8 typische Fehler und Probleme mit dem Amazon Partnerprogramm

Typische Fehler und Probleme - Amazon Partnerprogramm Serie Teil 8In dieser Artikelserie gab es nun schon eine Menge Tipps, wie man mit dem Amazon Partnerprogramm mehr verdienen kann.

Eine Voraussetzung dafür, dass man lange Spaß am Amazon Partnerprogramm hat, ist jedoch, dass man keine Fehler macht oder Probleme mit Amazon bekommt.

Deshalb gehe ich im Folgenden auf typische Fehler und Probleme ein, die man vermeiden sollte.

8 typische Fehler und Probleme

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Immer wieder hört und liest man von Amazon Affiliates, die aus dem PartnerNet rausgeschmissen wurden. Angeblich völlig unschuldig, wie immer wieder betont wird. Und da es leider seitens Amazon keine wirklich gute Kommunikation mit den betroffenen Affiliates gibt, ist es schwer herauszufinden, was denn wirklich der Grund war.

Es sollte einem aber auch klar sein, dass es da draußen viele Betrüger gibt und Amazon sehr damit zu kämpfen hat. So kann es natürlich passieren, dass auch mal ein Unschuldiger unter die Räder kommt. Allerdings ist es meiner Erfahrung nach so, dass die meisten doch Verstöße begangen haben, nur sie sind sich dessen nicht bewusst. Deshalb sollte man vorsichtig sein und sich an die Regeln von Amazon halten.

Darüber hinaus gibt es aber auch Fehler, die einfach dafür sorgen, dass man kaum Einnahmen hat. Auch da muss man aufpassen und diese Fehler vermeiden.

Typische Probleme oder Fehler von Amazon-Affiliates stelle ich im Folgenden vor und gehe darauf ein, wie man diese vermeiden kann.

  1. Zu wenige Affiliatelinks
    Einen häufigen Fehler sehe ich immer wieder. Es werden einfach zu wenige Amazon-Affiliatelinks in den eigenen Blog oder die eigene Website eingebaut. Da gibt es hunderte Artikel, aber nur in 5 ist ein Amazon-Link drin? Das ist natürlich zu wenig. Kein Wunder, dass die Einnahmen gegen Null gehen.

    Einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren bei Amazon ist, dass man viele, viele Affiliatelinks einbaut. Diese sollten natürlich passend sein, aber Quantität ist hier auf jeden Fall wichtig.

  2. Fehlender eigener Content
    Manchmal kann ich nur den Kopf schütteln, wenn ich in einer eMail gefragt werde, warum denn keine Amazon-Einnahmen zustandekommen. Beim Anschauen der Website sehe ich meist sofort das Problem. Es gibt einfach kaum oder keine eigenen Inhalte.

    Durch verschiedene Affiliate-Themes und Amazon-Plugins denken manche, es reicht, wenn man massig Amazon-Produkte importiert und dann kommen schon die Besucher. Aber warum sollte Google eine Website irgendwo oben ranken, die nur aus von Amazon.de kopierten Texten besteht?

    Deshalb ist es wichtig, dass man eigene Inhalte verfasst und darin auf die Produkte, aber auch auf Wünsche und Probleme der Nutzer eingeht. Unique Content sorgt dafür, dass man in Google weiter oben rankt und erst dann kommen Besucher, die wiederum auf die Amazon-Affiliatelinks klicken.

    Und selbst wenn man den Traffic über andere Wege bekommt (z.B. Werbung), werden die meisten Besucher kein Vertrauen aufbauen und keine Affiliatelinks anklicken, wenn nur die kopierten Produkttexte vorhanden sind. Dagegen schaffen eigene hochwertige Artikel Vertrauen und sorgen für mehr Sales.

  3. Maskierung der Affiliatelinks
    Ich maskiere Affiliatelinks sehr gern, da dies die Verwaltung einfacher macht. Amazon erlaubt aber nicht ein Plugin wie “Pretty Links” zu benutzen. Stattdessen muss man die Amazon-Affiliatelinks so einbauen, wie man diese von Amazon bekommt.

    Allerdings gibt der Amazon Site Stripe (die Leiste am oberen Rand im Amazon-Shop, wenn man als Affiliate angemeldet ist) inzwischen auf Wunsch auch Kurzlinks aus. Diese wurden von Amazon selber gekürzt und eignen sich deshalb unter anderem für das Social Web. Ich setze diese Kurzlinks aber auch in meinen Blogs und Websites ein.

    Also Finger Weg von der Maskierung der Amazon-Affiliatelinks und nur die Links nutzen, die Amazon selber bereitstellt.

  4. Zu geringe Conversionrate
    Ein recht unbekannter Grund für den Rausschmiss bei Amazon ist eine zu niedrige Conversionrate. Diese wird im eigenen PartnerNet-Account angezeigt und liegt bei mir so um die 5%. Damit bin ich zufrieden.

    Wer allerdings über einen längeren Zeitraum weniger als 1% Conversionrate hat, kann Ärger mit Amazon bekommen. Amazon selber deutet so eine niedrige Conversionrate als Hinweis darauf, dass der Affiliate z.B. viel Spam betreibt oder unpassende Affiliatelinks einbaut.

    Deshalb sollte man vor allem passende Produkte verlinken und möglichst nicht auf spammige Marketing-Methoden setzen.

  5. Betrug
    Oben habe ich schon angesprochen, dass es leider viele Betrüger gibt, die versuchen Amazon auszutricksen und damit mehr Einnahmen zu erzielen. Dazu gehört z.B. der Trick Amazon-Seiten per iframe einzubinden oder die Nutzer darüber zu täuschen, dass es sich um einen Affiliatelink handelt.

    Um Ärger mit Amazon zu vermeiden, solltet ihr euch ganz klar an die Regeln halten und euch transparent gegenüber den Lesern verhalten.

    Was ich leider häufig sehe, ist die Bitte des Website-Betreibers, dass die Leser beim Einkaufen auf die Affiliatelinks der Website klicken sollen. Solche Aufrufe zur Nutzung der Affiliatelinks sind meines Wissens aber nicht erlaubt. Das machen allerdings recht viele und das könnte noch Ärger geben.

  6. Unpassende Affiliatelinks
    Ein klassischer Fehler von Affiliate ist es, einfach die falschen Produkte zu verlinken. Es mag ja sein, dass eine aktuelle Spielkonsole gerade sehr angesagt ist und man damit viel verdienen kann, in einem Strickblog wird das aber einfach nicht gut ankommen.

    Mit unpassenden Affiliatelinks verdient man nicht nur weniger, sondern verärgert auch die Leser und die geringe Conversionrate kann auch Ärger mit Amazon einbringen (siehe Punkt 4).

    Nach meinen Erfahrungen ist es einfach am besten, wenn man sehr genau passende Produkte pro Artikel auswählt und verlinkt.

  7. Richtlinien-Verstöße
    In den Anforderungen für die Teilnahme am EU-Partnerprogramm sind 31 Punkte aufgelistet, an die man sich auf jeden Fall halten sollte. Dazu gehören bestimmte Kennzeichnungen, die Verwendung von Logos und auch die erlaubten Inhalte der Partnerwebsites.

    Diese 31 Punkte solltet ihr euch auf jeden Fall mal durchlesen und möglichst nicht dagegen verstoßen.

  8. Rechtliche Probleme
    Zu guter Letzt kann auch es rechtlichen Ärger geben, da man sich als Affiliate in Deutschland an einige Dinge halten muss. So gibt es eine Kennzeichnungs-Pflicht für Werbung in Deutschland. Ob Affiliatelinks darunter fallen, ist zwar umstritten, aber ich kennzeichne alle meine Affiliatelinks und bin damit auf der sicheren Seite.

    In die eigene Datenschutzerklärung* muss ein Abschnitt zum Amazon-Partnerprogramm aufgenommen werden, da es ansonsten eine Abmahnung* geben kann.

    Das Urheberrecht ist ebenfalls wichtig. Es wird nicht empfohlen die Produktbilder von Amazon lokal auf dem eigenen Server* zu speichern, sondern lediglich zu verlinken. Das mache ich auch so und damit sinkt das Risiko einer Abmahnung wegen einer Urheberrechtsverletzung deutlich.

    Aber auch das manuelle Übernehmen von Amazon Nutzerreviews ist verboten und kann Ärger geben.

    Zu guter Letzt sollte man Preise nie manuell in seine Website schreiben. Außer vielleicht bei Büchern, da diese der Buchpreisbindung unterliegen. Ansonsten sollte man immer entweder ein Amazon-Widget nutzen oder ein Plugin wie AAWP*, welches die aktuellen Preise über die Amazon PartnerNet API abruft.

Fazit

Wer sich an die genannten Punkte hält, sollte als Amazon Affiliate eigentlich relativ sicher sein und keinen Ärger bekommen. Hundertprozentige Sicherheit gibt es allerdings nicht.

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So geht es weiter

Im nächsten Teil meiner Artikelserie gibt es den Amazon-Praxis-Check.

Ich freue mich auf eure Bewerbungen für den Amazon-Praxis-Check. Dabei schaue ich mir einige Amazon-Affiliate-Websites von Lesern an und gebe Tipps zur Optimierung.

Schreibt einfach eine Mail an reviews@selbstaendig-im-netz.de und teilt mir euren Namen, eure Website-Adresse und eure Probleme mit dem Amazon-Partnerprogramm mit.

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40 Gedanken zu „8 typische Fehler und Probleme mit dem Amazon Partnerprogramm“

  1. Hallo Peer,

    wie schätzt du die Lage bzgl. des Ausschlusses aus dem Amazon Affiliate-Programm so großer Deal-Portale wie mydealz ein. Ist bald Schluß mit dem Amazon Partnerprogramm?

    VG und Danke für deine Serie zum Amazon Programm

    Antworten
    • Warum sollte damit Schluss sein? Was es mit diesem Rauswurf genau auf sich hat, wird man sicher erst in den nächsten Wochen erfahren.

      Soweit ich das mitbekomme macht Amazon sein Partnerprogramm fit für die Zukunft und hat noch große Pläne.

      Antworten
      • Ich sehe das ein wenig anders.

        Dealseiten, Preisvergleiche, Charity-Seiten etc. sind nur der Anfang. amazon schätzt seine Marktmacht so stark ein, dass meiner Meinung nach das Partnerprogramm in seiner bisherigen Form nicht mehr lange existieren wird.

        Dazu gibt es ja einige Indizien und Aussagen bon Kollegen (hinter vorgehaltener Hand) decken sich damit.

        Aber egal wie es kommen wird: Wer amazon als Haupteinnahmequelle hat, sollte sich auf jeden Fall bemühen die Abhängigkeit zu reduzieren.

        Antworten
        • Hast du Kontakt zu Amazon? Ich habe dort Ansprechpartner. Und von denen weiß ich, dass das Partnerprogramm in Zukunft weiter ausgebaut wird.

          Nur weil man bei Amazon gegen bestimmte Website-Modelle vorgeht, heißt das nicht, dass es damit zu Ende geht.

          Antworten
          • Es ist aber natürlich wieder bezeichnend. Als nächstes dann vielleicht Nischenseiten oder Foren und so wird immer mehr aussortiert.

            Ich finde das immer sehr heikel und kontrovers, wenn so etwas erst erlaubt wird und sobald ein Business besteht, Leute also davon auch leben müssen, es einfach ausgeschlossen wird oder die Regeln entsprechend angepasst werden.

            Aber bin gespannt auf weitere News zu dem Thema, denn an mir ist das sowieso etwas vorbeigegangen.

          • Affiliate ist ein ganz wichtiges Standbein bei Amazon. Schaut doch selbst mal die Gesamtsumme an, was ihr als Einzelperson Amazon für einen Umsatz generiert.

            Ich denke auch das man die mydeal Sache nicht auf die restlichen Seiten Typen umstülpen kann.

            Das würde auch völlig im Widerspruch stehen, das Amazon gerade sein Partnerprogramm überarbeitet und wie bei eisy zu lesen ist, sogar ein WordPress Plugin entwickeln will.

            Was macht den mydeal und Co? Dort tummeln sich Menschen die wenig zahlen wollen.

            Was machen die kleinen Affiliats? Die überzeugen Menschen Produkte die sie vorher nicht kannten bei Amazon zu kaufen. Das ist ein riesen Unterschied.

          • Ein Kollege mit einer sehr großen Seite die man nicht zu den obigen Sparten zählen kann hat genau wie angesprochene Portale einen Friss-oder-Stirb Deal angeboten bekommen. Keine direkte Kündigung aber quasi die “neuen Konditionen” laufen im Endeffekt darauf hinaus.

            Ich “orakel” mal, dass als nächstes eine große Zahl “Nischenwebseiten” folgen werden. Vielleicht nicht die “guten” mit echtem Content, aber die ganzen Pseudo-Testseiten die im Endeffekt nur amazon-Bestenlisten abbilden.

            Letztendlich werden wir sehen wohin der Weg geht. Wir haben zumindest die Reißleine gezogen als wir plötzlich festgestellt haben, dass 50% unserer Einnahmen von amazon kommen. Das erschien uns als sehr gefährlich und wir haben danach massiv andere Geschäftsmodelle ausgebaut wie ein eigenes Magazin, Onlineshop, klassische Werbemodelle etc. So lange es das amazon PP noch gibt, freuen wir uns und nehmen die Einnahmen mit – ändert sich was, ist es aber kein existenzbedrohender Beinbruch mehr.

  2. Moin Peer,

    danke für die Tipps, sehr hilfreich, wenn man das nochmal auf einer Seite so gebündelt nachlesen kann. Besonders gefreut habe ich mich über die Angabe zur Conversion-Rate. Da war ich die Tage schon am überlegen was für ein Wert hier realistisch bzw. erstrebenswert sein könnte. Da liege ich mit meinen 5,irgendwas ja genau richtig.

    Antworten
  3. Hallo Peer,

    Punkt 5: “Was ich leider häufig sehe, ist die Bitte des Website-Betreibers, dass die Leser beim Einkaufen auf die Affiliatelinks der Website klicken sollen. Solche Aufrufe zur Nutzung der Affiliatelinks sind meines Wissens aber nicht erlaubt.”

    Das verwirrt mich. Beispiel Rocket Beans TV – die rufen zu solchen Aktionen auf ihrer Seite und auch in ihren Videos (z.B. https://youtu.be/SbQS1POaoRQ?t=52s) explizit dazu auf. Da dort keine Amateure dahinter sitzen, würde es mich doch stark wundern, wenn diese Vorgehensweise nicht erlaubt ist. Amazon hätte dem sicher schon längst einen Riegel vorgeschoben.

    Wie schätzt du diese Sache ein? Kann es sein, dass hier gesonderte Absprachen mit Amazon getroffen worden?

    Viele Grüße,
    Thomas

    Antworten
    • Das kann schon sein. Aber ich denke, dass einfach viele nicht wissen, dass sie eigentlich nicht zum Klicken der Amazon-Links auffordern dürfen. Aber wenn Amazon sonst keine Probleme bei diesen Affiliates sieht, dann drücken sie vielleicht ein Auge zu.

      Antworten
    • Machen ja fast alle so. Dutzende Websites nutzen die Partnerlinks mit der Bitte um Unterstützung. Oder für alle die AdBlocker anhaben… kauft doch bitte über unsere Affiliate Links. Oder die Youtuber… hey kauft es über unseren Link, mit dem Klick kriegen wir eine kleine Provision. Wenn sie da anfangen, würde ich aber auch drauf bestehen, dass sie alle kicken.

      Antworten
  4. Sehr schöner Artikel, wünschte ich hätte Ihn schon vor 2 Jahren gelesen als ich mit allem Angefangen hab :)) . Die meisten Punkt kann ich klar unterstreichen. Normalerweise sollte Amazon eine nicht grundlos aus dem Partnerprogramm werfen, da Sie ja auch aus dir mehr Umsatz erwirtschaften wollen. Gibt man sich mit den genannten Punkten mühe stehen meiner Meinung nach einer guter Zusammenarbeit nichts im Weg.
    Gerade Punkt 2 ist meiner Meinung nach der größte Grund das eine Nischenseite nicht Funktioniert. Einfach guten Mehrwert aufbauen dann hat man mit dem SEO und Amazon kein Problem.
    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende

    Antworten
  5. Hey Peer,

    das mit den Amazon Bildern auf dem eigenen Server hat mich jetzt doch etwas verwundert.
    Ich dachte, das geht klar. Immerhin ist es ja eine win-win Situation und in den vorherigen Interviews mit Amazon Mitarbeitern konnte ich dazu auch nichts Lesen.

    Ich persönlich habe die Bilder aus Gründen der Ladezeiten lieber direkt auf dem Rechner.
    Muss ich wohl demnächst selbst in den Laden gehen und Fotos der Produkte machen?

    Grüße René

    Antworten
    • In 99,9 % der Fälle wird nichts passieren, wenn du die Fotos auf deinem Server speicherst.
      Doch bei solchen Sachen arbeitet meist die Zeit gegen einen. Mit den Jahren hast du immer mehr Bilder auf deinem Server und dass unter den tausenden Bildern von Amazon dann evtl. ein paar sind, wo die Nutzungslizenz abgelaufen ist, ist durchaus möglich. Die Bilder gibt es dann nicht mehr im Amazon-Shop, aber auf deiner Website. Und das hat schon zu Abmahnungen geführt.

      Aber wie gesagt, das ist sicher keine extreme Gefahr, aber ich versuche so viele Risiken auszuschließen, wie möglich. Zudem bin eher davon überzeugt, dass die Bilder von den Amazon-Servern schneller angezeigt werden, als vom eigenen Server.

      Antworten
      • Okay, durchaus interessanter Einwand.
        Hast du dafür auch eine Begründung? Da du ja nicht unbedingt ein Technik Laie bist.

        Ich denke, dass eine Anfrage an einen fremden Server etwas Zeit benötigt, Zeit in der die Webseite nicht rendern kann.
        Da kommt es natürlich darauf an, ob der Browser die Bilder erst nachlädt oder die Seite ohne die Bilder nicht darstellen will/kann.
        Ein weiterer Grund: Ich habe “Angst”, dass sich die URL der Bilder ändert oder diese entfernt werden, dann hast du da leere Stellen.
        Was sagst du dazu? Wird sicherlich etwas technisch hier.
        Aber danke dir schon mal für deine vorherige Antwort.

        Am Ende ist natürlich eine leere Stelle besser als eine Abmahnung.

        Antworten
  6. Hallo Peer,

    klasse, ich habe gerade mit dem Affiliate Links auf meiner Seite begonnen und da passt dein Artikel wunderbar dazu. Ich bin am Ausprobieren und am Schauen, was auf meinem Blog funktioniert und gut läuft und was nicht.
    Deine Tipps sind super, denn ich war mir unsicher, welche Conversions Rate denn nun ok ist und welche nicht.
    Ich denke, dass Affiliate erst ab einer bestimmten Anzahl von Besuchern pro Tag oder Monat Sinn macht. Vorher lohnt es sich wohl einfach nicht.
    Was denkst Du in welche Richtung sich das Amazon Partnerprogramm in der nächsten Zeit verändern wird?
    Worauf sollte man sich einstellen?

    Herzliche Grüße

    Silke

    Antworten
    • Generell macht es erst ab einer gewissen Besucherzahl Sinn ans Geld verdienen zu gehen. Mit 5 Besuchern am Tag ist das noch nicht wirklich sinnvoll.

      Zum Amazon Partnerprogramm kommt heute noch ein Artikel.

      Antworten
  7. Hallo Peer,
    danke für deine Infos und Einblicke. Wichtig ist natürlich auch die Disskussion wie es mit dem Partnernet weiter geht und deine Einschätzung dazu.

    Deine 8 Punkte kann ich so unterschreiben. Toll finde ich auch, dass du deine Conversionrate (in etwa) genannt hast. Sie liegt bei dir im selben Bereich wie auch bei meinen Seiten. Dann weiß ich zumindest, das ich nicht “ganz schlechte arbeit” liefere ;)

    Schönen Gruß

    Antworten
  8. Eine Anmerkung zu Punkt 4, die Conversionrate. Manchmal sind es auch technische Gründe, warum sie zu niedrig ist.

    Ich hatte mir zum Beispiel das Plugin “Broken Link Checker” eingebaut, um immer informiert zu werden, wenn ein Link nicht mehr gültig ist. Eine prima Sache.

    Doch einige Wochen später stellte ich fest, daß die Conversionrate von durchschnittlich 6 % auf nur noch knapp 2% gefallen war. Was war passiert?

    In der Grundeinstellung funktioniert das Plugin so, daß es ca. alle 10 Tage die Links abfragt. Das ist dann wie ein Klick zu Amazon, ohne daß etwas gekauft wurde.
    Bei 30 Links pro Blog sind das schon bei 10 Webseiten 900 unnütze Klicks. Wenn noch mehr Seiten da sind…

    Nachdem ich das Plugin deaktiviert hatte, stellte sich der alte Zustand wieder ein.
    Das hat sich natürlich bei anderen Partnerprogrammen auch ausgewirkt.

    Antworten
  9. Ein sehr aufschlussreicher Artikel. Insbesondere, dass eine zu niedrige Conversionrate – ich bin glücklicherweise deutlich höher – zu Problemen führen kann war mir bisher neu.

    Das Thema zu wenig Content sollte eigentlich logisch sein, genau darin besteht ja eben der Mehrwert guter Nischenseiten.

    Danke für die tollen Infos.

    Antworten
  10. Vielen Dank für diese Artikelserie! Ich bin seit gut 2 Jahren Mitglied im Partnerprogramm von Amazon, aber mehr als ein Taschengeld kam bisher nicht dabei rum. Für mich ist es nur ein kleiner Zusatzverdienst, den ich aber noch ein wenig weiter ausbauen möchte. Mit den Informationen aus diesem Artikel werde ich noch einiges optimieren.

    Eine Conversionrate von 5% finde ich ziemlich hoch. Ich bin gerade mal knapp über 1%, und das, obwohl ich nur zum Thema meiner Webseiten passende Produkte verlinke. Hängt vielleicht auch von der Zielgruppe ab, aber ich wüsste nicht, wie ich auch 5% kommen könnte.

    Antworten
  11. Ist es eigentlich OK, diese mit Amazon Stripe erstellten Links (sauber gekennzeichnet und zum Thema passend) in E-Mail Newslettern zu versenden?

    Antworten
  12. Ich betreibe seit kurzem einen Video-Foodblog und verlinke Küchengeräte und manche Zutaten von Amazon. Es wurde sogar schon ein Produkt über meinen Link gekauft, aber mitbekommen habe ich das erst Wochen später, da man nicht von Amazon benachrichtigt wird.

    Habe Amazon per Mail gefragt und es gibt auch keine Möglichkeit benachrichtigt zu werden, was ich sehr schade finde. Wäre zu Analyse-Zwecken hilfreich, besonders zu Beginn, wenn man noch wenige Einnahmen hat.

    Antworten
  13. Ist es eigentlich erlaubt, mehrere Affiliates Programme inkl. Amazon auf der eigenen Seite zu haben und zu verlinken, oder ist mit Amazon nur eine Alleinpartnerschaft möglich?

    Antworten
  14. Hallo Peer,

    weißt Du, ob Amazon es generell erlaubt oder verbietet Affiliate Links in Foren zu posten?

    Ich sehe momentan viele solcher Links in Foren, habe allerdings öfter gelesen, dass es verboten sei oder von Amazon nicht gerne gesehen. Von Amazon bekomme ich keine klare Aussage dazu.

    Antworten
    • Ich wüsste nicht, dass es ein pauschales Verbot von Amazon gibt ihre Affiliatelinks in Foren zu nutzen. Wenn das Forum gut gepflegt ist und es thematisch passt, sollte das eigentlich kein Problem sein.

      Schließlich hat Amazon ja auch kein Problem damit, dass ihre Affiliatelinks auf Facebook und Twitter geteilt werden.

      Antworten
  15. Hallo Peter, danke für die Tipps. Mir ist aufgefallen, dass immer mehr User adblocker verwenden oder Browser wie Brave, die automatisch die Werbelinks von Amazon blockieren. Wenn Besucher mit dem Bravebrowser meine Seite besuchen, dann wird der Artikel einfach ohne die Werbelinks angezeigt. Die Lösung wäre die Bilder von Amazon zu kopieren und manuell zu verlinken, jedoch ist das glaube ich nicht erlaubt.

    Antworten
  16. Hi Peer,

    super Beitrag und tolle Hilfe. Werde deine Tipps sofort auf mein eigenes Business anwenden und mehr Affiliate Links und mehr Content liefern.

    fussballjaeger.com/2019/03/23/amazon-affiliate-programm/

    Antworten
  17. Mir scheint dahinter eher eine Art Willkür zu stecken. Amazon blockiert seit Jahren Partner mit haarsträubenden Erläuterungen. Mein Programm wurde wegen einer niedrigen Conversionrate gesperrt. Zuvor lag diese bei etwa 10 %.

    Dann gab es wohl ein erhöhtes Spam- beziehungsweise Botaufkommen auf meiner Seite, wodurch plötzlich tausende Klicks auf Partnerlinks von Amazon entstanden. Da meine Website einige Mitbewerber mit mehr finanziellen Mitteln hat, gehe ich davon aus, dass diese schön auf meine Links geklickt haben. Jedenfalls hatte ich danach eine Conversionrate von unter einem Prozent.

    Entweder ist es Zufall oder Kalkül: Ich wurde jetzt zweimal aufgrund solcher scheinheiligen Gründe gesperrt, aber immer erst, NACHDEM ich mich wieder im Partnerportal angemeldet habe. Kurz danach kam die Mail mit der Sperre. Das Geld behält Amazon natürlich, wobei in der letzten Mail Gegenteiliges behauptet wird. Beweisen kann ich es nicht, da ich diesmal keine Umsätze generiert hatte.

    Lieber die Finger weg von Amazon und einen zuverlässigen Partner suchen.

    Antworten
  18. Hi Peer,

    danke für den hilfreichen Artikel. Ich habe einige Bildlinks mittels Amazon Site Stripe auf meiner Website eingebunden. Das Problem ist bei mir, dass sich die Größe einiger Bilder von Tag zu Tag ändert. Diese Bilder werden dann verzerrt und überdimensional angezeigt. Weißt du welche Ursache dahinter stecken könnte? Hab den Amazon Support schon kontaktiert, aber leider keine Rückmeldung bekommen.

    Antworten
      • Danke dir für die schnelle Antwort. Ich habe es auch mit einem anderen Theme versucht, hat aber leider auch nicht funktioniert. Merkwürdig ist, dass es immer die gleichen drei Bilder sind. Bei den anderen 17 Bildern tritt dieses Problem nicht auf. Kennst du eine E-Mail Adresse mit der man Kontakt zum Amazon Support aufnehmen kann und dann eine Antwort erhält? Über das Standard Kontaktformular bekommt man nur eine automatische Mail von Amazon.

        Antworten
  19. Hallo Peer, erstmal Danke für deine guten Inhalte, die helfen mir bei meinen Projekten gerade sehr! Der Post ist jetzt schon älter, aber ich bin neu und vielleicht kannst du mir ja trotzdem helfen.

    Ich hätte ein Frage zu den Richtlinien, unter Punkt 6 n steht, dass man die Amazon Website nicht auf der eigenen Framen darf. Bedeutet das auch, dass ich zum Beispiel auf YouTube keine Screenshots oder Bildschirmvideos von Amazon zeigen darf?

    Danke schon mal und Liebe Grüße
    Stefan

    Antworten
    • Framen bedeutet, dass man eine Website in eine andere einbindet. Screenshots sind damit nicht gemeint.

      Allerdings könnten bei Screenshots Urheberrechte verletzt werden und das Backend mit den PP-Daten sollte man auch nicht unbedingt zeigen.

      Antworten
  20. hallo,
    ich habe vor das aawp Plugin zu nutzen. Das kann ja Preise anzeigen.
    Wenn jetzt aber ein Preis geändert wurde und der Preis bei mir aber 1 Stunde alt ist, wie sieht es dann rechtlich aus. Ich hab mal was gehört das der preis immer aktuell sein muss.
    Du hast da glaube ich auch mal in einem Video angesprochen das man lieber auf Preisangaben verzichten soll.

    Ich weis das du kein Anwalt bist aber vielleicht hast du ja ein Link wo das beschrieben steht, da ich einfach nichts dazu finde.

    Über eine kurze Antwort würde ich mich freuen.
    Grüße
    Daniel

    Antworten
    • Das ist meiner Meinung nach kein Problem, da
      1) AAWP ja unter einer Box oder einer Liste das Datum der letzten Aktualisierung ausgibt.
      2) Man sowieso den von Amazon geforderten Hinweis einbauen sollte, dass die Preise im Shop am Ende maßgeblich sind.

      Antworten

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