Wie viel Geld verdient man auf Spotify pro Stream, Follower und Podcast-Episode?

Wie viel Geld verdient man auf Spotify pro Stream, Follower und Podcast-Episode?Spotify hat das Musikbusiness revolutioniert, auch wenn nicht alle damit glücklich sind. So oder so geht aktuell aber kein Weg an Spotify vorbei, zumindest für Musiker. Doch wie viel verdient man auf Spotify pro Stream, Follower und Podcast*-Episode?

Diese Frage beantworte ich im Folgenden und dabei gehe ich natürlich auch auf Podcasts bzw. Podcast-Episoden ein. Schließlich ist es hier sicher für die meisten relevanter zu erfahren, was man mit einem Podcast verdienen kann und ob man als Podcaster überhaupt Geld mit Spotify verdienen kann.

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Kann man schnell und einfach auf Spotify Geld verdienen?

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Nein. Das ist die kurze und schnelle Antwort auf diese Frage. Doch ich gehe natürlich ausführlicher darauf ein.

Noch stärker als auf anderen Plattformen ist Spotify nur bei einer wirklich großen Reichweite lukrativ, also bei vielen Followern und vor allem Hörern, also angehörten Streams.

Spotify selbst nimmt vor allem Geld durch Werbeeinblendungen ein und durch kostenpflichtige Abonnements, bei denen dann keine Werbung eingespielt wird.

Doch was verdient man pro Stream auf Spotify und kann man auch mit Podcasts Geld dort verdienen? Und bringen viele Follower auch automatisch hohe Einnahmen?

Wie viel Geld verdient man auf Spotify pro Stream, Follower und Podcast-Episode?

Wie viel Geld verdient man auf Spotify pro Stream, Follower und Podcast-Episode?

Als kurzer Hinweis: Ich selbst bin kein Musiker und habe deshalb keine eigenen Erfahrungen auf Spotify diesbezüglich sammeln können. Die folgenden Zahlen und Informationen stammen daher aus verschiedenen Quellen bzw. direkt von Musikern.

Ich selbst habe allerdings einen Podcast, der auch über Spotify verfügbar ist.

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Wie viel Geld verdient man auf Spotify pro Stream?

Die einzige Abrechnungsmethode für Musik ist auf Spotify der Stream. Damit wird das Abspielen eines Musikstücks bezeichnet, dass mindestens 30 Sekunden lang ist und auch mindestens 30 Sekunden gehört wird. Dann zählt es als ein Stream. Bei Podcasts wird eine Wiedergabe übrigens erst dann als Stream gezählt, wenn mindestens 60 Sekunden gehört wurden.

Es gibt sehr viele Artikel im Netz, die angeben, wie viel man pro Stream auf Spotify verdient. Aktuell sind es demnach wohl im Schnitt 0,003 Euro, also 0,3 Cent pro Stream.

Doch auch das scheint zu schwanken. So hat der Podcast The Pod vor einer Weile ein eigenes Musikstück veröffentlicht und nach deren Zahlen bekamen sie rund 11 Euro für 10.000 Spotify Streams. Das macht dann allerdings nur 0,0011 Euro pro Streams, also nochmal deutlich weniger.

Legt man die 0,003 Euro pro Stream zu Grunde, dann verdient man mit 10.000 Streams rund 30 Euro.

Hier zeigt sich sehr klar, dass Masse wichtig ist. Deshalb setzen immer mehr Musiker und vor allem Labels auf kurze Songs, die erfolgreich werden und dadurch häufig abgespielt werden, oft sogar in Loops, weil Hörer den Song so sehr mögen. Ganze Musik-Alben sind deshalb heute gar nicht mehr so gern gesehen, da diese einfach nicht die Masse an Streams bringen.

Wie viel Geld verdient man auf Spotify pro Follower?

Bei den MusikerInnen kann man sich in Spotify anschauen, wie viele Follower diese haben. Da sind natürlich sehr viele kleine Bands und Musiker dabei, die nur ein paar hundert oder tausend Follower haben. Bekannte Musik-Größen haben dagegen sechs- oder siebenstellige Follower-Zahlen.

Doch allein die Follower bringen kein Geld, denn dafür bezahlt Spotify nichts. Wie schon geschrieben, gibt es nur für Streams Geld. Aber natürlich hilft eine hohe Follower-Zahl dabei, dass ein neu veröffentlichtes Musikstück auch viel gehört wird. Indirekt bringen viele Follower also doch höhere Einnahmen.

Dennoch ist es ähnlich wie bei YouTube so, dass man auf Spotify auch mit wenigen Followern einen Hit landen kann, der hunderttausendmal aufgerufen wird. Viele Follower sind also keine Voraussetzung dafür, auf Spotify Geld zu verdienen.

Wie viel Geld verdient man auf Spotify pro Podcast-Episode?

Richtig spannend ist für mich und sicher für viele Leser allerdings die Frage, wie viel Geld man auf Spotify pro Podcast-Episode verdienen kann.

Die ernüchternde Antwort ist erstmal, dass es auf Spotify keine direkte Werbebeteiligung für Podcasts oder Anteile an den Spotify-Abos gibt. Das liegt unter anderem daran, dass Spotify generell nicht an einzelne Personen, also auch nicht an Musiker, sondern z.B. an Verlage oder spezielle Vermarkter auszahlt.

Nur große und extra eingekaufte Podcasts bekommen Geld von Spotify, aber die kann man fast an einer Hand abzählen und spielen für 99,9% der Podcasts keine Rolle.

Das könnte sich aber ändern. In den USA wurde schon vor mehr als 2 Jahren die Möglichkeit eingeführt, Podcast-Abos (indirekt) über Spotify anzubieten. Mittlerweile steht diese Funktion auch in Deutschland zur Verfügung und man kann aktuell noch 100% der Abo-Einnahmen behalten. Ab 2023 will Spotify dann nur 5% als Gebühr vom Abo-Preis behalten, was weit weniger ist, als z.B. die 30% bei Apple (wobei es dann 15% nach einem Jahr Mitgliedschaft sind).

Um allerdings auf Spotify Podcast-Abos für Bonus-Inhalte anbieten zu können, muss man den Service Anchor.fm nutzen, eine Podcast-Plattform, die seit einigen Jahren zu Spotify gehört. Dort ist es grundsätzlich kostenlos einen Podcast zu hosten und man kann neben den Podcast-Abos unter anderem Werbung über Anchor einfügen lassen und die wird dann auch bei Spotify ausgespielt.

Es ist also keine Funktion, die man in Spotify aktivieren kann, sondern man muss Anchor.fm zum Hosting* des eigenen Podcasts nutzen.

Da ich selbst Anchor nicht nutze, kann ich dazu nichts sagen. Interessant ist die zusätzliche Abo-Funktion aber schon, zumal die Reichweite auch für Podcasts bei Spotify inzwischen sehr groß ist und die Gebühr, wie schon geschrieben, recht niedrig ist.

Lohnt sich Spotify für Podcasts?

Grundsätzlich lohnt sich Spotify für Podcasts sehr, denn die Plattform hat extrem viele Nutzer und ich kenne Podcasts, da ist der Anteil der Spotify-Hörer mittlerweile sehr groß.

Und man kann ja mit einem Podcast auf sehr unterschiedliche Weisen Geld verdienen, zum Beispiel mit dem Affiliate Marketing, so dass man dann indirekt auch oft Spotify Geld verdienen kann.

Direkt auf Spotify Geld zu verdienen ist dagegen nicht so einfach und auch wenn die PR-Abteilung von Spotify mit hohen Zahlen um sich wirft, wenn es darum geht, wie viele Hörer bereit sind Geld für ein Podcast-Abo auszugeben, so wird es den meisten Podcastern auch auf Spotify nicht so leicht fallen zahlende Abonnenten zu gewinnen.

Aber es ist eine weitere Möglichkeit Reichweite aufzubauen und eine mögliche zusätzliche Einnahmequelle.

Ist das alles?

Natürlich gibt es noch andere Streaming-Anbieter, die ebenfalls interessant sind. So sind Napster und Deezer mittlerweile ebenfalls große Streaming-Plattformen und vereinzelt liest man in Netz, dass die Vergütung pro Stream dort deutlich höher sein soll. Allerdings bietet zumindest Napster bisher keine Möglichkeit an Podcasts zu streamen.

Weit lukrativer sind oft Plattformen wie Steady oder Patreon. Dort kann man recht einfach Bonus-Episoden anbieten, die nur gegen ein Abo zu hören sind. Bei Steady/Patreon reichen oft ca. 30-40 Abonnenten, um 100 Euro im Monat zu verdienen. Dafür bräuchte man bei Spotify rund 33.000 Streams pro Monat!

Und da die meisten Podcast-Hörer nur einmal eine Episode hören und diese ja auch viel länger sind als Musikstück, lohnt sich Crowdfunding da meist viel mehr.

Fazit

Spotify ist eine spannende, aber auch sehr umstrittene Plattform. Bei allen Diskussionen über eine fairere Verteilung der Streaming-Einnahmen muss man aber auch sagen, dass Spotify die Musikindustrie gerettet hat. Ich erinnere mich noch gut an die Zeit der Musik-Tauschbörsen, wo die Verlage und Musiker kaum noch was verdient haben.

Dennoch ist es nicht einfach Geld auf Spotify zu verdienen und schon gar nicht so viel, dass man davon leben könnte. Gerade für Podcast ist Spotify zwar aus Reichweitensicht interessant, aber zum Geld verdienen eignet sich die Plattform nur bedingt.

Wie sind eure Erfahrungen mit Spotify zum Geld verdienen?
Hinterlasst gern einen Kommentar.

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4 Gedanken zu „Wie viel Geld verdient man auf Spotify pro Stream, Follower und Podcast-Episode?“

  1. Hat für mich die Kunst der Musik zerstört. Man stelle sich vor, ein großer Komponist klassischer Musik würde für Spotify schreiben. Das Stück wäre zwei Minuten lang, maximal. Oder die tollen Alben von Cypress Hill, die nur als Album wirklich funktionieren und ein Lied in das nächste überleiten.

    Also haben wir nur noch kurze und möglichst mainstreamige Inhalte bekommen, wie das aktuell überall ersichtlich ist. Podcast sollten, wenn sie auf Spotify laufen, dann logischerweise auch nicht mehr allzu ausufernd sein, was als Diskussion eigentlich als eines der Ziele definiert sein könnte.

    Das Spotify die Musikindustrie gerettet hat, glaube ich nicht. Die Zeiten waren damals so, weil die Musik auch als Download unfassbar teuer und damals schlichtweg noch nicht so einfach zu bekommen war. Ich komme auch noch aus der Zeit, wo du bei DSL keine Flatrate, sondern von bestimmtes Volumen hattest. Gerettet hat die Industrie wohl eher iTunes, weil dort Downloads endlich sehr simpel möglich und oft auch einfach zu beschaffen waren, als die illegalen Kopien. Das hat die Industrie wohl eher gerettet.

    Ein schwieriges Thema, aber ich denke NICHT, dass Streaming die Industrie in irgendeiner Weise gerettet hat. Im Gegenteil! Abos und Streaming gefährden nun die Musikindustrie, da Musik quasi wertlos geworden ist, wenn sie keine Masse erreicht. Netflix rettet ja auch nicht das Kino… es zeigt sich nur, dass schnell und viel produzierter Schrott entsteht, genau wie bei der Musik. Die wirklich hochwertigen Sachen kommen dann wieder von HBO und refinanzieren sich nicht durch reines Streaming.

    Solche Plattformen haben die Musik nur wertlos gemacht. Niemand weiß sie mehr zu schätzen und ballert die Songs durch wie im Radio. Deshalb haben wir auch jede Woche ein neues No-Name-Gesicht mit Song, weil gar keine “Stars” mehr entstehen und sich der Aufwand auch nicht mehr lohnt. Vielmehr soll jeder “Star” sein und seinen Song irgendwo in die Welt blasen. Ob das diese nun besser oder schlechter macht, darüber könnte man Abhandlungen schreiben.

    Antworten
    • Musik als Kunst ist zwar nicht das eigentliche Thema des Artikels, aber ich stimme dir da größtenteils zu.

      Monetär hat Streaming die Musikindustrie auf jeden Fall gerettet, das belegen die Zahlen. Langfristig mag sich das aber natürlich noch rächen.

      Wie du schon sagst, sorgt Streaming generell dafür, dass die einzelnen Dinge viel weniger geschätzt werden. Ich will auch nicht damit anfangen, dass früher alles besser war, denn das war es definitiv nicht, aber man hat eine CD oder LP einfach mehr wertgeschätzt. Man ist dafür irgendwo hingefahren, hat sie bezahlt, ausgepackt und abgespielt. Dazu hat man noch die Texte gelesen und es einfach intensiver konsumiert.

      Aber dafür hat man heute halt Zugriff auf sehr viel und das viel günstiger. Dafür eben auch viel Müll, aber den gab es früher auch schon. :-)

      Und ganz ehrlich, auch heute wird noch viel gute Musik gemacht. Man muss ja nicht die 2 Minuten “Spotify-Chart-Hits” hören. :-)

      Antworten
  2. Hi Peer,
    bei mir funktioniert der Link zu deinem Podcast bei Spotify nicht. Spotify sagt dann immer: “Podcast wurde nicht gefunden”.
    Viele Grüße
    Enrico

    Antworten
    • Hallo Enrico,
      danke für den Hinweis. Ich hatte dort 2 Versionen meines Podcast und habe diese unter einer URL zusammenlegen lassen. Natürlich unter der anderen. :-)

      Ich habe den Link im Artikel angepasst.

      Schöne Grüße,
      Peer

      Antworten

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