8 wichtige Tipps für die Zeit nach der Existenzgründung, um erfolgreich zu werden und zu bleiben!

8 wichtige Tipps für die Zeit nach der Existenzgründung, um erfolgreich zu werden und zu bleiben!Im vorletzten Teil meiner Artikelserie über den Weg in die Selbstständigkeit gebe ich diesmal 8 wichtige Tipps für die Zeit nach der Existenzgründung, um erfolgreich zu werden und auch langfristig zu bleiben.

Denn auch wenn sich der “Staub gelegt” hat und der Arbeitsalltag einkehrt, gibt es eine Menge Dinge, auf die man für eine langfristig erfolgreiche Selbstständigkeit achten sollte.

Dabei gehe ich unter anderem auf mehrere Standbeine, Weiterbildung, Steuern und Kunden ein. Ich freue mich zudem sehr über eure Fragen in den Kommentaren.

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Was passiert nach der Existenzgründung?

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Immer wieder passiert bei Existenzgründern das Folgende. Während der Gründungsphase sind diese sehr aktiv, bilden sich fort und kümmern sich um alles, was wichtig ist.

Doch mit der Zeit rutscht man in eine gewisse Routine und der Alltag kehrt ein. Und da beginnt ein Teil der Selbstständigen nun die kleinen, aber wichtigen Tätigkeiten der Selbstständigkeit zu Gunsten der aktuellen und drängenden Kundenaufträge und tagesaktuellen Aufgaben zu vernachlässigen.

Dies mag zu Beginn nicht so schlimm aussehen, aber mit der Zeit kann das dazu führen, dass die eigene Selbstständigkeit gefährdet ist. Man muss eben nicht nur in seinem Business, sondern auch am eigenen Business arbeiten.

Deshalb möchte ich im Folgenden aus mehr als 15 Jahren Erfahrung als Selbstständiger 8 wichtige Tipps für die Zeit nach der Existenzgründung geben, um wirklich erfolgreich zu werden und zu bleiben.

8 wichtige Tipps für die Zeit nach der Existenzgründung

Die folgenden 8 Tipps kann ich jedem Existenzgründer und jeder Existenzgründerin nur dringend ans Herz legen. Ich habe viele Erfahrungen auf die harte Tour gemacht und würde mich freuen, wenn ihr manche Fehler vermeiden könntet.

  1. Marketing nicht vernachlässigen

    Hat man erst einmal die ersten Aufträge ergattert und schiebt Überstunden, kann man leicht zur Annahme kommen, dass man die Kundengewinnung zurückfahren kann.

    Leider ist es dann oft so, dass gar nichts mehr gemacht wird, da man dafür einfach keine Zeit mehr hat und denkt, dass es auch nicht mehr notwendig ist.

    Insgesamt ist es aber wichtig, dass man auch in auftragsstarken Zeiten weiterhin Marketing betreibt und auf Kundenfang geht. Denn in vielen Branchen brauchen die Marketingmaßnahmen ihre Zeit und oft ist es der “stete Tropfen, der den Stein aushöhlt”.

    Wer allerdings erst wieder panisch Werbung schaltet, wenn die Aufträge und Kunden knapp werden, muss meist eine harte Durststrecke durchmachen. Zumal es ja immer Fluktuationen gibt und Kunden zum Beispiel in Rente* gehen oder ähnliches.

    Marketing gehört also zum normalen Arbeitsalltag hinzu und das sollte man nie vergessen.

  2. Kundenbindung aktiv nutzen

    Ebenfalls nicht zu unterschätzen ist die Kundenbindung. Während Neukunden natürlich immer wichtig und willkommen sind, sollte man auf die wesentlich einfacher und günstiger zu haltenden bestehenden Kunden nicht verzichten.

    Eine gute Kundenbindung ist für viele Firmen die Grundlage des Erfolges und oft verdient man erst mit Folgeaufträgen oder zum Beispiel Wartungsverträgen richtig gutes Geld.

    Bei all dem Stress mit neuen Aufträgen, Kunden und Marketingmaßnahmen sollte man die Bestandskunden nicht vergessen, die man bereits von den eigenen Qualitäten überzeugen konnte und die Vertrauen in einen haben.

    Die Kundenbindung ist eine der wichtigsten Säulen für den Erfolg einer Selbstständigkeit.

  3. Sortiment und Angebot pflegen

    Zu Beginn der Selbstständigkeit hat man sich viele Gedanken über das eigene Sortiment und die Preise gemacht.

    Allerdings sieht die Realität dann meist etwas anders aus und der Markt und die Konkurrenz beeinflusst, was man anbietet. Mit der Zeit sammelt man zudem mehr Erfahrungen und hat mehr Kunden, die wertvolles Feedback geben.

    Deshalb sollte man regelmäßig an seinem Sortiment arbeiten und es optimieren, um immer wieder attraktive Angebote und Leistungen anbieten zu können. Nur so wird man neue Kunden finden und im Preiskampf bestehen können.

    Die Pflege des eigenen Sortiments und der eigenen Angebot ist sehr wichtig.

  4. Flexible Anpassung an Änderungen

    Neben den Änderungen, die sich auf das Sortiment auswirken, gibt es natürlich noch weit mehr Veränderungen im Verlaufe der Zeit, die Einfluss auf die eigene Selbstständigkeit haben.

    So kann sich der Markt ändern, die Zielgruppe(n), Wettbewerber, Lieferanten, rechtliche Rahmenbedingungen und vieles mehr.

    Leben heißt Veränderung und das gilt auch für die Selbstständigkeit. Nur wer diese Veränderungen beachtet und sich darauf einstellt, kann langfristig erfolgreich sein.

    Als Selbstständiger muss man also flexibel bleiben und immer wieder einen Schritt zurücktreten, um das eigene Business zu beurteilen und zu veränden.

  5. Mehrere finanzielle Standbeine aufbauen

    Nichts im Leben ist wirklich sicher. Auch in der Selbstständigkeit kann es vorkommen, dass ein Markt wegbricht, Kunden weggehen, eine Einnahmequelle eingestellt wird, Konkurrenten einen verdrängen, Profite einbrechen und so weiter.

    Deshalb ist es wichtig, dass man sich mit der Zeit breiter aufstellt und mehrere finanzielle Standbeine errichtet. Neben unterschiedlichen Angeboten und einer möglichst breiten Kundenbasis sind auch indirekte Einnahmequellen, wie Wartungsverträge und ähnliches sehr wichtig.

    Gerade passive Einnahmen sind sehr angenehm und bei vielen Selbstständigen möglich. Von der reinen 1:1 Auftragsarbeit wegzukommen ist auf jeden Fall eine gute Idee. Wer sich auf Dauer nur auf eine Einnahmequelle verlässt, kann ein böses Erwachen erleben.

    Sucht immer nach weitere Einnahmequellen und finanziellen Standbeinen, um eure Selbstständigkeit stabiler zu machen.

  6. Steuern und Abgaben im Auge behalten

    Als Existenzgründer ist man zu Beginn noch relativ gut dran. Da die Einnahmen zu Beginn meist nicht sehr hoch sind und ein Teil der Abgaben erst nach gewisser Zeit fällig werden, hat man mit Steuern und Abgaben zu Beginn meist noch nicht ganz so viel zu tun.

    Entwickeln sich die eigenen Selbstständigkeit und damit die Einnahmen dann aber positiv, sollte man sehr gut aufpassen und finanzielle Mittel z.B. für das Finanzamt oder das Gewerbeamt einplanen. Meist kommen nach 2-3 Jahren nicht nur Nachzahlungen auf einen zu, sondern auch höhere Vorauszahlungen an das Finanzamt. Das kann ein großes Loch ins Portemonnaie schlagen.

    Gerade die fehlenden finanzielle Rücklagen und damit eine fehlende Liquidität haben schon manchen Selbstständigen in große Probleme getrieben oder sogar zu Aufgabe gezwungen.

    Das Thema Steuern sollte in der Selbstständigkeit keineswegs vernachlässigt werden und hier sollte man im Zweifel professionelle Unterstützung ins Boot holen.

  7. Vorausschauende Finanzplanung

    Generell sollte man auch nach der Erstellung des Businessplans (samt Liquiditätsplan) darauf achten, dass man seine Finanzen gut plant.

    Im Gegensatz zu Angestellten hat man als Selbstständiger oft nicht nur schwankende Einnahmen, sondern auch schwankende Ausgaben. Und nach Murphy’s Law treffen geringen Einnahmen meist direkt auf höheren Ausgaben.

    Hier ist es also nicht nur wichtig, dass man sich generell ein finanzielles Polster anlegt, sondern vorausschauend die Kosten der nächsten Monate (und ggf. Jahre) im Auge behält.

    Vorausplanung ist für eine erfolgreiche Selbstständigkeit sehr wichtig, gerade was den finanziellen Aspekt angeht.

  8. Weiterbildung und Offenheit

    Man lernt ie aus. Auch diese Weisheit aus meiner Kindheit bewahrheitet sich für Selbstständige, gerade in späteren Jahren. Zu Anfang ist man meist noch sehr neugierig und lernt viel dazu. Mit den Jahren aber ziehen sich viele in ihre Komfortzone zurück und das Motto “das haben wir schon immer so gemacht” setzt sich langsam durch.

    Aber wie schon gesagt, das Leben ist Veränderung. Deshalb ist es wichtig, dass man Schritt hält und sich selber immer weiterbildet, neue Möglichkeiten nutzt und Dinge ausprobiert. Man muss sicher nicht jedem Trend hinterherlaufen, aber wer stehenbleibt, bleibt zurück.

    Nur dann kann man auch das eigene Business weiterentwickeln und den Erfordernissen der Zeit und der Kunden anpassen. Wer dagegen auf dem Wissensstand der Existenzgründung stehen bleibt, bekommt irgendwann heftige Problem.

    Das gilt im übrigen auch für Kontakte und Kooperationen. Der Austausch mit anderen Selbstständigen ist sehr wichtig, da dies nicht nur ungemein motiviert, sondern auch neue Ideen und Möglichkeiten aufzeigt.

    Bleibt also neugierig, bildet euch weiter und schließt neue Kontakte. Nur so werdet ihr erfolgreich und bleibt es auch.

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Wie ich erfolgreich geworden und geblieben bin

In dieser Artikelserie habe ich bereits eine Menge Tipps zum Selbstständig machen gegeben und dabei vor allem auf meine eigenen Erfahrungen aus mehr als 15 Jahren Selbstständigkeit zurückgegriffen.

Mein eigenes Business hat sich in dieser Zeit sehr stark verändert und heute mache ich etwas ganz anderes, als zu Beginn. Während ich damals als Webdesigner begonnen und für Kunden gearbeitet habe, betreibe ich heute nur noch eigene Websites und bin unter anderem im Bereich YouTube und Podcasting aktiv.

Aber auch da hat sich viel verändert. So habe ich erst vor kurzem 2 Blogs eingestellt, die ich schon sehr lange betrieben habe. Veränderungen sind nicht immer leicht, aber manchmal ist es einfach notwendig alte Zöpfe abzuschneiden, um mehr Zeit und Energie für neue Sachen zu haben.

Veränderung gehört zur Selbstständig und zum Leben dazu und ist ganz normal. Nicht nur ändert sich der Markt, die Kunden und das eigene Business-Umfeld, auch man selbst verändert sich mit der Zeit. So habe ich zum Beispiel nach und nach festgestellt, dass ich lieber an eigenen Projekten arbeite, als für Kunden. Das war für mich aber keine leichte Entscheidung und es hat lange gedauert, bis ich mich wirklich dazu entschlossen habe, meine Kunden abzugeben und mich ganz allein auf meine Projekte zu konzentrieren.

Und ich habe bei manchen Websites und Blogs einfach gemerkt, dass sie mir keinen Spaß mehr machen und meine Interessen nun einfach woanders liegen.

Genau diese Anpassungen und Veränderungen sind wichtig, denn “wer nicht mehr der Zeit geht, der geht mit der Zeit”, wie schon ein Sprichwort sagt.

Fazit zur Zeit nach der Existenzgründung

Man sollte die Existenzgründung nicht als abgeschlossenen Prozess betrachten und danach ist man fertig.

Auch wenn die Gründungsphase sicher die schwerste ist, so geht die Arbeit am eigenen Erfolg auch danach weiter.

Als Selbstständiger kann man nicht einfach die Beine hoch legen und denken, nun läuft alles von allein.

So geht es weiter
Im letzten Teil meiner Artikelserie Selbstständig machen gibt es abschließend eine Zusammenfassung, in der ich nochmal zurückblicke und den Weg zur Selbstständigkeit zusammenfasse.

Zudem verlinke ich ein paar weitere interessante Quellen für Existenzgründer und Selbstständige, um sich weitere Informationen und Tipps zu holen.

Gern beantworte ich auch noch Frage von euch. Hinterlasst also eure Fragen zur Existenzgründung einfach hier in den Kommentaren.

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