Visuelles Work-Management-System zur Planung und Steuerung von Projekten. Bietet extrem anpassbare Boards, Automatisierungen und verschiedene Ansichten wie Kanban oder Gantt für abteilungsübergreifende Teams.

„monday.com is the best AI work platform. Drive exponential execution and empower teams to expand what they achieve with an AI-powered product suite, AI agents, AI workflows, AI assistant and AI apps builder.“
In meinem Test habe ich monday.com genutzt, um den Redaktionsplan für ein neues Medienprojekt aufzusetzen. Das Tool eignet sich hervorragend für dich, wenn du visuell arbeitest und klare, farblich kodierte Zuständigkeiten magst.
Der Einstieg gelingt wirklich flüssig. Ich konnte innerhalb von zwanzig Minuten ein komplettes Board für unsere Artikel-Produktion bauen. Die vorgefertigten Spalten für Status, Datum und beteiligte Personen sind selbsterklärend.
Besonders gut gefallen haben mir die Automatisierungen. In meiner Fallstudie habe ich eine Regel erstellt, die einen Redakteur automatisch benachrichtigt, sobald ein Text den Status „Freigabe“ erreicht. Das hat sofort und ohne Programmierkenntnisse funktioniert.
Wenn du allerdings komplexe, stark verschachtelte Projekte mit hunderten Abhängigkeiten planst, stößt du hier an Grenzen. In meinem Testlauf wurde das Board bei mehr als fünfzig aktiven Einträgen schnell unübersichtlich. Die bunten Farben, die anfangs so motivieren, strengen das Auge dann eher an.
Zudem ärgert mich die Preispolitik ein wenig. Wichtige Werkzeuge wie die Zeiterfassung oder Diagramm-Ansichten stecken hinter den teureren Tarifen. Wenn du nur ein kleines Budget hast, musst du dich auf die Basis-Funktionen beschränken.
Mein Eindruck: monday.com ist eine extrem zugängliche Plattform für Marketing-Teams, Agenturen und mittelständische Unternehmen, die Excel-Listen hinter sich lassen wollen. Du bekommst ein starkes System, musst aber bereit sein, für die richtig guten Funktionen entsprechend zu bezahlen.
monday.com bietet dir verschiedene Tarife an, die sich an der Größe und den Anforderungen deines Teams orientieren. Es gibt einen dauerhaft kostenlosen Tarif, der sich allerdings nur für Solopreneure oder winzige Nebenprojekte eignet, da du nur zwei Plätze und wenig Speicher hast.
Wenn du das Tool im Team sinnvoll nutzen willst, greifst du am besten zum Standard-Tarif. Dieser bietet dir alle wichtigen Ansichten wie Zeitleisten und ausreichend Automatisierungen. Wenn du hingegen exaktes Time-Tracking oder sehr komplexe Dashboards über Dutzende Boards hinweg brauchst, ist der Pro-Tarif zwingend nötig.
Beachte, dass die Preise stark von der Laufzeit abhängen. Bei monatlicher Zahlung zahlst du deutlich mehr als bei jährlicher Abrechnung.
| Tarif | Preis (monatlich) | Preis (jährlich) | Wichtigste Funktionen |
|---|---|---|---|
| Free | 0 US-Dollar | 0 US-Dollar | Bis zu 2 Nutzer, 3 Boards, iOS/Android App, Basis-Vorlagen |
| Basic | 12 US-Dollar pro Nutzer | 9 US-Dollar pro Nutzer | Unbegrenzte Einträge, 5GB Speicher, priorisierter Support, einfache Dashboards |
| Standard | 14 US-Dollar pro Nutzer | 12 US-Dollar pro Nutzer | Gantt/Kalender-Ansichten, Gastzugänge, 250 Automatisierungen pro Monat |
| Pro | 24 US-Dollar pro Nutzer | 19 US-Dollar pro Nutzer | Zeiterfassung, private Boards, Formel-Spalten, 25.000 Automatisierungen pro Monat |
monday.com nutzt sogenannte Boards als Basis für jede Projektplanung. Du kannst dir diese wie extrem intelligente Tabellen vorstellen, in denen du Aufgaben, Projekte oder Kunden verwaltest.
Du hast Zugriff auf verschiedene Spaltentypen wie Status, Datum, Personen oder Zahlen. Das macht es dir extrem leicht, exakt die Daten zu erfassen, die für deinen Workflow wichtig sind.
Nach meiner Erfahrung findest du dich hier sofort zurecht, auch wenn du bisher nur mit Excel gearbeitet hast. Du kannst alles per Drag-and-Drop verschieben und anpassen.
Ein großer Vorteil des Tools sind die eingebauten Automatisierungen. Du baust dir einfache Wenn-Dann-Regeln zusammen, um wiederkehrende Aufgaben vom Tisch zu bekommen.
Beispielsweise kannst du festlegen, dass sich ein Fälligkeitsdatum automatisch verschiebt, wenn ein Status auf „Wartend“ gesetzt wird. Oder du verschickst automatische Benachrichtigungen an bestimmte Teammitglieder.
Das spart dir im Alltag enorm viel Zeit. Du musst keine manuellen Updates mehr jagen, sondern überlässt die Fleißarbeit dem System.
Du bist nicht auf eine einfache Listenansicht beschränkt. monday.com bietet dir Kanban-Boards, Gantt-Diagramme, Kalender- und Zeitleisten-Ansichten.
So kann jeder im Team genau so arbeiten, wie es für ihn am besten passt. Der Projektmanager nutzt das Gantt-Chart, während der Entwickler die Kanban-Ansicht bevorzugt.
Du schaltest einfach mit einem Klick zwischen den Ansichten hin und her. Die zugrundeliegenden Daten bleiben dabei immer synchronisiert.
Wenn du mehrere Projekte gleichzeitig steuerst, verlierst du schnell den Überblick. Hier helfen die Dashboards von monday.com, die Daten aus verschiedenen Boards aggregieren.
Du baust dir Diagramme, Zahlen-Widgets oder Fortschrittsbalken zusammen, die dir den Zustand deines gesamten Portfolios zeigen.
Das ist besonders wertvoll für Geschäftsführer oder Teamleiter. Du siehst sofort, wo es klemmt, ohne dich durch einzelne Projektlisten klicken zu müssen.
Durch die visuelle Natur der Plattform fühlen sich kreative Teams hier sofort wohl. Du kannst Freigabeprozesse für Designs oder Content-Planungen wunderbar abbilden.
Die Boards lassen sich perfekt als Redaktionskalender nutzen. Du siehst auf einen Blick, wo ein Text hängt oder ob ein Bild noch fehlt.
Wenn du Projekte für externe Kunden umsetzt, bietet dir monday.com großartige Möglichkeiten für Gastzugänge. Du kannst Kunden gezielt auf bestimmte Boards einladen.
So machst du den Projektfortschritt transparent. Das spart dir lästige Status-Calls und unzählige E-Mails zur Abstimmung.
Du bist oft unterwegs und organisierst mehrere kleine Projekte gleichzeitig? Mit den klaren Vorlagen und der guten Mobile-App behältst du den Überblick.
Die Einstiegshürde ist niedrig. Du brauchst kein technisches Vorwissen, um sofort mit der Strukturierung deiner Aufgaben zu beginnen.
Wenn du extrem tiefgehende, agile Software-Entwicklung mit komplexen Sprints betreibst, fehlen dir hier einige Spezialwerkzeuge. Tools wie Jira sind dafür besser aufgestellt.
Die Darstellung von extrem vielen Code-Tickets wird in monday.com schnell unübersichtlich.
Für absolute Minimalisten, die nur eine simple To-Do-Liste führen wollen, ist die Plattform völlig überdimensioniert. Du verbringst mehr Zeit mit dem Setup als mit dem Abhaken von Aufgaben.
In diesem Fall bist du mit einfachen Tools wie Trello oder Todoist wesentlich besser und günstiger bedient.
Du planst ein komplexes Event und musst Dienstleister, Budgets und Deadlines unter einen Hut bringen. In monday.com erstellst du ein detailliertes Gantt-Diagramm für den Zeitplan.
Gleichzeitig verwaltest du in einem Kanban-Board die offenen To-Dos deines Teams. So rutscht keine wichtige Aufgabe durch, und du siehst Engpässe sofort.
Als Vertriebler nutzt du die Plattform als schlankes CRM-System. Du erfasst Leads in einer Tabelle und ordnest sie verschiedenen Phasen zu.
Durch Automatisierungen wirst du erinnert, wenn ein Kontakt eine Woche lang nicht kontaktiert wurde. Das hilft dir, den Fokus auf die richtigen Deals zu legen.
Dein HR-Team baut sich hier einen reibungslosen Onboarding-Prozess für neue Mitarbeiter auf. Jeder neue Kollege bekommt ein eigenes Board mit seinen ersten Aufgaben und wichtigen Dokumenten.
Du hakst zentral ab, ob Verträge unterschrieben sind oder IT-Equipment bestellt wurde. Das macht den Start für alle Seiten deutlich entspannter.
Software-Entwickler nutzen das Tool, um Fehler zu melden und zu beheben. Jedes Ticket bekommt Prioritäten, Zuweisungen und Screenshots angehängt.
Durch Integrationen mit GitHub oder GitLab aktualisiert sich der Status im Board automatisch, wenn Code eingereicht wird. Das spart Absprachen im Daily Stand-up.
monday.com ist bereits seit einigen Jahren am Markt und sehr beliebt. Entsprechend gibt es Tausende Erfahrungsberichte auf Bewertungsplattformen und in Software-Verzeichnissen, die wir im Folgenden strukturiert haben.
Häufiges Lob
Nutzer heben immer wieder die visuelle Aufbereitung und die intuitiven Dashboards hervor. Die farbliche Kennzeichnung von Aufgaben macht es einfach, den Projektstatus auf einen Blick zu erfassen.
Ein weiterer Pluspunkt sind die starken Automatisierungen und Integrationen. Viele Anwender berichten, dass sie durch die Verknüpfung mit Tools wie Slack oder Google Drive enorm viel Zeit bei wiederkehrenden Aufgaben sparen.
Auch die Flexibilität wird oft gelobt. Teams aus ganz unterschiedlichen Bereichen können die Boards exakt an ihre spezifischen Workflows anpassen, ohne dass sie Programmierkenntnisse benötigen.
Häufige Kritik
Auf der anderen Seite steht die Preisstruktur stark in der Kritik. Viele Nutzer bemängeln, dass grundlegende Funktionen wie Zeiterfassung erst in den teuren Tarifen verfügbar sind.
Auch die Unübersichtlichkeit bei großen Projekten ist ein wiederkehrendes Thema. Anwender berichten, dass die Boards bei sehr vielen Einträgen überladen wirken und das Finden spezifischer Tasks schwerfällt.
Schließlich werden die Benachrichtigungen oft als störend empfunden. Wenn die Einstellungen nicht penibel justiert werden, flutet das System die Nutzer schnell mit unwichtigen Updates und E-Mails.
Ja, es gibt einen dauerhaft kostenlosen Tarif. Dieser ist jedoch stark limitiert und eignet sich nur für maximal zwei Nutzer und sehr einfache Aufgabenlisten. Für echte Teamarbeit brauchst du einen der Bezahl-Tarife.
monday.com bietet Server in Europa an. In den höheren Enterprise-Tarifen kannst du explizit einen europäischen Serverstandort (wie Frankfurt) wählen, um Compliance-Richtlinien einzuhalten.
Der Standard-Support läuft über Ticketsystem und E-Mail. Ab den höheren Tarifen bekommst du priorisierten Support und im Enterprise-Plan sogar einen direkten Ansprechpartner. Telefonsupport für kleine Pakete gibt es standardmäßig nicht.
Ja, du kannst andere Tools wie Slack, Google Drive, Microsoft Teams oder Zoom problemlos anbinden. Dadurch fließen Informationen automatisch zwischen deinen Systemen hin und her.
Die Basis-Nutzung lernst du innerhalb von ein bis zwei Stunden. Wenn du jedoch komplexe Automatisierungen oder tiefgreifende Dashboards bauen willst, solltest du ein paar Tage für die Einarbeitung und das Testen einplanen.