10 Tipps, um dir einen guten Ruf und eine Blog-Marke aufzubauen!

10 Tipps, um dir einen guten Ruf und eine Blog-Marke aufzubauen!Kaum eine andere Art von Internet-Projekt ermöglicht einen so starken Markenaufbau mit persönlichem Touch, wie das beim Blog der Fall ist. Für den Erfolg des eigenen Blogs ist eine starke und unverwechselbare Blog-Marke und ein guter Ruf ein großer Pluspunkt.

In diesem Artikel meiner Blog-Start Serie gehe ich deshalb darauf ein, wie man als Blogger aus dem eigenen Blog eine richtige Marke machen kann und ich zeige, warum dies sinnvoll ist.

Ich gehe zudem auf den Aufbau eines guten Rufs ein, thematisiere mögliche Nachteile und gebe praktische Tipps. Zudem schildere ich meine Erfahrungen aus mehr als 5 Jahren bloggen.

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Warum sollte man eine Blog-Marke entwickeln?

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Das ist sicher die erste Frage, die einem in den Sinn kommt. Marken werden meist mit großen Konzernen, TV-Werbung und ähnlichem verbunden, aber Marken gibt es überall.

Eine Marke ist laut Wikipedia alles, was einen von konkurrierenden Produkte etc. unterscheidet und für den Konsument wiedererkennbar macht.

Es geht in diesem Artikel allerdings nicht um die Marke aus rechtlicher Sicht. Wir wollen also keine Marke anmelden etc..

Es geht vielmehr um den Aufbau eines eindeutigen und positiven Images, das den Blog gegenüber der unzähligen Konkurrenz hervorhebt.

In dem letzten Satz wurde dann auch schon einer der wichtigsten Gründe genannt. Das Internet beinhaltet eine unüberschaubare Anzahl von Websites, Blogs, Portalen, Foren und so weiter. Google und Co. helfen zwar bei der Suche nach den gewünschten Informationen, aber auch dann gibt es in der Regel noch sehr viele verschiedene Alternativen.

Um sich als Blog bzw. Blogger hier auf Dauer durchsetzen zu können, sollte man sich nicht nur auf die Google Suchergebnisse verlassen und die Tatsache, dass man eine gute Suchmaschinenoptimierung macht.

Indem man seinen eigenen Blog zu einer Marke entwickelt, die zumindest im eigenen thematischen Segment von vielen Nutzer gekannt und geschätzt wird, sorgt man nicht nur für mehr Besucher, sondern auch für eine gewisse Stabilität. So einem Blog wird auf Dauer mehr Vertrauen geschenkt und es hilft dabei eine Community aufzubauen.

Unter dem Strich wird eine Marke einem Blog deutliche Vorteile bei der positiven Entwicklung bieten und langfristig zum Erfolg beitragen.

Und da bei einem Blog der Betreiber sehr eng mit dem Inhalt verbunden wird, baut man damit auch gleichzeitig einen eigenen guten Ruf auf.

Was macht eine gute Blog-Marke aus?

Doch was macht eine Blog-Marke eigentlich genau aus?

Sehr viele Aspekte tragen dazu bei, dass sich am Ende so etwas wie eine Marke etabliert. Für Blogs sind dies vor allem diese 3 Punkte:

  1. Design

    Design-Aspekte, wie das Layout, die verwendeten Farben, das Logo und so weiter, tragen dazu bei eine Marke zu entwickeln oder eben nicht.

    Wer dagegen ein kostenloses Standard-Template nutzt, dass von hunderten oder tausenden anderen Blogs eingesetzt wird, wird kaum als etwas Besonderes oder Einzigartiges wahrgenommen.

    Auch die Qualität des Designs ist natürlich wichtig, wobei es hier ebenfalls darum geht, dass es zum Inhalt passt. Ein Blog über eine bestimmte Musikszene hat natürlich andere Anforderungen an das Layout, als ein Blog über Finanzthemen.

    Dennoch profitiert jeder Blog von einem passenden, hochwertigen und einzigartigem Design.

  2. Inhalt

    Ganz wichtig sind natürlich die Inhalte beim Aufbau einer Marke. Dabei geht es einerseits um Art und Qualität der Artikel selbst, aber auch um Stil und Tonalität.

    Wer keine lesenswerten und besonderen Inhalte bietet, wird nicht viel Erfolg beim Blog-Markenaufbau haben.

    Ebenso hat die Art und Weise, wie man mit seinen Lesern kommuniziert, Einfluss auf die Markenbildung.

  3. Blog-Entwicklung

    Der Blog-Erfolg kommt nicht über Nacht und genauso wenig kann man eine Blog-Marke in kurzer Zeit aufbauen und etablieren.

    Deshalb kommt der Entwicklung des eigenen Blogs ebenso eine wichtige Bedeutung zu. Wichtige Markenwerte wie Vertrauen, Wiedererkennbarkeit und Verlässlichkeit können nur über einen gewissen Zeitraum wachsen und deshalb ist es wichtig, dass man als Blogger langfristig denkt und handelt.

Sicher spielen noch andere Aspekte in den Aufbau und die Wahrnehmung einer Blog-Marke rein, aber die eben genannten sind sicher die wichtigsten Punkte.

Wie baut man eine Blog-Marke und einen guten Ruf auf?

Im Folgenden möchte ich 10 Tipps geben, wie man eine Blog-Marke aufbauen kann und den eigenen Ruf verbessert. Je mehr Tipps man umsetzt, umso größer sind die Chancen auf den Erfolg. Die Reihenfolge der Auflistung ist dabei eher zufällig.

Diese 10 Tipps sind übrigens nicht wirklich neu, sondern sind größtenteils bereits in den vorangegangenen Teilen dieser Artikelserie zu finden, da ich den Aufbau einer Blogmarke grundsätzlich für sinnvoll halte. Ich fasse sie hier aber nochmal zusammen.

Wer nicht daran interessiert ist eine Blog-Marke aufzubauen, sondern nur aus Spaß und Freude bloggt (was ja vollkommen in Ordnung ist), der kann die folgenden Tipps eher locker sehen. :-)

  1. Klarer Kurs

    Um aus einem Blog eine Marke zu machen, muss man einen eindeutigen Kurs fahren. Das bedeutet, dass man den eingeschlagenen inhaltlichen Kurs auf lange Sicht durchhalten sollte und sich klar positioniert.

    Natürlich ist es möglich und sinnvoll kleine Kurskorrekturen zu machen, aber für die Leser und Besucher muss auf Dauer erkennbar sein, wofür der Blog steht und um was es dort geht.

    Wer inhaltlich immer wieder abschweift oder plötzlich den Kurs ändert, wird es schwer haben eine Blog-Marke aufzubauen.

  2. Einzigartigkeit

    Eine Marke soll sich vor allem von der Konkurrenz unterscheiden. Deshalb ist es wichtig, dass man inhaltlich, optisch und vom eigenen Stil her auf Einzigartigkeit setzt. Das muss nicht jeden Artikel und jeden kleinen Aspekt betreffen, aber insgesamt sollte man nicht so einfach mit anderen Blogs zu verwechseln sein.

    Hiermit ist aber nicht Einzigartigkeit um jeden Preis gemeint, sondern trotz aller Einzigartigkeit muss man sich als Blogger natürlich selber damit identifizieren können, das Leser-Interesse abdecken und die Qualität muss ebenfalls stimmen.

  3. Qualität

    Stichwort Qualität. All die anderen Bemühungen werden nicht viel bringen, wenn die eigenen Blogartikel einfach nicht gut sind.

    Deshalb ist es wichtig, dass man eine hohe Qualität gemessen an den Erwartungen der Leser liefert. Dass dies von Blog zu Blog, Thema zu Thema und Zielgruppe zu Zielgruppe natürlich unterschiedlich sein kann, ist klar.

    Bei einem Blog über Schnäppchenangebote stellt sich die Qualität auf etwas andere Art dar, als bei einem Literatur-Blog.

  4. Wiedererkennungswert

    Die Inhalte und vor allem die Optik tragen stark zum Wiedererkennungswert eines Blogs bei. Das ist auch wichtig, da sich nur so eine Blog-Marke entwickeln kann.

    Ist der eigene Blog dagegen so austauschbar, dass ein Leser gar nicht weiß, ob er schon mal in dem Blog war oder nicht, wird sich auch keine Blog-Marke entwickeln.

  5. Reichweite

    Eine aktive Vermarktung ist wichtig, da eine Blog-Marke nur dann entstehen kann, wenn die potentiellen Leser diesen Blog auch wahrnehmen.

    Neben den eigentlichen Besuchern des eigenen Blogs spielen hier zum Beispiel soziale Profile, andere Blogs, Foren, YouTube, Instagram* etc. eine Rolle. Je präsenter der Blogger bzw. der Blog ist, umso eher steigt der Wiedererkennungswert und eine Marke kann sich entwickeln.

  6. Leidenschaft

    Hier hat der eine oder andere vielleicht Zweifel. Sicher gibt es viele Firmen mit Marken, die eher mit Kalkül und aus finanziellen Interessen handeln. Leidenschaft ist da manchmal nicht zu erkennen.

    Dennoch sind oft auch dort Menschen mit Leidenschaft dabei und ganz besonders für Blogs ist Leidenschaft und Spaß sehr wichtig, da Blog und Blogger sehr eng miteinander verknüpft sind.

    Es ist schon fast unmöglich auf Dauer einen Blog zu betreiben, wenn man für das Thema keine Leidenschaft und keinen Spaß beim Schreiben hat. Eine positive Außenwirkungen zu entwickeln, damit eine Marke daraus wird, ist ohne Leidenschaft nahezu unmöglich. Zumindest meiner Meinung nach.

  7. Konsistenz

    Wie oben schon gesagt, ist nicht nur ein klarer Kurs wichtig, sondern es ist zudem entscheidend, dass man diesen Kurs langfristig beibehält.

    Das gilt neben der inhaltlichen Ausrichtung z.B. auch für die Schreibfrequenz, die Beantwortung von Kommentaren und Mails, die Kommunikation über soziale Netzwerke, die Art und Weise der Monetarisierung etc..

    Natürlich gibt es bei einem Blog eine Weiterentwicklung, aber diese sollte in sich stimmig sein und bestimmte Werte und Eigenschaften des Blogs sollte man nicht einfach für mehr Profit etc. über Bord werfen.

  8. Durchhaltevermögen

    Eine Blog Marke zu etablieren und sich einen guten Ruf aufzubauen dauert sogar noch länger, als einen Blog erstmal grundsätzlich erfolgreich zu machen. Und hat man sich dann irgendwann einen Namen gemacht, dann gilt es dennoch immer weiter daran zu arbeiten.

    Der Aufbau einer Blog-Marke ist eine dauerhafte Aufgabe, die nie zu Ende sein wird. Nur Blogger, die sich dessen bewusst sind und dauerhaft in ihre Marke investieren, werden damit langfristig Erfolg haben. Durchhaltevermögen ist also sehr wichtig.

  9. Langfristig Denken

    Jede Entscheidung sollte von einem langfristigen Denken und nicht von kurzfristigen Interessen gesteuert sein. Wer für ein paar Euro kurzfristig schwach wird und damit seine Leser verärgert, wird auf Dauer keine vertrauenswürdige Marke aufbauen können.

    Deshalb sollte man sich immer fragen, wie sich bestimmte Entscheidungen und Maßnahmen wohl langfristig auswirken werden. Nicht an Geld denken, um Geld zu verdienen ist deshalb eine gute Maxime.

  10. Persönliches Image

    Zu guter Letzt ist natürlich das persönliche Image des Bloggers wichtig. Bei keiner anderen Wesbite-Art ist die Verknüpfung zwischen Auftritt und der Person dahinter so stark, wie das bei einem Blog der Fall ist.

    Blog und Blogger sind oft mehr oder weniger eins und es ist bei vielen bekannten Blogs kaum vorstellbar, dass der Blogger mal wechseln könnte. Es wäre einfach nicht mehr dasselbe.

    Deshalb sollte man auch bei seinen anderen Online-Aktivitäten darauf achten, dass man nicht völlig entgegengesetzt zum angepeilten Blog-Image handelt.

Vor- und Nachteile von Image-Aufbau

Der letztgenannte Punkt der Liste ist so wichtig, dass ich ihn nochmal gesondert behandeln will.

Blogger und Blog sind meist sehr eng miteinander verbunden und das bringt Vor- und Nachteile.

Vorteile

  • Das persönliche Vertrauen und die eigene Bekanntheit hilft dem eigenen Blog und umgekehrt. Von einem erfolgreichen Blog, der selbst eine Marke geworden ist, profitiert natürlich auch der Blogger und sein Image.
  • Die persönliche Ebene bildet eine starke und wichtige Verbindung zu den eigenen Lesern und hilft beim Aufbau einer Community. Leser sind viel eher bereit zu bleiben und wiederzukommen, wenn sie das Gefühl haben, den Blogger zu kennen und Teil einer aktiven Community zu sein.
  • Es wird zudem einfacher Kontakte aufzubauen. Sei es zu anderen Bloggern, Website-Betreibern oder zu Werbekunden, Sponsoren etc..
  • Man bekommt zum Beispiel Einladungen für Vorträge, Veranstaltungen etc. und einige bekannte Blogger werden auch von der klassischen Presse nach ihrer Meinung gefragt etc..
  • Test-Muster und individuelle Kooperationen mit Unternehmen sind ebenfalls viel einfacher möglich, wenn man ein gutes Image aufgebaut hat.

Nachteile

  • Allerdings bringt eine größere persönliche Bekanntheit auch Neider auf den Plan. Es gibt nun mal leider auch nicht so nette Zeitgenossen und je bekannter man wird, umso mehr davon kommen aus ihren Löchern gekrochen. Stichwort Trolle und Hater.
  • Man steht persönlich stärker in der Schusslinie. Kritik am Blog wird selten von persönlicher Kritik getrennt. Umso wichtiger wird es, die Konsequenzen des eigenen Handelns zu bedenken.
  • Die enge Verknüpfung kann zudem Probleme bereiten, wenn man den Blog vielleicht später mal verkaufen möchte. Gerade bei Blogs ist der Wechsel des Bloggers recht problematisch.

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Ergebnis anschauen

Je bekannter der Blog wird, umso bekannter wird in der Regel auch der Blogger selbst. Das bringt sowohl Vorteile, als auch Nachteile mit sich.

Dessen sollte man sich bewusst sein und sich vorher überlegen, ob man gern etwas mehr in der Öffentlichkeit steht (wobei hier primär die eigene Branche und nicht die generelle Öffentlichkeit gemeint ist) oder lieber nicht.

Wobei ich aber auch sagen muss, dass man als Blogger zwar ein Image aufbauen kann, aber dennoch nicht sein ganzen Leben in die Öffentlichkeit tragen muss, wie es viele Influencer tun. Ich habe mein Privatleben immer auch privat gehalten und dennoch Erfolg gehabt.

Wie lange dauert es eine Blog-Marke aufzubauen?

Wie oben schon geschrieben, dauert der Aufbau einer Marke recht lange. Man muss erstmal einen gewissen Erfolg und eine gewisse Reichweite mit seinem Blog erreichen, bevor es im nächsten Schritt zum Aufbau einer Blog-Marke kommen kann. Deshalb sollte man einige Jahre dafür einrechnen.

Hat man aber eine Blog-Marke etabliert, dann hat man eine relativ stabile und dauerhafte Position inne, die nicht so leicht durch einen neuen Blog oder ähnliches gefährdet werden kann.

Fazit

Keine Frage, es ist langwierig und nicht so einfach eine Blog-Marke aufzubauen.

Wer jedoch langfristig denkt und auf Dauer mit Kopf und Herz an seinem Blog arbeitet, der hat irgendwann einen gewissen Bekanntheitsgrad und Image erreicht.

Ist man erstmal soweit gekommen, kann man von vielen Vorteilen profitieren.

So geht es weiter
Im nächsten Teil meiner Artikelserie geht es um die technische Pflege des eigenen Blogs.

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