Von 0 auf 100 – So startet ihr mit eurer Website durch!

Von 0 auf 100 - So startet ihr mit eurer Website durch!Die neue Website ist aufgesetzt und gestartet, nun wäre ein schneller Erfolg gar nicht so verkehrt. Inzwischen ist sogar Google schon vorbeigekommen und nach einer kurzen Recherche merkt ihr, dass eure Homepage längst innerhalb der Suchmaschine gelistet wird.

Wow, das ging aber schnell, denkt ihr euch, schaut noch einmal genauer nach und schon kommt die Ernüchterung. Auf Seite eins ist nichts zu sehen, auf Seite zwei auch nicht und zehn Klicks später erst, entdeckt ihr eure Website. Weit hinten auf Seite zwölf.

Wie ihr Abhilfe schafft und eure Website ganz ohne Geld und fremde Mittel erfolgreich macht, darum soll es in dem heutigen Artikel gehen.

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Vermeidet die Website-Fehler der direkten Konkurrenz

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Zunächst einmal muss jedem klar werden: Erfolg im Internet, das geht nicht mehr von heute auf morgen. Die Zeiten, in denen es reichte der Erste zu sein, sind inzwischen einfach vorbei.

Große Websites werden nicht einfach komplett neu erfunden und wenn sich doch mal etwas gründet, geschieht dies meist mit massiver Werbung und großen Kampagnen, die darauf ausgelegt sind Branding zu betreiben und für Bekanntheit zu sorgen.

All das wollen wir aber nicht. Können wir auch gar nicht. Zu teuer. Wir haben kein Geld für AdWords-Kampagnen, kein Geld, um irgendwo für Aufmerksamkeit zu sorgen und hochwertige Backlinks kaufen, das klingt geradezu utopisch.

Wo also anfangen? Was kann unternommen werden, um ohne fremde Mittel erfolgreich zu werden? Die Grundlage: Vermeide die Fehler der anderen.

Bessere Inhalte machen den Unterschied

Mein erster Tipp bezieht sich auf die Inhalte selbst. Ihr seit nach dem Start nur auf Seite 12 bei Google gelandet. Aber warum? Was genau machen die anderen Seiten besser als ihr und was genau zeigt Google eigentlich auf Platz 1 an?

Analysiert die Ergebnisse vor euch und schaut dabei auch ruhig, mit welchen Keywords und Argumenten AdWords-Anzeigen punkten wollen. Dann startet damit, euren Content entsprechend zu optimieren. Schreibt den Text etwas um, erweitert ihn vielleicht, wenn alle anderen schlichtweg mehr davon haben. Vor allem aber seid immer einen Hauch hochwertiger als die Konkurrenz.

Okay, ganz so einfach ist das in der Realität nicht, aber es ist der erste Schritt zum Erfolg. Warum das meist ganz gut klappt? Viele Ergebnisse weiter vorne haben zwar eine Menge Budget und nutzen es für schnelles Wachstum, besitzen aber noch nicht die umfangreichsten oder besten Inhalte. Geld macht vieles schneller und funktioniert bei Google auch recht gut (Linkkauf etc.), aber gerade heutzutage zählen eben auch ganz andere Dinge. Nutzt das zu eurem Vorteil. Weiter zum nächsten Tipp.

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Seid Technisch perfekt, die anderen sind es nämlich nicht

Nun geht es darum, neben dem eigentlichen Content auch die Technik zu perfektionieren. Viele große Websites können aufgrund ihrer Bauweise nicht ideal angelegt und optimiert werden, ihr dagegen könnt vieles anpassen.

Zunächst einmal sollte der Google Pagespeed komplett grün werden.

Google PageSpeed Ladezeit Optimierung

Das ist gar nicht so schwer, wie es im ersten Moment klingt. Was den Nutzer nämlich am meisten nervt, sind lange Ladezeiten. Also entfernt alles was keinen Sinn ergibt und versucht so wenig dicke Scripte wie möglich einzubinden.

Bilder sollten verkleinert und optimiert, Grafiken vielleicht sogar als SVG eingefügt werden. Gibt es viele davon, denkt über Techniken wie Lazy Load nach. Eure Website sollte in einer Sekunde geladen sein. Maximal sollte sie zwei oder drei benötigen, wobei das heutzutage eigentlich schon wieder viel zu viel ist und definitiv dafür sorgen wird, dass der ein oder andere Nutzer abspringt.

Wer die Google Guidelines achtet, wird belohnt

An der Geschwindigkeit habt ihr nun also alles optimiert, was euch irgendwie möglich war. Gut so! Jetzt gilt es noch die Google Guidelines bestmöglich zu erfüllen. Das sind kleine Schrauben, die viele große Websites nicht drehen, weil es manchmal einfach sehr mühsam ist auf jedes Detail zu achten. Ihr dagegen könnt darauf achten und alle Regeln von Google perfekt erfüllen. Das mag die Suchmaschine nämlich und bemerkt es durchaus.

Um zu schauen, was im grünen Bereich ist und wo noch Handlungsbedarf besteht, hilft das Online-Tool varvy.com. Einfach Website eingeben und schon wird euch angezeigt, welche Regeln ihr einhaltet und welche nicht. Ganz einfach. Wie eine Checkliste, samt vieler nützlicher Tipps.

Wer die Google Guidelines achtet, wird belohnt - Online-Tool Varvy

Werdet teilbar und zwar bis in den letzten Pixel

Like Buttons, funktionieren die wirklich so gut? Auf meinen Seiten immer! Mit oder ohne Button, es macht bei der Anzahl an Shares tatsächlich einen enormen Unterschied. Die Faustregel besagt: Desto einfacher das Teilen auf Sozialen Netzwerken ermöglicht wird, desto häufiger geschieht es auch. Das kann ich so, zumindest bei meinen eigenen Projekten, durchaus bestätigen.

Ich habe oft versucht auf Share Buttons zu verzichten (einfach weil ich sie nicht mag), doch jedes Mal sind die Zahlen daraufhin direkt eingebrochen. Deshalb empfehle ich euch: Macht euch teilbar und zwar bis in den letzten Pixel eurer Website. (Anmerkung von Peer Wandiger: Aber nicht die offiziellen Buttons und Widgets der Netzwerke nutzen, da diese gegen den Datenschutz verstoßen.)

Der Grund dafür ist aber nicht nur die Anzahl, sondern die Tatsache, dass sich eure Website so wirklich verbreitet. Der Titel taucht in den sozialen Netzwerken auf, wird zur Marke und wer ihn auf Facebook wahrnimmt und im Hirn abspeichert, klickt bei Google vielleicht mal, einfach weil er den Namen der Website schon im Kopf hatte und mit positiven Inhalten verbindet.

Davon abgesehen sind soziale Netzwerke auch heute noch eine Quelle für Traffic, die euch unabhängiger von Google werden lässt. Im Grunde ist jeder Share bei Facebook also eine Art Gratiswerbung. Versucht Inhalte daher so teilbar wie möglich zu präsentieren. Schöne Bilder und Infografiken, werden beispielsweise gerne geteilt, genau wie emotionale Texte oder starke Überschriften.

Geld beschleunigt, Sorgfalt schafft Substanz

Natürlich könnt ihr den Erfolg eurer Website auch mit Einsatz von Geld entsprechend fördern und beschleunigen. Doch wer darauf verzichtet, achtet häufig mehr auf die Details. Wer darauf verzichtet, spricht nicht wild und grob jeden an, sondern schafft sich eine kleine, treue Fanbase und echte Stammleser.

Gesundes, natürliches Wachstum, ist aus meiner Sicht immer noch am besten, denn künstlich aufblasen kann man letztendlich jedes Projekt. Was dagegen natürlich wächst, hat meist deutlich mehr Substanz für die Zukunft.

Wer auf die Punkte oben gesonderten Wert legt, hat gute Chancen auch ohne Geldeinsatz Erfolg mit seiner Website zu haben. Und wer gute Inhalte liefert und sich Mühe gibt, der wird inzwischen auch von Google entsprechend berücksichtigt.

Erinnert ihr euch noch an den Zeitpunkt, an dem bei euch alles anfing? Was habt ihr damals unternommen, um erfolgreich zu werden und könnt ihr die Tipps von oben bestätigen?

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7 Gedanken zu „Von 0 auf 100 – So startet ihr mit eurer Website durch!“

  1. Hey Peer,

    kurze Frage, wir schon beim Thema sind. Ich würde meine Artikel gerne mit diese Teilen-Optionen versehen. Mir gefällt die Optik, wie es bei deinen Artikeln aussieht.

    Mit welchem Plugin machst Du das?
    Ich meine dieses bunte Menü unter dem Artikel, wo dann steht: “Teile diesen Beitrag”

    Antworten
  2. Hmm, bin mit dem ganzen Social Media Zeugs hin und her gerissen. Ich selbst nutze weder Facebook noch ähnliches. Aber ich sollte eventuell nicht von mir auf andere Nutzer schliessen richtig? Eventuell probiere ich nächsten Monat mal das Plugin das Peer eben als Antwort bei Peter geschrieben hat. Danke für den Artikel David!

    Antworten
  3. Danke für den Tipp mit dem Online-Tool Varvy. Das Tool kannte ich noch nicht und gibt echt brauchbare Tipps von sich :-)

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  4. Hallo,
    ich fand den Tipp mit dem Online-Tool auch sehr gut, das bietet tatsächlich einen guten Überblick und Test, was ggf. nicht stimmig ist an der Webseite. Danke dafür!

    Antworten
  5. Damit meine Seite auch für mobil bei Google Pagespeed grün bekomme muss ich meine CSS-Ressourcen, die das Rendering blockieren, in Inhalten ohne Scrollen sichtbar beseitigen.
    Außer meiner eigenen CSS-Datei, ziehe ich alle 4 weiteren CSS Dateien über das CDN von Cloudflare.

    Mit dem Critical Path CSS Generator von sitelocity.com kann man sich diese Verbesserungen ganz leicht automatisch erstellen lassen.

    Wenn ich damit viel Code im header unter einstelle und im Body alle CSS-Dateien + jQuery ,wie vorher im Header, im Blog verlinkt.
    Damit bekam ich stolze 99 Punkte für mobil und 89 für Desktop.

    Gtmetrix gibt mir vorher Pagespeed Score A 91% und 94% für YSlow Score.
    Nach dem Änderungen: Gtmetrix gibt mir vorher Pagespeed Score A 92% und 96% für YSlow Score. Nun muss ich allerdings dafür sorgen, dass die Designänderungen wieder zurück genommen werden.

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