
Für Blogs und Websites aller Art ist das durchaus wichtig, denn allgemein solltet ihr euch nie von nur einer Quelle abhängig machen.
Das Amazon Partnerprogramm gilt außerdem als sehr fair und lässt sich demnach auf so ziemlich jeder Website effektiv verwenden.
Doch wer Erfolg haben will, muss ein paar Dinge beachten. Hier fünf wirklich gute Tipps und Tricks meinerseits, die euch helfen eure Conversion Rates zu steigern, also mehr zu verkaufen.
Inhalt
Toggle1. URLs so kurz wie möglich halten
Das Amazon Partnerprogramm verbietet es Affiliates, die generierten Links selbständig zu maskieren. Damit sind weder Kürzungen, noch Cloaking oder simple Tracking-Links möglich, lediglich die von Amazon selbst angebotenen Kurz-URLs (amzn.to) sind erlaubt.
Das Problem aus meiner Sicht dabei ist, dass To-Domains nicht den besten Ruf genießen (Tongo). Außerdem sind gerade dort, wo Amazon sich lohnt, viele Menschen unterwegs, die einfach nicht so internetaffin sind und für die amzn.to oft wie ein Fake wirkt. Wie eine komische Domain, aber eben nicht wie das original von Amazon.
Also bleibt Affiliates nichts anderes übrig als die volle URL von Amazon zu verlinken, oder? Ja und nein, denn den Link von Amazon selbst solltet ihr nie direkt kopieren. Dort sind nämlich alle möglichen Parameter enthalten, die gar nicht notwendig sind.
Aus dieser langen Amazon URL:
https://www.amazon.de/dp/B01GAGVCUY/ref=gw_aucc_ga_doppler_noanim?pf_rd_p=1670681e-b02f-4101-b472-9f8c48d1174b&tag=partnerid-21&pf_rd_r=CR8XSN4AWS7WXQPJVKNG
Könnt ihr beispielsweise auch diese erzeugen:
https://www.amazon.de/dp/B01GAGVCUY/?tag=partnerid-21
Löscht also alle Parameter aus der URL, die diese unnötig verlängern, außer der Partner-ID.
Warum der ganze Aufwand? In vielen Tests sind Kunden bei kurzen, verständlichen Links eher bereit zu klicken. Gerade die langen Amazon-Links wirken für viele aber merkwürdig, sodass einige Personen schnell Zweifel hegen und lieber nicht klicken.
Bei mir führten die Kürzungen zu höheren Conversion Rates, aber verallgemeinern kann man dies natürlich nicht. Probiert es einfach aus. Kurze Links sind aber immer gut, auch für die eigene Übersicht.
2. Big Buttons oder doch nur Links?
Des Öfteren stoße ich auf Blogs, die in ihrem Artikel ein Produkt erwähnen und dann mittig oder unterhalb des Beitrags, eine Produktbox einfügen. Nicht zwangsweise die Widgets von Amazon selbst, sondern eben eigens erstellte. Mit dem Bild, dem Produktnamen und einem dicken Button zum Kaufen, der direkt zu Amazon führt.
Theoretisch klingt das toll, praktisch funktionieren Buttons oft aber deutlich schlechter als einfache Links im Text. Viel zu viele Nutzer ignorieren solche Boxen inzwischen als Werbung.
Meine eigene Erfahrung hat mir außerdem gezeigt, dass Links am Anfang und Ende eines Beitrags gesetzt werden sollten. Um ganz genau zu sein, funktionieren Links am Ende eines Artikels am besten, hin und wieder auch die ganz am Anfang, nur die in der Mitte konvertieren im Normalfall deutlich schlechter, sodass auf selbige verzichtet werden kann.
Wichtig ist bei solchen Links zudem, dass diese für Nutzer gut erkennbar bleiben, also beispielsweise unterstrichen und farblich hervorgehoben sind. Passend verlinkte Produkte verkaufen sich so oft besser als mit großen Buttons oder Produktboxen.
3. Werbung kostet Geld, kann sich aber lohnen
Es mag für viele absurd klingen, schließlich wollen sie Geld verdienen und nicht ausgeben. Doch wer mal ein wenig mit AdWords oder Facebook-Werbung herumgespielt hat, der weiß, dass Werbung auch Verkäufe generiert und dass es sich bei manchen, nämlich hochpreisigen Produkten mit entsprechend hoher Provision, durchaus lohnen kann, hier und da mal eine vorsichtige Anzeige zu testen. Bei mir funktioniert dies jedenfalls in einigen Bereichen ganz gut, da die Klickpreise gering und der Content extrem stark ist.
Besonders gut funktioniert es, wenn ihr eine perfekt konvertierende Seite besitzt oder einen Testbericht der alles andere schlägt, ihr mit dem Inhalt bei Google aber trotzdem nur auf Platz 20 landet und daher nicht gefunden werdet. Wenn euer Inhalt nun aber wirklich (!) gut ist, dann funktioniert er oft auch über Werbung und generiert entsprechende Verkäufe. Klar, einen Teil der Provision müsst ihr für die Werbung opfern, aber dafür bekommt ihr auch starke Benutzersignale von AdWords und Co. spendiert, die sich dann wiederum positiv auf das Ranking auswirken.
Aber wie gesagt: Das funktioniert nur mit wirklich guten Inhalten, hohen Provisionen und einer Seite, die entsprechend konvertiert. Anfänger verbrennen hier meist nur Geld und sollten sehr, sehr vorsichtig damit sein. Es ist eher ein Profitipp, für ganz bestimmte Bereiche.
4. Euer Blog, ist nicht sein Blog
Ein weiterer Tipp für höhere Conversion Rates ist, einfach mal selbst zu testen und auf sich selbst zu hören. Viele Anfänger neigen dazu, irgendwelchen Profis und Fachmännern zu folgen, die Tipps streuen wie Salz im Winter.
Doch mal ehrlich: Vieles ist individuell und nicht für alle anwendbar. Sein Blog, ist nicht euer Blog. Was bei dem vermeintlichen Profi funktioniert, klappt bei euch also vielleicht gar nicht. Also selbst testen, lernen, verbessern. Nur das hat Bestand.
5. Amazon Bookmarklet verwenden
Auch wenn Amazon einen eigenen Linkgenerator anbietet und mit dem Site Stripe mittlerweile eine relativ einfache Möglichkeit liefert Produktlinks zu erstellen, so empfehle ich dennoch etwas anderes. Zum einen, um direkt die kurzen URLs zu erhalten, zum anderen aber auch, um nicht immer so viele Umwege gehen zu müssen. Und mal ehrlich: So richtig praktisch sind die von Amazon angebotenen Methoden auch nicht.
Besser geht es mit dem Bookmarklet. Dafür erstellt ihr auf dieser Seite ein sogenanntes Amazon Bookmarklet. Einfach eure Partner ID eingeben, auf »Generate« klicken und dann den Link weiter unten (Drag and drop) in eure Lesezeichenleiste ziehen.
Wichtig ist nur, dass ihr das Bookmarklet jetzt noch einmal bearbeitet und .com zu .de abändert, damit es korrekt funktioniert.
Das Amazon Bookmarklet macht es euch nun besonders einfach. Geht auf irgendeine Produktseite bei Amazon. Jetzt klickt das Bookmarklet an. Voila! Schon habt ihr den fertigen Affiliatelink kopiert. Am besten ihr prüft das Ganze beim ersten mal noch im Linkfprüfer vom Amazon Partnerprogramm, um auf Nummer sicher zu gehen, dass ihr .com zu .de geändert und die richtige ID angegeben habt. Den Linkprüfer findet ihr nach dem Einloggen im Amazon-Partnerbereich.
Testen ist bei Affiliates das A und O
Nichts gilt für jede Seite und jeden Affiliate. Buttonfarbe, Schriftgröße… es gibt viele Tipps, aber nichts funktioniert überall oder pauschal. Am Ende müsst ihr eure eigenen Tests fahren und eigene Ergebnisse analysieren und vergleichen, um wirklich besser zu werden und eure Conversion Rate zu steigern.
Gerade bei Affiliatelinks gibt es in Sachen Platzierung viel zu beachten und nur wer hier immer auf der Suche nach Verbesserungen ist, wird auch immer besser werden und mehr Erfolg mit seinen Projekten haben. Viel Glück dabei.
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