5 Tipps für eine höhere Conversion Rate beim Amazon Partnerprogramm

5 Tipps für eine höhere Conversion Rate beim Amazon PartnerprogrammMit dem Amazon Partnerprogramm lässt sich wunderbar ein passives Einkommen aufbauen oder aber eine alternative Einnahmequelle schaffen.

Für Blogs und Websites aller Art ist das durchaus wichtig, denn allgemein solltet ihr euch nie von nur einer Quelle abhängig machen.

Das Amazon Partnerprogramm gilt außerdem als sehr fair und lässt sich demnach auf so ziemlich jeder Website effektiv verwenden.

Doch wer Erfolg haben will, muss ein paar Dinge beachten. Hier fünf wirklich gute Tipps und Tricks meinerseits, die euch helfen eure Conversion Rates zu steigern, also mehr zu verkaufen.

1. URLs so kurz wie möglich halten

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Das Amazon Partnerprogramm verbietet es Affiliates, die generierten Links selbständig zu maskieren. Damit sind weder Kürzungen, noch Cloaking oder simple Tracking-Links möglich, lediglich die von Amazon selbst angebotenen Kurz-URLs (amzn.to) sind erlaubt.

Das Problem aus meiner Sicht dabei ist, dass To-Domains nicht den besten Ruf genießen (Tongo). Außerdem sind gerade dort, wo Amazon sich lohnt, viele Menschen unterwegs, die einfach nicht so internetaffin sind und für die amzn.to oft wie ein Fake wirkt. Wie eine komische Domain, aber eben nicht wie das original von Amazon.

Also bleibt Affiliates nichts anderes übrig als die volle URL von Amazon zu verlinken, oder? Ja und nein, denn den Link von Amazon selbst solltet ihr nie direkt kopieren. Dort sind nämlich alle möglichen Parameter enthalten, die gar nicht notwendig sind.

Aus dieser langen Amazon URL:

Könnt ihr beispielsweise auch diese erzeugen:

Löscht also alle Parameter aus der URL, die diese unnötig verlängern, außer der Partner-ID.

Warum der ganze Aufwand? In vielen Tests sind Kunden bei kurzen, verständlichen Links eher bereit zu klicken. Gerade die langen Amazon-Links wirken für viele aber merkwürdig, sodass einige Personen schnell Zweifel hegen und lieber nicht klicken.

Bei mir führten die Kürzungen zu höheren Conversion Rates, aber verallgemeinern kann man dies natürlich nicht. Probiert es einfach aus. Kurze Links sind aber immer gut, auch für die eigene Übersicht.

2. Big Buttons oder doch nur Links?

Des Öfteren stoße ich auf Blogs, die in ihrem Artikel ein Produkt erwähnen und dann mittig oder unterhalb des Beitrags, eine Produktbox einfügen. Nicht zwangsweise die Widgets von Amazon selbst, sondern eben eigens erstellte. Mit dem Bild, dem Produktnamen und einem dicken Button zum Kaufen, der direkt zu Amazon führt.

Theoretisch klingt das toll, praktisch funktionieren Buttons oft aber deutlich schlechter als einfache Links im Text. Viel zu viele Nutzer ignorieren solche Boxen inzwischen als Werbung.

Meine eigene Erfahrung hat mir außerdem gezeigt, dass Links am Anfang und Ende eines Beitrags gesetzt werden sollten. Um ganz genau zu sein, funktionieren Links am Ende eines Artikels am besten, hin und wieder auch die ganz am Anfang, nur die in der Mitte konvertieren im Normalfall deutlich schlechter, sodass auf selbige verzichtet werden kann.

Wichtig ist bei solchen Links zudem, dass diese für Nutzer gut erkennbar bleiben, also beispielsweise unterstrichen und farblich hervorgehoben sind. Passend verlinkte Produkte verkaufen sich so oft besser als mit großen Buttons oder Produktboxen.

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3. Werbung kostet Geld, kann sich aber lohnen

Es mag für viele absurd klingen, schließlich wollen sie Geld verdienen und nicht ausgeben. Doch wer mal ein wenig mit AdWords oder Facebook-Werbung herumgespielt hat, der weiß, dass Werbung auch Verkäufe generiert und dass es sich bei manchen, nämlich hochpreisigen Produkten mit entsprechend hoher Provision, durchaus lohnen kann, hier und da mal eine vorsichtige Anzeige zu testen. Bei mir funktioniert dies jedenfalls in einigen Bereichen ganz gut, da die Klickpreise gering und der Content extrem stark ist.

Besonders gut funktioniert es, wenn ihr eine perfekt konvertierende Seite besitzt oder einen Testbericht der alles andere schlägt, ihr mit dem Inhalt bei Google aber trotzdem nur auf Platz 20 landet und daher nicht gefunden werdet. Wenn euer Inhalt nun aber wirklich (!) gut ist, dann funktioniert er oft auch über Werbung und generiert entsprechende Verkäufe. Klar, einen Teil der Provision müsst ihr für die Werbung opfern, aber dafür bekommt ihr auch starke Benutzersignale von AdWords und Co. spendiert, die sich dann wiederum positiv auf das Ranking auswirken.

Aber wie gesagt: Das funktioniert nur mit wirklich guten Inhalten, hohen Provisionen und einer Seite, die entsprechend konvertiert. Anfänger verbrennen hier meist nur Geld und sollten sehr, sehr vorsichtig damit sein. Es ist eher ein Profitipp, für ganz bestimmte Bereiche.

4. Euer Blog, ist nicht sein Blog

Ein weiterer Tipp für höhere Conversion Rates ist, einfach mal selbst zu testen und auf sich selbst zu hören. Viele Anfänger neigen dazu, irgendwelchen Profis und Fachmännern zu folgen, die Tipps streuen wie Salz im Winter.

Doch mal ehrlich: Vieles ist individuell und nicht für alle anwendbar. Sein Blog, ist nicht euer Blog. Was bei dem vermeintlichen Profi funktioniert, klappt bei euch also vielleicht gar nicht. Also selbst testen, lernen, verbessern. Nur das hat Bestand.

5. Amazon Bookmarklet verwenden

Auch wenn Amazon einen eigenen Linkgenerator anbietet und mit dem Site Stripe mittlerweile eine relativ einfache Möglichkeit liefert Produktlinks zu erstellen, so empfehle ich dennoch etwas anderes. Zum einen, um direkt die kurzen URLs zu erhalten, zum anderen aber auch, um nicht immer so viele Umwege gehen zu müssen. Und mal ehrlich: So richtig praktisch sind die von Amazon angebotenen Methoden auch nicht.

Besser geht es mit dem Bookmarklet. Dafür erstellt ihr auf dieser Seite ein sogenanntes Amazon Bookmarklet. Einfach eure Partner ID eingeben, auf »Generate« klicken und dann den Link weiter unten (Drag and drop) in eure Lesezeichenleiste ziehen.

Wichtig ist nur, dass ihr das Bookmarklet jetzt noch einmal bearbeitet und .com zu .de abändert, damit es korrekt funktioniert.

Das Amazon Bookmarklet macht es euch nun besonders einfach. Geht auf irgendeine Produktseite bei Amazon. Jetzt klickt das Bookmarklet an. Voila! Schon habt ihr den fertigen Affiliatelink kopiert. Am besten ihr prüft das Ganze beim ersten mal noch im Linkfprüfer vom Amazon Partnerprogramm, um auf Nummer sicher zu gehen, dass ihr .com zu .de geändert und die richtige ID angegeben habt. Den Linkprüfer findet ihr nach dem Einloggen im Amazon-Partnerbereich.

Testen ist bei Affiliates das A und O

Nichts gilt für jede Seite und jeden Affiliate. Buttonfarbe, Schriftgröße… es gibt viele Tipps, aber nichts funktioniert überall oder pauschal. Am Ende müsst ihr eure eigenen Tests fahren und eigene Ergebnisse analysieren und vergleichen, um wirklich besser zu werden und eure Conversion Rate zu steigern.

Gerade bei Affiliatelinks gibt es in Sachen Platzierung viel zu beachten und nur wer hier immer auf der Suche nach Verbesserungen ist, wird auch immer besser werden und mehr Erfolg mit seinen Projekten haben. Viel Glück dabei.

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21 Gedanken zu „5 Tipps für eine höhere Conversion Rate beim Amazon Partnerprogramm“

  1. Perfekt, genau das was ich gerade Lesen wollte.
    Probiere ich Mal direkt das mit den Buttons aus. Habe sie davor auch mitten des Artikels gehabt.

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  2. Super Beitrag, ich tu mir ja immer noch sehr schwer mit Affiliate. Amazon Bookmarklet werde ich aber auf jeden Fall mal testen.

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  3. Etwas missverständlich ist vielleicht die Conversation Rate.
    Ich hab auch Probleme damit, allerdings nicht von meiner Seite zu Amazon. Das läuft eigentlich ganz gut mit etwa 10%, wenn ich die direkten Links werte. Zumindest empfinde ich da als gut, mir fehlen der Vergleichswerte.

    Aber bei Amazon selber nicht, also vom Klick zur Bestellung. Da liege ich bei 1-4%, je nach Monat.

    Komisch finde ich – Der Nutzer sieht auf meiner Seite den Preis, die Verfügbarkeit und das entsprechende dort zu Amazon geht. Hat alle Infos, kauft dann aber doch nichts.
    Ist in etwa so, wie im Supermarkt das Essen wieder vom Kassenband zu nehmen :D

    Dafür hab ich leider noch keine Lösung, trotzdem interessanter Artikel! Mit weniger Button, dafür Links, werde ich mal ein paar Versuche starten.

    Antworten
    • 10% sollte bei guten Nischenseiten schon “normal” sein, meiner Meinung nach.

      Ansonsten ist es doch das alte Online-Shopping Problem, dass viele Kunden kurz vorm Kauf wieder abspringen. Kann ja auch sein, dass du falsche Erwartungen weckst, die dann nach dem Klick nicht erfüllt werden, weil Amazon andere Informationen parat hält oder Kunden dort nicht kaufen wollen. Oder, oder oder. Überrascht mich jedenfalls nicht.

      Wenn es dabei um die DVB-T Seite geht, die du hier verlinkt hast, empfinde ich schon die Weiterleitungsseite als merkwürdig und verstörend, wenn man auf einen Link klickt. Allein das ist schon kontraproduktiv für Nischenseiten.

      Antworten
      • Das liegt daran, dass ich als Interessentin erstmal die Kommentare / Reviews zum Produkt lese. Ein paar wirklich schlechte Erfahrungen bzw. Fehler reichen und ich bin weg!

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    • Wenn ich mein Verhalten auf Amazon anschaue: oft lege ich etwas in den warenkorb, bestelle aber nicht sofort, sondern erst am Freitag, damit alles am Samstag da ist. Der affiliate-link zu Amazon zählt aber nur für 24 Stunden…
      Zudem hat ja Amazon ja auch inzwischen die Charity-links gut beworben, so dass viele vor einer Bestellung diese aktivieren und so die eigenen links von affiliates wieder löschen.

      Antworten
      • Dein Vorgehen ist für den Affiliate kein Problem, denn sobald du etwas in den Warenkorb legst, wird der Affiliate-Cookie auf 90 Tage verlängert.

        Woher hast du die Info, dass die Charity-Aktion die Affiliate-Cookies löscht?

        Antworten
  4. Hey,

    also habe ich das richtig verstanden, dass Links zu einem Produkt am besten als Textlinks verwendet werden? Ich hatte bisher immer nur “Kaufen” Button oder ähnliches. Wie sieht dann der Anker aus ? Ich schreibe über ein Produkt z.B und verlinke dann den Produktnamen zu Amazon?

    Freue mich auf eine Antwort.
    Liebe Grüße

    Antworten
    • Textlinks funktionieren häufig besser, wenn sie gut gesetzt sind. Hast du also richtig verstanden. Am besten Anfang und Ende, da sie mittig wieder eher weniger gut funktionieren.

      Übrigens wäre ein Kaufen-Button so nicht erlaubt. Im letzten Fragen-Antworten-Beitrag von Peer, hieß es seitens Amazon Affiliate ja, dass entweder das Logo, oder der Hinweis in Textform auf Amazon verweisen muss. Damit sind Texte wie »Kaufen« oder »zum Angebot« etc. plötzlich nicht mehr erlaubt und es muss immer so etwas wie »Bei Amazon.de kaufen« auf dem Button stehen. Keine Ahnung wo das jetzt plötzlich herkam (nachdem Partner es jahrelang anders gemacht haben), aber da es eine offizielle Aussage war, muss man sich wohl dran halten. Ärger ich mich selbst extrem drüber und verstehe das auch nicht.

      Antworten
  5. Komisch, ich habe genau die gegenteilige Erfahrung gemacht. Auf den Button in einer Produktbox klicken total viele Besucher. Die schnöden Links beachtet dagegen keiner …

    Antworten
    • Das ist in der Tat komisch. Hängt dann aber sicherlich mit deiner Nische zusammen, oder dem Einbau der Links. Leider hast du deine Nischenseite nicht verlinkt, sodass ich da jetzt nicht draufschauen kann.

      Antworten
  6. Hey Peer danke erstmal für den informativen Artikel.
    Wie ist deine CR bei Amazon durschnittlich, bzw was ist normal?

    Stimmt das Gerücht das bei einer CR die dauerhaft unter 1% ist der Account gesperrt wird?

    Grüße

    Antworten
  7. Hi Peer,

    danke für den Tipp mit dem Amazon Bookmarklet!
    Das kannte ich auch noch nicht und macht die Arbeit doch gleich einfacher :-)

    Gruß Timo

    Antworten
  8. Moin,

    ich habe schon beim Erstellen meiner Seite sehr viele Tipps von Dir beherzigt und umgesetzt. Die Seite ist nun seit einem Jahr online, letztes Jahr passierte garnichts. Seit diesem Jahr sind die Rankings gut und ich erhalte organischen Traffic. Meine Conversion vom Besuch der Seite zu Amazon liegt bei ca. 40-50%; die Conversion in Amazon für Bestellungen diesen Monat bei 17,5%. Damit bin ich sehr zufrieden. Leider ist die Seite sehr Saisonabhängig und bietet günstige Produkte; die Einnahmen sind also eher gering. Das ist ein Punkt den ich im nächsten Projekt anders machen werde. Ich frage mich nur wo die Preisgrenze ist; also quasi die Mitte wo die Leute noch viel kaufen aber nicht weniger weil die Produkte zu teuer werden. Aber das wird sich dann mit Tests zeigen.

    LG, Daniel

    Antworten
  9. Hallo, mein blog läuft seit 7 Tagen, bis jetzt habe ich 8000 Aufrufe und 4500 Leser. Deshalb habe ich mich vor 1,5 Tagen im Amazon Partnerprogramm angemeldet. Dort habe ich in meinen ersten 24h bereits 5 Verkäufe gehabt. Aber der Preis der einzelnen Verkäufe liegt nur um die 25-35€. Was muss ich machen, damit dabei mehr herauskommt? Ich würde gerne zumindest meine monatlichen Kosten der Seite decken können um sie dauerhaft am laufen halten zu können. Es ist eine Selbsthilfe Seite, die ich gerne dauerhaft zur Verfügung stellen können möchte. Aber mit Hosting, Bilder Lizenzen usw geht das ohne Einkünfte leider nicht.

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    • Also ganz ehrlich, das sind sehr gute Zahlen für einen Blog, der 7 Tage alt ist. Und 5 Verkäufe in den ersten 24 Stunden ist auch sehr gut.
      Mach einfach weiter so, verlinke mehr Produkte und dann wirst du schon ordentliches Geld mit dem Amazon Partnerprogramm verdienen.

      Antworten
  10. Hallo Peer,
    super interessanter Artikel.
    Nur eine kleine Korrektur -> .to domains stehen für das “Königreich Tongo” und nicht für “Torrent”
    Beste Grüße,
    Stefan

    Antworten

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