Wie ich mehr als 17.000 Euro mit einer Nischenwebsite verdient habe!

Wie ich mit einer Nischenwebsite insgesamt mehr als 17.000 Euro verdient habe, erfahrt ihr in meinem heutigen ausführlichen Praxis-Artikel. An dieser Nischenwebsite habe ich in den letzten Jahren kaum gearbeitet und dennoch bringt diese weiterhin Geld ein.

Im Folgenden schaue ich mir unter anderem die folgenden Punkte an und gebe interessante Einblicke und Tipps:

  • Wie diese Nischenwebsite entstanden ist.
  • Warum sie erfolgreich geworden ist.
  • Wie ich damit Geld verdiene.
  • Wie viel Arbeit und Zeit ich seit dem Start investiert habe.
  • Wie es in Zukunft weitergeht.
  • Wie du das auch schaffst.

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Wie ich 17.000 Euro mit einer Nischenwebsite verdient habe

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Einfach nebenbei Geld verdienen, ohne groß was dafür tun zu müssen? Das ist sicher der Traum vieler. Doch das ist meist nur graue Theorie und im Netz findet man oft nur recht allgemeine Tipps oder unseriöse Versprechen von sogenannten “Experten”.

Viel besser und vor allem glaubhafter wird es, wenn man ein Praxis-Beispiel zeigen kann. Ich stelle euch deshalb eine Nischenwebsite von mir vor, mit der ich seit dem Start mehr als 17.000 Euro verdient habe. Und das, obwohl ich in den letzten Jahren kaum Arbeit in diese Website gesteckt habe.

Es geht also um größtenteils passive Einnahmen, die auch heute noch möglich sind, und das mit verhältnismäßig wenig Aufwand.

So ist die Nischenwebsite entstanden

Die Nischenwebsite werkzeugkoffer-kaufen.de ist während der Nischenseiten-Challenge 2014 entstanden. Dabei handelte es sich um die 2. Ausgabe dieser Community-Aktion, die ich auf selbstaendig-im-netz.de meist einmal im Jahr durchführe.

Damals ging es darum innerhalb von 3 Monaten eine neue Nischenwebsite von Grund auf zu erstellen. Angefangen von einer guten Idee für eine Nische, über die Umsetzung, bis hin zu den ersten Einnahmen.

Wichtig war mir dabei, dass diese Nischenwebsite produktbezogen sein sollte, da ich damit sehr gute Erfahrungen gemacht habe.

5. Auflage des Nischenseiten-Aufbau E-BooksDiese Nischenwebsite habe ich genau nach den Schritten aufgebaut, die ich in meinem Nischenseiten-Aufbau E-Book ausführlich auf über 280 Seiten erläutere.

Von der ersten Idee, über die Technik und die Inhalte, bis hin zur Monetarisierung und der Suchmaschinenoptimierung, inklusive Tipps bei Problemen.

Mit Hilfe des E-Books und den zusätzlich enthaltenen Checklisten und Website-Blaupausen könnt ihr das auch.

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Die Idee für die Nischenwebsite

Als erstes habe ich wie immer Ideen für meine Nischenwebsite gesucht. Dafür habe ich viele persönliche Interessen zusammengetragen.

Dazu gehört unter anderem das “Heimwerken”. Ich bin sicher kein Experte was das angeht, aber es ist ein Thema, das mich interessiert. Mit einem eigenen Haus bleibt das einfach nicht aus. Der Themen-Bereich “Heimwerken” hat zudem den Vorteil, dass es hier einen starken Produktbezug gibt, was mir natürlich entgegenkam.

Also habe ich die Nische analysiert, was sehr wichtig ist, denn damit steht und fällt eine neue Nischenwebsite. Wer hier zu schlampig vorgeht oder die Nische gar nicht analysiert, bekommt später die Quittung.

Während der Nischenseiten-Challenge sehe ich immer wieder viele Teilnehmer, welche die Suche nach einer guten Nische nicht ernst nehmen und einfach die erstbeste Idee umsetzen. Oft genug ist das Ergebnis am Ende dann ernüchternd.

Ich analysiere immer 3 wichtige Faktoren:

  1. Suchvolumen

    Als erstes habe ich mir das Suchvolumen angeschaut. Eine Nische sollte schon ein gutes Suchvolumen haben, also mindestens ein paar tausend Suchanfragen für das Hauptkeyword im Monat.

    Damals wurde rund 21.000 mal das Hauptkeyword “Werkzeugkoffer” pro Monat gesucht. Heute sind es sogar rund 56.000 Suchanfragen pro Monat. Zudem gibt es viele weitere Keywords um das Hauptthema herum. Dieser Faktor sah also sehr gut aus.

    Man kann eine stabile Entwicklung erkennen.

  2. Konkurrenz

    Als zweites habe ich mir die Konkurrenz in Google angeschaut. Warum? Weil es nichts bringt ein Keyword mit massig Suchanfragen zu haben, wenn wir da nicht mal unter die Top 10 in Google kommen, zumindest bei wichtigen Longtail-Keywords. Nur dann werden wir ordentliche Besucherzahlen haben.

    Deshalb ist es sehr wichtig die Konkurrenz zu analysieren, um deren Stärke zu beurteilen. Man kann dafür ein SEO-Tool nutzen, wie z.B. Ubersuggest, welches eine automatische Analyse und Bewertung der Konkurrenz in den Google Top 10 vornimmt. Man kann aber auch von Hand einfach mal die Suchergebnisse zu den wichtigsten Begriffen analysieren.

    Damals war die Konkurrenz nicht so stark, wie man auf diesem Screenshot (des nicht mehr verfügbaren Tools Market Samurai) erkennen kann.

    Nischenwebsite 17000 Euro Konkurrenz

    Viel grün und nur wenig rot zeigt an, dass die Konkurrenz nicht so sehr auf das Keyword spezialisiert ist und auch die rankenden Unter-Seiten nicht so sehr optimiert sind. Heute sieht das nicht viel anders aus.

    Für das Hauptkeyword ranke ich mit dieser Nischenwebsite zwar nicht mehr in den Top 10, aber für viele Longtail-Keywords gibt es immer noch gute Rankings.

  3. Monetarisierung

    Der dritte Faktor ist das Geld. Es ist wichtig, dass sich ein Nischenthema gut zu Geld machen lässt, denn sonst bringt auch viel Traffic nichts. Da ist es auf jeden Fall schon mal ein Vorteil, wenn das Thema sehr produktbezogen ist und man Partnerprogramme zur Monetarisierung einsetzen kann.

    100-200 Euro kosten viele der Werkzeugkoffer, was zusammen mit den 7% Provision (Baumarkt) bei Amazon schon sehr gut ist. Pro Sale sind das im Schnitt 7 bis 14 Euro an Einnahmen, oft sogar noch mehr.

    Die durchschnittlichen Klickpreise bei Google AdSense sind zwar nicht so toll, aber dennoch habe ich mich damals für diese Nische entschieden.

Hier nochmal der Hinweis, dass es nicht um die perfekte Nische geht. Es geht darum eine gute Nische zu finden und die Nischenwebsite dann auch umzusetzen. Leider sehe ich immer wieder Einsteiger, die ewig nach der perfekten Nische suchen und nie loslegen.

Zudem hilft es sehr, wenn man Spaß und Interesse an dem Thema hat, denn das macht die Erstellung der Website viel einfacher.

Umsetzung meiner Nischenwebsite

Nachdem ich also nun meine interessante Nische gefunden hatte, ging es an die Umsetzung.

Domain

Bevor man überhaupt die Website erstellen kann, braucht man eine Domain. Ich hatte vorher gute Erfahrungen mit dem Hauptkeyword in der Domain plus einer Ergänzung gemacht. Deshalb bin ich hier auch diesen Weg gegangen.

Ich habe mich für die Domain werkzeugkoffer-tests.de entschieden. Neben dem Hauptkeyword kam darin auch noch der beliebte Begriff “tests” vor. Da ich zudem vorhatte reale Tests durchzuführen, erschien mir das passend.

Da ich aber keine wirklichen Tests durchgeführt habe, änderte ich später die Domain in werkzeugkoffer-kaufen.de, was doch ein paar Rankings gekostet hat. Hier sollte man also von Anfang an eine gute Domain wählen, bei der man dann bleibt.

Hosting

Das Hosting für eine Nischenwebsite muss keine besonders großen Anforderungen erfüllen. Es ist eine kleine Website mit nur ein paar dutzend Seiten. Zudem wird sich der Traffic im Rahmen halten.

Mit All-Inkl hatte ich bereits sehr gute Erfahrungen gemacht. Dieser Hoster bietet eine gute Leistung, ist zuverlässig und preiswert. Zudem hatte ich noch Platz auf einem bereits gebuchten Webspace.

Man braucht keinen Server für eine Nischenwebsite, es reicht ein günstiger Webhosting Tarif. Und falls die Website dann später doch deutlich mehr Traffic bekommen sollte, dann kann man zur Not immer noch den Tarif upgraden. Das geht bei All-Inkl.com sehr einfach.

WordPress

Welches Content Management System ich einsetze, war schon damals keine Frage. Ich kenne mich mit WordPress sehr gut aus und habe damit schon viele Blogs und Nischenwebsites erstellt. In der Kürze der Zeit wollte ich mich zudem nicht in ein neues CMS einarbeiten.

Des Weiteren gibt es für WordPress viele nützliche Plugins, wie etwa AAWP, welches ich auch auf dieser Nischenwebsite nutze. Nicht zuletzt treten bei jeder neuen Nischenwebsite kleine Probleme auf, bei WordPress kann ich diese aber in der Regel sehr schnell beheben.

Über eine Alternative habe ich aber zumindest nachgedacht. Ich plante schon länger eine Nischenwebsite nur mit HTML umzusetzen. Das sollte aus Ladezeitgründen sehr interessant sein und bzgl. der Pflege wäre das bei einer Nischenwebsite auch nicht das Problem. Aber mir würden schon sehr die Plugins für die Amazon-Affiliatelinks, Produkt-Boxen, Bestseller-Listen usw. fehlen.

Theme

Hier habe ich es mir nicht so leicht gemacht. Ich habe ein eigenes Nischenseiten-Theme entwickelt, auf Basis des WordPress-Standard-Themes Twenty Thirteen. Daran habe ich eine Weile gesessen, um ein möglichst einfaches, übersichtliches und gut zu nutzendes Layout zu erstellen.

Mit dem Ergebnis war ich sehr zufrieden. Ich habe das Theme später auch für viele andere Nischenwebsites genutzt und viele Leser meiner Blogs haben darauf aufbauend ähnliche Themes entwickelt.

Allerdings war das Theme dann doch irgendwann recht veraltet und deshalb bin ich mittlerweile zum Theme GeneratePress gewechelt, welches bereits in der kostenlosen Version viele tolle Features bietet und mir sehr gefällt.

WordPress-Plugins

Ein Hauptgrund für die Nutzung von WordPress sind die vielen kostenlosen Plugins, die es dafür gibt. Bei meiner Nischenwebsite sind da vor allem die Affiliate-Plugins interessant, wie z.B.
AAWP und Auto Affiliate Links, die ich beide heute immer noch nutze.

Aber auch Plugins für die Suchmaschinenoptimierung und andere Funktionen, wie Umfragen, sind nützlich. Hier eine Liste mit 20 kostenlosen WordPress-Plugins, von denen ich viele auch auf dieser Nischenwebsite einsetze.

Inhalte für meine Nischenwebsite

Nachdem die technische Basis sehr schnell erstellt war, ging es an die Inhalte. Als erstes habe ich auch hier Ideen zusammengetragen.

Neben einem normalen Brainstorming, bei dem man alles aufschreibt, was einem zur Nische einfällt, funktioniert es sehr gut Fragen zu stellen.

Mit Tools wie dem W-Fragen-Tool oder Answer the Public kann man sehr gut analysieren, welche Fragen die eigene Zielgruppe stellt (in Google eingibt). Beide Tools habe ich zwar erst später kennengelernt, aber dafür habe ich damals ein anderes Fragen-Tool bei dieser Nischenwebsite genutzt, welches es aber heute nicht mehr gibt. Eine Alternative ist auch Google, denn da werden mittlerweile oft häufige Fragen der Nutzer mit in den Suchergebnissen angezeigt.

Am Ende ist eine Mindmap voller Ideen herausgekommen:

Nischenseiten Ideen - Inhalte für Artikel - Wie ich mehr als 17.000 Euro mit einer Nischenwebsite verdient habe!

Davon habe ich 10 Ideen genommen, die ich zum Start umsetzen wollte, und habe konkrete Artikel-Ideen daraus formuliert. 5 Artikel sollten erscheinen, bevor die Nischenwebsite online geht und 5 kurz danach. Das hat auch so funktioniert.

Beim Schreiben gehe ich so vor, dass ich mir erstmal Stichpunkte aufschreibe. Ich nehme mir also ein Artikelthema und trage alles zusammen, was mir dazu einfällt. Daraus bilde ich dann Gruppen, aus denen die einzelnen Absätze des Artikels werden, wie z.B. Einführung, Probleme, Beispiele, Alternativen, Daten, Lösung …

Diese Abschnitte bekommen dann jeweils eine Zwischenüberschrift und anschließend formuliere ich dann die einzelne kurzen Texte aus. Durch die Stichpunkte und die Zwischenüberschriften geht das viel einfacher, als wenn man sich vor ein leeres “Blatt Papier” oder besser gesagt vor den leeren Editor setzt.

Ich versuchte damals mindestens 300 Wörter pro Artikel zu schreiben (heute sind es 500), aber je nach Thema wurde das auch mal deutlich mehr. Es kommt halt sehr auf das Thema des Artikels an und welche eigenen Erfahrungen ich damit schon gemacht habe. Ggf. recherchiere ich noch ein wenig dazu, um mehr Informationen bieten zu können.

Anschließend wird nochmal Korrektur gelesen. Der Artikel muss sicher nicht perfekt sein, aber es sollten keine groben Fehler drin sein.

Bilder und Fotos

Idealweise kommt noch ein Foto hinzu, was bei meiner Nischenwebsite aber nicht so einfach war. Ich habe zwar ein paar eigene Fotos gemacht, aber nicht viele.

Da es sich aber um eine produktbezogene Nischenwebsite handelte, habe ich die Produktbilder aus dem Amazon Partnerprogramm genutzt. Damit rankt man zwar nicht in der Google Bildersuche, aber diese Produktfotos lockern den Text auf, machen ihn leichter lesbar und sind für die Besucher nützlich.

Sie sehen, um was es geht und lesen nicht nur Text. Das ist gerade bei Produktvorstellungen sehr hilfreich, aber auch bei Hintergrundartikeln. Mit dem Plugin AAWP kann man sehr einfach und datenschutzgerecht solche Produktbilder einbinden.

Bei anderen meiner Nischenwebsites gibt es teilweise deutlich mehr eigene Fotos, weil ich da einfach mehr machen konnte. Auch Videos sind sehr interessant, aber auch diese muss man auch erstmal machen, was mit einem gewissen Aufwand verbunden ist.

SEO und Marketing – So kam der Traffic

Nachdem die Nischenwebsite umgesetzt war, habe ich mich um den Traffic gekümmert. Selbst in kleinen Nischen werden ohne ein wenig Marketing und SEO keine Besucher kommen.

Die Onpage-Optimierung ist dabei am einfachsten und bringt heutzutage gerade in Nischen eine ganze Menge.

Durch das Plugin Yoast SEO wird vieles schon automatisch optimiert. Dennoch sollte man gerade beim Schreiben die Tipps des Plugins ernst nehmen und die Texte natürlich lesbar und hilfreich, aber auch suchmaschinenoptimiert gestalten.

Die interne Verlinkung ist ebenfalls sehr wichtig und auch hierbei kann das Yoast SEO Plugin helfen. Mittlerweile zeigt es an, wie viele Links von anderen eigenen Artikel und zu anderen eigenen Artikel jeder Post hat. Das hilft bei der manuellen Verlinkung wichtiger Seiten. Dazu habe ich ein paar Haupt-Seiten definiert, wie die Bestseller-Liste, aktuelle Angebote oder auch die Startseite. Diese habe ich dann von anderen Unterseiten verlinkt, um Google zu zeigen, dass diese Seiten besonders wichtig sind.

Zudem habe ich auch ein Plugins für interne Links eingesetzt. Damit werden unter allen Artikeln automatisch ähnliche Artikel angezeigt.

Mehr Aufwand musste ich in die Offpage Suchmaschinenoptimierung stecken. Damit sind vor allem Backlinks gemeint, die eine brandneue Website braucht. Ich habe für meine Werkzeugkoffer-Nischenwebsite eine ganze Reihe von Backlinks gesetzt. So z.B. von Blog-Verzeichnissen, anderen eigenen Websites und Blogs, Social Networks, fremden Blogs und so weiter.

Dabei habe ich mich an die “Low Hanging Fruits” gehalten, also die recht einfach zu bekommenen Backlinks. Ich bin niemand, der Stunden in einen einzigen Backlink stecken will. In einer gut gewählten Nische ist das aber auch gar nicht notwendig. Da braucht es nicht viele Backlinks, um gut zu ranken.

Ebenfalls optimiert habe ich die Ladezeit meiner Nischenwebsite. Diese ist aus 2 Gründen wichtig. Zum einen rankt man mittlerweile in Google einfach besser, wenn die Site schnell lädt. Zum anderen bleiben die Besucher länger (durch die bessere Nutzererfahrung) und klicken eher auf Affiliatelinks. Mit Hilfe des einen oder anderen WordPress-Plugins zur Ladezeit-Optimierung ist das auch gar nicht so schwer.

Und so war ich mit meiner neuen Nischenwebsite erstmal zufrieden.

So hat sich die Nischenwebsite entwickelt

Die Erstellung der Nischenwebsite hat 3-4 Wochen gedauert und rund 25 Stunden habe ich in dieser Zeit investiert. Natürlich war die Website noch relativ klein und hatte noch nicht so viele Inhalte, aber es gab kurz darauf schon Traffic und erste Einnahmen, wenn auch nur geringe.

In den folgenden Monaten habe ich dann für weitere Inhalte gesorgt, noch ein paar SEO-Maßnahmen durchgeführt und ein paar technische Details verbessert. Aber die Hauptarbeit war nach 4 Wochen erledigt.

Danach hat sich die Nischenwebsite gut entwickelt. Nach 4 Monaten sah die Situation schon sehr gut aus. Die Rankings sind gestiegen, der Traffic von Google nahm von Woche zu Woche zu und mit fast 100 Euro pro Monat an Einnahmen war ich auch zufrieden.

Nach knapp einem Jahr sah es nochmal besser aus. Ich konnte in den ersten 11 Monaten rund 3.200 Euro einnehmen, wobei diese mit jedem Monat gestiegen sind. Besonders der Dezember 2014 war ein sehr guter Monat. Die Entwicklung war also positiv und es hat sich mal wieder gezeigt, dass es wichtig ist die richtigen Grundlagen zu legen, dann entwickelt sich so eine Nischenwebsite auch gut.

Hier noch ein Video-Rückblick ein Jahr nach dem Start der Nischenwebsite:

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Langfristige Einnahmen

Seit dem Start der Nischenwebsite sind nun mehr als 8 Jahre vergangen. Die Website bringt weiterhin gute Einnahmen, obwohl ich so gut wie nichts mehr daran gemacht habe gemacht habe.

Inzwischen nutze ich nur noch das Amazon-Partnerprogramm, da ich AdSense aus Datenschutzgründen entfernt habe. Dennoch gibt es weiterhin gute Einnahmen, so dass ich insgesamt seit dem Start mehr als 17.000 Euro mit dieser Nischenwebsite verdient habe.

Doch nicht immer lief alles problemlos. Zwischendurch habe ich die Domain gewechselt (statt ‘tests’ nun ‘kaufen’) und es hat gedauert, bis wieder gute Rankings entstanden sind. Trotz der Weiterleitung der alten Domain hat Google nicht einfach die Rankings übernommen, sondern meine Website erstmal schlechter gerankt. Das war eine interessante Erfahrung und ich habe daraus eine Menge gelernt.

Zudem ist mehr Konkurrenz dazugekommen, da durch meine Berichte viele andere Affiliates ebenfalls in genau diese Nische gegangen sind. Teilweise gab es sogar dreißte Kopien meiner Nischenwebsite, bei denen die Texte nur minimal angeändert wurden und das Layout fast 1:1 übernommen wurde. Das hat auch einige Rankings gekostet.

Dennoch kommen über den Longtail weiterhin viele Besucher und so bringt die Website auch viele Jahre später noch immer sehr gute passive Einnahmen.

17.000 Euro Einnahmen – Viel oder wenig?

Die Antwort auf diese Frage fällt sicher unterschiedlich aus, je nachdem, wen man fragt.

Für manche ist das ziemlich viel Geld. Wer mit der eigenen Website nicht mehr als ein Taschengeld im Monat verdient, für den wären solche Einnahmen ein Traum.

Für andere sind 17.000 Euro dagegen nicht so viel. Natürlich kann man davon nicht leben (gerade über den Zeitraum) und ein großes Portal, in das man viel Zeit steckt, bringt oft deutlich mehr ein.

Das ist aber der Punkt bei der Sache. Es sind einerseits die Erwartungen, die man selber hat. Es sollte einem klar sein, dass man mit einer Nischenwebsite nicht reich wird, aber man kann sich gute und dauerhafte passive Einnahmen aufbauen. Und was ist erst möglich, wenn man 10 solcher kleinen Nischenwebsites betreibt?

Aber auch der investierte Aufwand ist wichtig. Ich habe insgesamt vielleicht 100 Stunden in diese Nischenwebsite investiert und da sind 17.000 Euro Ertrag für mich toll. Das ist ein Stundenlohn von rund 170 Euro!

Es ist also ganz wichtig, dass man mit den richtigen Erwartungen an Nischenwebsites heran geht und sich darüber bewusst ist, dass die investierte Zeit großen Einfluss auf den Ertrag hat. Es gilt aber auch Erfahrungen zu sammeln und sich von Rückschlägen nicht entmutigen zu lassen. Auch meine ersten Nischenwebsites waren keine Erfolge, aber ich habe eine Menge gelernt und Erfolge gefeiert.

Zukunft der Nischenwebsites

Zum Schluss noch ein kurzer Ausblick. Ich plane in Zukunft wieder etwas mehr Zeit in diese und andere Nischenwebsites zu investieren. Ich möchte mehr Hintergrund-Informationen einbinden und weitere Produkt-Vorstellungen. Zudem habe ich noch ein paar weitere Ideen für diese und andere Projekte und ich möchte weitere Einnahmequellen einbauen.

Es ist dann aber immer noch eine Nischenwebsite, da ich in dieser Nische bleiben werde und das auch als großen Vorteil sehe. Aber es wird mehr Inhalte geben und damit sicher auch mehr Traffic und Einnahmen.

Mehr Informationen zum Aufbau und Ausbau einer Nischenwebsite, um damit gutes Geld zu verdienen, findet ihr in der neuesten Auflage meines Nischenseiten-Aufbau E-Books.

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6 Gedanken zu „Wie ich mehr als 17.000 Euro mit einer Nischenwebsite verdient habe!“

  1. Hallo Peer,

    das sind tolle Ergebnisse, die Deine Nischenseite zum Thema Werkzeugkoffer erreicht hat. Die Einnahmen seit 2014 können sich wirklich sehen lassen und ich finde diese sehr ansprechend.

    Mit meiner damaligen Webseite zum Thema Luftbefeuchter habe ich zeitgleich mit Dir am damaligen Nischenseiten-Wettbewerb teilgenommen.

    In den ersten Jahren sah bei mir die Einnahmenentwicklung genauso gut aus, 100 Euro pro Monat war über das Amazon-Partnerprogramm Routine, bis der Dezember 2020 kam. Genau nach sechs Jahren krachten die Besucherzahlen und Einnahmen ins Bodenlose, obwohl ich laufend weiter an der Webseite gearbeitet und regelmäßig neue Beiträge erstellt habe.

    Seitdem konnte ich diesen Zustand nicht wieder ändern und die vorhergehenden Ergebnisse vor Dezember 2022 erreichen. Ich kann sogar einen genauen Tag in den Statistiken benennen: Nikolaustag 2020.
    (Mein Stiefel war also nicht ganz so toll gefüllt….)
    Waren es 2018 und 2019 jeweils knapp über 12.000 Besuche, dann 2021 sogar fast 15.000 Besuche, rutschten die Zahlen im Jahr 2021 auf insgesamt 4.800 Zahlen hinunter. Gleichzeitig sinken natürlich die Einnahmen. Rechnet man die bisherigen Zahlen im Jahr 2022 statistisch hoch…landen wir wieder zwischen 4.500 und 5.000 Besucher.

    Sehr unerfreulich für meinen Geschmack und aktuell für mich auch nicht wirklich nachvollziehbar – aber schlimmer noch: Ich weiß nicht, wie ich das ändern kann.

    joergmichael

    Antworten
    • Hallo Joergmichael,
      danke für deine Einblicke. Das ist bei mir auch teilweise passiert. Die letzten gut 2 Jahre haben einige starke Google Updates mitgebracht und es hat sich gezeigt, dass man noch stärker auf Inhalte, Suchintention und Qualität gehen muss. Deshalb lege ich in der neuen Auflage meines eBooks noch stärkeren Wert darauf.

      Antworten
      • Hallo Peer,

        die Google-Updates der letzten 2-3 Jahre haben den Betrieb erfolgreicher Nischenwebsites wirklich nicht vereinfacht. Ich denke auch, dass starke Inhalte heutzutage ein muss sind. Wenn ich mich aber an die letzten Berichte von Martin (tagseoblog.de) zu seinen Nischenwebsites (lichtmikroskop.net, blutwert.net, etc.) erinnere, wird es anscheinend auch mit gutem Content schwierig.

        Wie siehst du denn die Zukunft der Nischenseiten? Meinst du, mit starken Inhalten und einer guten Qualität kann man heute noch ähnliche Ergebnisse wie mit deiner Werkzeugkoffer-Nischenseite erreichen oder muss man generell bescheidener sein, was den ROI angeht?

        Viele Grüße
        Enrico von klickfieber.de

        PS: Einen Artikel über die Zukunft der Nischenseiten würde ich sehr spannend finden. Als Leiter der Nischenseiten-Challenges hast du da bestimmt einen guten Überblick :)

        Antworten
        • Keine Frage, die Google-Welt hat sich sehr verändert. Das habe ich natürlich auch in die neue Auflage des eBooks mit einfließen lassen, aber da habe ich auch schon in den letzten Jahren weit mehr Wert auf Qualität, Leser-Fokus etc. gelegt.

          Aber auch die Themen, die man sich aussucht, werden noch wichtiger. Gesundheitsthemen sind sehr problematisch und nicht einfach.

          Ich werde auf jeden Fall weitere Artikel zu Nischenwebsites veröffentlichen, denn ich glaube, dass es auch heute noch möglich ist sehr gute und lukrative Nischenwebsites aufzubauen.

          Antworten
  2. Hallo Peer,
    danke für deinen tollen Beitrag.
    Ich würde auch gerne als Affiliate starten, habe aber das Problem, dass mich kein Programm aufnimmt.
    Wie gehe ich richtig vor? Brauche ich zuerst eine Website, auf der Traffic ist und melde mich dann zu Programmen an?
    Hier sehe ich nämlich das Problem, dass deine eine anfängliche Infoseite dann zu einer Verkaufsseite wird und das die Leute verärgern könnte. Oder liege ich damit falsch?
    Danke und Grüße

    Antworten
    • Hallo Englram,
      ja, du musst erstmal eine Website erstellen, bevor du dich für Partnerprogramme bewerben kannst.

      Das macht auch Sinn, denn wichtig ist es erstmal tolle Inhalte zu erstellen, die in Google gut ranken und damit für Besucher sorgen. Ohne gute Besucherzahlen auf deiner Website brauchst du auch keine Affiliatelinks einbauen.

      Ich habe nicht die Erfahrung gemacht, dass man Besucher verärgert, wenn man später Affiliatelinks einbindet. Wenn man hochwertige Inhalte bereitstellt und ehrliche Empfehlungen (in Form von Affiliatelinks) gibt, ist das für die Besucher in Ordnung.

      Antworten

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