3 nützliche WordPress-Plugins, um die Website-Performance zu analysieren

3 nützliche WordPress-Plugins, um die Website-Performance zu analysierenWordPress kann mit all seinen Erweiterungen, Themes und Snippets, schnell mal etwas schwer werden.

Doch wie findet ihr selbiges eigentlich genau heraus? Wie testet ihr WordPress auf die allgemeine Performance und wie filtert ihr die Ergebnisse am Ende dann so, dass sie aussagekräftig sind?

Genau darum soll es in diesem Artikel gehen, der 3 Plugins und praktische Lösungen mal ein wenig genauer vorstellt, die dazu beitragen, wichtige Daten bezüglich der Performanceanalyse von WordPress zu sammeln. Aber keine Angst, es bleibt bei einfachen Hilfen und wird nicht zu technisch.

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Wichtige Werte zur WordPress Performance

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WordPress Performance hat viel mit allgemeiner Reduzierung zu tun. Das CMS speichert seine Inhalte in einer Datenbank, muss diese für die Anzeige also auch erst einmal wieder aus selbiger herausholen.

Damit das schnell vonstatten geht und keine Probleme verursacht, gibt es das sogenannte Caching, welches die fertige Seite kurzfristig zwischenspeichert, damit die Inhalte nicht jedes mal aus der Datenbank gezogen werden müssen. Doch ob Caching oder nicht, es sollte auch immer darauf geachtet werden, die Anfragen möglichst klein zu halten.

Ein wichtiger Anhaltspunkt bei WordPress sind deshalb die sogenannten MySQL Queries (Datenbankabfragen). Auch der Speicherverbrauch im Backend bzw. Frontend ist entscheidend und wichtig. Nicht bei einzelnen Besuchern, aber eben zu Spitzenzeiten und wenn mehrere hundert oder gar tausende Besucher auf einmal auf euren Blog zugreifen wollen. Um solche Zahlen und Daten zu erhalten, gibt es verschiedene Plugins, die genau diese Werte anzeigen.

Wer seinen Blog dann optimiert, kann die Werte dafür nutzen, um immer wieder gezielt Plugins oder Snippets zu deaktivieren und zu schauen wie sich der Verzicht auf die Zahlen auswirkt. So lassen sich auch langsame oder schlechte Plugins entlarven, die zu viele Anfragen stellen oder die Werte allgemein herunterdrücken.

Einfacher geht es seit dem Wegfall vom Plugin “P3 Profiler” nicht mehr, der ja vor allem deshalb so beliebt war, weil er schnell und einfach die größten Performancebremsen unter den Plugins ermittelte und leicht verständlich über Diagramme ausgab. Da die Erweiterung derzeit nicht mehr korrekt funktioniert (Probleme mit PHP 7) und auch seit über zwei Jahren kein Update mehr erhalten hat, sind nun wieder andere Wege gefragt.

UsageDD

Ich mag UsageDD deshalb so gerne, weil es sehr einfach gehalten ist. Installieren, aktivieren, fertig. Mit dem Plugin bekommen Admins ganz unten auf ihrem Blog eine kleine graue Leiste angezeigt, die MySQL Queries, Time to first Byte und die Renderzeit, sowie den Speicherverbrauch anzeigt.

Das sind die wichtigsten Werte, denn jedes Plugins und jede Funktion treibt diese unter Umständen in die Höhe und deshalb müsst ihr selbige auch im Auge behalten. Mit UsageDD ist das problemlos und vor allem auch ohne viel Aufwand möglich.

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PHP/MySQL CPU Performance Statistics

Performance Statistics ist eine Art Benchmark oder besser gesagt Performance-Test. Einmal aktiviert, erscheint ein neues Menü im WordPress Admin, welches verschiedene Tests bezüglich CPU und MySQL-Datenbank durchführt.

Am Ende werden die Ergebnisse in Diagrammen ausgegeben und mit dem Server des Anbieters verglichen, um einen Anhaltspunkt zu liefern. Für Anfänger ist das durchaus praktisch, Fortgeschrittene schauen sich die Werte dann aber nochmal einzeln und im Detail an.

Query Monitor

Mit dem Query Monitor lassen sich sämtliche Einzelheiten der Seitenerstellung genauestens analysieren. Einzelne Anfragen werden aufgeschlüsselt, Zeiten und Speicherverbrauch werden gemessen und Fehler entsprechend ausgegeben. Auch Rest-API Requests und Ajax Calls lassen sich so relativ einfach debuggen.

Sehr mächtig, sehr nützlich, kann Anfänger aber schnell überfordern. In Erscheinung tritt es, wenn ihr ganz nach unten scrollt. Im Admin ist es ebenfalls aufrufbar und integriert sich dort zusätzlich in die Admin Bar von WordPress.

Was mache ich mit den Werten?

Weniger ist mehr. Eine gut laufende WordPress-Installation verbraucht in meinen Augen nicht mehr als 30 Megabyte Speicher und stellt auf gar keinen Fall über 50 MySQL-Anfragen. Ist dies der Fall, solltet ihr eventuell einige Plugins deaktivieren oder an eurem Theme arbeiten, denn ist dies der Fall, sind Leistungsprobleme oder Probleme mit der Datenbank oft nicht mehr weit entfernt bzw. längst vorhanden.

Persönlich versuche ich unter 20 MySQL-Anfragen zu bleiben, weniger als 7-10 Megabyte an Speicher zu verbrauchen und Zeiten von unter 0,250 Sekunden zu erreichen. Das gelingt mir inzwischen auch bei meinen größeren Blogs relativ problemlos, auf denen verschiedene Plugins, unter anderem für das Amazon Partnerprogramm, installiert sind und weit mehr als 10.000 Beiträge existieren.

So oder so dienen die Werte als einfache Anhaltspunkte dafür, ob eine WordPress-Installation gut läuft oder in irgendeiner Art und Weise ausgebremst wird. Sind die Zahlen also deutlich zu hoch, stimmt oft etwas nicht oder die Plugins arbeiten zu unsauber bzw. verlangen zu viel Dynamik.

Allgemein solltet ihr die Werte daher immer mal wieder im Auge behalten oder anschauen, die Plugins zum Testen selbiger aber nie dauerhaft aktiviert lassen. Lieber ganz routiniert, alle paar Monate mal nachschauen, ob sich was geändert hat, gerade wenn ihr neue Features, Themes oder Plugins installiert habt. Wer die Werte gering hält, hat einen sauber laufenden und schnellen WordPress Blog.

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8 Gedanken zu „3 nützliche WordPress-Plugins, um die Website-Performance zu analysieren“

  1. Hey David,
    danke für die PlugIn-Tipps. Bis jetzt habe ich mich mit der Performance-Messung von WordPress noch gar nicht befasst. Ich achte lediglich darauf, dass die Ladezeit insgesammt so klein wie möglich ist. Oft schaffe ich dabei auch Werte von unter einer Sekunde. Wenn ich das (annähernd) schaffe, muss ich nicht zwangsläufig noch jedes kleines Bisschen “herauskitzeln”. Dazu muss ich allerdings auch sagen, dass meine WordPress-Seiten noch lange keine 1000 Beiträge haben und die Besucherzahlen auch noch nicht überhand nehmen. ;)
    Die wichtigsten Tools dafür sind für mich immer noch PageSpeed Insights (weil es klasse aufzeigt, wo noch optimiert werden kann/muss) in Verbindung mit gtmetrix.com oder tools.pingdom.com. Wenn ich mit den damit ermittelten Werten zufrieden bin – was ich bis jetzt eigentlich immer geschafft habe – ist für mich das Thema PageSpeed bzw. Performance eigentlich erledigt.
    Ein Tipp dabei ist noch, die PlugIn-Anzahl so gering wie möglich zu halten. Ich versuche immer, maximal 15 PlugIns zu installieren. Jedes mal, wenn doch ein nützliches neues PlugIn dazu kommt, prüfe ich die Seite gleich noch mit den oben genannten Tools und entscheide dann, ob die Erweiterung bleiben darf oder nicht. Generell schadet es auch nicht, die installierten Erweiterungen regelmäßig zu überdenken und evtl. zu ersetzen oder wieder zu entfernen.

    Danke übrigens für das Snippet von dir unter https://fastwp.de/2044/. Darauf bin ich erst gestern gestoßen und bau es gerade in meine neues Theme ein.
    Schönen Gruß

    Antworten
  2. Hi David,

    mich würde die Daten von SIN interessieren. Gibt es dazu Daten? Ich finde es immer wieder schwierig den Spagat zwischen Performance und User-Interkation zu finden.

    Antworten
  3. Jetzt weiß ich zwar Dank der Tools, dass es bei mir noch Nachholbedarf gibt. Die Verbesserungen umzusetzen ist aber deutlich schwerer :D

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  4. Echt Danke für deine zahlreiche Tipps ich finde es echt schön das du uns hilfreiche Informationen gibst. Tipp top … finde ich toll

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  5. Heyho,

    Interessante Artikel. Was ist deine Meinung zu den in der Datenbank gespeicherten Revesionen? Machen die eine WordPress Installation langsam?
    Ich habe manchmal das gefühl, dass Artikel mit vielen Revisionen längere Ladezeiten haben als welche mit wenigen Revisionen.

    Gruß

    Christian

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    • Revisionen habe ich komplett deaktiviert. Ich nutze sie nie und brauche sie nicht (bzw. höchstens einmal im Jahr) und ohne das ständige speichern ist WordPress durchaus flotter unterwegs.

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  6. Danke Peer, der Beitrag kommt genau zur richtigen Zeit, hab zwar schon diverse andere WordPress Plugin über meine Seite laufen lassen – oder auch externe Services zb Google Pagespeed verwendet aber UsageDD hat dann den entscheidenden Hinweis gegeben!

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  7. Sehr guter Artikel mit Tipps, wenn man seine Ladegeschwindigkeit im Detail weiter optimieren möchte. Die Tools kannte ich noch nicht alle. Ich werde diese testen.

    Die Anzahl der Plugins überprüfe ich regelmäßig, damit es nicht zu viele werden. Oft haben Kunden Installationen mit über 40 Plugins, das ist schon verrückt.

    Viele Grüße

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