9 bessere HubSpot Alternativen für jede Nutzung

Mehrere Hunderttausend Unternehmen weltweit arbeiten mit HubSpot. Auch in Deutschland erfreut sich die Inbound-Marketing-Suite großer Beliebtheit, vom Mittelständler bis hinunter zu Solo-Selbständigen, die mit einem Gratis-Tarif einsteigen können. Dabei ist Hubspot längst nicht in jedem Anwendungsfall die beste Wahl.

HubSpot hat Inbound-Marketing groß gemacht. Der US-Anbieter bündelt CRM, E-Mail-Marketing, Sales-Pipeline, Service-Desk und Content-Tools in einer leicht zugänglichen Oberfläche.

Ein dicker Wermutstropfen: Viele sinnvolle Funktionen sind erst in den Professional- und Enterprise-Plänen zugänglich, deren extremer Preisabstand zum Einstiegsangebot wohl in der kompletten SaaS-Landschaft seinesgleichen sucht.

Immerhin gibt es für praktisch jeden Anwendungsfall schlankere, günstigere oder spezialisiertere Lösungen. Manche davon kommen aus Europa und lösen auch das DSGVO-Thema entspannter als der Anbieter aus Cambridge, Massachusetts.

Auf einen Blick: Die besten Alternativen zu HubSpot

Die besten HubSpot Alternativen

ClickUp – beste All-In-One-Alternative. ClickUp kombiniert Projektmanagement, Aufgaben und ein anpassbares CRM in einem Tool. Wenn du Vertrieb, Projekte und interne Prozesse zusammen abbilden willst, statt drei separate Plattformen zu betreiben, ist ClickUp die deutlich pragmatischere und viel günstigere Wahl als HubSpot.

Brevo – beste europäische All-in-One-Alternative. Der französische Anbieter vereint seine Kernkompetenz E-Mail-Marketing mit einem CRM, Transaktionsmails und umfangreichen Automatisierung. Und das ganze zu einem Bruchteil der Kosten von HubSpot und mit voller DSGVO-Konformität.

Systeme.io – beste Alternative für Solo-Selbständige und kleine Teams. Systeme.io bietet Landingpages, E-Mail-Marketing, Online-Kurse und Affiliate-Programme aus einer Hand und kommt mit einem sehr großzügigen Gratis-Tarif. Die richtige Wahl, wenn du digitale Produkte verkaufst und keine Lust auf zehn integrierte Einzel-Tools hast.

Salesforce – beste Enterprise-Alternative. Salesforce bietet mit der Starter Suite inzwischen auch einen Einstieg für kleine Teams und übertrifft HubSpot in puncto Anpassbarkeit und App-Ökosystem. Wenn du schon groß bist oder langfristig werden willst.

Pipedrive – beste Sales-CRM-Alternative. Pipedrive konzentriert sich auf den Sales-Prozess: visuelle Pipelines, schnelle Einarbeitung, klare Aufgabenführung. Wenn du ein reines Vertriebs-CRM ohne Marketing- und Service-Ballast suchst, bekommst du mit Pipedrive ein deutlich runderes Gesamtpaket als mit HubSpot..

monday.com – intuitivste Alternative. Visuelles Work-OS mit CRM-Modul. Das Tool glänzt mit bunten und extrem flexiblen Boards und bringt ein inzwischen sehr ausgereiftes eigenständiges CRM mit. Die bessere Wahl, wenn dein Sales-Team stark mit anderen Abteilungen verzahnt arbeitet.

Kit – beste Alternative für Content Creators. Kit richtet sich vor allem an Blogger, Autoren, Podcaster und Kurs-Anbieter. Zu den Stärken zählen Automationen, ein tagbasiertes und feingliedriges Audience Management und ein mächtiger Gratis-Tarif.

EngageBay – beste 1:1 Alternative. EngageBay ahmt das HubSpot-Modell mit Marketing, Sales und Service Hub nach – zu einem Bruchteil des Preises. Die richtige Adresse, wenn du den integrierten HubSpot-Ansatz willst, ohne HubSpot-Preise zu bezahlen.

CentralStationCRM – beste deutsche Alternative. Der CRM-Anbieter aus Köln setzt auf Reduktion. Statt hochgradig anpassbaren Funnels und Automatisierungen gibt es eine aufgeräumte Oberfläche, faire Preise (inklusive Gratis-Tarif) und deutschen Support. Die passende Wahl für kleine Agenturen und Dienstleister mit einfachen CRM-Anforderungen.

Johannes Haupt
Meine Erfahrungen und Empfehlungen
Johannes Haupt (Chefredakteur Selbständig im Netz, Dozent TH Köln)

Ich habe HubSpot in den letzten Jahren immer mal wieder im Testbetrieb für meine kleine Medienfirma gehabt, mich dann aber doch immer wieder gegen einen Produktiv-Einsatz entschieden.

Der Hauptgrund waren – wie wohl bei den meisten auf der Suche nach einer HubSpot-Alternative – die Kosten. In meinen Anwendungsfällen (Lead Tracking/Nutrition von Werbekunden, B2C-Newsletter) standen die Spendings in keinem sinnvollen Verhältnis zum Nutzen. Wie so häufig gab es passendere andere Optionen.

Meine Empfehlungen für HubSpot Alternativen, die auch alle bei mir im Einsatz sind:

  • ClickUp für ein schlankes und intuitives Projektmanagement-Tool plus CRM, das sehr weitgehend kostenlos nutzbar ist. Alternativ Pipedrive für einen stärkeren Sales-Fokus oder Systeme.io für Solo-Selbständige, die wirklich „alles in einem“ haben wollen.
  • Kit für klassisches E-Mail-Marketing. Alternativ Brevo (zusätzlich) für transaktionale E-Mails & komplette DSGVO-Konformität.

Was gegen HubSpot spricht

Mehr als 7.000 Mitarbeitende, mehrere Milliarden US-Dollar Börsenwert und mehrere Hunderttausend zufriedene Kunden sprechen eine klare Sprache: HubSpot machte und macht vieles richtig und hat sich nicht ohne Grund zur Standard-Marketing-Software für kleine und mittelständische Unternehmen entwickelt.

Der Anbieter bündelt CRM, E-Mail-Marketing, Sales-Pipeline, Service-Desk, Content-Management und Reporting in einer einzigen Oberfläche. Die verschiedenen Hubs greifen sauber ineinander, Daten fließen ohne Umwege zwischen den Modulen. Richtig aufgesetzt spart HubSpot viel Aufwand und auch Kosten, die bei einem breiteren Tool Stack anfallen würden.

So rund das Produkt auf den ersten Blick wirkt: HubSpot hat handfeste Schwächen, an denen sich gerade kleinere Teams regelmäßig stoßen. Angefangen beim Preis.

Extreme Preis-Skalierung

Sobald du über den Gratis-Tarif und den sehr knapp bemessenen Starter-Tarif (10 Euro pro Nutzer pro Monat) hinauswächst, explodieren die kosten bei HubSpot. Der nächstgrößere Tarif kostet 880 Euro (inklusive drei Lizenzen, jede weitere Lizenz 49 Euro/Monat). Ein absurder Preis-Sprung von mehr als 8.000 Prozent.

De facto zieht HubSpot hier eine sehr klare Linie in der Zielgruppe. Solo-Selbständige und kleine Teams müssen sich schlicht ein neues Tool suchen, wenn sie im Professional-Tarif inkludierte Leistungen wie Leadscoring und die Social Media Suite wünschen.

Der Enterpise-Tarif fängt bei 3.300 Euro pro Monat an. Hier wie auch im Professional-Tarif fallen dazu einmalige Onboarding-Gebühren im vierstelligen Bereich an, die HubSpot bei den höheren Tarifen verpflichtend ansetzt.

Kontaktbasiertes Preismodell bestraft Wachstum

HubSpot rechnet nach „Marketingkontakten“ ab – je größer deine Liste, desto höher der Monatspreis. Wer 50.000 Kontakte aufgebaut hat, zahlt ein Vielfaches im Vergleich zu 5.000 Kontakten, ohne dass sich der Funktionsumfang ändert. Inaktive Kontakte werden zur laufenden Kostenbelastung.

Lange Vertragsbindung

HubSpot drängt seine Nutzer in Jahresverträge, die während der Laufzeit nicht reduziert werden können. Wenn dein Kontakt-Stamm schrumpft oder du Funktionen nicht nutzt, bleibst du trotzdem im teuren Tarif hängen. Das ginge fairer.

DSGVO-Unsicherheit

Serverstandort, Datenverarbeitung und Support sind stark US-geprägt. Zwar bietet HubSpot inzwischen EU-Hosting-Optionen, doch die DSGVO-Compliance bleibt für deutsche Mittelständler ein Dauerthema. Europäische Alternativen lösen das deutlich entspannter.

Überdimensioniert für kleine Teams

Die Funktionsfülle überfordert Solopreneure und kleine Teams oft mehr, als sie hilft. Wer ein einfaches CRM mit Newsletter-Funktion sucht,  bekommt bei HubSpot schon in der Gratis-Version eine zwar recht intuitive, aber funktionsseitig erschlagende Suite mit unzähligen Fenstern und Stellschrauben. Die Einarbeitungszeit ist entsprechend lang.

Die besten Alternativen

Die folgenden HubSpot Alternativen decken ein breites Spektrum ab, vom Generalisten bis zum Spezial-Anbieter. Welche davon passt, hängt davon ab, wie du arbeitest – und in was für eine Richtung du Prioritäten setzt.

Jede der folgenden Alternativen löst mindestens eines der Notion-Probleme besser. Die Reihenfolge orientiert sich daran, wie häufig die jeweilige Lösung als Notion-Ersatz gesucht wird.

Je nachdem, was du konkret suchst – reines CRM, E-Mail-Marketing-Tool, Funnel-Builder oder Komplettpaket – sind andere Alternativen für dich relevant. Wir haben die 10 stärksten Kandidaten im Detail analysiert.

ClickUp – beste All-In-One-Alternative

DNA: All-in-One-Workspace, der Projektmanagement, Aufgaben, Dokumente und ein anpassbares CRM unter einem Dach vereint.

Besondere Merkmale: Über 15 Ansichtsoptionen (Liste, Board, Gantt, Kalender, Mindmap), native Dokumenten-Funktion, Whiteboards und ein flexibles CRM-Template mit Pipeline, Kontakt- und Deal-Management. Dazu KI-Assistent, Zeiterfassung und Automatisierungen.

Preis: Kostenlos mit großzügigem Funktionsumfang (60 MB Speicher, unbegrenzte Aufgaben und Mitglieder). Bezahltarife beginnen bei 7 US-Dollar pro Mitglied und Monat (Unlimited-Plan)..

Vorteile

  • Mächtiger dauerhaft kostenloser Tarif, darüber hinaus deutlich günstiger als HubSpot
  • CRM, Projektmanagement und Dokumentation in einem Tool
  • Hochgradig anpassbar durch Custom Fields, Views und Automationen
  • Über 1.000 Integrationen, darunter Slack, GitHub und Google Workspace
  • moderne & intuitive Bedienoberfläche

Nachteile

  • Kein dediziertes CRM
  • Steile Lernkurve durch enormen Funktionsumfang
  • Kein nativer E-Mail-Marketing-Versand wie bei HubSpot
  • Performance-Probleme bei sehr großen Workspaces

ClickUp ist kein klassisches CRM, sondern ein Workspace, in dem du dir dein CRM selbst zusammenbaust. Genau das macht das Tool für kleine Teams interessant: Du sparst dir die Lizenzen für separate Sales-, Projekt- und Dokumentations-Tools bei voller Flexibilität.

Eine Pipeline ist bei ClickUp eine Liste mit eigenen Status-Einträgen, Kontakte sind Datenbank-Einträge mit individuellen Feldern. Wer das Konzept einmal verstanden hat, baut sich ein Tool, das exakt zum eigenen Prozess passt. Und hat Projektmanagement, Zeiterfassung und vieles mehr an gleicher Stelle.

Brevo – beste europäische All-in-One-Alternative

DNA: Europäische All-in-One-Plattform für E-Mail-Marketing, Automatisierung, CRM und Transaktionsmails mit starkem DSGVO-Fokus.

Besondere Merkmale: Abrechnung nach gesendeten Mails statt nach Kontakten, integrierte Transaktions-Mail-API, SMS- und WhatsApp-Marketing, Conversations-Modul für Live-Chat. Dazu Server in der EU und ein eigener Datenschutz-Hub.

Preis: Gratis-Tarif mit 300 Mails pro Tag und unbegrenzten Kontakten. Kostenpflichtige Pläne ab 7 Euro pro Monat.

Vorteile

  • Kontakte sind kostenlos, bezahlt wird nur nach versendeten E-Mails
  • Sehr starker Gratis-Tarif für echte Produktiv-Nutzung
  • Serverstandort EU (Frankreich und Deutschland), volle DSGVO-Konformität
  • Solide Marketing-Automation und CRM in einer Oberfläche
  • Deutsche Oberfläche und deutschsprachiger Support
  • Transaktionsmails und Marketing in einer Plattform

Nachteile

  • CRM-Funktionen dünner als bei HubSpot oder Pipedrive
  • Weniger ausgereifte Landingpage- und Content-Tools
  • Reporting- und Analyse-Funktionen bleiben hinter HubSpot zurück

Brevo ist für viele deutsche Selbständige die naheliegendste HubSpot-Alternative. Die französische Firma (bis 2023 SendInBlue) hat sich in den letzten Jahren vom reinen E-Mail-Versender zur breiten Marketing-Plattform entwickelt.

Das spannendste Alleinstellungsmerkmal: Brevo rechnet nach versendeten Mails ab, nicht nach Kontakten. Wer also eine große Liste hat, aber nur gelegentlich sendet, spart im Vergleich zu HubSpot massiv.

Eine Liste mit 50.000 Kontakten kostet bei Brevo denselben Grundbetrag wie eine mit 5.000 – bei HubSpot liegen da Welten dazwischen. Für Zielgruppen wie kleine Dienstleister und E-Commerce-Shops ist Brevo in den meisten Fällen die preislich und funktional vernünftigere Wahl gegenüber HubSpot.

Systeme.io – beste Alternative für Solo-Selbständige und kleine Teams

DNA: All-in-One-Plattform für digitale Produkte und Coaches, die Shop, Funnels, E-Mail-Marketing und Mitgliederbereiche unter einem Dach bündelt.

Besondere Merkmale: Sales-Funnel-Builder, E-Mail-Automation, Mitgliederbereiche, Affiliate-Programm-Management, Blog-Funktion und Zahlungsabwicklung über Stripe und PayPal.

Preis: Dauerhaft kostenloser Tarif mit bis zu 2.000 Kontakten und unbegrenzten E-Mails. Premium-Tarife ab 15 Euro/Monat.

Vorteile

  • Extrem großzügiger Gratistarif, der für kleine Projekte dauerhaft ausreicht
  • Alles in einem Tool – ersetzt rudimentäres WordPress-Setup plus E-Mail-Tool plus Funnel-Builder
  • Alle Funnel-Bausteine aus einer Hand, keine Zapier-Integration nötig
  • Integrierte Zahlungsabwicklung für Produkte und Kurse
  • volle DSGVO-Konformität durch Firmensitz & Server in EU (Frankreich)
  • Deutsche Oberfläche und wachsende deutsche Community

Nachteile

  • Kein klassisches CRM mit Deal-Pipeline und Sales-Reporting
  • Design-Optionen der Landingpages bleiben hinter HubSpot & Co. zurück
  • Reporting und Analytics eher rudimentär
  • Weniger ausgereift für komplexe B2B-Sales-Prozesse

systeme.io ist eine französische All-in-One-Plattform, die sich primär an Coaches, Kursanbieter und Verkäufer digitaler Produkte richtet. Das Tool positioniert sich bewusst als günstige Alternative zu teuren Stacks aus ClickFunnels, Mailchimp und Shopify – oder auch zu HubSpot.

Systeme.io verkauft anders als HubSpot keine CRM-Funktionalität im klassischen Sinne, sondern einen Funnel. Du baust eine Landing Page, sammelst Leads, versendest E-Mails, verkaufst Kurse oder Coachings, betreibst Affiliate-Marketing alles aus einer Oberfläche.

Der Trade-off liegt in der Tiefe. Kein Einzelbaustein ist Best-in-Class, aber das Gesamtpaket funktioniert erstaunlich gut. Und der Gratis-Tarif ist so umfangreich, dass du möglicherweise langfristig darin verweilen kannst.

Salesforce – beste Enterprise-Alternative

DNA: Der Enterprise-Standard im CRM-Bereich mit einem der größten App-Ökosysteme der Software-Welt.

Besondere Merkmale: Starter Suite für kleinere Teams, Sales Cloud für ausgewachsene Vertriebsorganisationen, Marketing Cloud und Service Cloud als separate Module. Dazu Einstein AI, AppExchange mit über 7.000 Apps und tiefgreifende Customizing-Möglichkeiten.

Preis: Dauerhaft kostenloser Tarif (Free Suite). Starter Suite für 25 Euro pro Nutzer und Monat, Pro Suite für 100 Euro pro Nutzer und Monat.

Vorteile

  • Riesiges App-Ökosystem mit über 7.000 Integrationen
  • Nahezu unbegrenzt anpassbar über Custom Objects, Flows und Apex
  • Starker Enterprise-Support mit dedizierten Customer Success Managern
  • Marktführer mit großer Entwickler-Community und Zertifizierungs-Programm
  • Einstein AI mit ausgereiften Prognose- und Scoring-Funktionen

Nachteile

  • Steile Lernkurve, langwierige Implementierung
  • Viele Funktionen hinter zusätzlichen Lizenzkosten (Marketing Cloud, CPQ, Pardot)
  • deutlich weniger intuitiv als HubSpot
  • Anpassungen erfordern häufig Entwickler oder externe Berater

Salesforce ist der Goliath im CRM-Markt. Historisch war das Unternehmen aus San Francisco klar auf mittelständische und große Unternehmen ausgerichtet. In diese Nische ist HubSpot gestoßen, was Salesforce seinerseits mit seiner „Software für kleine Unternehmen“ kontert.

Für kleine Teams ab drei bis fünf Personen ist Salesforce heute eine ernstzunehmende HubSpot-Alternative, vor allem wenn du langfristig planst. Die Plattform wächst mit dir mit und deckt selbst komplexe Enterprise-Anforderungen ab, die HubSpot nur eingeschränkt abbildet.

Der Preis dafür ist Komplexität. Wer Salesforce einführt, braucht entweder erhebliche interne Ressourcen oder einen zertifizierten Partner. Die sind weltweit flächendeckend verfügbar – aber eben eine Investition, die bei HubSpot längst nicht in vergleichbarem Maße anfällt. .

Pipedrive – beste Sales-CRM-Alternative

DNA: Schlankes, vertriebsorientiertes CRM mit klarer visueller Pipeline und Fokus auf den Sales-Prozess.

Besondere Merkmale: Drag-and-Drop-Pipeline, Activity-basiertes Selling, automatisierte Workflows, integriertes E-Mail-Tracking und ein Smart Docs Add-on für Angebote. Die mobile App ist eine der besten im CRM-Markt..

Preis: Gratis Testphase, danach ab 14 Euro pro Nutzer & Monat.

Vorteile

  • Sehr schnelle Einarbeitung – komplettes Setup oft an einem Tag
  • Klare visuelle Pipeline ohne Ablenkung
  • Faire Preisstruktur ohne Kontakt-Limits
  • Hervorragende mobile App für Außendienst
  • Deutsche Oberfläche und solider Support

Nachteile

  • Kein Gratis-Tarif
  • Marketing-Funktionen bleiben deutlich hinter HubSpot zurück
  • Reporting weniger tiefgehend als bei HubSpot
  • Bei sehr komplexen Prozessen limitiert

Pipedrive ist die wohl klarste Sales-CRM-Alternative zu HubSpot. Tool aus Estland (mittlerweile mit Hauptsitz in New York) konzentriert sich konsequent auf den Verkaufsprozess und lässt alles weg, was davon ablenkt.

Die visuelle Pipeline ist das Herzstück. Du siehst auf einen Blick, in welcher Phase deine Deals stecken und wo du nachfassen musst.

Für Freelancer, kleine Agenturen und Mittelständler mit Fokus auf Outbound-Vertrieb ist Pipedrive die preislich und funktional vernünftigere Wahl als HubSpot. Wer Marketing-Automation braucht, muss allerdings Add-ons kaufen oder ein zweites Tool integrieren.

monday.com – intuitivste Alternative

DNA: Visuelles Produktivitäts-Tool mit farbcodierter Board-Oberfläche, das vor allem Teams bei der Steuerung von Projekten, Prozessen und Alltagsaufgaben unterstützt.

Besondere Merkmale: Hochgradig konfigurierbare Boards mit über 30 Spaltentypen, native Automations-Engine mit hunderten vorgefertigten Workflows, Dashboards zur übergreifenden Auswertung mehrerer Boards. Dazu integrierte Zeiterfassung, Workload-Ansicht und ein eigenes CRM.

Preis: Kostenloser Tarif für bis zu 2 Nutzer mit 3 Boards und eingeschränkten Funktionen. Premium-Pläne ab 9 Euro pro Nutzer und Monat.

Vorteile

  • Schicke visuelle Oberfläche sorgt für maximale Übersicht
  • Nahtloser Übergang zwischen Sales-Pipeline und operativer Projektumsetzung
  • Starke Automationen zwischen verschiedenen Boards und Teams
  • Eigenständiges CRM-Produkt ergänzt Work-OS sinnvoll
  • Gratis-Tarif für Mini-Teams oftmals ausreichend

Nachteile

  • CRM-Funktionen sind deutlich eingeschränkter als bei HubSpot, Pipedrive oder Salesforce
  • wird bei großen Teams schnell teuer
  • Server in den USA und Israel, DSGVO-Setup erfordert Aufmerksamkeit
  • Reporting bleibt hinter spezialisierten CRMs zurück

monday.com hat in den letzten Jahren einen beachtlichen Sprung vom Task-Management-Tool zur Multi-Produkt-Plattform gemacht. Neben dem klassischen Work Management gibt es heute monday CRM, monday Dev und monday Service – alle mit eigener Lizenz, aber gleicher Grundlogik.

Für HubSpot-Umsteiger interessant ist vor allem die Kombination aus CRM und Work Management. Der Sales-Prozess fließt nahtlos in die operative Projektumsetzung – ein Vorteil, den HubSpot so nicht bietet.

Die Oberfläche ist dabei bewusst farbig, fast verspielt gestaltet. Das polarisiert: Manche Teams lieben es, andere empfinden es als unruhig. Für kreative und marketinglastige Unternehmen spricht monday gleichwohl in vielen Fällen genau die richtige visuelle Sprache.

Kit – beste Alternative für Content Creators

DNA: E-Mail-Marketing-Tool, das konsequent auf die Bedürfnisse von Content Creatorn zugeschnitten ist.

Besondere Merkmale: Leistungsstarke Tag- und Segmentierungsfunktionen statt Template-Chaos, visuelle Automatisierungs-Builder, direkte Möglichkeit zum Verkauf digitaler Produkte, großzügiger Gratis-Tarif

Preis: Kostenlos bis 10.000 Abonnenten (mit eingeschränkten Automatisierungen), Premium-Account ab 30 US-Dollar monatlich

Vorteile

  • Sehr großzügiger Gratis-Tarif mit bis zu 10.000 Abonnenten
  • Intuitive Tag- und Segment-Logik statt starrer Listen
  • Solide visuelle Automationen und Sequenzen
  • Eingebauter Verkauf digitaler Produkte ohne Zusatz-Tool

Nachteile

  • Gratis-Tarif ohne Automationen
  • Kein vollwertiges CRM, Fokus klar auf E-Mail-Marketing
  • Kein deutscher Support, Oberfläche nur auf Englisch

Kit richtet sich klar an Menschen, die mit ihren Online-Inhalten Geld verdienen. Blogger, YouTuber, Podcaster, Kursbetreiber. Wer eine Community aufbaut und diese direkt ansprechen will, findet bei Kit einen Werkzeugkasten, der genau darauf ausgerichtet ist.

Statt starrer Listen-Logik arbeitet Kit mit Tags und Segmenten. Ein Abonnent wird nicht in „Liste A“ oder „Liste B“ gesteckt, sondern mit beliebig vielen Tags versehen. Das macht Segmentierung flexibler und spart Ressourcen: Du zahlst für jeden Abonnenten nur ein einziges Mal.

EngageBay – beste 1:1 Alternative

DNA: All-in-One-Plattform aus Indien, die HubSpots Hub-Konzept zu einem Bruchteil des Preises nachbaut.

Besondere Merkmale: Marketing Bay, Sales Bay und Service Bay als integrierte Module, visuelle Marketing-Automation, Helpdesk-Ticketing, Landingpages und Forms. Dazu native Telefonie-Integration und Meeting-Scheduler.

Preis: Gratis-Tarif für bis zu 15 Nutzer und 250 Kontakte, All-in-One-Paket ab 15 US-Dollar pro Nutzer und Monat (Basic).

Vorteile

  • Kompletter HubSpot-Baukasten zu einem Bruchteil des Preises
  • Gratis-Tarif inklusive CRM, Marketing und Service für kleine Teams
  • Alle drei Hubs (Marketing, Sales, Service) in einer Oberfläche
  • Native Telefonie- und SMS-Integration
  • Solide Automatisierungen schon in kleinen Tarifen
  • Kurze Lernkurve für HubSpot-Umsteiger

Nachteile

  • UI-Qualität bleibt hinter HubSpot, Pipedrive oder Salesforce zurück
  • Kleineres Ökosystem mit deutlich weniger Integrationen
  • Oberfläche & Support komplett englisch

EngageBay ist der wohl direkteste Versuch, HubSpot funktional nachzubauen – in deutlich günstiger. Das Unternehmen aus Bangalore bewirbt sich offensiv als „Affordable Alternative to HubSpot“ und trifft damit einen Nerv bei preissensiblen Selbständigen.

Wer HubSpots Integration aus Marketing, Sales und Service sucht, aber mehreren Tausend Euro pro Monat zahlen will, findet bei EngageBay eine echte Option. Das All-in-One-Paket im Growth-Tarif liegt bei rund 65 US-Dollar pro Nutzer und Monat und bietet Funktionen, die bei HubSpot im 880 Euro kostenden Professional-Tarif stecken.

Die offensichtlichen Kompromisse: UI-Polish, Support-Qualität und Ökosystem sind nicht auf HubSpot-Niveau. Wer bereit ist, diese Abstriche zu machen, spart allerdings beträchtliche Summen.

Achtung: Die auf der Website angegebenen Preise gelten nur bei Zwei-Jahres-Verträgen (!), sind gegenüber monatlicher Kündigung aber auch „nur“ um 15 rozent günstiger.

CentralStationCRM – beste deutsche Alternative

DNA: Auf das Wesentliche reduzierte CRM aus Köln mit Fokus auf einfacher Bedienung und fairem Preis.

Besondere Merkmale: Kontakt-fokussiertes CRM ohne Feature-Overload, E-Mail-Integration, Aufgaben- und Termin-Management, einfaches Projekt-Modul. Volle DSGVO-Konformität mit Serverstandort Deutschland.

Preis: Starter-Tarif für 3 Nutzer kostenlos, Team-Tarif ab 24 Euro für 3 Nutzer pro Monat, danach gestaffelt nach Team-Größe.

Vorteile

  • Echter kostenloser Starter-Tarif für 3 Nutzer mit ordentlichem Umfang
  • Serverstandort Deutschland, 100% DSGVO-konform
  • Sehr schnelle Einarbeitung, aufgeräumte Oberfläche
  • Deutscher Anbieter, deutscher Telefon-Support
  • Faire Preise, die auch bei wachsenden Teams planbar bleiben
  • Fokus auf Kernfunktionen ohne Feature-Überflutung

Nachteile

  • Keine Marketing-Automation, kein Funnel-Builder
  • Kein E-Mail-Marketing-Versand (nur E-Mail-Integration)
  • Reportings eher rudimentär
  • Kleineres Integrations-Angebot als bei internationalen Anbietern

CentralStationCRM ist das bewusste Gegenteil von HubSpot. Statt Feature-Breite setzt das Team auf radikale Reduktion. Was du bekommst: Kontakte, Notizen, Aufgaben, Termine, Projekte – mehr nicht.

Für viele deutsche Selbständige und kleine Agenturen ist genau das die richtige Flughöhe. Wer einen strukturierten Überblick über Kundengespräche, Angebote und Follow-ups braucht, findet hier ein Tool, das nicht vom eigentlichen Job ablenkt.

Die Positionierung ist klar: CentralStationCRM will kein Marketing-Automation-Powerhouse sein und tritt auch nicht in Konkurrenz zu Salesforce oder HubSpot auf Enterprise-Level. Die Stärke liegt in der Einfachheit und Verlässlichkeit für kleine Teams mit überschaubaren Anforderungen.

Welche HubSpot-Alternative zu dir passt

Die richtige Alternative hängt stark davon ab, wo du heute stehst und was du vom CRM erwartest. HubSpot ist ein Schweizer Taschenmesser für kleine und mittlere Unternehmen. Die meisten Teams brauchen aber kein Schweizer Taschenmesser, sondern ein scharfes Küchenmesser für einen bestimmten Zweck.

Fokus auf Datenschutz und DSGVO

  • Brevo – Volle DSGVO-Konformität (Standort Frankreich), vollwertiges CRM mit kontaktbasierter Abrechnung
  • CentralStationCRM – deutscher Anbieter mit Fokus auf wesentliche CRM-Funktionen

Integrierte All-in-One-Plattform

  • EngageBay – direkter HubSpot-Klon zu einem Bruchteil des Preises
  • Brevo – Marketing, CRM und Transaktionsmails in einer Oberfläche
  • Salesforce – Sales, Service und Marketing für kleine Teams

Sales und CRM im Vordergrund

  • Pipedrive – klare Pipeline-Logik, schnellerEinstieg
  • Salesforce – Enterprise-Tiefe und Skalierbarkeit
  • monday.com – CRM plus Projekt-Management in einem Tool

Digitale Produkte, Kurse und Funnels

  • Systeme.io – kompletter Funnel-Stack mit Zahlungsabwicklung
  • Kit – E-Mail-Marketing plus Checkout für Content Creators

Projekt-Management plus CRM

  • ClickUp – universelles Work-OS mit CRM-Templates
  • monday.com – visuelles Board-System mit eigenständigem CRM

Kleines Budget und schneller Einstieg

  • ClickUp – mächtiger Gratis-Tarif
  • EngageBay – direkte Alternative 90% günstiger
  • Brevo – Sehr attraktiv bei geringer Kontakt-Frequenz
  • CentralStationCRM – kostenlos für Teams bis 3 Personen
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Johannes Haupt
Studium der Kommunikationswissenschaft in Köln und Münster. Im Anschluss Volontariat beim heise Zeitschriften Verlag in Hannover und Redaktionsleiter Online beim t3n Magazin. Chefredakteur dieser Seite. Dazu Lehrbeauftragter an Deutschlands größter Fachhochschule TH Köln im Studiengang Online Redaktion. (Dozentenprofil). Johannes Haupt bei LinkedIn.

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