punkt.

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Aber auch andere Faktoren, wie die Schriftart, die Farbe und so weiter wirken sich auf das Leseerlebnis aus. Deshalb solltet ihr die Schrift auf unterschiedlichen Geräten testen und optimieren.

Werbemittel

Wer online Geld verdienen will, kann unter einer großen Zahl an Einnahmequellen wählen. Diese haben fast alle gemeinsam, dass man Werbemittel zur Verfügung gestellt bekommt, die man dann in der eigenen Website oder dem Blog einbaut.

Doch diese Werbemittel unterscheiden sich stark in Größe, Farbe, Inhalt und mehr. Zudem kann man meist bei ein und demselben Anbieter unter verschiedenen Möglichkeiten wählen. Oder man nutzt sogar Lösungen eines Drittanbieters, wie ich das z.B. beim Amazon Partnerprogramm mache, für das ich das Plugin AAWP nutze.

Auf jeden Fall gilt hier, dass man nicht einfach die erstbeste Variante einbaut und dies dann vergisst. Stattdessen gilt es diese Werbemittel zu testen und an verschiedenen Stellen im Webdesign einzubauen. Nur dann wird man das Optimum herausholen.

White Space

Zu guter Letzt möchte ich noch einen Tipp geben, den ich bereits während meines Studiums erhalten habe. Schon damals habe ich gelernt, dass White Space (Definition) im (Web)Design ein sehr wichtiger Punkt ist, der oft den Anfänger vom Experten unterscheidet.

Wie oben schon angesprochen, ist es verlockend jeden freien Platz zu nutzen um Inhalte, Links, Fotos oder was auch immer einzubauen. Gefühlt sind leere Bereiche für viele Website-Betreiber Verschwendung. Doch das ist nicht der Fall. White Space, wie man das nennt, ist ein Gestaltungselement, das dafür sorgt, dass alles aufgeräumter und übersichtlicher aussieht.

Zudem werden auf diese Weise andere wichtige Inhalte stärker hervorgehoben. Lasst eurer Website also Raum zum atmen.

Weitere Website-Tipps

Das sind meine 10 Tipps zum Webdesign. Welche Tipps habt ihr noch parat? Auf was sollte man beim eigenen Layout unbedingt achten?

Bild von Peer Wandiger
Peer Wandiger
Studium der BWL und langjährige Arbeit in einem mittelständischen Unternehmen. Seit 2006 selbständig als Webentwickler und Website-Betreiber, 2007 Gründung von Selbständig im Netz.

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