10 Tipps für eine höhere Klickrate auf Newsletter-Inhalte

Nachdem ich vor kurzem 14 Tipps für eine höhere Öffnungsrate von Newslettern gegeben habe, gehe ich heute 10 Tipps für eine höhere Klickrate auf Newsletter-Inhalte durch.

Schließlich sind viele Klicks genau unser Ziel, denn die Newsletter-Abonnenten sollen ja auf die im Newsletter verlinkten Artikel und Angebote klicken, damit wir so mehr Geld verdienen.

Welche Tipps und Best Practices es gibt, um die Klickrate in einem Newsletter zu steigern, erfahrt ihr im Folgenden.

Zudem gehe ich auf eigene Beispiele ein und zeige, wie die Klickrate bei meinen Newslettern aussehen.

Was ist die Newsletter-Klickrate?

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Auch wenn man im Online-Marketing sehr viel messen und darauf basierend Optimierungen vornehmen kann, ist das beim Newsletter nochmal interessanter und spannender.

Schließlich bieten professionelle Newsletter-Services eine sehr genaue Analyse an, unter anderem die im vorherigen Artikel gezeigte Öffnungsrate.

Aber auch die Klickrate wird genau angezeigt und diese ist sehr interessant. Schließlich handelt es sich dabei in der Regel um den Anteil der Abonnenten, die auf mindestens einen Link im Newsletter geklickt haben.

Das zeigt nicht nur, welche Inhalt im Newsletter anscheinend am interessantesten waren, sondern auch welche Art Verlinkung für die meiste Aufmerksamkeit sorgt. Je höher die Klickrate ist, um so besser, denn anscheinend sind die Newsletter-Inhalte für die Abonnenten dann sehr spannend und interessant.

Man kann sich zum Beispiel bei CleverReach* oder Rapidmail* für die eingebauten Links im Newsletter einzeln anschauen, wie hoch die Klickrate war. Das ist noch interessanter, als die Gesamtklickrate.

10 Tipps für eine höhere Klickrate auf Newsletter-Inhalte

Auf diese Weise kann man sehr gut erkennen, welche Inhalte des Newsletter offenbar am interessantesten waren.

Wie hoch ist die durchschnittliche Klickrate auf alle Links deiner Newsletter?

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10 Tipps für eine höhere Klickrate auf Newsletter-Inhalte

Im Folgenden liste ich 10 Tipps auf, wie ihr die Klickrate in euren Newslettern steigern könnt, damit mehr Newsletter-Abonnenten eure Angebote und Inhalte besuchen.

  1. Optimales Newsletter-Layout

    Das Layout des Newsletters spielt eine genauso wichtige Rolle, wie das Layout eurer Website. Schließlich sollen sich die Abonnenten darin schnell zurechtfinden.

    Neben dem Corporate Design, welches sich natürlich auch im Newsletter wiederfinden sollte, spielt vor allem die mobile Optimierung eine große Rolle. Bei meinen Newslettern ist der Anteil der mobilen Nutzer (also jene Abonnenten, die den Newsletter mit dem Smartphone aufrufen), fast genauso groß, wie die Desktop-Leser.

    Ein responsive Layout mit einfachen und auch auf kleinem Display gut lesbaren Texten ist hier also sehr wichtig.

    Die professionellen Newsletter-Services bieten eine Vielzahl an Layout-Vorlagen an, die man an das eigene Design dann noch anpassen kann. So kann man eine eigene Vorlage erstellen, die man bei jedem Newsletter verwendet.

    Optimales Newsletter-Layout

    Auf jeden Fall solltet ihr das Newsletter-Design selber testen und auf diversen Geräten und in unterschiedlichen Mail-Programmen ausprobieren.

  2. Persönliche Anrede

    Die Anrede ist das erste, was ein Newsletter-Abonnent sieht, wenn er oder sie den Newsletter öffnet. Mit einer persönlichen Anrede, die zudem noch interessant ist und neugierig macht, kann man diese fesseln und dazu bewegen, den Newsletter zu lesen.

    Dabei ist das “Du” in vielen Hobby-Bereichen angebracht, während das “Sie” im Business-Bereich Pflicht ist.

    Professionelle Newsletter-Services ermöglichen es hier den (Vor-)Namen des Abonnenten in der Anrede anzuzeigen, falls ihr diesen bei der Newsletter-Anmeldung abgefragt habt.

  3. Spannende Einleitung/Teaser

    Nach der Anrede folgt die Einleitung. Dieser Teaser für die Newsletter-Inhalte sollte nicht zu umfangreich ausfallen, sondern kurz und knapp dem Leser zeigen, was er im Newsletter findet.

    Dabei sollte dieser Teaser-Text so spannend sein und neugierig machen, dass der Leser sofort weiterliest.

    Auch eine starke persönliche Ebene kann man in der Einleitung aufbauen, die ebenfalls dazu beiträgt, den Leser bei der Stange zu halten und zum Weiterlesen zu bewegen.

  4. Interessante Hauptinhalte

    Dann kommt das Wichtigste, die eigentlichen Inhalte des Newsletters. Dabei gibt es viele Dinge zu beachten.

    So sollte man sich in der Regel auf ein Hauptthema beim Newsletter beschränken bzw. nicht zu viele Inhalte zusammenwerfen. Das führt oft dazu, dass es unübersichtlich wird und das eigentlich Wichtige untergeht.

    Zudem sollte man die Inhalte aus Empfängersicht schreiben. Wen interessiert schon der neue stellvertretende Abteilungsleiter? Ein neues Produkt oder eine Rabattaktion ist viel interessanter für die Abonnenten. Gerade Angebote, Rabatte, exklusive Inhalte und ähnliches sind sehr attraktiv und werden gern gelesen. Da ist dann auch die Klickrate sehr hoch.

    Dafür muss man die eigene Zielgruppe aber gut kennen und sich mit diesen intensiv beschäftigen. Welche Probleme haben sie? Welche Wünsche hegen sie? Worauf legen sie besonderen Wert?

    Wer die Antworten zu diesen und ähnlichen Fragen kennt, kann sehr attraktive Newsletter-Inhalte schreiben (es ist also sehr ähnlich zum Schreiben von Website-Artikeln).

  5. Aktiv schreiben

    Zum Schreiben gibt es noch den Tipp, dass man aktiv schreiben sollte. Nutzt also aktive Formulierungen, die man auch im persönlichen Gespräch nutzen würde.

    Dagegen sollte man auf PR-Formulierungen und ähnliches auf jeden Fall verzichten. Ihr schreibt einen persönlichen Brief an eure Abonnenten und solltet diese auch so ansprechen.

  6. Interessante Überschriften

    Ganz wichtig sind auch im Newsletter die Überschriften. Wie auch bei Website-Texten scannen viele Leser den Newsletter nach interessanten Inhalten und dabei kommt den Zwischenüberschriften eine sehr wichtige Funktion zu.

    Diese sollten sehr klar sein, um was es genau geht und idealerweise typische Signalwörter enthalten, damit der Abonnenten sofort weiß, um was es geht. Zudem sollten sie nicht zu lang sein.

    Auch hier ist also vieles so ähnlich wie bei guten Website-Texten.

  7. Call to Action nutzen

    Eine sehr große Bedeutung hat der Call to Action in einem Newsletter. Dieser ist extrem wichtig für die Steigerung der Klickrate, denn das ist das Hauptziel eines Newsletters. Wir wollen, dass die Leser auf einen (oder mehrere) Links im Newsletter klicken.

    Deshalb sollte man deutlich auf diese Links hinweisen, indem man z.B. eine größere Schrift und eine auffällige Farbe nutzt.

    Sehr beliebt sind auch Buttons, die man mit einem Newsletter-Tool sehr einfach einbinden kann. Diese fallen noch stärker ins Auge und werden häufig angeklickt.

    Call to Action nutzen für eine höhere Klickrate

    Ein Call to Action sollte zudem durch andere Maßnahmen unterstützt werden, wie ein Zeitlimit oder Mengenlimit. Der FOMO Effekt funktioniert auch im Newsletter sehr gut.

    Pro Newsletter sollte man nur ein Haupt-“Call to Action” nutzen, damit die Aufmerksamkeit der Leser nicht abgelenkt wird.

  8. Bilder und Fotos einsetzen

    Bilder und Fotos sind so eine Sache in Newslettern. Zum einen können diese mehr sagen als tausend Worte und es so für den Leser einfacher machen zu erkennen, worum es geht.

    Allerdings sollte der Newsletter auch nicht zu überladen sein durch Bilder und Fotos. Das kann ablenken oder dafür sorgen, dass der Leser nicht das findet, was er oder sie sucht.

    Zudem werden viele Newsletter oft erstmal ohne Bilder angezeigt und auch dann muss der Newsletter-Inhalt funktionieren. Deshalb sollte man keinesfalls wichtige Informationen nur in Bildform einbinden, sondern immer auch als Text.

  9. Segmentierung nutzen

    Die Segmentierung hatte ich schon beim Artikel über die Öffnungsrate angesprochen. Aber auch bei der Klickrate spielt diese eine wichtige Rolle.

    Wenn man einen Newsletter mit einem bestimmten Angebot nur an den Teil der eigenen Abonnenten sendet, der sich dafür auch wirklich interessiert (z.B. basierend auf Wohnort oder Alter), dann ist auch die Klickrate natürlich deutlich höher.

    Dafür muss man aber bei der Anmeldung oder später gewisse Daten von den Abonnenten noch abfragen. Oder man segmentiert z.B. danach, wer die letzten Newsletter geöffnet hat und wer nicht.

  10. Kontakt-Informationen

    Zu guter Letzt sind die Kontakt-Informationen im Newsletter wichtig für die Klickrate. Schließlich ist nicht jeder Abonnent so ein großer Fan, dass er den Newsletter gleich erkennt.

    Stellt also sicher, dass sofort erkennbar ist, dass dieser Newsletter von euch ist und die Abonnenten sofort eure Adresse und Kontaktdaten sehen. Das sorgt für Vertrauen und das wirkt sich wiederum positiv auf die Klickrate aus.

Das sind die wichtigsten Tipps für eine höhere Klickrate in euren Newslettern.

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Split Test für höhere Klickrate nutzen

Die Klickrate kann man sehr gut optimieren, indem man Split-Tests einsetzt.

Das bedeutet, dass man zum Beispiel die Button-Farbe ändert und schaut, wie hoch die Klickrate mit einem grünen, statt einem roten Button ist. Wichtig ist hierbei, dass der Rest des Newsletters gleich bleibt, damit man etwaige Unterschiede auch wirklich auf die Buttonfarbe (in diesem Fall) zurückführen kann.

Andere Linkfarben, unterschiedlich große Buttons, verlinkte Bilder/Fotos, andere Textgrößen, die Anordnung der wichtigsten Inhalte und vieles mehr kann und sollte man in einem Newsletter testen, um eine höhere Klickrate zu erhalten.

Dabei hilft ein Feature vieler Newsletter-Services: Die Klickmap. Diese zeigt direkt im Layout des Newsletters an, wie hoch die Klickrate bei den einzelnen Links ist. Das hilft vor allem dabei zu beurteilen, wie sich die Position auf die Klickrate auswirkt.

Split Test für höhere Klickrate nutzen

Meine Erfahrungen bzgl. der Klickrate

Im letzten Artikel zur Öffnungsrate habe ich bereits Einblicke in die Statistiken meiner Newsletter gegeben.

Während die Öffnungsrate zwischen 50 und (mit Follow-Up Mail) 75% lag, lagen die Klickraten je nach Newsletter-Ausgabe bisher zwischen 10 und 40 %. Das bedeutet als, dass zwischen 10 und 40 % aller Abonnenten auf mindestens einen Link in meinem Newsletter klicken.

Der Wert mag ein wenig niedrig erscheinen, aber er basiert ja auf der kompletten Abonnentenzahl. Davon öffnen aber nicht alle den Newsletter. Würde man die Klickrate basierend auf der Anzahl der Öffnungen messen (auch effektive Klickrate genannt), dann läge diese natürlich höher.

Die mittlere Klickrate liegt laut Studien bei rund 3,4% aller Abonnenten, während die effektive Klickrate bei rund 13% im Schnitt liegt. Da liege ich also deutlich drüber und das zeigt, dass die Inhalte meiner Newsletter auf jeden Fall sehr interessant sind.

Lohnt sich die Optimierung des eigenen Newsletters?

Zu guter Letzt stellt sich die Frage, ob sich die Optimierung des eigenen Newsletters lohnt. Sollte man wirklich viel Zeit in die Verbesserung der Klickrate investieren?

Das hängt u.a. davon ab, ob man mit dem Newsletter Geld verdient. Der Newsletter eines Online-Shops hat in der Regel das Ziel für mehr Sales zu sorgen. Schafft man es die Klickrate um 5% zu steigern, zahlt sich das in aller Regel in deutlich mehr Sales und damit Einnahmen aus. Aber natürlich sollte man immer messen, was ein bestimmter Optimierungsaufwand am Ende an zusätzlichen Einnahmen gebracht hat.

Nutzt man einen Newsletter als Affiliate sieht es ähnlich aus. Auch hier wird eine höhere Klickrate auf Affiliatelinks im Newsletter (oder z.B. Links zu eigenen Reviews, in denen dann der Affiliatelink enthalten ist) für mehr Einnahmen sorgen.

Handelt es sich dagegen um einen reinen Community-/Hobby-Newsletter ohne Einnahmen-Absicht, dann muss man schon abwägen, wie viel Zeit man investieren möchte und kann. Die meisten Tipps in diesem Artikel sind aber relativ einfach umzusetzen und wenn man z.B. einmal ein gutes Newsletter-Layout gefunden hat, dann muss man das ja nicht jedesmal wieder anpassen.

Ich habe gerade in Zeiten wilder Google Updates meine Newsletter zu schätzen gelernt und versuche diese so gut zu optimieren, wie möglich.

Wie sieht das bei euch aus? Welche Tipps zur Steigerung der Klickrate könnt ihr geben?

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