RankSider als Einnahmequelle – Make Money Monday

RankSider als Einnahmequelle - Make Money MondayAls Crowdsourcing-Vermarktungsplattform beschreibt der Anbieter RankSider selber sein Angebot.

Im Grunde handelt es sich um einen Backlink-Marktplatz gepaart mit bezahlten Artikeln.

Wie das in der Praxis aussieht und was die Vor- und Nachteile sind, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

Dieser Artikel ist Teil der „Make Money Monday“-Artikel-Serie, in der ich jede Woche eine neue Einnahmequelle vorstelle.

Was ist RankSider?

Backlinks sind das Kerngeschäft von RankSider. Für ein gutes Google-Ranking sind diese auch heute immer noch sehr wichtig.

Doch Google erkennt mittlerweile gekaufte/gemietete Links recht gut, besonders wenn diese im Footer oder der Sidebar platziert werden.

Erfolgversprechender und weniger auffällig sind dagegen Backlinks aus Artikeln heraus. Und genau an dieser Stelle setzt das Angebot von RankSider an.

Auftraggeber können Kampagnen starten und Blogger bewerben sich darauf. Im Grunde also alles so wie bei den herkömmlichen Anbietern für bezahlte Artikel, lediglich mit 2 Unterschieden.

Zum einen geht es hier um Follow-Links, so dass die Artikel natürlich auch nicht als bezahlte Artikel gekennzeichnet werden.

Zum anderem ist hier viel mehr los und es gibt regelmäßig neue Kampagnen.

Der Auftraggeber gibt bestimmte Mindestanforderungen vor und startet die Kampagne. Blogger können sich nun auf die Kampagnen bewerben, wenn es thematisch und finanziell passt. Am Ende wählt der Auftraggeber dann nach einen bestimmten Zeitraum unter den Bewerbungen die aus, die ihm zusagen.

Wie viel jeder dieser Blogger vom gesamten Kampagnen-Budget bekommt, kann der Auftraggeber selber entscheiden. Er kann also bei einem Budget von z.B. 200 Euro 5 Blogger auswählen und jedem 40 Euro geben, oder er wählt 10 aus und gibt jedem 20 Euro oder ….

Allerdings kann man selber als Blogger natürlich angeben, was man mindestens als Bezahlung haben möchte.

Bei RankSider anmelden

RankSider als EinnahmequelleBevor man sich als Blogger um Aufträge bewirbt, muss man sich erst einmal registrieren.

Dazu geht man auf RankSider.de und klickt rechts unten auf den blauen Button „Registrieren“.

Damit gelangt man zu einem Formular.


RankSider als EinnahmequelleIn diesem Formular gibt man den gewünschten Usernamen, seinen Echtnamen und seine eMail-Adresse an.

Zudem wählt man ein Passwort. Das sollte man sorgfältig eingeben, da es hier nicht, wie sonst üblich, 2 Passwortfelder gibt, die dann auf Übereinstimmung geprüft werden.

Zum Schluss muss man dann noch die AGB akzeptieren und dann klickt man auf den Button „RankSider werden“.

Danach wird eine Bestätigungsmail gesendet, in der man auf einen Link klicken muss.

Danach kann man sich mit seiner eMail-Adresse und seinem Passwort anmelden.

Backend


RankSider als EinnahmequelleIm Backend angekommen sieht man erst einmal nicht sehr viel. In der Hauptnavigation findet sich der Punkt „Ausschreibungen“.

Klickt man darauf, wird einem eine lange Liste von Kampagnen angezeigt, die aktuell laufen.

Das sind recht viele, wobei hier alle aufgelistet werden, wo noch Restbudget vorhanden ist. Deshalb sind dort auch viele Kampagnen aufgelistet, die schon etwas älter sind.


RankSider als EinnahmequelleBevor man sich jedoch auf eine Kampagne bewerben kann, muss man den eigenen Blog eintragen.

Dafür gibt man die URL, die Sprache und die passende Kategorie an.

Nun klickt man auf „abschicken“ und muss dann warten, bis der Blog freigeschaltet wurde. Erst dann kann man sich für Kampagnen bewerben.


RankSider als EinnahmequelleWurde der Blog freigeschaltet, ergänzt man einige Angaben wie Visits/PageViews und Twitter- und Facebook-Usernamen.

Letzteres ist deshalb interessant, weil es eben nicht nur Blog-Artikel-Kampagnen gibt, sondern auch Twitter, Google+ und Facebook-Kampagnen.

Man kann also zusätzlich auf seinem Social Network Profil mit RankSider Geld verdienen.

Wurde der eigene Blog freigeschaltet, kann man sich für Kampagnen bewerben.

Verdienstmöglichkeiten

Die Verdienstmöglichkeiten hängen unter anderem davon ab, wie groß der eigenen Blog ist und wie viele Leser er hat.

Zudem hängt es natürlich auch vom Auftraggeber ab, was dieser bereit ist zu zahlen.

So weit ich gelesen habe, liegen die Preise pro Artikel im Schnitt bei rund 40 Euro. Aber wie gesagt, das schwankt natürlich von Blog zu Blog.

Bei der Angabe des eigenen Preises sollte man beachten, dass RankSider davon dann nochmal 30% als Provision einbehält. Gibt man als Preis also z.B. 50 Euro an, dann bekommt man am Ende nur 35 Euro ausgezahlt.

Auszahlungen kann man ab 50 Euro beantragen und per Paypal oder Überweisung erhalten.

Vor- und Nachteile

RankSider macht insgesamt einen guten und aktiven Eindruck.

Ich habe im Folgenden nochmal die Vor- und Nachteile zusammen gefasst:

Vorteile:

  • RankSider wird gut genutzt und es gibt recht viele Aufträge zur Auswahl.
  • Man kann ganz gutes Geld verdienen, wobei man dafür einen schon etwas besser besuchten Blog benötigt.
  • Es handelt sich lediglich um einen Link in einem Artikel. Man fällt auf diese Weise auch nicht besonders auf.

Nachteile:

  • Wie alle Backlink-Plattformen verstößt man gegen Google-Richtlinien. Der möglichen Konsequenzen (PageRank-Abzug, Ranking-Strafen …) sollte man sich bewusst sein.
  • Indem man bezahlte Artikel nicht als solche kennzeichnet, verstößt man zudem gegen rechtliche Anforderungen bzgl. der Kennzeichnung von Werbung. Auch das wird im Web zwar massenhaft praktiziert, aber man sollte es zumindest wissen.
  • Bezahlte Artikel sind keine passive Einnahmequelle. Man muss etwas leisten und wird dafür dann einmalig bezahlt.

Mit der gleichen Anmeldung kann man übrigens auch zum Auftraggeber-Backend wechseln und selber eine Kampagne starten. Das Mindestbudget ist 150 Euro.

Fazit

Das Angebot von RankSider ist sehr genau und umfasst nur eine Art von Leistung. Und das macht es gut. Das Backend ist übersichtlich und die Nutzung scheint wirklich gut zu sein.

Allerdings bringt RankSider die selben Probleme und Nachteile mit sich, die in der Backlink-Branche generell anzutreffen sind. Wer damit aber kein Problem hat und für Artikel bezahlt werden möchte, der sollte sich RankSider auf jeden Fall mal anschauen.


Die nächsten Themen

Die Einnahmequellen, die ich in den nächsten 3 Wochen vorstelle, sind „Shareifyoulike“, „Sistrix“ und „Spenden-Button“.

Wer damit Erfahrungen hat, kann mit seiner Meinung und seinen Tipps in meine Artikel kommen, inkl. Backlink.

Mehr dazu erfahrt ihr auf der „Make Money Monday„-Seite.

Bild von Peer Wandiger
Peer Wandiger
Studium der BWL und langjährige Arbeit in einem mittelständischen Unternehmen. Seit 2006 selbständig als Webentwickler und Website-Betreiber, 2007 Gründung von Selbständig im Netz.

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