10 Social Media Mythen – Wie Facebook und Co. wirklich mehr Traffic und Einnahmen bringen!

10 Social Media Mythen - Wie Facebook und Co. wirklich mehr Traffic und Einnahmen bringen!Im professionellen Umgang mit dem Social Media Plattformen, wie Facebook oder Twitter, gibt es einige hartnäckige Mythen, die sich seit Jahren halten. Diese sollte man kennen, damit man nicht in dieselbe Falle tritt.

In diesem Artikel stelle ich 10 Social Media Mythen vor und zeige, wie die Realität wirklich aussieht.

Zudem gebe ich praktische Tipps, die wirklich funktionieren und mehr Traffic und Einnahmen bringen.

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10 Social Media Mythen

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Im Folgenden gehe ich auf 10 Social Media Mythen ein, die ich in den letzten Jahren immer wieder von Unternehmen und Selbstständigen gehört habe.

Was ich von diesen halte und wie ihr wirklich mit Facebook und Co mehr Traffic und Einnahmen erzielen könnt, erfahrt ihr hier.

Mythos 1: Social Media Plattformen sind einfach zu nutzen

Was soll an Facebook schon kompliziert sein. Man muss doch nur ein paar Beiträge schreiben und dann rennen einem die Fans die Türen ein.

Viele gehen mit der Einstellung an Facebook, Twitter und Co. heran, dass es doch sehr einfach sei dort aktiv zu sein. Man muss lediglich ein wenig kommunizieren und immer mal wieder ein paar Einblicke ins eigene Business veröffentlichen und gut ist.

Des Weiteren noch die passenden Social Sharing Buttons auf die eigene Website einbauen und schon kommt der Erfolg fast ganz von allein.

So ist es leider, oder sollte man sagen Gott sein Dank, nicht. Stattdessen bedarf es Erfahrung, Know How und viel Arbeit, um mit den potentiellen Kunden auf Facebook und Co. umgehen zu können und dauerhaft positive Effekte erzielen zu können.

Man muss dauerhaft aktiv sein und regelmäßig neue Inhalte veröffentlichen. Zudem muss man auf Nutzer-/Fan-Kommentare eingehen und wirklich auf Augenhöhe kommunizieren, was vielen Unternehmen nicht so einfach fällt.

Mehrwert bieten und einen persönlichen Kontakt pflegen, das sind die Grundsteine des Erfolges auf Social Media Plattformen.

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Mythos 2: Der Erfolg kommt über Nacht

Wir brauchen schnell ein paar neuen Kunden. Lasst uns eine Facebook-Seite erstellen.

Manch einer hat die Vorstellung, dass die Erstellung eines Profils oder eine Seite in einem Social Network sofort hunderte oder tausende neue Besucher bringt und man auf diese Weise quasi über Nacht eine neuen Kundenstrom aufbauen kann.

Genauso wenig wie dies bei einer neuen Website der Fall ist, funktioniert es auch auf Social Media Plattformen nicht auf diese Art und Weise.

Der Aufbau einer Social Media Präsenz kostet Zeit und viel Arbeit. Man muss Vertrauen bei den Nutzern aufbauen und erweitert nach und nach seine Reichweite. Es dauert in der Regel viele Monate, bis man eine kritische Masse erreicht hat.

Hier gilt es durchzuhalten und eine langfristige Strategie zu haben und umzusetzen. Deshalb sollte man mit dem Aufbau seiner Social Media Profile nicht warten, bis man dringend neue Kunden braucht, sondern loslegen, wenn alles gut läuft.

Die Corona-Krise hat gezeigt, wie wichtig das Internet auch für lokale Dienstleister und Unternehmen ist und wer da gut aufgestellt war, kam oft deutlich besser durch die schwere Zeit.


Mythos 3: Social Media Plattformen kann man nebenbei betreuen

Hat der Praktikant nicht noch eine Stunde am Tag Zeit, um die Facebook-Seite zu betreuen und ein paar Tweets abzusenden?

Wer das Social Web bzw. seine dortigen Unternehmens-Profile als lästige Pflicht ansieht, die man einfach nebenbei erledigen kann, wird keine wirklichen Vorteile davon haben und vielleicht sogar Nachteile erfahren.

Ist man als Unternehmen in Social Networks aktiv, muss man auf Anfragen zeitnah reagieren und regelmäßig aktiv sein. In kaum einem anderen Kanal erwarten die Nutzer eine ähnliche schnelle Reaktion wie auf Facebook, Instagram, Twitter und Co.. Ist man nicht wirklich aktiv und reagiert nicht auf seine Nutzer, kann diese sogar negative Auswirkungen haben.

Bei den eigenen Social Media Aktivitäten sollte man deshalb eine gut geplante Strategie fahren und das kann man nicht mal so nebenbei machen oder es sogar dem Praktikanten überlassen.

Stattdessen sollte jemand diese Aufgaben übernehmen, der sich damit auskennt oder sich zumindest reinarbeitet und das dann auch auf Dauer und mit genügend zeitlichen Ressourcen umsetzt. Und der Chef muss voll dahinterstehen.


Mythos 4: Marketing im Social Web kostet nichts

Wir müssen sparen, also nutzen wir nur noch das Social Web.

Eine Facebook-Seite anzulegen ist kostenlos, genauso wie der Twitter-Account. Social Media Plattformen kosten also nichts, das ist doch perfekt oder?

Eine dauerhafte und erfolgversprechende Social Media Strategie erfordert Planung, Zeit und Know How. Hierzu muss man eigene Mitarbeiter schulen, weitere Ressourcen schaffen oder sogar externe Dienstleistungen einkaufen.

Wer glaubt, dass die geschäftliche Nutzung der diversen Social Networks kostenlos ist, wird sich wundern. Viel Geld und/oder Zeit muss investiert werden, um sich gegen die große Konkurrenz durchzusetzen und einen positiven Effekt zu erreichen.

Deshalb muss der Einstieg ins Social Media Marketing gut geplant werden und ausreichend Ressourcen in Form von Zeit und Geld zur Verfügung stehen.

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Mythos 5: Social Media Plattformen reichen

Google ist eh bald tot. Wir setzen in Zukunft allein auf Facebook, Instagram und Co..

Der Google-Suche wird schon länger nachgesagt, dass deren Bedeutung zurückgeht und natürlich haben die sozialen Netzwerke an Bedeutung gewonnen. Aber dennoch ist Google noch immer die wichtigste Plattformen für die meisten Menschen, wenn sie nach bestimmten Informationen suchen.

Es ist also nicht davon auszugehen, dass Google auf absehbare Zeit an Bedeutung verlieren wird. Durch die große Popularität von YouTube, was ja selbst mittlerweile ein Social Network ist, steigt eher noch die Bedeutung für Selbstständige und Unternehmen.

Zum anderen ist nicht jede Zielgruppe allein über Social Media Plattformen zu erreichen. Auch wenn es in Deutschland mittlerweile mehr 30 Millionen aktive Facebook-Nutzer gibt und auch andere Social Networks stark wachsen, so ist ein großer Teil der deutschen Bevölkerung dort trotzdem nicht aktiv oder zumindest nicht hauptsächlich.

Deshalb muss man die eigenen Zielgruppen analysieren und prüfen, über welche Kanäle man diese erreichen kann. Meist wird dies eine Kombination verschiedener Kanäle sein, wovon Social Networks nur ein Teil sind.


Mythos 6: Die Masse machts

Man braucht einfach nur massig Fans und Follower, egal wer das ist.

Reichweite ist natürlich ist nützlich, denn was bringt schon eine tolle Seite bei Facebook, wenn man gerade mal 10 Besucher hat, die dort am Tag vorbei schauen. Trotzdem setzen viele Betreiber zu stark auf Quantität und vernachlässigen dabei die Qualität.

Fans und Follower zu kaufen ist mittlerweile ein eigenes Business und viele versuchen damit ihre Reichweite auf Social Media Plattformen zu steigern.

Allerdings halte ich das für den falschen Ansatz, da eine hohe Fan- oder Follower-Zahl zwar auf den ersten Blick für mehr Aufmerksamkeit sorgt, aber diese gekauften User selten wirklich aktiv sind und bei genauerer Betrachtung ist ein Besucher dann eher enttäuscht, weil nichts los ist. Zudem prüfen die Plattformen sowas mittlerweile stärker und es kann sogar zu Strafen kommen.

Deshalb halte ich es für besser lieber weniger, aber dafür wirklich aktive Fans zu gewinnen und diese an das eigene Unternehmen zu binden. Mit der Zeit steigen dann die Fan- und Follower-Zahlen an und man hat viele wirkliche Fans, die unter anderem als Multiplikatoren dienen.


Mythos 7: Das Social Web ist sicher

Hin und wieder macht der Praktikant mal was auf unserer Facebook Fanapge und ansonsten läuft es schon von allein.

Auf der eigenen Firmenwebsite hat man die totale Kontrolle und hat fast alles im Griff. Das ist auf Social Media Plattformen “leider” nicht so.

Immer wieder hört man von sogenannten Shitstorms, die vor allem auf Social Networks recht häufig stattfinden. Dabei gibt es innerhalb recht kurzer Zeit sehr, sehr viele negative Kommentare und Beiträge zu einem Unternehmen bzw. zu einem bestimmtem Thema.

Diese Shitstorms entstehen meist aus einer Kombination von Naivität oder Unwissenheit seitens der Unternehmen, als auch einer oft übertriebenen Reaktion seitens der User. Kaum einer der User würde sich offline bzw. von Angesicht zu Angesicht so aufführen.

Zudem zeige gerade die aktuelle Datenschutzdiskussionen um Facebook und deren angedrohter Rückzug aus Europa, dass eine Social Media Präsenz nicht so sicher ist, wie eine eigene Website. Deshalb sollte man sich meiner Meinung nach nie allein darauf verlassen.

Für Unternehmen bedeutet das, dass der Schritt ins Social Web nicht nur gut geplant, sondern auch mit erfahrenem und geschultem Personal umgesetzt werden sollte, welches weiß, wie man in kritischen Situationen am besten reagiert. Community Management ist hier das Stichwort.

Es gibt aber auch andere Risiken im Social Web, wie z.B. rechtliche Fallstricke, die man keinesfalls unterschätzen sollte. Und eine eigene Website macht auch heute noch Sinn.


Mythos 8: Das geht wieder vorbei

Das ist doch alles nur ein Hype mit den Social Networks. Das brauchen wir nicht.

Noch lange sind nicht alle Unternehmen sind auf Social Media Plattformen aktiv, gerade kleinere. Manch einer denkt selbst heute noch, dass dies nur ein Hype sei, der wieder vorbeigehen wird.

Nun kann man zwar nicht mit Sicherheit sagen, wie es mit Facebook, Twitter und Co. langfristig weitergehend wird, aber insgesamt kann man ziemlich sicher sein, dass sich die Social Media Nutzung stabilisiert und auf jeden Fall ein wichtiger Faktor bleiben wird, auch wenn mal eine Plattform wächst, während eine andere Plattform Nutzer verliert.

Für viele Menschen sind Facebook und Co. eine tägliche Anlaufstelle und Teil des eigenen sozialen Lebens geworden. Man kann es nicht ignorieren. Natürlich kommt es im Detail darauf an, ob die eigene Zielgruppe dort vertreten ist und wie stark. Nicht jede Nutzergruppe ist wirklich in relevanter Größenordnung auf Facebook und Co. aktiv, aber je mehr Nutzer es insgesamt werden, um zu mehr Zielgruppen sind über Social Media Plattformen zu erreichen.


Mythos 9: Das Social Web ist ein Werbe-/PR-Kanal

Wir veröffentlichen auf unseren Social Media Profilen einfach die selben Marketing- und PR-Informationen wie offline und hoffen das Beste.

Leider sieht man immer wieder, dass Unternehmen einfach die Methoden der Offline-Werbung auch im Social Web anwenden. Und dann wundert man sich, warum dies nicht funktioniert.

Social Networks sind keine Einbahnstraße und statt Werbung oder einem PR-Feuerwerk verlangen die Nutzer nach Kommunikation und angepassten Angeboten.

Deshalb sollte man das Social Web zwar als Teil seiner Marketing- und PR-Strategie begreifen, aber individuelle Angebote und Aktionen entwickeln, die vor allem auf einer persönlichen Ansprache auf Augenhöhe basieren. Diese Umfrageergebnisse zeigen sehr gut, was Nutzer von Unternehmen-Seiten auf Facebook erwarten.


Mythos 10: Es zählen nur Verkäufe

Das Social Web lohnt sich nur, wenn man darüber Umsatz macht.

Unter dem Strich zählen natürlich für jedes Unternehmen die Verkäufe und nichts anderes. Kein Unternehmen ist auf Social Networks aktiv, weil es nichts besseres zu tun hat oder die Mitarbeiter nicht ausgelastet sind.

Dennoch verdienen die wenigsten Unternehmen direkt auf Facebook und Co. Geld. Shops sind in Facebook eher eine Seltenheit und erfolgreiche sowieso.

Doch mit einer starken Kundenbindung, erstklassigem Support, attraktiven Gutscheinen, kreativen Mitmach-Kampagnen usw. kann man unter dem Strich natürlich die Umsätze deines eignen Unternehmens positiv beeinflussen und Kunden an sich binden.

Deshalb ist es wichtig Ziele für die eigenen Social Media Aktivitäten zu haben und deren Erreichung auch zu messen, aber neben direkten Einnahmen sind es oft eben indirekte Effekte, die dem Unternehmen oder dem Selbstständigen ebenfalls helfen erfolgreich zu sein.


Fazit zu den 10 Social Media Mythen

Die häufigsten Mythen über das Social Media Plattformen tragen dazu bei, dass Unternehmen und Selbstständige mit falschen Erwartungen, unzureichender Vorbereitung und mangelhaften Ressourcen ins Social Web starten und der Erfolg ausbleibt oder es evtl. sogar negative Effekte gibt.

Deshalb sollte man sich vor der professionellen Nutzung der Social Networks von den Mythen verabschieden und es als ernsthaften und aufwändigen Marketing-Kanal begreifen.

Unternehmen, die auf Social Networks aktiv werden, müssen sich von einigen falschen Vorstellungen trennen, um nicht Schiffbruch zu erleiden. Einige althergebrachte Strategien funktionieren im Social Web nicht und man muss bereit sein einen Teil der Kontrolle abzugeben.

Doch dies kann man auch zu seinem Vorteil nutzen, wenn man das richtige Know How, Engagement und eine passende Strategie mitbringt. Zudem sollte man vorher klären, ob die eigene Zielgruppe auf bestimmten Social Media Plattformen zu erreichen ist.

Umfrage-Auswertungen zur Social Network Nutzung

Ich habe meine Leser gefragt, welches Social Networks sie nutzen und das ist das Ergebnis:

Welche Social Networks nutzt ihr aktiv?

  • Facebook (67%, 337 Stimmen)
  • Twitter (42%, 208 Stimmen)
  • Xing (24%, 122 Stimmen)
  • Ich nutze gar keine Social Networks. (11%, 57 Stimmen)
  • Pinterest (11%, 56 Stimmen)
  • LinkedIn (9%, 44 Stimmen)
  • ein anderes (4%, 20 Stimmen)

Teilnehmerzahl: 501 (7 Stimmen)

Facebook liegt hier deutlich vorn, gefolgt von Twitter. Die Umfrage war allerdings auch etwas länger aktiv, so dass mittlerweile sicher auch Instagram und andere Plattformen aufgeholt haben. Der relativ große Anteil von XING überrascht nicht, ist es doch für Selbstständige und Unternehmer in Deutschland immer noch eine wichtige Plattform.

Zudem habe ich meine Leser bzgl. ihres beruflichen Engagements in Social Networks befragt und was es ihnen aus Business-Sicht bringt (Traffic, Umsätze, Image …):

Wie aktiv seid ihr in Social Networks und was bringt das aus Business-Sicht?

  • Durchschnittlich aktiv, aber es kommt wenig dabei rum. (25%, 65 Stimmen)
  • Ich nutze Social Media Plattformen gar nicht oder nur privat. (20%, 53 Stimmen)
  • Sehr aktiv und es lohnt sich. (17%, 45 Stimmen)
  • Kaum aktiv und die Ergebnisse sind ebenfalls dürftig. (14%, 38 Stimmen)
  • Sehr aktiv, aber es bringt nur wenig. (11%, 29 Stimmen)
  • Durchschnittlich aktiv, aber es lohnt sich. (9%, 25 Stimmen)
  • Kaum aktiv und dennoch bringt es viel. (4%, 10 Stimmen)

Teilnehmerzahl: 265 (1 Stimmen)

Die meisten sind schon dort aktiv, aber richtig viel bringt es ihnen nicht. Ein anderer Teil nutzt diese Plattformen beruflich gar nicht, während nur 17% dort sehr aktiv sind und es sich für sie auch wirklich lohnt. Immerhin.

Welche Social Media Plattformen nutzt ihr derzeit am intensivsten und warum?

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1 Gedanke zu „10 Social Media Mythen – Wie Facebook und Co. wirklich mehr Traffic und Einnahmen bringen!“

  1. Hallo Peer, der Artikel hat mir sehr gut gefallen, da ich mich sehr viel mit den sozialen Medien beschäftige! Viele große Firmen denken, dass sie ohne Hilfe und Aufwand ganz einfach auch in den sozialen Medien durchstarten! Ohne eigentlich zu wissen, was das Publikum dort sehen möchte! Liebe Grüße Selina

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