Warum Trends für Websites wichtig sind, du aber nicht jedem trauen solltest!

Trends - Warum sie für Websites wichtig sind, du aber nicht jedem trauen solltestEs ist immer wieder erstaunlich, wie fest sich manche Leute an immer wieder geäußerte Trends und Aussagen klammern. Natürlich sind solche Trends an sich nichts falsches und so können z.B. saisonale Trends eine nützliche Basis für die Produktplanung eines Unternehmens oder die Inhalte der eigenen Website sein.

Doch man sollte nicht in die allgemeine Falle “Das ist der Trend und so ist es immer und überall” tappen.

Im Folgenden gehe ich deshalb darauf ein, wie man als Website-Betreiber und Blogger Trends am besten nutzen sollte, um mehr Besucher anzulocken

Die Trend-Falle

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Im Zuge meiner Recherchen zu neuen Artikeln und der Beantwortung von Leser-Fragen ist mir mal wieder ein Phänomen aufgefallen. Dabei handelt es sich um die Tatsache, dass es immer wieder Aussagen zu Trends gibt, die von den meisten als allgemein gültig anerkannt werden.

So zum Beispiel die Aussage “Im Sommer gehen die Besucherzahlen generell zurück” oder “Man braucht heute unbedingt Videos”. Das höre ich immer wieder von vielen Seiten und teilweise habe ich früher auch daran geglaubt und diese Aussagen verbreitet.

Doch wie das immer so ist mit allgemein gültigen Aussagen, sie sind eben NICHT immer allgemein gültig!

Der Einzelfall zählt auch bei Trends

Allgemeine Trends entstehen über einen gewissen Zeitraum und sind immer Mittelwerte, die diverse Daten, Erfahrungen und Erkenntnisse “über einen Kamm scheren”.

Der allgemein anerkannte Trend, dass über die Sommermonate die Besucherzahlen auf Websites sinken, ist so ein Fall. Das mag in der Summe vieler Websites auch so sein, da es eben Ferienzeit ist, viele im Urlaub sind und potentielle Nutzer sich generell mehr an der frischen Luft aufhalten, als vor dem Rechner.

Doch es gibt da teilweise große Unterschiede. So habe ich in den letzten Jahren die Erfahrung gemacht, dass ich gerade in den Sommermonaten meine Besucherzahlen auf “Selbständig im Netz” steigern konnte, weil ich, im Gegensatz zu anderen Bloggern, auch im Sommer regelmäßig neue Artikel veröffentlicht habe.

Andere Websites, wie meine zu Poolheizungen, haben ihr beste Zeit im Sommer, weil das Thema da besonders häufig gesucht wird.

Hinzu kommt hier z.B., dass durch die immer stärkeren mobile Internet-Nutzung auch im Sommer mehr Menschen online sind.

Deshalb sollte man nie allein auf einen allgemeinen Trend hören, sondern immer den Einzelfall jeder Website betrachten.

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Wichtige Faktoren für Website-Trends

Im Einzelfall kann das dann ganz anders aussehen, als es der allgemein Trend vermuten lässt. Es gibt verschiedenen Faktoren, die dabei eine Rolle spielen.

Bei den Besucherzahlen auf einer Website können es zum Beispiel die folgenden Faktoren sein:

  • Das Suchvolumen sinkt oder steigt in bestimmten Zeiträumen, z.B. im Sommer. Das SEO-Tool Ubersuggest bietet da z.B. eine gute Auswertungsmöglichkeit an.

    Man kann sich anschauen, wie hoch das Suchvolumen bestimmter Suchbegriffe über das Jahr verteilt ist. Allerdings muss man aufpassen, da die Anzeige jeweils beim aktuellen Monat anfängt.

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    Wenn man jetzt dieses Tool verwendet, dann fängt die Anzeige im November letzten Jahres an und geht bis Oktober diesen Jahres. Also aufpassen, dass ihr da nicht die Monate verwechselt und denkt, es geht immer mit Januar los.

  • Sondereffekte können ebenfalls einen Einfluss haben. So sinkt die Zahl der Besucher eines Freizeitparks mit Sicherheit während des Corona-Lockdowns. Während einer Fussball WM steigt dagegen das Interesse an Trikots deutlich mehr an als sonst im Sommer.
  • Nicht zu vergessen der Blogger bzw. Website-Betreiber selber, der womöglich weniger Zeit im Sommer investiert und dadurch den Besucherrückgang mit verschuldet.
  • Die Konkurrenz ist natürlich ebenfalls wichtig. Wenn man selber so weiter macht wie immer und die Konkurrenz in bestimmten Zeiten nachlässt, dann kann sich das positiv auf die eigenen Besucherzahlen auswirken. Evtl. lohnt es sich gerade im Sommer Gas zu geben, wenn die Konkurrenz “schläft”.

Wie auch immer, man sollte nicht jeden, als allgemein gültig betrachteten, Trend unbesehen glauben, sondern sich selber ein Bild machen. Man sollte die verschiedenen Faktoren analysieren und prüfen, was sich wirklich verändert hat und wo vielleicht überraschende Gründe für bestimmte Entwicklungen liegen. Auf ein Ausblick auf mögliche kommende Trends für die eigene Website lohnt sich meist.

So ist bei meinem Brettspiel-Blog der Oktober immer ein sehr wichtiger Monat, da dann die Messe SPIEL in Essen stattfindet, was für Brettspieler quasi Ostern und Weihnachten gleichzeitig ist, weil da so viele neue Spiele erscheinen.

Diese Einzelfall-Betrachtung ist nicht nur bei diesen Beispielen sinnvoll, sondern sollte auch in viele anderen Fällen beachtet werden. Ich schreibe nicht umsonst in die meisten meiner “ToDo”-Artikel, dass die Tipps jeder für sich testen muss, ob sie funktionieren und wenn ja, wie gut. Oft gibt es eben große Unterschiede von Website zu Website, die aus den besonderen Gegebenheiten des Einzelfalls herrühren.

Zudem können sich allgemeine Trends auch ändern. Nur weil es dieses und letztes Jahr so war, dass meine Besucherzahlen im Sommer steigen, muss das im nächsten Sommer nicht zwangsläufig so ein.

Google Trends zeigt z.B. sehr schön an, wie sich die Suchanfragen zu bestimmten Themen über die Jahre verändern. Als Basis für die eigenen Überlegungen und Planungen ist das schon hilfreich.

Trends - Warum sie für Websites wichtig sind, du aber nicht jedem trauen solltest!

Eure Erfahrungen zu Website-Trends

Man sollte also immer wachsam bleiben und sich nicht zu stark auf bisherigen Erkenntnissen und allgemeinen Trend-Aussagen ausruhen, sondern immer auch nach vorn schauen und mögliche neue Trends erkennen und nutzen.

Welche Trends haben sich bei eurer Website bewahrheitet und bei welchen fällt eure Website aus der Reihe?

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3 Gedanken zu „Warum Trends für Websites wichtig sind, du aber nicht jedem trauen solltest!“

  1. Die besten Trends sind die, die du selbst setzt. Bei allen anderen bist du am Ende oft nur der Mitläufer statt der Initiator. Heißt nicht, dass sie dir nichts bringen, aber selbst einen Trend zu setzen ist eben doch noch einmal mehr wert.

    Antworten
    • Wenn jeder Artikel nach den Trends geschrieben ist, bekommt der Leser keine neuen Informationen. Sicherlich ist das Decken der Interessen des Lesers und das gleichzeitige Angebot wenig-thematisierter Informationen nicht immer leicht umszusetzen.

      Antworten
  2. Also auf meine Website trifft der Trend “Im Sommer gehen die Besucherzahlen generell zurück” eindeutig zu. Aus langjähriger Erfahrung kann ich sagen, dass ich im November etwa doppelt so viele Besucher wie im August habe.

    Allerdings liegt das bei mir natürlich auch am Thema meiner Website: Viele meiner Besucher sind Schüler bzw. Studenten.

    LG Johannes

    Antworten

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