Du hast nur wenige Sekunden, um deine Website-Besucher zu fesseln – 10 wichtige Faktoren!

Du hast nur wenige Sekunden, um deine Website-Besucher zu fesseln - 10 wichtige Faktoren!Das Internet ist sehr schnelllebig. Innerhalb von Sekunden ist die eine Website geschlossen und eine andere geöffnet. Deshalb hat man nicht viel Zeit, um die Besucher der eigenen Website zu fesseln und damit zum Bleiben zu bewegen.

In diesem Artikel schaue ich mir die meiner Meinung nach 10 wichtigsten Faktoren an, um Website-Besucher so zu fesseln, dass sie auf der eigenen Website bleiben und auch gern wiederkommen.

Für Werbe-Links auf dieser Seite zahlt der Händler ggf. eine Provision. Diese Werbe-Links sind am Sternchen (*) zu erkennen. Für dich ändert sich nichts am Preis. Mehr Infos.

Nur 50 Millisekunden oder doch 10 Sekunden?

All-Inkl HostingWerbung

Dass der erste Eindruck sehr wichtig ist, kennt man auch aus dem normalen Leben. Einen Menschen findet man meist entweder sofort sympatisch oder eben nicht. Und das, obwohl man fast nichts über ihn oder sie weiß.

Im Internet ist es ähnlich, denn auch hier ist der erste Eindruck sehr wichtig. Es gibt unterschiedliche Studien und Meinungen darüber, wie lange es dauert, bis sich Internet-Nutzer eine Meinung (und sei sie auch unterbewusst) über eine Website gemacht haben.

Manche sprechen von 50 Millisekunden oder weniger, die Nutzer benötigen, um sich einen ersten Eindruck von einer Website zu verschaffen. Andere halten 3-4 Sekunden für den Zeitraum, den Nutzer brauchen, um eine Website einzuschätzen.

Diese Zeitangaben zeigen schon, dass hier viel im Unterbewusstsein abläuft und es gar nicht mal so sehr um eine bewusste Wahrnehmung der Inhalte geht.

Innerhalb dieser ersten Sekunden entscheidet es sich für viele Nutzer schon, ob sie eine Seite mögen oder nicht.

Hier kommt auch der sogenannte Halo-Effekt zum Tragen. Dieser besagt, dass man von bekannten Eigenschaften einer Person automatisch auf unbekannte Eigenschaften schließt.

Bei einer Website passiert das auch. Sieht das Layout nicht professionell aus, dann schließen wir automatisch daraus, dass auch die Leistung nicht professionell ist. Das funktioniert mit vielen Emotionen und Erwartungen bzgl. einer neuen Website.

Oder sind es doch eher 10 Sekunden?

Trotzdem verlassen nicht alle Nutzer eine Website nach 3-4 Sekunden. Der erste Eindruck ist zwar wichtig, aber doch nicht alles. Deshalb gehe ich insgesamt eher von 10 Sekunden aus, die Nutzer brauchen, um auf einer Website zu bleiben oder nicht. Das beinhaltet dann schon ein erste kurze Aufnahme der Inhalte durch den Leser.

Man darf hier aber auch nicht vergessen, dass dies nur gemittelte Werte sind. Jeder Leser ist anders. Wer es eilig hat oder genervt ist, wird weniger Zeit in eine Website investieren, als jemand der enspannt vor dem Rechner sitzt.

Von daher sollte man diese Zeitangaben nicht so genau nehmen. Viel wichtiger ist es zu erkennen, dass man nicht sehr viel Zeit hat, um die neuen Besucher zu fesseln.

WERBUNG
100 % mehr Besucher für deine Website! SEO Coach und Ex-Google Mitarbeiter Jonas Weber bietet über 15 Jahre SEO Know-how. In seinem Online-Kurs verspricht er 100% mehr Besucher. Spare 50 € mit dem Code SIN50 seo-kurs.de

10 wichtige Faktoren, um deine Besucher zu fesseln

Deshalb stelle ich im Folgenden 10 Faktoren vor, die sehr wichtig bei dem Versuch sind, Leser länger auf der eigenen Website zu halten. Darunter befinden sich sowohl Faktoren, welche die unbewusste Einschätzung einer Website beeinflussen, aber auch Faktoren, die relativ bewusst wahrgenommen werden.

Diese Liste erhebt natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ist rein subjektiv. Wenn ihr andere Faktoren für wichtiger haltet, dann freue ich mich über euren Eintrag in den Kommentaren.

  1. Ladezeit

    Bevor jemand überhaupt eine Website zu Gesicht bekommt, vergeht mehr oder weniger Zeit. Gerade in den Zeiten von DSL sind es Nutzer gewohnt, dass eine Website relativ schnell erscheint. Lädt eine Website dann relativ langsam, springt ein gewissen Prozentsatz der Nutzer schon ab und geht zum nächsten Eintrag der Google Suchergebnisse.

    Ich hatte vor vielen Jahren auch Probleme mit den Ladezeiten meiner Blogs. WordPress wird mit vielen Plugins nicht gerade schneller und auch die Inhalte haben einen großen Einfluss. Da musste ich etwas unternehmen.

    Ich bin auf einen schnelleren Server gewechselt, habe das Seiten-Caching aktiviert, Optimierungs-Plugins eingesetzt, auf Blogs mit vielen Fotos Lazy Load aktiviert und mehr. Einen großen Geschwindigkeits-Schub hat dann noch die Verkleinerung der Statistik-DB gebracht.

    Spart also nicht am falschen Ende und sorgt dafür, dass eure Website schnell lädt.

  2. Fehlermeldungen

    10 Sekunden Website Erster Eindruck(Fast) nichts ist unseriöser als Fehlermeldungen auf einer Website. Recht typisch sind DB-Fehlermeldungen, die den halben Bildschirm füllen, aber auch nichtssagende Fehlermeldung bei Eingabe einer falschen URL sind tödlich.

    Diese Probleme kann man aber relativ einfach beheben. Mal abgesehen von einer besseren Programmierung, damit es zu diesen Fehlern erst gar nicht kommt, sollte man die Fehleranzeige generell ausschalten (z.B. mit error_reporting(0); unrter PHP) und dafür sorgen, dass bei einer falschen URL-Adresse zur Homepage der Website, zur Sitemap oder zu einer speziellen Fehlerseite weitergeleitet wird.

    Zerstör nicht den ersten Eindruck durch Fehlermeldungen. Du gehst ja auch nicht mit zerrissenem Hemd zum Vorstellungsgespräch.

  3. Layout

    Das Layout spielt eine große Rolle beim ersten Eindruck. So kann man z.B. durch Eye-Tracking-Studien herausfinden, welche Elemente von den Besuchern zuerst wahrgenommen werden und welche Auswirkungen das hat. Meist sind dies andere Layoutelemente, als man selbst gedacht hätte.

    Hier ist es wichtig, dass die Besucher die wichtigsten Elemente zuerst wahrnehmen. Das sind solche Elemente, die sie zum Bleiben bewegen.

    Um solche sogenannten Heat Maps zu erzeugen, gibt es verschiedene Lösungen und Tools. Neben den kostenlosen und auch eher einfachen Angeboten, gibt es natürlich noch kostenpflichtige für professionelle Ansprüche.

    Wer ein größeres Projekt hat, sollte die Kosten nicht scheuen und solche Eye-Tracking-Tests mit realen Testpersonen durchführen.

  4. Schrift

    Die Schrift spielt eine wesentliche Rolle, ob die Inhalte als angenehm wahrgenommen werden oder nicht. Oft ist die Schrift zu klein, die Schriftfarbe (auch im Zusammenhang mit dem Hintergrund) zu schlecht lesbar oder die Schriftart zwar schön, aber für lange Texte ungeeignet.

    Natürlich spielt auch die Schrift eine wichtige Rolle beim Webdesign, doch gerade bei der Schrift sollte man eher konservativ sein. Nicht umsonst werden Bücher und Zeitschriften in der Regel schwarz auf weiß gedruckt. Das ist einfach der beste Kontrast und damit am besten lesbar.

    Schrift auf Websites sollte vor allem leicht und angenehm lesbar sein. Erst danach sollte der Webdesign-Effekt stehen.

  5. Farben

    Erster Eindruck FarbenFarben sind auch so eine Sache. Ich habe schon mal von einem Leser eine Mail bekommen, in der er meinte, dass mein Blog ein sehr aggressives rotes Farbschema habe und ob ich schon mal etwas von Farbpsychologie gehört habe.

    Ja, habe ich. ;-) Aber wie mit allen Designregeln, sollte man nie etwas nur schwarz und weiß sehen. Es gibt unzählige Analysen, welche Emotionen und Botschaften von welchen Farben ausgelöst werden.

    Rot wird da z.B. mit Liebe, Leidenschaft, Erregtheit, Aktion und Abenteuer in Verbindung gebracht. Durchaus positive Dinge, wie ich finde. Aber rot kann auch für Stop und Gefahr stehen und damit abschrecken.

    Ähnlich sieht es mit allen anderen Farben aus. Ich halte deshalb nicht ganz so viel von Farbpsychologie (zumindest nicht für sich allein betrachtet), da alle Farben sowohl positive, als auch negative Assoziationen haben können. Es hängt viel vom Nutzer ab, wie er gerade drauf ist.

    Es kommt insgesamt darauf an, wie die Farben das Gesamt-Webdesign beeinflussen und ob sich ein stimmiges Bild ergibt. Und etwas ist auch im Internet wichtig: Auffallen! Wer nicht auffällt, der bleibt auch nicht in Erinnerung. Es ist ein Balanceakt, das stimmt.

  6. Qualität

    Qualität ist sowohl ein bewusster, als auch ein unbewusster Faktor. So nimmt ein Besucher eher unbewusst die Qualität der Bilder war. Dies kann gerade in Online-Shops der Unterschied zwischen Kauf oder Nichtkauf sein.

    Dabei definiere ich Qualität gar nicht mal so sehr als Hightech-Websites. Es sind oft die kleinen Dinge, die von Besuchern wahrgenommen werden.

    Aber auch die Qualität der Texte beeinflusst den ersten Eindruck der Besucher. Schreibt also nicht primär für Suchmaschinen, sondern für die Menschen und deren Bedürfnisse.

    Wie wichtig die Qualität einer Website ist, hängt natürlich auch von deren Zweck ab. Achtet aber auch auf die kleinen Dinge.

  7. Vertrauen

    Eng mit dem vorherigen Thema hängt der Faktor Vertrauen zusammen. Gerade für Firmenwebsites, Shops und Affiliate-Websites ist das Vertrauen sehr wichtig. Schließlich will man nicht nur, dass der Besucher auf der eigenen Website unterwegs ist, sondern man will man auch das Geld dieser Person (Einkäufe, Aufträge …).

    Schafft also Vertrauen, in dem ihr z.B. die Sorgen, die eure Kunden oft haben, direkt ansprecht. Auch Gütesiegel, Zertifikate und Referenzen vermitteln Vertrauen. Eine Personalisierung der eigenen Website durch Personenbilder wirkt oft ebenfalls positiv.

    Zudem spielen natürlich auch die anderen hier genannten Faktoren eine Rolle beim Thema “Vertrauen”. Da kann man noch so viele zufriedene Kundenstimmen und Gütesiegel im eigenen Shop haben. Wenn eine fiese Fehlermeldung bei der Eingabe der Kreditkartendaten auftaucht, ist das Vertrauen dahin.

    Vertrauen spielt im Internet eine große Rolle. Alle Website-Faktoren müssen dazu beitragen.

  8. Navigation

    Sehr bewusst nutzen Internet-User die Navigation einer Website. Ist diese intuitiv und sinnvoll, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich jemand noch ein paar weitere Seiten anschaut sehr groß.

    Wenn man jedoch auf eine anstrengende und zudem noch unverständliche Navigation stößt, dann kann diese noch so gut aussehen. Die Nutzer finden sich nicht zurecht und werden eher gehen, als die Navigation zu lernen.

    Auch hier sollte die Einfachheit und die Usabilty über dem Design-Anspruch stehen. Wirklich gute Designer schaffen beides zu vereinen. :-)

  9. Inhalt

    Sehr wichtig ist natürlich auch der Inhalt selber. Allerdings kommt dieser bei der Wahrnehmung der Besucher erst relativ zum Schluss, verglichen mit vielen anderen der hier genannten Faktoren, da die Inhalte sehr bewusst wahrgenommen werden (müssen).

    Doch die Inhalte sind das, weshalb die Besucher eigentlich zu eurer Website gekommen sind. Die Inhalte müssen dann die vorher, durch die anderen Faktoren, gemachten Eindrücke bestätigen. Macht die Website einen seriösen und kompetenten Eindruck, dann sollten die Inhalte darauf aufbauen und nicht auf einmal versuchen, z.B. möglichst witzig zu sein.

    Zudem muss man bei den Inhalten den Spagat zwischen den eigenen Zielen (z.B. Leistungen oder Produkte verkaufen) und den Wünschen der Besucher (ein bestimmtes Problem) hinbekommen.

    Insgesamt kann man aber sagen: Wenn man es geschafft hat, dass der Besucher den Inhalt ließt bzw. sich anschaut, dann hat man die ersten kritischen Sekunden schon gut überstanden.

  10. Werbung

    Ein immer wichtigerer Faktor, gerade für Blogs, ist das Thema Werbung. Da fallen natürlich einerseits die hier in meinem Blog zu sehenden Werbebanner und Textanzeigen drunter, aber z.B. auch interne Werbung in einem Firmenblog kann stören.

    Hier sollte man versuchen ein gutes Maß zu finden. Das ist umso wichtiger, als dass natürlich zu viel Werbung nicht nur die Leser abschreckt, sondern auch die Effektivität der Werbung deutlich verringert. Zudem mag auch Google zu viel Werbung nicht.

    Werbung hat generell schon etwas negatives für viele Besucher. Versucht die Werbung deshalb möglichst passend und ansprechend einzubauen. Und übertreibt es nicht, da sonst z.B. das Vertrauen leidet.

Welcher Faktor beeinflusst den Ersteindruck bei einer Website am stärksten?

Ergebnis anschauen

Der beste Ersteindruck

Man kann schon sagen, dass es sehr viele Möglichkeiten gibt Besucher abzuschrecken. Doch man sollte nicht nur versuchen die negativen Effekte zu verringern, sondern die genannten Faktoren positiv einzusetzen.

Dazu gehört jedoch, dass man sich aktiv damit auseinandersetzt und viel, viel testet. Oft sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht und es lohnt sich, unvoreingenommene Meinungen von Dritten einzuholen.

Es gibt nicht die eine perfekte Lösung, doch wer möglichst viele der Faktoren positiv prägen kann und schlechte Faktoren minimiert, der hat schon viel gewonnen.

Zu diesem Thema kann ich auch den Artikel 20 Anfänger-Fehler, die du auf deiner Website vermeiden solltest! empfehlen.

Business Ideen
Werbung

10 Gedanken zu „Du hast nur wenige Sekunden, um deine Website-Besucher zu fesseln – 10 wichtige Faktoren!“

  1. Für mich steht der Inhalt an erster Stelle. Wenn ich einen Blog oder eine Webseite sowie deren Inhalte bereits länger kenne, dann nehme ich auch schon mal eine kleine Wartezeit in Kauf. Suche ich eine bestimmte Antwort, dann würde ich auch beim allerersten Besuch 5 bis 10 Sekunden warten. Nicht so gut finde ich eine schlechte Übersichtlichkeit sowie eine zu kleine Schrift.

    Viele Grüße
    Robert

    Antworten
    • Das ist natürlich richtig. Wenn man eine Website kennt und gern nutzt, dann verzeiht man auch längere Ladezeiten. Aber jeder ist halt irgendwann zum ersten mal auf der Website und dann sind es wohl die 5 bis 10 Sekunden, die du nennst, die man Geduld hat. Zumindest die meisten Nutzer.

      Antworten
  2. Farbpsychologie halte ich auch für überbewertet, vor allem in der heutigen Zeit. Bin grundsätzlich großer Anhänger der Psychologie und Bedeutung vieler Fragmente, aber die meisten Studien diesbezüglich sind ewig her und werden immer nur “wiedergekaut”. Wir haben heute ja allgemein keine klare Farbgebung mehr. Da ist es eher noch wichtiger, barrierefrei zu denken, weil viele farbenblind sind und Farben ganz anders wahrnehmen.

    Für mich sind Ladezeit und Simplizität wichtig. Wer es zu komplex macht, ist raus. Zu viel Werbung bleibt auch ein Killer. Entweder du finanzierst dich seriös oder du klatscht alles mit Werbung zu. Bei Letzterem traue ich dir dann aber auch kein Stück mehr und gehe bei jedem Affiliatelink davon aus, dass er nur aufgrund des Partnerprogrammes vorhanden ist.

    Antworten
    • Hm so ganz kann ich dir nicht zustimmen. Farbpsychologie ist schon sehr wichtig, dabei muss man da gar nicht tief einsteigen. Wenn ich zum Thema Nachhaltigkeit, Bio, Ökologie etwas suche dann bekomme ich erwartungsgemäß eine Seite mit hohen Grünanteil. Technik (aktuell E-Themenbereich) = Blau. Wenn ich Inhalte für Kinder gestalte, wird meine Seite sicherlich nicht Grau, Schwarz. Farben sind eine angenehme Unterstützung und gleichzeitig wichtiges Key-Visual. Man kann mit Farbe einen Seitenaufenthalt dem Nutzer gefälliger machen und somit auch die Verweildauer steigern, ohne dabei Simplizität und Content zu vernachlässigen.

      Antworten
  3. Mich persönlich stören längere Ladezeiten nicht. Aber jeder reagiert da natürlich anders drauf. Für ein ein gutes Ranking sollte man aber als Websitebetreiber für ein schnelles laden der Seite sorgen.

    Antworten
  4. Ich finde einige der ausgeführten Punkte passen logisch nicht wirklich zur Überschrift “Du hast nur wenige Sekunden, um deine Website-Besucher zu fesseln – 10 wichtige Faktoren!”.
    Punkt 9 beispielsweise: Den Inhalt kann ich eben nicht in wenigen Sekunden beurteilen. Genauso Punkt 7: Vertrauen (indem ich wie beschrieben die Sorgen der Kunden anspreche) lässt sich ebenfalls nicht in Sekunden schaffen.
    Die Qualität der Texte taucht in Punkt 6 und 9 auf …
    Der Artikel überzeugt mich (leider) nicht, auch wenn viele der genannten Punkte definitiv hilfreich und richtig sind.

    Antworten
    • Auch wenn man die Inhalte nicht sofort komplett erfasst und an sich länger benötigen, sieht man an Überschriften und ähnlichem sehr schnell, ob es das ist, was man dort erwartet hat. Von daher hat es auch einen Einfluss in den ersten Sekunden.

      Vertrauen kann man durch Siegel oder ähnliches schaffen. Oder einfach durch ein seriösen Layout. Auch das wird oft in den ersten Sekunden schon wahrgenommen.

      Mag sein, dass nicht alle Punkte so genau den Titel des Artikels treffen, aber ich halte alle genannten Punkte für wichtig, auch in den ersten Sekunden.

      Antworten
    • Kurzer Kommentar dazu. Viele Besucher scannen erstmal deine Seite. Scrollen also, überfliegen Überschriften und Bilder und lesen dann (oder eben nicht). Auch deshalb ist es ja schon immer so wichtig gewesen, das vermeintlich Wichtigste »Above the fold« zu präsentieren und nicht als erstes den Werbebanner.

      Auf der anderen Seite ist mit Vertrauen nicht unbedingt gemeint, dass jemand dich kennenlernt, sondern deiner Website vertraut. Wenn du jetzt durchweg Werbung im oberen Bereich hast, fünfzig Amazon-Links und dein Design merkwürdig aussieht, ist kein direktes Vertrauen da, sondern eher Misstrauen. Präsentierst du dich aber seriös, ohne verspielte Elemente, Werbung und direkt einen Haufen Affiliatelinks, gibt es erst einmal keinen Grund, dir nicht zu trauen. Vertrauen schaffst du auch mit Farben und der Präsentation an sich.

      Grundsätzlich stimmt das mit der Überschrift natürlich, aber es geht allgemein doch immer um mehr, als nur die Headline.

      Antworten
  5. Für mich ein No Go sind tatsächlich auch Rechtschreibfehler. Also um Gottes Willen nicht, wenn mal ein Komma falsch gesetzt ist – aber wenn in einem Satz bereits mehrere Fehler drin sind, dann schwindet mein Vertrauen in diese Seite auch rapide.

    Antworten
  6. Also prinzipiell sind das alles sehr wichtige Punkte, wobei ich die Qualität des Inhaltes aber langfristig für den entscheidenden Faktor halte.
    Natürlich ist es ganz nett, wenn ich den Besucher schnell “fessle” und er weiterliest aber langfristig kommen die Besucher nur, wenn auch der Inhalt vernünftig ist.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar