
Fokussiertes CRM-System für wachsende Vertriebsteams. Vereint E-Mails, Anrufe und SMS in einem Postfach und beschleunigt die Lead-Bearbeitung durch starke Automatisierungen und KI-Funktionen.

„Close brings clarity to your sales process so small, scaling businesses can move fast and close deals before they go cold.“
Close macht seinem Namen alle Ehre. Das Tool ist konsequent darauf ausgelegt, Deals abzuschließen. In meinem Test fiel sofort die enorm hohe Arbeitsgeschwindigkeit auf. Wo du bei anderen CRM-Giganten oft durch verschachtelte Menüs navigieren musst, hält Close die Oberfläche erfrischend sauber und reaktionsschnell.
Das Tool eignet sich hervorragend für dich, wenn dein Team eine hohe Schlagzahl an Telefonaten und E-Mails bewältigen muss. Die Tatsache, dass du direkt aus dem CRM heraus anrufen und texten kannst, erspart ständige Wechsel zwischen verschiedenen Programmen. In meinem Test als Fallstudie für eine Kaltakquise-Kampagne war der integrierte „AI Notetaker“ eine enorme Erleichterung. Anstatt parallel mitzuschreiben, konnte ich mich voll auf das Gespräch konzentrieren und hatte im Nachgang sofort eine saubere Zusammenfassung im System.
Wenn du jedoch auf absolute Kontrolle bei der langfristigen Kundenbindung angewiesen bist, stößt du hier an Grenzen. Das Tool ist auf den Moment des Abschlusses fokussiert. Für Customer Success oder komplexes Account Management nach dem Sale gibt es kaum dezidierte Funktionen.
Zudem ist das Preismodell für kleinere Teams mit schmalem Budget eine Hürde. Die wirklich starken Automatisierungen und Power-Dialer-Funktionen sind hinter den recht teuren Premium-Tarifen versteckt. Wenn du aber ein wachsendes Sales-Team hast, das tagtäglich dutzende Leads abarbeitet, ist Close eine extrem effiziente Maschine, die ihr Geld schnell wieder einspielen kann.
Close bietet keinen dauerhaft kostenlosen Tarif an. Du kannst die Software jedoch für 14 Tage vollumfänglich testen, bevor du dich für ein Abonnement entscheidest.
Das Preismodell richtet sich stark nach der Größe deines Teams und den benötigten Funktionen. Für Einzelkämpfer reicht oft der Basis-Tarif völlig aus. Wenn du mit deinem Team komplexe Automatisierungen und Power-Dialer-Funktionen benötigst, führt kein Weg an den teureren Paketen vorbei. Beachte, dass alle Preise in US-Dollar abgerechnet werden.
| Tarif | Preis pro Monat (jährlich) | Preis pro Monat (monatlich) | Wichtigste Funktionen |
|---|---|---|---|
| Solo | 9 US-Dollar | 19 US-Dollar | 1 Nutzer, 10.000 Leads, Basis-CRM |
| Essentials | 35 US-Dollar | 49 US-Dollar | E-Mail, Telefonie & SMS, zentrales Postfach |
| Growth | 99 US-Dollar | 109 US-Dollar | Automatisierungen, Bulk-E-Mails |
| Scale | 139 US-Dollar | 149 US-Dollar | Power Dialer, KI-Assistent, erweiterte Workflows |
Close vereint deine komplette Vertriebskommunikation an einem Ort. Du kannst direkt aus dem System heraus E-Mails schreiben, Kunden anrufen oder SMS verschicken. Das erspart dir den ständigen Wechsel zwischen verschiedenen Apps. Alle Aktivitäten werden sofort im Profil des Kontakts protokolliert. Das ist besonders praktisch für Teams, bei denen Transparenz wichtig ist. So sieht jeder sofort, wer wann mit einem Lead gesprochen hat.
Du musst keine wertvolle Zeit mehr mit manuellen Einträgen verschwenden. Die Software protokolliert eingehende und ausgehende Anrufe sowie E-Mails automatisch. Zusätzlich kannst du wiederkehrende Aufgaben wie Follow-ups oder Termin-Erinnerungen komplett automatisieren. Das Tool übernimmt die Fleißarbeit, während du dich auf die eigentliche Beratung konzentrierst. Besonders bei einer hohen Schlagzahl an Leads zahlt sich diese Automatisierung schnell aus.
Der KI-Assistent hört bei deinen Telefonaten und Meetings auf Wunsch zu und erstellt selbstständig Notizen. Das Tool transkribiert das Gespräch und fasst die wichtigsten Punkte sofort zusammen. Du musst nicht mehr hastig mitschreiben und kannst dich voll auf deinen Gesprächspartner konzentrieren. Diese Funktion sorgt für saubere Dokumentationen, ohne dass dein Team nach jedem Call wertvolle Zeit für die Nachbereitung verliert.
Mit den Pipeline-Tools behältst du jeden Deal im Blick. Du siehst sofort, in welcher Phase sich ein potenzieller Kunde befindet und welche Schritte als nächstes anstehen. Smart-Reminder erinnern dich verlässlich an offene Follow-ups. Die Ansicht ist sehr visuell aufgebaut, sodass du Engpässe in deinem Vertriebsprozess schnell erkennst. Das hilft dir massiv dabei, Prioritäten im Arbeitsalltag richtig zu setzen.
Die Software bietet detaillierte Dashboards zu den Leistungen deines Teams. Du kannst auf einen Blick auswerten, wie viele Anrufe getätigt wurden, welche E-Mails gut konvertieren und wie hoch eure Abschlussrate ist. Die Daten sind sofort verfügbar und erfordern kein komplexes Setup. Mit diesen Kennzahlen kannst du deine Vertriebsstrategie datengestützt anpassen und gezielt dort nachbessern, wo es hakt.
Durch die hohe Arbeitsgeschwindigkeit und die Automatisierungen profitierst du extrem, wenn du viele Kontakte in kurzer Zeit abtelefonieren musst. Der integrierte Dialer ist hierfür ein echtes Brett.
Wenn du mit einer kleinen Mannschaft viele Deals jonglierst, nimmt dir das Tool viel Dokumentationsarbeit ab. Du kannst dich aufs Verkaufen fokussieren, statt Daten in Tabellen zu tippen.
Du hast alle relevanten Kennzahlen und Aktivitäten deiner Verkäufer sofort im Blick. Die transparente Historie macht es sehr einfach, neue Mitarbeiter einzuarbeiten oder bei Deals zu unterstützen.
Da es keine direkten Verknüpfungen zu Shopsystemen wie Shopify gibt, fehlen dir entscheidende Daten über Kaufabbrüche oder Produktpräferenzen deiner Kunden.
Wenn dein Hauptfokus darauf liegt, Bestandskunden langfristig mit Ticketsystemen und Service-Portalen zu betreuen, bietet das System zu wenig Tiefe.
Die Software ist für schnelle Verkäufe optimiert. Wenn dein Sales-Zyklus über Jahre geht und hunderte Stakeholder umfasst, stößt die Pipeline-Ansicht an ihre Grenzen.
Du synchronisierst dein E-Mail-Postfach und lädst deine Lead-Listen hoch. Aus dem Tool heraus telefonierst du deine Liste ab, während die KI im Hintergrund das Gespräch mitschreibt. Nach dem Call schickst du mit einem Klick eine vorbereitete Follow-up-E-Mail ab.
Wenn ein Lead nicht direkt reagiert, übernimmt das Tool für dich. Du erstellst eine Abfolge aus Erinnerungs-Mails und SMS, die in festgelegten Abständen automatisch verschickt werden. Du greifst erst wieder manuell ein, wenn der Kunde antwortet.
Du nutzt die Filterfunktionen, um genau zu sehen, welche Leads seit über einer Woche nicht kontaktiert wurden. Das System wirft dir eine saubere Liste aus, die du gezielt bearbeiten kannst. So fällt keine potenzielle Chance mehr durchs Raster.
Vor einem wichtigen Zweitgespräch nutzt du die KI-Zusammenfassungen. Das Tool liest dir die Historie des letzten Calls und der E-Mails aus und generiert in Sekunden die wichtigsten Bullet-Points. Du bist sofort im Thema und wirkst perfekt vorbereitet.
Close ist bereits seit einigen Jahren am Markt und im B2B-Vertrieb sehr beliebt. Entsprechend gibt es hunderte Erfahrungsberichte auf Bewertungsplattformen und in Software-Verzeichnissen, die wir im Folgenden strukturiert haben.
Häufiges Lob
Anwender betonen immer wieder die hohe Geschwindigkeit und die aufgeräumte Nutzeroberfläche. Besonders die nahtlose Integration von E-Mail, Telefonie und SMS direkt in der Plattform wird als massiver Produktivitäts-Booster gelobt.
Verkäufer schätzen es, nicht mehr zwischen verschiedenen Tabs und Tools wechseln zu müssen. Die automatische Erfassung von Kommunikationsverläufen spart den Nutzern viel manuelle Pflegearbeit. Auch der Kundensupport wird in Rezensionen regelmäßig als reaktionsschnell und sehr hilfreich hervorgehoben.
Häufige Kritik
Ein wiederkehrender Kritikpunkt ist die Handhabung von Kundenbeziehungen nach dem eigentlichen Verkauf. Nutzer berichten, dass Funktionen zur langfristigen Kundenbindung oder zum Account Management rudimentär sind.
Zudem wird das Verhalten bei Integrationen teilweise kritisiert. Einige Anwender melden, dass bei der Synchronisation mit Drittanbietern schnell doppelte Datensätze entstehen können, was die Übersicht erschwert. Auch die Protokollierung von E-Mail-Entwürfen, die das System teilweise als fertige Historie abspeichert, sorgt vereinzelt für Unmut bei den Testern.
Nein, Close richtet sich primär an den internationalen Markt und ist aktuell nur auf Englisch verfügbar. Auch die Support-Dokumente sind englischsprachig.
Close hat keinen dauerhaft kostenlosen Tarif. Du kannst die Plattform jedoch nach der Anmeldung für 14 Tage unverbindlich mit allen Funktionen ausprobieren.
Die Server von Close befinden sich hauptsächlich in den USA. Wenn du extrem strenge Compliance-Richtlinien bezüglich EU-Hosting hast, musst du dies bei der Einführung berücksichtigen.
Die Plattform lässt sich über native Schnittstellen oder Zapier mit hunderten Tools wie Slack, Zoom oder verschiedenen E-Mail-Providern koppeln.
Nein, das Tool ist vollkommen auf den B2B-Vertrieb ausgerichtet. Für den direkten Abverkauf von physischen Produkten oder tiefe Shop-Integrationen bist du bei anderen Anbietern besser aufgehoben.