Nischenwebsite mit Hochpreis-Produkten – Einnahmen, Erfahrungen und Tipps

Nischenwebsite mit Hochpreis-Produkten - Einnahmen, Erfahrungen und TippsEs ist mal wieder Zeit auf die Entwicklung einer meiner Nischenwebsites zurückzublicken. Diesmal geht es um Hochpreis-Produkte.

Diese Nischenwebsite habe ich nicht während einer Nischenseiten Challenge erstellt, sondern gehe damit nun zum ersten mal an die Öffentlichkeit.

Warum ich mich für besonders hochpreisige Produkte entschieden habe, wie sich die Website seit dem Start entwickelt hat und welche Erfahrungen ich dabei sammeln konnte, erfahrt ihr im Folgenden. Zudem gehe ich auf Rankings, Traffic und Einnahmen dieser Nischenwebsite ein.

Nischenwebsite mit Hochpreis-Produkten

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Ich habe in den letzten Jahren einige Nischenwebsites umgesetzt, dabei aber bisher immer Produkte bevorzugt, die zwischen 100 und 200 Euro liegen. Mit dieser Nischenwebsite bin ich davon zwar schon ein wenig abgewichen, aber auch dort lag nur ein Teil der Produkte über dieser Spanne.

Zudem habe ich darauf geachtet, dass die Produkte in eine Amazon-Kategorie fallen, bei der es zwischen 3 und 7 % Provision gibt. Das führt dazu, dass die Produkte nicht zu teuer waren und Spontankäufe möglich sind. Dennoch gibt es ordentliche Provisionen je Verkauf.

Das hat sehr gut funktioniert, wie man an diesen Beispielen sieht.

Warum habe mich also nun an Hochpreis-Produkte gewagt, wenn meine bisherige Vorgehensweise doch so gut funktioniert hat?
Ich möchte immer wieder Neues ausprobieren und Ideen testen. Nur so kann man dazulernen und entwickelt sich weiter. Zudem bringen solche Erfahrungen auch die Möglichkeit mit sich, wieder interessante Artikel zu verfassen und neue Tipps und Informationen in mein Nischenseiten-Aufbau E-Book einfließen zu lassen.

Also habe ich mir verschiedene Produkte mit Preisen von 1.000 Euro oder mehr angeschaut, die zudem nicht allzu beratungsintensiv sind. Natürlich habe ich mich hier wieder auf das Amazon Partnerprogramm konzentriert, da gerade bei solch hochpreisigen Produkten viel Vertrauen in den Online-Shop vorhanden sein muss.

Infrarotsauna und mehr

Ich bin wieder meine eigenen Interessen durchgegangen und habe weitere Brainstorming-Techniken genutzt. Herausgekommen ist eine Liste mit verschiedenen Produkt-Nischen, unter anderem auch das Thema “Infrarotsauna”.

Diese Nischen habe ich dann wieder nach den 3 Faktoren analysiert, die ich bei Nischenwebsites für am wichtigsten halte.

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Suchvolumen

Zuerst habe ich mir das Suchvolumen angeschaut. 2015 habe ich dafür Market Samurai genutzt (gibt es leider nicht mehr), heute habe ich es mit kwfinder.com gemacht.

Nischenwebsite mit Hochpreis-Produkten - Einnahmen, Erfahrungen und Tipps
(Keyword-Suchvolumen-Analyse mit kwfinder.com)

Mein Hauptkeyword “infrarotsauna” hatte damals 4.400 Suchen im Schnitt pro Monat. Heute sind es 6.600 im Schnitt. Das Keyword “infrarotkabine” hatte damals sogar 14.800 Suchen im Schnitt pro Monat. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Deshalb habe ich mich dazu entschlossen, beide Begriffe als Hauptkeywords in meiner Nischenwebsite zu nutzen.

Dazu muss man sagen, dass beide Keywords eine saisonale Komponente haben. Im Winter werden diese natürlich stärker gesucht, als im Sommer. Allerdings gibt es ganzjährig Suchvolumen, anders als bei meiner Poolheizungs-Nischenwebsite

Bei der Recherche sind mir zudem viele andere interessante Keywords aus diesem Themenbereich aufgefallen. So z.B. “infrarotstrahler”, “gartensauna” und “fasssauna”, welche damals alle circa 5.400 Suchanfragen im Monat hatten, heute aber teilweise schon deutlich mehr.

Die Analyse des Faktors “Suchvolumen” war auf jeden Fall positiv.

Konkurrenz

Als zweites habe ich mir die Konkurrenz in Google angeschaut. Gerade bei den Hauptkeywords möchte man in einer relativ kleinen Nische weit nach vorn kommen, was einfacher fällt, je schwächer die Konkurrenz ist.

Ich habe die Konkurrenz mit Market Samurai analysiert und hier sehr ihr das Ergebnis von damals:
Nischenwebsite mit Hochpreis-Produkten - Einnahmen, Erfahrungen und Tipps
(Konkurrenz-Situation 2015 mit Market Samurai)

Die vielen grünen Boxen deuten darauf hin, dass es sich um eine verhältnismäßig leichte Konkurrenz-Situation handelt. Es gibt nur wenig gelb und rot, was auf jeden Fall sehr positiv ist. Damals waren eher allgemeine Seiten zu Saunen, Shops und Preisvergleiche in den Google Top 10 zu finden.

Damit konnte ich auch bei der Konkurrenz-Analyse ein positives Fazit für die Nische ziehen.

Finanzielles Potential

Zu guter Letzt habe ich mir das finanzielle Potential angeschaut. Zwar hatte ich mich ja schon für recht teure Produkte entschieden, aber es kommt natürlich sehr auf die prozentuale Provision an.

Da Saunen bei Amazon in den Bereich Baumarkt fallen, gibt es 5% Provision für Affiliates, was sehr gut ist. Es gibt gerade im Bereich Technik viele Produkte, bei denen es lediglich 1% gibt.

Aber diese 5% sind in Verbindung mit den hohen Preisen sehr gut. Bei einem Warenwert von 1.000 Euro sind das 50 Euro Provision mit einem Verkauf. Das kann sich sehen lassen. Dafür wusste ich allerdings auch, dass weniger Verkäufe zu erwarteten sind, aber das ist okay.

Des Weiteren habe ich mir das Potential von Google AdSense angeschaut. Die vorgeschlagenen AdWords-Klickpreise im Google AdWords Keyword Tool sahen ebenfalls sehr gut aus.

Für “infrarotkabine” lag der vorgeschlagene Klickpreis bei 2,08 Euro und für “infrarotsauna” bei 1,63 Euro. Das sind sehr gute Werte. Die Provision bei einem AdSense-Klick wären also 1,10 – 1,40 Euro im Schnitt.

Auch beim dritten Faktor fiel meine Analyse sehr positiv aus. Und so habe ich mich dann letztendlich entschieden, eine Hochpreis-Nischenwebsite zum Thema Infrarotsauna/Infrarotkabine umzuetzen.

Umsetzung

Wie schon bei meinen vorherigen Nischenwebsites habe ich mich dazu entschlossen, diese auf WordPress-Basis umzusetzen, genauso wie ich es in meinem Nischenseiten-Aufbau E-Book ausführlich erkläre. Eine kleine und einfache Nischenwebsite ist schnell aufgebaut.

Bei der Domain habe ich mich trotz der bessere Suchvolumen-Werte von “infrarotkabine” für “infrarotsauna” entschieden. Zum einen wollte ich einfach das Wort “Sauna” in der Domain haben. Zum anderen war es auch eine Bauchentscheidung. Eine Doppel-Keyword-Domain wollte ich hier nicht haben, weshalb ich mich für den Zusatz “kaufen” entschieden habe. Die Domain lautet also infrarotsauna-kaufen.de

Ganz so entscheidend ist die Domain aber heute nicht mehr für gute Rankings in Google, auch wenn es sicher nicht schadet, das Hauptkeyword in der Domain zu haben.

Technik

Ich hatte kurz vorher eine WordPress Multisite Installation aufgesetzt, weshalb ich meine Nischenwebsite auch darauf angelegt habe. Als Hoster nutze ich all-inkl.com*.

Da alles schon vorhanden war, konnte ich einfach und schnell die neue Nischenwebsite aufsetzen. Ich musste nichts neu installieren und konnte die bereits vorhanden Plugins nutzen, die ich für meine anderen Websites auf dieser Multisite-Installation bereits installiert hatte.

Layout

Auch beim Layout sparte ich durch die Multisite-Basis viel Zeit. Ich habe das bestehende und bereits angepasste Twenty Thirteen Theme auf der Hochpreis-Nischenwebsite genutzt. Optisch habe ich es mit dem Plugin Simple CSS angepasst.

So habe ich z.B. einen warmen Farbton für die gesamte Website gewählt, der gut zur Sauna passt. Im Header habe ich zudem ein Fotolia-Bild (© anitasstudio) eingebaut, was die Stimmung perfekt einfängt und auch die Basis für meine Farbwahl war.

Nischenwebsite mit Hochpreis-Produkten - Einnahmen, Erfahrungen und Tipps

Mit ging es beim Layout darum Emotionen zu wecken und gleichzeitg eine gute Übersicht zu ermöglichen. Das ist mir recht gut gelungen, wie ich finde, auch wenn es sicher unterschiedliche Geschmäcker gibt.

Inhalt

Für die Inhalte habe ich natürlich Recherche betrieben und mich in das Thema eingearbeitet. Auf die Ideen für einzelne Artikel bin ich unter anderem durch Frage-Tools gekommen. Dazu kamen dann noch eigene Ideen und ich habe mir unter anderem auch die Fragen und Antworten auf den Amazon-Produktseiten angeschaut.

Aber ich habe nicht nur direkt zu Infrarotsaunen was geschrieben, sondern z.B. auch über passendes Zubehör. Insgesamt sind so zum Start der Nischenwebsite 10 Artikel zusammengekommen. Mittlerweile sind es 15 Artikel plus 4 Seiten (inkl. Homepage, Impressum und Datenschutz). Also gar nicht mal so viel. Bisher habe ich nur 2 Saunen genauer vorgestellt, aber da wird in Zukunft noch einiges dazukommen.

Zudem gibt es aktuelle Angebote von Amazon, die ich mit dem Plugin Amazon Affiliate for WordPress* (AAWP) anzeige, genauso wie Produktboxen, Angebote und beliebte Produkte. Das ist einfach mein Lieblings-Amazon-Plugin.

Allerdings gibt es auf Amazon keine speziellen Bestseller-Listen für “Infrarotsaunen” und “Infrarotkabinen”, weshalb ich stattdessen einfach eine Liste dieser Produkte anzeigen lasse, sortiert nach Beliebtheit.

SEO und Marketing

Nachdem die Nischenwebsite soweit fertig war, habe ich einige Backlinks auf eigenen Projekten gesetzt, aber nicht wirklich viele. Durch die Inhalte habe ich dann später weitere Backlinks bekommen.

Ganz aktiv habe ich dagegen Onpage-SEO betrieben. Dafür nutze ich das Plugin Yoast SEO, welches viele Optimierungen ermöglicht und zudem beim Schreiben der Artikel ebenfalls unter die Arme greift.

Ansonsten habe ich nicht wirklich was gemacht. In einer gut gewählten Nische mit wenig Konkurrenz reicht das aber auch meist aus. Deshalb ist die Nischenwahl so wichtig!

Entwicklung der Hochpreis-Nischenwebsite

Nun möchte ich mir mal die Entwicklung meiner Nischenwebsite anschauen. Davor blicke ich aber erstmal auf die Entwicklung der Nische selbst.

Dazu habe ich die beiden Hauptkeywords in Google Trends eingegeben:

Nischenwebsite mit Hochpreis-Produkten - Einnahmen, Erfahrungen und Tipps

Das sieht recht stabil aus und zuletzt ging das Interesse sogar nach oben. Deshalb sehe ich recht positiv in die Zukunft.

Traffic und Rankings

Die Nischenwebsite ist im September 2015 online gegangen und es war ein sehr langsamer Beginn. Das ist aber kein Problem für mich, da ich sowieso gute Erfahrungen damit gemacht habe, neue Websites einfach etwas “liegen zu lassen”.

Im Winter 2016/2017 gab es dann schon eine gute Entwicklung, da die Besucherzahlen deutlich anstiegen. Im aktuellen Winter 2017/2018 ging es dann steil bergauf, wie man an diesem Google Analytics Chart sehen kann:

Nischenwebsite mit Hochpreis-Produkten - Einnahmen, Erfahrungen und Tipps

Im November wurden 8.796 Sitzungen und 18.279 Seitenaufrufe gemessen, was bisher der Monats-Bestwert ist. Geduld zahlt sich aus, wie ich nicht zum ersten mal feststelle. Und wer sagt, dass Nischenwebsites nicht mehr funktionieren?

Bei den Rankings liegt meine Nischenwebsite mittlerweile auch sehr gut im Rennen. Für “infrarotsauna” ist es aktuell die Position 3 und für “infrarotkabine” sogar Position 2 in Google. Bei “infrarotsaunen” stehe ich momentan auf Position 1.

Zudem gibt es massig Longtail Rankings auf vorderen Positionen in Google. So liege ich z.B. für “infrarotsauna kaufen”, “sauna mit infrarot” und “infrarotkabinen preise” auf der ersten Position.

Alles in allem also sehr gute Google-Rankings und das ganz ohne gekaufte Links oder überhaupt große SEO-Anstrengungen.

Einnahmen

Doch zahlt sich die gute Traffic-Entwicklung wirklich in barer Münze aus?

Auch hier ging es sehr schleppend los, was verständlich ist, da der Traffic zu Beginn gefehlt hat. Doch nach und nach haben sich auch die Einnahmen positiv entwickelt.

Mit dem Amazon Partnerprogramm habe ich 2016 noch 198,32 Euro eingenommen, 2017 waren es schon 1.233,32 Euro. Das ist eine Steigerung von 522% zum Vorjahr. Für 2018 erwarte ich eine weitere Steigerung, auch wenn sie sicher nicht mehr in dieser Größenordnung liegen wird.

Neben einer Reihe Infrarotsaunen/-kabinen, die natürlich jeweils ordentliche Provisionen gebracht haben, gab es auch viel kleinen “Beifang” auf Amazon.

Google AdSense habe ich dagegen lange Zeit nicht auf dieser Nischenwebsite genutzt, sondern erst im Laufe des November 2017 eingebaut. Im Dezember brachte diese Einnahmequelle dann gleich mal 90,27 Euro ein. Es lohnt sich also AdSense hier zu nutzen.

Warum habe ich AdSense erst so spät eingebaut? Ich wollte nicht gleich am Anfang AdSense-Anzeigen drin haben, um keine Besucher abzuschrecken. Zudem war der Cookie-Hinweis notwendig und das fand ich erstmal auch nicht so toll. Generell hatte ich Bedenken, dass AdSense die Affiliate-Sales kanibalisieren könnte. Aber das ist zum Glück nicht passiert. Da ich auf anderen Nischenwebsites positive Erfahrungen bei der Kombination von AdSense und Affiliatelinks machen konnte, habe ich das nun auch hier umgesetzt.

Und diese Kombination hat dafür gesorgt, dass der Dezember 2017 mit 393,46 Euro der bisher lukrativste Monat war. Der eCPM lag im Dezember bei 28,63 Euro pro 1.000 Seitenaufrufen. Da kann man nicht meckern.

Insgesamt waren es 2017 Einnahmen von 1.342,15 Euro.

Die Zukunft meiner Hochpreis-Nischenwebsite

Meine Nischenwebsite hat sich sehr gut entwickelt und wirft nun wirklich relevante Einnahmen ab. Deshalb werde ich in den kommenden Monaten die Nischenwebsite weiter ausbauen und seit längerer Zeit mal wieder etwas daran machen.

Ideen für neue Artikel sind bereits vorhanden, aber sicher werde ich auch nochmal recherchieren und neue Artikel-Themen zusammentragen. Zudem wird es weitere Produktvorstellungen geben.

Auf diese Weise hoffe ich, dass die Zahl der Besucher spätestens Ende 2018 neue Rekordwerte erreicht und damit auch die Einnahmen steigen.

Erfahrungen und Tipps zu Hochpreis-Produkten

Zum Schluss meines Artikels möchte ich auf ein paar wichtige Erfahrungen und praktische Tipps eingehen, die ich von diesem Hochpreis-Experiment gelernt habe:

  • Affiliate-Produkte mit einem hohen Preis können sehr lukrativ sein. Man wird weit weniger Sales generieren, aber dafür verdient man mit relativ wenig Verkäufen sehr gutes Geld. Wichtig ist hier aber, dass die Höhe (%) der Provision stimmt.
  • Zumindest bei meiner Nische waren nicht so viele andere Affiliates unterwegs. Ich denke, dass die meisten Affiliates lieber etwas günstigere und sich dadurch häufiger verkaufende Produkte raussuchen. Das ist eine Chance für Neulinge, denn weniger Konkurrenz verbessert die Chancen gut zu ranken.
  • Generell zeigt auch dieses Beispiel wieder, dass Nischenwebsites immer noch sehr gut funktionieren und keineswegs pauschal von Google abgestraft werden. Wer hochwertige und gut gemachte Nischenwebsites erstellt, wird damit auch in Zukunft Geld verdienen können.
  • Die Nischenauswahl ist dabei sehr, sehr wichtig. Ich habe eine sehr gute Nische gefunden, die es erst ermöglicht hat, dass sich diese Site so gut entwickelt hat. Nehmt euch deshalb Zeit für die Nischenwahl.
  • Viele wollen einfach nur Produkte vorstellen, aber das sollte nicht der einzige Inhalt sein. Hintergrundartikel sind sehr wichtig, ranken gut und schaffen Vertrauen bei den Besuchern.
  • Google AdSense funktioniert ebenfalls sehr gut in vielen Nischen. Probiert es also einfach mal aus und verschenkt kein Geld.
  • Geduld wird immer wichtiger und gerade bei Nischenwebsites kann es lange dauern, bis Google diese besser rankt. Erwartet also nicht nach ein paar Wochen schon große Einnahmen, sondern lasst die Nischenwebsite ruhen und baut schon an der nächsten.

Fazit – Hochpreis-Nischenwebsite

Unter dem Strich bin ich mit der Nischenwebsite sehr zufrieden. Von knapp über 1.000 Euro im Jahr kann man natürlich nicht leben, aber dafür sind Nischenwebsites auch nicht da. Zumindest keine einzelnen. Wer 10 solcher Nischenwebsites hat (und die Einnahmen können natürlich auch deutlich höher sein), der erfüllt sich vielleicht seinen Traum von der Selbstständigkeit mit eigenen Websites.

Aber auch wenn es nur ein Nebenverdienst ist, so lohnt sich das auf jeden Fall. 2017 habe ich an dieser Nischenwebsite vielleicht 8 Stunden was gemacht. 2 neue Artikel und etwas technische Pflege, mehr war es nicht. Das ergibt einen Stundenlohn von rund 168 Euro.

Zudem hat es mir Spaß gemacht dieses Experiment umzusetzen. In der nächsten Zeit will ich eine weitere Nischenwebsite erstellen und dabei wieder einiges ausprobieren. Wenn ihr darüber auf dem Laufenden bleiben wollt und zudem erste Infos zur nächsten Nischenseiten-Challenge haben möchtet, abonniert meinen Newsletter.

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17 Gedanken zu „Nischenwebsite mit Hochpreis-Produkten – Einnahmen, Erfahrungen und Tipps“

  1. Wahrscheinlich habe ich schon zu viele Nischenseiten angeschaut.
    Ich finde, dass (definitiv nicht nur bei Peer) inzwischen fast Nischenseiten gleich aussehen. Und es springt einen regelrecht an, dass mir hier jemand mit überschaubarem Aufwand etwas verkaufen möchte.
    Das zeigt für mich auch die folgende Beispielformulierung:
    “Es gibt eine große Anzahl an Infrarotsaunen, da ist es nicht einfach eine Kaufentscheidung zu treffen.
    Helfen kann kann eine Auswahl an beliebten Infrarotsaunen im Onlineshop Amazon.de.
    Im Folgenden finden Sie einige beliebte Infrarotsaunen, die Sie bei in die nähere Auswahl ziehen können.”
    Der berühmte Mehrwert??? Und dann noch zwei Grammatikfehler in drei Sätzen.
    Vielleicht bin ich ja gerade zu kritisch. Und ja: Es funktioniert. Vermutlich deshalb, weil außerhalb “der Szene” fast kein Mensch weiß, was eine Nischenseite überhaupt ist. So gesehen Glückwunsch, gut gemacht! Aber es ist halt auch der erste Eindruck, der irgendwie hängen bleibt.

    Antworten
    • Da ist sicher was dran, dass sich meine Nischenwebsites ähneln. Liegt einfach auch daran, dass man für so eine kleine Site nicht Tage ins Webdesign steckt. Dennoch wird meine nächste Nischensite anders aussehen.

      Antworten
      • Hallo Peer,
        mein Kommentar hat sich allerdings eben nicht speziell auf Deine Seiten bezogen, sondern auf Nischenseiten im Allgemeinen.
        Diese sind (für jemanden, der sich mit dem Thema ein bisschen befasst hat) inzwischen auf den ersten Blick zu erkennen. Immer gleich / ähnlich aufgebaut, immer ähnliche Texte und – um das ausgelutschte Wort ‘Mehrwert’ doch noch mal zu benutzen – eben in der Regel ohne wirklichen Mehrwert für den Leser. Die Verkaufsabsicht steht kaum übersehbar im Vordergrund.
        Damit eher als geschickte Werbung denn als sinnvolles und vor allem objektives Informationsmedium anzusehen.
        So ähnlich halt, wie das Informationsgespräch zur Versicherung beim Versicherungsvertreter … ;-) …

        Antworten
  2. Hallo Peer,
    lustigerweise habe ich auch mit dem Gedanken gespielt Infrarotsaunen als Thema für mein damaliges neues Affiliate Projekt zu nutzen. Und mich aber dagegen entschieden, weil für mich ein saisonales Geschäft weniger interessant wirkt. Denkst du denn, dass das egal ist oder das ganzjahres Produkte mit demselben bzw. ähnlichem Potential mehr Einnahmen einfahren könnten ?

    Ich hab mittlerweile schon 2 Seiten und bin verwundert, dass meine Besucherzahlen nicht stetig ansteigen. Wie bei dir. Ich hab mir dabei deutlich Mühe mit dem Inhalt und auch den Beiträgen gegeben und sie neben dem Hauptkeyword gut gestreut und informativen Mehrwert angestrebt. Hast du für besseres Ranking bzw. um eine Initial Besucherschaft zu generieren Google Ads benutzt ?

    Meine letzte Frage bezieht sich auf deine Backlink Strategie. Da ich selbst noch nicht soviele Kontakte mit Internet besitze und meine Seiten untereinander inkompatibel sind wollte ich fragen, ob du eine spezielle Methode hast passende Backlinks zu generieren. Wenn du es wirklich geschafft hast genug DA durch die Links deiner eigenen Seiten zu generieren könntest du mir ja vielleicht helfen in dem du mir erzählst wie diese älteren Domains soviel DA bekommen haben.

    Vielen Dank für den tollen Blog und danke im Vorraus für jede Hilfe.

    Antworten
    • Nein, Google AdWords oder andere Werbung habe ich nicht genutzt. Gerade in der ersten Zeit sind die Besucherzahlen nur langsam gestiegen. Erst nach vielen Monate ging es deutlich bergauf, wie man oben sehen kann. Da ich nicht weiß, wie alt deine Site ist, kann ich da nicht viel sagen.

      Ansonsten sind saisonale Produkte ein zweischneidiges Schwert. Oft ist es da eben ein wenig einfacher, während ganzjährige Produkte oft mehr umkämpft sind.

      Ich bin kein Freund des manuellen Backlink-Aufbaus, da es mir einfach keinen Spaß macht. Aber gerade zu Beginn setze ich da schon einige Backlinks in Verzeichnissen, Blog-Kommentare etc.. Also das, was ich auch in meinem eBook aufzähle.

      Antworten
      • Hallo Peer,
        Ja das mit der Geduld wurde mir schon oft gesagt. Meine erste Seite ist mittlerweile ziemlich genau 1 Jahr alt. Sie hat zuerste sehr langsam angefangen und hat mitte des Jahres Besucher generiert. Dies ist zum Ende des Jahres leider wieder gefallen.
        Meine Zweite Seite ist mittlerweile 4 Monate alt und hat eine schlechte DA. Und Besucherzahlen dümpeln so dahin.
        Was ist deine Meinung dazu ? Sind die Seiten noch sehr jung und ich sollte noch etwas warten ?

        Ja danke für den Hinweis auf das Ebook dachte du hättest vielleicht etwas aktuellere Tipps und Hinweise wie du passende Backlinks findest.
        Aber ich werde mir wohl mal das Ebook anschauen.
        Danke für die Tolle Antwort.

        Antworten
  3. Hallo Peer,

    ich finde es toll, das Du die Hosen runter lässt. Das gibt mir immer wieder neuen Mut mit meiner neuen Affiliate Seite weiter zu machen. Geduld ist nicht gerade meine Stärke. Mir macht Backlinkaufbau auch gar keinen Spaß. Ich hasse es, da es sehr schwer ist themenbezogene, qualitativ hochwertige und kostenlose Backlinks zu erhalten. Sie scheinen für Google aber sehr wichtig zu sein. Meine Konkurrenten ranken weit vor mir und das bestimmt nicht, weil sie herausragenden Content haben.
    Affiliate Seiten sehen alle fast gleich aus – das wissen aber nur die Leute, die Affiliate Seiten erstellen.

    Antworten
  4. Interessanter Artikel den du da geschrieben hast. Hat mir viele neue Denkanstöße gegeben was Nebenverdienste im Internet angeht. Aber so schön die Idee mit Nischenprodukten auch klingt, ich glaube, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis es immer mehr Konkurrenzseiten zu einem Produkt gibt. Und dann sinken die Einnahmen entsprechend. Außer man hat einfach eine deutlich bessere Seite als die Mitbewerber und betreibt intensive SEO-Arbeit.
    Ich wünsche dir trotzdem weiterhin viel Erfolg mit deiner Webseite.

    Antworten
  5. Hallo Peer,

    ich kenne das Problem mit dem manuellen Backlinkaufbau auch und muss zugeben, dass ich auch nicht gerade der größte Freund davon bin. Mir fällt es immer mega schwer gute Backlink-Quellen zu finden und es nimmt so viel kostbare Zeit in Anspruch…

    Was hältst du persönlich von Backlink-Kauf und würdest du es empfehlen ?

    Antworten
    • Starke Backlinks bekommst du in der Regel nicht mehr gratis. Das ist entweder ein Tauschgeschäft unter SEOs oder du zahlst eben dafür anständig. Empfehlen kann man dies nur bei wirklich guten Links, nicht bei Forenlinks oder angeblichen Blog-Kommentaren. Die Zeiten von letzteren sind einfach vorbei und ich würde die Finger davon lassen. Google RankBrain ist da!

      Antworten
    • Ich persönlich empfehle dir den Linkaufbau immer selber zu betreiben, da hierzu eine gute Themenrelevanz zu sehen sein sollte. Der Linkaufbau ist einer der wichtigsten Themen im SEO Bereich deshalb finde ich es sehr wichtig hierzu die nötige Zeit maximal zu investieren.

      Antworten
  6. Bedeutet das “liegen lassen” der Website dass wirklich gar keine Arbeit investiert wird? Also weder Onpage noch Offgpage, sondern wirklich einfach nur abwarten?
    Meiner Erfahrung nach sind Produkte im Bereich 50€-300€ optimal. Natürlich immer in Abhängigkeit von Suchvolumen, Konkurrenz und Provision. Hat man da aber etwas gutes in einer der 5-10% Kategorien gefunden kann man wirklich anständig daran verdienen. Mit sehr teuren oder sehr günstigen Produkten habe ich nicht ganz so gute Erfahrungen gemacht.

    Antworten
  7. Ich habe mich im vorigen Jahr dazu aufgemacht, meine ersten Nischenseiten zu erstellen – ohne Vorkenntnisse und mit frustrierenden Ergebnissen, aber ich habe trotzdem viel gelernt. Das zweite Projekt war dann vom Aufwand her schon viel geringer, da man vom ersten Fehlschlag viele Reibungsverluste gutmacht.
    Trotzdem hat mir allein dieser Artikel schon wieder fünf Ideen gebracht, etwas anders bzw. besser zu machen bzw. schon wieder Fehler zu vermeiden. Obwohl ich auch bemerkt habe, dass jetzt schon wieder ein paar Fehler zu viel drinnen sind.
    Auch wenn das alles schon recht anstrengend und zeitraubend ist, komme ich irgendwie nicht mehr von den Nischenseiten weg.
    Ich freue mich jedenfalls, die Seite gefunden zu haben, mal sehen, was sich noch alles an Hilfestellungen findet…ich bin wirklich gespannt…

    Antworten
  8. Interessante Einblicke die du da gewährst, Peer. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass diese Seite mit diesen Produkten solche Einnahmen ermöglicht. Da muss ich wohl meine Meinung zu hochpreisigen Produkten etwas überdenken. Aber neue Denkanstöße waren ja noch nie verkehrt. ;)
    Vielen Dank dafür.

    Antworten
  9. Hallo Peer,

    danke dafür, dass Du so offen über deine Einnahmen schreibst.

    Bei hochpreisigen Produkten würde mich interessieren, ob Du tatsächlich auch Infrarotkabinen verkaufst oder eher andere Dinge/Kleinigkeiten. Kannst Du uns zum Beispiel mal nennen, wie viele Infrarotkabinen Du im Dezember 2017 vermittelt hast? Mich würde der Anteil sehr interessieren.

    Des Weiteren würde mich sehr interessieren, wie viele eindeutige (neue) Nutzer Du im Dezember 2017 hattest.

    Würde mich sehr freuen, wenn Du dir dafür die Zeit nimmst. Danke!

    Viele Grüße
    Mathias

    Antworten
  10. Ich habe ebenfalls eine Seite für eher hochpreisige Produkte (Monitore) erstellt. Sie ist noch sehr jung, noch eine Baustelle und wirft momentan nichts ab, da niemand außer mir und den Merchants von der Seite weiß. ;-)

    Backlinks streuen? Das fällt mir schwer. Ich versuche, mich durch hochwertigen Content und Onpage-SEO von meiner „Konkurrenz“ abzuheben. Minderwertige Texte bei Textbroker einkaufen kann ja jeder. ;-)

    Ich sehe da also noch gute Chancen. Was bei solchen Nischenseiten, wo die Provision von Amazon nur bei mageren 3% liegt, vielleicht wichtig ist und dem Nutzer Mehrwert liefert: ein Preisvergleich. Bei anderen Shops sind die Provisionen z.T. noch höher als bei Amazon.

    Viele Grüße
    Patrick

    Antworten

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