Langfristige Blog-Monetarisierung – Blogaufbau-Serie Teil 13

Langfristige Monetarisierung - Blogaufbau-SerieIm vorherigen Artikel dieser Serie habe ich bereits ausführlich die Einnahmequellen für Blogs beschrieben und Tipps gegeben, wie und wann man mit der Monetarisierung beginnen sollte.

Heute möchte ich mich dagegen dem langfristigen Aufbau der Einnahmen widmen.

Warum sollte man sich um die langfristige Monetarisierung Gedanken machen und welche Probleme und Hinternisse gibt es auf dem Weg dorthin?

Zudem gibt es praktische Tipps und ich beurteile die verschiedenen Einnahmequellen hinsichtlich ihres langfristigen Potentials.

Dieser Artikel ist Teil der Artikelserie Schritt für Schritt zum erfolgreichen Blog.

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Langfristige Monetarisierung

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Bevor ich auf konkrete Probleme und Hindernisse genauer eingehe und Tipps gebe, stellt sich doch erst einmal die Frage, wieso man sich überhaupt mit der langfristigen Monetarisierung beschäftigen sollte.

Schließlich ist im Internet alles so kurzfristig und wer kann schon Jahre voraus blicken?

Natürlich muss man sich nicht mit den langfristigen Einnahmen des eigenen Blogs beschäftigen. Es gibt viele Blogger und Websitebetreiber, die nur bis morgen schauen und entsprechend handeln. Da werden kurzfristige SEO-Lücken in Google ausgenutzt und fragwürdige Affiliate-Aktionen auf die eigenen Leser losgelassen.

Das bringt kurzfristig sicher was, aber oft kommt dann später die Quittung in Form von Google Penalties oder dem Verlust von Vertrauen bei den Lesern.

Ich dagegen wollte mir in meiner Selbständigkeit langfristig etwas aufbauen und das gilt natürlich auch für meine Blogs. Ich gebe zu, dass ich zu Beginn der Selbständigkeit vor allem eines vermisst habe, und dass war die pünktliche monatliche Überweisung meines Gehalts. :-)

Als Blogger wird man 100% stabile Einnahmen natürlich nie erreichen, aber man kann dafür sorgen, dass man sich relativ stabile Einnahmen aufbaut.

Genau darauf ist die langfristige Monetarisierung ausgelegt: Langsam wachsende, aber dafür auf Dauer stabile Einnahmen zu erzielen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es sehr beruhigend ist, wenn man weiß, dass Monat für Monat ungefähr die selben Einnahmen rein kommen, mit gelegentlichen Ausschlägen nach oben.

Das finde ich persönlich deutlich angenehmer als permanent Kunden wegen Rechnungen hinterherrennen und immer wieder neue Aufträge an Land ziehen zu müssen.

Aber auch wenn die Einnahmen durch den eigenen Blog nicht der Hauptverdienst sind, so ist es doch schön zu wissen, dass man ein stabiles Nebeneinkommen erzielt.

Nun wird der eine oder andere fragen: Wie lange dauert das?
Diese Frage ich natürlich nicht so einfach zu beantworten. In der Regel dauert es aber schon ein paar Jahre, bis man ein stabiles Vollzeiteinkommen erreicht hat.

Das liegt daran, dass man auf bestimmte Einnahmequellen genauso verzichtet, wie auf bestimmte Marketingmaßnahmen, die sich nicht positiv auf die langfristige Monetarisierung auswirken.

Die ersten stabilen Nebeneinkünfte kann man aber schon in einem halben Jahr erreichen.

Langfristig Denken

Als erste wichtige Voraussetzung für langfristig stabile Einnahmen ist die eigene Einstellung zu nennen.

Man muss sich selber eine langfristige Denkweise zulegen. Das beinhaltet:

  • langer Atem
    Die langfristige Monetarisierung benötigt einen langen Atem und Durchhaltevermögen. Die Erfolge kommen nicht über Nacht, sondern man baut sich erstmal eine Basis auf und das dauert eben etwas.

    Zudem sollte man das Social Web und andere Marketinginstrumente dauerhaft sinnvoll nutzen und nicht aufgeben, nur weil man nach 2 Monaten noch nicht 1.000 Fans hat.

  • Vertrauen steht an erster Stelle
    Vertrauen aufzubauen ist einer der Schlüssel zu einer langfristig stabilen Monetarisierung. Zum einen gilt es Vertrauen bei den Lesern aufzubauen. Keine Abzocke der Leser, regelmäßige Inhalte, Qualität, Einzigartigkeit usw. sorgen dafür, dass man sich einen guten Ruf aufbaut.

    Man darf nicht aufs schnelle Geld schauen. Ich hatte in den Anfangsjahren meines Blogs immer mal wieder Mails und Kommentare, in denen mir Tipps gegeben wurden, wie ich doch deutlich mehr Geld aus meinen Lesern herausholen könnte. Das waren in der Regel aber eher unseriöse Einnahmequellen, hinter denen ich nicht stehen konnte und wollte. Hätte ich das damals gemacht, hätte das kurzfristig sicher mehr Geld gebracht, aber dauerhaft großen Schaden angerichtet.

    Aber auch der Trust bei Google spielt eine wichtige Rolle, der sich später im wahrsten Sinne des Wortes auszahlt.

  • Sicherheit
    Man sollte eher auf Sicherheit setzen und keine größeren Risiken eingehen. Wer schnell oben ist, kann auch schnell wieder abstürzen.

    Wer dagegen langsam und stetig seinen Traffic aufbaut, hat diesen später auch viel sicherer. So hatte ich bei meinem Blog nie große Sprünge in den Besucherzahlen, aber dafür sind diese bis heute auf mehr als 150.000 Besucher pro Monat gestiegen und sehr stabil.

  • Keine Tricks
    Wie schon gesagt, der Trust bei Google ist sehr wichtig. Deshalb sollte man keine SEO-Tricks versuchen, egal wie verlockend das gerade klingt. Solche Tricks sind nicht von Dauer und rächen sich meist.
  • Keine Abkürzungen
    Ebenso sollte einem klar sein, dass es keine Abkürzungen gibt. Natürlich kann man von anderen Blogs und Bloggern lernen und bestimmte Umwege und Fehler vermeiden, aber selber die notwendige Arbeit sparen und den Weg zum Erfolg abkürzen wird nicht funktionieren.

    So sollte man z.B. keine unpassenden Trend-Inhalte veröffentlichen, nur um kurzfristig viel Traffic abzugreifen.

  • Alles in Maßen
    Generell kann man sagen, dass man alles in Maßen nutzen sollte. So wird man sicher nicht von Google abgestraft, wenn man mal ein paar Links tauscht. Aber man sollte es nicht übertreiben.

    Diese Faustregel kann man auf fast alles anwenden: Content, Marketing, Monetarisierung, SEO, Social Web etc.

Wer sich als Blogger eine langfristige Denkweise zulegt, der ist schon mal auf dem richtigen Weg zu langfristig stabilen Einnahmen.

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Wahl der Einnahmequellen

Die verschiedenen Einnahmequellen habe ich ja erst kürzlich ausführlich behandelt.

Im Folgenden möchte ich darauf eingehen, welche sich davon vor allem für die langfristige Monetarisierung eignen.

Nichts risikoreiches nutzen
Bezahlte Links und die inzwischen so beliebten bezahlten Artikel mit follow-Link sollte man vermeiden.

Damit holt man sich tickende “Zeitbomben” in den eigenen Blog und es kann durchaus passieren, dass Google einen deswegen Monate später abstraft.

Ebenso sollte man nicht auf die blumigen Versprechen mancher Anbieter reinfallen und angeblich kurzfristig profitable Einnahmequellen nutzen. Das ist weder von Dauer, noch ist es meist ohne negative Auswirkungen (z.B. auf das Vertrauen der Leser).

Stabile Einnahmequellen
Zu den langfristig stabilen Einnahmequellen zählen die folgenden:

  • Direktvermarktung – Durch den direkten Kontakt zu den Werbekunden ist diese Einnahmequelle meist recht stabil, wenn auch erst etwas später nutzbar.
  • Google AdSense – Diese und andere CPC-Einnahmequellen skalieren in der Regel sehr gut mit den Besucherzahlen und sind relativ stabil.
  • Membership-Sites – Jegliche Art von Paid-Content kann stabile Einnahmen abwerfen, wenn man die User erstmal überzeugt hat und selber dran bleibt.
  • eBooks – Verkauft man online Bücher bringen diese natürlich auch längerfristig Einnahmen. Wie lange hängt vor allem vom Thema ab.
  • Referrals und Lifetime – Im Bereich Affiliate Marketing bringen vor allem die Referrals (Vermittlung von neuen Affiliates) und die Lifetime-Partnerprogramme (dauerhafte Vergütung und nicht nur einmalig) die stabilsten Einnahmen.
  • Premium-Bannernetzwerke – Kommt man in so ein Premium-Bannernetzwerk, dann kann das durchaus dauerhafte stabile Einnahmen bringen.

Sonderfall Affiliate Marketing
Die Vermittlung von Sales und Leads mit einmaliger Vergütung ist die am häufigsten anzutreffende Variante des Affiliate Marketings. Hier können die Einnahmen aber recht stark schwanken, was unter anderem an saisonalen Gründen liegen kann.

Es gibt durchaus unterschiedliche Erfahrungen mit dem Affiliate Marketing, so dass ich nur empfehlen kann es auszuprobieren.

Ein Tipp aber noch: Viele verschiedene Partnerprogramme im eigenen Blog können sich gegenseitig stabilisieren, so dass die Schwankungen insgesamt wieder relativ gering ausfallen.

instabile Einnahmequellen
Eher nicht für die langfristige Monetarisierung geeignet sind:

  • bezahlte Artikel – Auch wenn es sich hier um die von Google erlaubten nofollow-Artikel geht, so schwankt diese Einnahmequelle doch sehr stark und ist wenig verlässlich.
  • Restplatzvermarkter – Ich habe eher schlechte Erfahrungen mit solchen Bannermarktplätzen gemacht, so dass ich sie nicht wirklich empfehlen kann.
  • Spenden – Das ist keine wirklich stabile Einnahmequelle und deshalb auch und gerade langfristig nichts, auf was man bauen sollte.

Wie man sieht, eignen sich die meisten Einnahmequellen durchaus zur langfristigen Monetarisierung von Blogs.

Dabei sollte man vor allem Wert auf (relativ) passive Einnahmequellen legen, die dadurch stabiler sind, auch wenn man z.B. mal nicht so viel bloggt.

Was sind die größte Hindernisse und Probleme?

Im Folgenden einen kurze Auflistung der größten Hindernisse und Probleme bei der langfristigen Blog-Monetarisierung:

  • unzufriedene Leser
    Wer versucht seine Leser über den Tisch zu ziehen oder es z.B. mit der Bannerschaltung übertreibt, riskiert unzufriedene Leser. Und gerade ein positives Nutzungserlebnis ist sehr wichtig für den langfristigen Erfolg.
  • Neutralität
    Es ist nicht einfach die Unabhängigkeit gegenüber Werbekunden und ähnlichem zu bewahren. Es ist aber wichtig, dass man sich nicht abhängig macht, sondern als erstes an die Leser denkt.
  • Gier
    In diesem Zusammenhang ist natürlich die eigene Gier oft ein Grund für Probleme. Es fällt gerade Blog-Anfängern nicht einfach den ersten toll klingenden Möglichkeiten zum Geld verdienen zu widerstehen. Man sollte aber immer erstmal darüber nachdenken, welche langfristigen negativen Auswirkungen diese haben können.
  • Ärger mit Google
    Trotz Social Web und Stammleser hängen wir immer noch sehr stark vom Google Traffic ab. Wer es sich mit Google verscherzt, wird durch den fehlenden Traffic deutlich weniger verdienen können.
  • fehlendes Know How
    Fehlendes Know How kann die Monetarisierung ebenfalls negativ beeinflussen. Sei es das fehlende Wissen über neue Einnahmequellen und Vermarktungsmöglichkeiten oder sei es gefährliches Halbwissen über SEO-Maßnahmen etc.. Man sollte sich immer Up to Date halten, um nicht Potential zu verschenken oder veraltete Methoden einzusetzen.
Die wichtigsten Tipps für langfristig stabile Einnahmen

Hier nun nochmal zusammengefasst meine wichtigsten Tipps für langfristig stabile Einnahmen im eigenen Blog:

  1. mehrere Standbeine
    Natürlich kann man mehr Zeit in nur einen Blog investieren und sich intensiver darum kümmern, aber auf Dauer ist es keine schlechte Idee den einen oder anderen weiteren Blog zu starten (wenn man dazu die Zeit hat).

    Es senkt einfach das Risiko, wenn man mehrere mittlere Blogs hat, als nur einen großen. Zudem bieten sich dann mehr Möglichkeiten Geld zu verdienen.

    Generell ist es keine schlechte Idee, mit seinem Blog eher etwas “unter dem Radar” zu fliegen.

  2. Nicht nur auf ein Pferd setzen
    Auch bei den Einnahmen sollte man das Risiko streuen. Deshalb sollte man nie nur auf eine Einnahmequelle setzen, sondern verschiedenste Einnahmequellen kombinieren.

    Das senkt nicht nur das Risiko, wenn mal eine Einnahmequelle wegfällt, sondern es sorgt meist auch für stabilere Gesamteinnahmen, da die einzelnen Einnahmequellen sich gegenseitig ausgleichen.

  3. verschiedene Traffic-Quellen
    Gleiches gilt für die Traffic-Quellen. Es ist zwar schön, wenn man viel Traffic von Google bekommt, aber man sollte nicht allein darauf setzen.

    Der aktive Aufbau einer Stammleserschaft ist ebenso wichtig wie ein Engagement im Social Web.

  4. Schritt für Schritt
    Generell ist es wichtig, dass man Schritt für Schritt vorgeht und den eigenen Blog sinnvoll erweitert und ausbaut. Es geht nicht um Revolution, sondern um Evolution.

    Wer über Nacht einen Top-Blog möchte wird das weder schaffen, noch ist diese Herangehensweise sinnvoll.

  5. Immer an die Leser und langfristig denken
    Als Blogger muss man viele Entscheidungen treffen, manche wichtiger als andere. Nicht immer ist die Entscheidung einfach, da es sowohl Vor- als auch Nachteile gibt.

    Bei mir hat es geholfen, mich im Zweifel immer selbst zu fragen, ob diese Entscheidung gut für meine Leser ist und welche langfristigen Auswirkungen sie hat.

    Dann war die Entscheidung in der Regel recht einfach und hat sich meist als richtig erwiesen.

Fazit

Wenn man ein paar Dinge beachtet und bei der Auswahl der Einnahmequellen auf deren langfristiges Potential achtet, dann steht stabilen langfristigen Blog-Einnahmen nichts im Weg.

Wer keine Ausdauer hat, ungeduldig ist und seine Leser ignoriert, wird es allerdings schwer haben dauerhaft stabile Einkünfte mit seinem Blog zu erzielen.


So geht es weiter

Im nächsten Teil stelle ich Tipps für den Aufbau einer Blogger-Marke vor.

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14 Gedanken zu „Langfristige Blog-Monetarisierung – Blogaufbau-Serie Teil 13“

  1. @Peer

    Eine Frage.

    Kannst du es dir vorstellen zu beinahe jeden möglichen Thema zumindest nach eine ausreichende Zeit Aufbau zeit (sagen wir mindestens 18 Monate) ein nennenswerte, stabile passive Einkommen mit Hilfe vom Blog und verschiedene Einnahme Möglichkeiten mit ein recht überschaubare Arbeitseinsatz haben kann?

    Zum Arbeitszeit. Sagen wir maximal 10 Stunden pro Woche.

    Oder ist passive Einkommen eher zu sehen, das man zwar weniger arbeiten muss, aber immer noch eine nennenswerte Zahl an Stunden invesiteren muss?

    Antworten
  2. Schöner Artikel. Vor allem muss man wie du schreibst, halt an den Leser denken. Der ist das A und O. Ohne Leser kann der beste Blog, mit den besten Maßnahmen kein Geld verdienen. Das heißt dann aber halt vielleicht auch, dass man eben nicht mit jedem Thema Geld verdienen kann (das behandelst du ja auch in anderen Artikeln) und vielleicht auch ein wenig mit seiner eigenen Meinung hinter dem Berg bleiben sollte um den ein oder anderen Leser nicht zu verschrecken. Wobei das vielleicht andererseits auch wieder Leser anziehen könnte (die es z.B. politisch eher unkorrekt mögen).

    Was mich noch ein wenig mehr interessieren würde ist wie du das mit dem “unter dem Radar fliegen” meinst. Kommt da noch vielleicht ein Artikel zu (oder gibt es den schon)?

    Antworten
  3. Du hast eins vergessen. Wenn ich mir Deine Blogs so ansehe und abschätze was Du für eine Menge an Arbeit reinsteckst, solltest Du jeden warnen einen Blog wirtschaftlich betreiben zu wollen.

    Antworten
  4. Alleine die hohe Anzahl an Suchanfragen zum Thema “Selbständig im Netz” oder “Online Geld verdienen” zeigt, dass viele vom schnellen Geld im Internet und passiven Einkommen träumen. Was man dabei allerdings nicht sieht ist, dass das Betreiben eines Blogs, gerade in der Anfangszeit sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Wie du schon sehr gut beschreiben hast ist ein langer Atem entscheident. Da hilft es schon sehr, wenn man zu einem Thema bloggt, dass einen selbst auch interessiert. So sind anfängliche Durststrecken eher zu verschmerzen und man verliert nicht so schnell die Geduld, da man in erster Linie intrinsisch motiviert ist.

    Ich sehe das Bloggen eher als nette Nebeneinkommensquelle, die genug abwirft, um regelmäßig schick Essen zu gehen oder in den Urlaub zu fahren. Interessant ist für mich auch der Gedanke, Websiten als eine Art Altersvorsorge zu betreiben. Die Frage ist, ob wir Blog in 40 Jahren nochin der Form monetarisieren können…

    Antworten
  5. Hallo Peer

    Vielleicht sollte man gerade in der Anfangsphase seines Blogs eher andere Aspekte, als die Monetarisierung in den Vordergrund stellen, nämlich die Informationen, welche man geben oder mitteilen möchte.
    Ich persönlich halt es für ziemlich schwierig einen Blog so aufzuziehen, dass man davon leben könnte, wenn überhaupt, dann erst nach einigen Jahren, wenn sich ein paar Tausend Artikel im Blog befinden und immer wieder neues Leser auf den Blog holen die dann wiederum die Werbeangebote nutzen. Und da wirds schon schwieriger, mit Werbung Geld zu verdienen, wie noch vor einigen Jahren, ist heute sicherlich nicht mehr möglich.

    Alles in allem, kann man mit einem Blog vielleicht ein gutes Nebeneinkommenerzielen im Laufe der Zeit und vor allem viel Fleiss und Kontinuität.

    Mit besten Grüßen, Betti

    Antworten
  6. @Bettina
    Du hats natürlich recht. Vor dem Geldverdienen kommt Content, Traffic etc.

    Das hatte ich in den gut Dutzend Teilen vorher dieser Artikelserie ja auch schon ausreichend behandelt.

    Geld verdienen sollte nicht an erster Stelle kommen.

    Das mit dem langfristigen Geschäftsmodell sehe ich anders. Sich über Jahre einen Blog aufzubauen der bei Google und bei den Lesern Trust hat, sehe ich sehr wohl ein solides Gschäftsmodell.

    So ein Blog ist nur schwer kopiebar und die Konkurrenz kann nicht mal so einfach über Nacht aufholen. Das mag lange dauern, aber dann ist so ein Blog eine sehr stabile Sache.

    Antworten
  7. Hallo Peer

    Da Du mir speziell geantwortest hast, wollte noch ein kurzes Feedback geben.
    Natürlich lsst sich über die Jahre ein Blog aufbauen, der bei den Sumas und vor allem den Usern Trust gewinnt. Und Du hast bist wohl einer der wenigen, die durch viel Fleiss sich ein nettes Einkommen erarbeiten konnten. Hier leigt die Betonung auf “einer der Wenigen”.

    Ich glaub Sebastian ein Posting vor mir hat es in seinem 2. Absatz schon sehr gut beschrieben, was ich versucht habe, zu erklären.

    @Sebastian
    Das mit der Themenrelevanz zum eigenen Hobby, dem stimme ich Dir ebenfalls zu. Denn wenn man aus Spass und aus eigenem Interesse an der Sache an einem Themenblog arbeitet, dem sind die Einnahmen eher sekundär wichtig.

    Mit besten Grüßen, Betti

    Antworten
  8. Hmm, warum genau sollte man mit seinem Blog etwas unter dem Radar fliegen? Da interessieren mich die Details. Metapher an sich als auch die Gründe.
    Ansonsten wie immer schöner Artikel. Interessant vorallem an der Stelle mit “lieber mehrere mittlere Blogs als einen Großen”.

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  9. Hallo Peer,
    schön beschrieben – ich denke gerade das Thema “Langfristig” wird immer unterschätzt – einen Blog von 0 auf 100 zu heben und innerhalb von 4 Wochen damit Geld zu verdienen – vielleicht auch noch ausreichend viel – das läuft halt nicht – man braucht den langen Atem – ohne dem läuft gerade bei der Monetarisierung (leider) gar nichts.

    Antworten
  10. Hallo Peer,
    besten Dank für den tollen Beitrag. Langfristig guter Content wird sich immer auszahlen.
    Kurzlebigkeit ist im Netz immer so eine Sache..

    Antworten
  11. Hallo Peer – vielleicht solltest Du mal wieder einen Sidekick auf Deine Nischenchallenge bringen um zu zeigen was “Langfristig” schlußendlich wirklich mittlerweile bedeutet – ich erlebe es immer wieder dass der weitläufe Glaube immer noch ist, dass eine Seite spätestens nach 4 Wochen Gewinn abwerfen muss…

    Antworten
  12. Hallo Peer,

    ich setze mit meinem Blog hauptsächlich auf Affilate Marketing via Amazon und ein wenig Adsense und verzeichne monatlich steigende Einnahmen. Statt auf fremdbezahlte Werbung versuche ich nun verstärkt auf für meine Leser interessante Produkte in Selbstvorstellung zu setzen. Schauen wir mal wie es klappt, nächsten Monat geht zum Beispiel der erste ausführliche Test über Ameiseneieröl im deutschsprachigem Internet online. Ich habe dich auf G+ zu meinen Kreisen hinzugefügt. Ich werde deinen Blog mal etwas intensiver studieren.

    lg Nina <3

    Antworten
  13. Super Beitrag! Vielen Dank! Ich werde demnächst auch einen Blog eröffnen, meinen zweiten. Und was ich beim ersten Blog entdeckt habe, war dass ich einfach Anfangs viel zu sehr aufs Geld machen fokussiert war. Durch meine Kontakte und Erfahrungen konnte ich aber lernen dass zuerst die leidenschaft fürs bloggen kommt, dann der traffic und dann größtenteils automatisch Ideen fürs Monetizen kommen die man dann mit dem ganzen Feedback viel besser umsetzen kann!

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