So verdienst du die ersten 100 Euro mit einem Newsletter

So verdienst du die ersten 100 Euro mit einem NewsletterNewsletter sind fast so alt wie das Internet, aber immer noch sehr nützlich und lukrativ. Warum das so ist und wie man die ersten 100 Euro mit einem Newsletter verdienen kann, erfahrt ihr im Folgenden.

Dabei gehe ich auch der Frage nach, wie schnell man mit einem Newsletter Geld verdienen kann und worauf man dabei achten muss.

Zudem gebe ich Einblicke in meine Erfahrungen und freue mich natürlich auch über euer Feedback in den Kommentaren.

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Wie schnell kann man mit einem Newsletter Geld verdienen?

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Das ist eine der ersten Fragen von vielen Einsteigen, die ihren ersten Newsletter starten.

Auch diese Frage kann ich, wie bei vielen anderen Themen, nicht so einfach beantworten, denn es kommt auf verschiedene Faktoren an. Allerdings kann man grundsätzlich sagen, dass es nicht über Nacht funktioniert viel Geld mit einem Newsletter zu verdienen.

Ein erfolgreicher Newsletter basiert auf einem umfangreichen und interessierten Abonnenten-Stamm und den muss man erstmal aufbauen.

Je nach deiner eigenen Reichweite, also welche eigenen Websites, Social Media Profile und so weiter du hast, um so leichter und schneller wird es dir gelingen, viele Newsletter-Abonnenten zu gewinnen und umso schneller verdienst du die ersten 100 Euro mit einem Newsletter.

So baust du einen Newsletter auf, um Geld zu verdienen

Im Folgenden zeige ich Schritt für Schritt, was notwendig ist, um die ersten 100 Euro mit einem Newsletter zu verdienen.

1. Spannendes und lukratives Thema finden

Top 100 Artikel - Interessante Inhalte für einen NewsletterWie bei einer neuen Website, ist eine gute Planung wichtig. Deshalb solltest du als erstes ein spannendes und lukratives Thema finden, welches viele Menschen dazu bringt, deinen Newsletter zu abonnieren.

Das klappt am besten, wenn du dir deine bestehende Website oder ein anderes Projekt anschaust und prüfst, welche Inhalt da am beliebtesten sind. So habe ich hier in meinem Blog zum Beispiel die Top 100 Artikel aufgelistet aus den letzten 30 Tagen. Das ist ein guter Startpunkt für die Auswahl eines interessanten Themas für einen neuen Newsletter.

Aber auch andere Schwerpunkte oder aktuell besonders spannende Themen können sich dafür eignen.

Wichtig ist, dass dein Newsletter ein konkretes Thema behandelt und die potentielle Zielgruppe unbedingt mehr darüber wissen und keine Infos verpassen möchte. Dann sind viele Menschen bereit deinen Newsletter zu abonnieren.

2. Newsletter-Verteiler aufbauen

Im zweiten Schritt geht es dann daran den Newsletter-Verteiler aufzubauen, also Abonnenten für deinen Newsletter zu gewinnen.

Dazu solltest du zum einen alle vorhandenen Möglichkeiten nutzen, die du hast. Also baue das Anmeldeformular für deinen Newsletter in deine Website ein und in deinen Blog. Verlinke zudem das Anmeldeformular in deiner Navigation, auf deinen Social Media Profilen und so weiter.

Auch lohnend ist ein neuer Artikel, in dem du den Newsletter vorstellst und aufzeigst, warum es sich lohnt diesen zu abonnieren. Das ist generell wichtig! Die Leser wollen keinen Newsletter, sie wollen Lösungen, Vorteile und exklusive Informationen. Schildere also kompakt und gut ersichtlich, warum es sich lohnt deinen Newsletter zu abonnieren.

Kostenlose Downloads und andere Boni für Newsletter-Abonnenten sind sehr hilfreich dabei neue Abonnenten zu gewinnen.

Eine weitere Möglichkeit ist es, mit anderen Websites und Blogs zu kooperieren. So könnte man Werbung für den eigenen Newsletter auf andern Websites schalten oder Gastartikel schreiben, in denen man die eigene Newsletter-Seite verlinkt.

Möglich ist auch ein Kauf von Abonnenten. Es gibt Anbieter im Netz, die eMails verkaufen. Das ist oft aber nicht zu empfehlen. Zum einen kannst du dir nicht sicher sein, dass die Personen hinter den eMail-Adressen wirklich zugestimmt haben. Schließlich ist das Double-Opt-In bei der Newsletter-Anmeldung in Deutschland Pflicht. Sonst kann es Abmahnungen geben.

Zum anderen brauchst du nicht einfach nur viele Abonnenten, sondern genau die richtigen! Beim Kauf von eMail-Adresse bekommt man aber selten wirklich die Menschen, die sich für deine Infos interessieren.

Also nutze lieber deine eigenen Websites und Social Media Profile, um genau die Menschen für deinen Newsletter zu gewinnen, die sich dafür wirklich interessieren.

3. Hilfreiche Newsletter-Inhalte mit Mehrwert

Hast du es geschafft genug Abonnenten für deinen Newsletter zu gewinnen, dann musst du deinen Versprechen Taten folgen lassen. Was aber bedeutet genug?

Ein paar hundert Abonnenten sollten es schon sein, aber damit kannst du dann auch schon wirklich Geld verdienen.

Plane deine ersten Newsletter-Ausgaben sorgfältig und biete Inhalte mit Mehrwert, die deinen Abonnenten gefallen. Dann werden viele davon deinen Newsletter öffnen und auch auf die Links klicken.

Hilfreiche Newsletter-Inhalte können sehr vielfältig sein. So sind Praxis-Tipps, exklusive News, Einblicke hinter die Kulissen, Praxis-Beispiele, besondere Angebote und so weiter gute Inhalte für einen Newsletter. Vor allem wenn es Inhalte sind, die man auf deiner Website nicht bekommt, abonnieren viele den Newsletter und lesen diesen.

Aber natürlich ist ein Newsletter ebenfalls eine gute Möglichkeit zur Zusammenfassung und “auf dem Laufenden” halten. So habe ich Öffnungsraten von 60% und mehr, obwohl ich sehr häufig “einfach nur” die letzten und interessantesten Artikel von meinen Blogs im Newsletter auflistet.

Der Grund dafür, dass dies funktioniert: Die wenigsten Menschen schauen täglich auf deiner Website vorbei. Deshalb ist es ebenfalls hilfreich, wenn man z.B. einmal im Monat die besten neuen Artikel im Newsletter auflistet.

So verdienst du die ersten 100 Euro mit einem Newsletter

Hast du nun also einen guten Newsletter-Verteiler und interessante Inhalte, dann kannst du damit beginnen Geld mit deinem Newsletter zu verdienen.

Das ist dann eigentlich recht einfach. Hier ein paar Möglichkeiten:

  • Affiliatelinks einbauen

    Sehr beliebt und einfach umzusetzen ist der Einbau von Affiliatelinks. Es gibt unzählige Partnerprogramme und so findet eigentlich jeder mindestens ein passendes Partnerprogramm für das eigene Thema.

    In nutze zum Beispiel dutzende verschiedene Partnerprogramme. Teilweise sehr spezielle, die von einzelnen Online-Services bereitgestellt werden. Aber zum Beispiel auch das Amazon Partnerprogramm, welches Millionen verschiedene Produkte bietet.

    Und so kannst du aktuelle Angebote, neue Produkte, eigene Reviews, Bestseller etc. im Newsletter verlinken und entweder direkt den Affiliatelink im Newsletter einbinden oder zum passenden Artikel auf der eigenen Website verlinken. (da Amazon Affiliatelinks nicht im Newsletter verwendetet werden dürfen, sollte man auf ein entsprechendes Review auf der eigenen Website verlinken)

    Dass die Klickraten in deinem Newsletter sehr gut sein können, zeigt der folgende Screenshot.

    Newsletter - Klickrate Beispiel

    Beispielrechnung:
    Bei 1.000 Newsletter-Abonnenten und einer 60% Öffnungsrate schauen sich 600 Leser deinen Newsletter an. Bei einer Klickrate von 20% auf einen Affiliatelink gelangen 120 Leser zu dem Angebot.

    Wenn die Conversionrate dann bei 10% liegt, machst du 12 Sales. Je nach Produkt sind das dann oft niedrige bis mittlere zweistellige Einnahmen.

    Wie hoch ist die durchschnittliche Klickrate auf alle Links deiner Newsletter?

    Ergebnis anschauen

  • Werben verkaufen

    Ich verkaufe Werbung im Newsletter von Selbstständig im Netz. Werbekunden können für einen gewissen Zeitraum eine Textanzeige buchen, die dann einmal pro Monat im Newsletter angezeigt wird.

    Je nach Abonnenten-Zahl deines Newsletters können die Preise pro Anzeige natürlich variieren. Bei kleineren Newslettern sind es 20-50 Euro, bei großen ein paar hundert Euro.

    Finde Werbekunden für deinen Newsletter und dann verdienst du die ersten 100 Euro mit einem Newsletter relativ schnell.

  • Sponsor

    Ähnlich gelagert ist der Sponsor. Wenn du eine Firma findest, die deinen Newsletter sponsert, kannst du sehr schnell 100 Euro und mehr damit verdienen.

    Der Sponsor wird dann meist schon im Header des Newsletter genannt und in der Einleitung.

  • Eigene Produkte bewerben

    Hast du bereits eigene Produkte, wie ein eigenes eBook oder zum Beispiel ein eigenes Premium-Plugin, dann ist der Newsletter natürlich ebenfalls ideal dafür, mehr Sales zu generieren. Aber natürlich nur, wenn die Zielgruppe passt.

    Ich nutze meinen Newsletter immer mal wieder, um meine eigenen eBooks zu bewerben und das bringt jedes mal ein paar Sales und damit gute Einnahmen.

    Ebenfalls möglich ist es den Newsletter zu nutzen, um eine bezahlte Mitgliedschaft zu bewerben, wenn man diese anbietet.

  • Crowdfunding

    Immer häufiger nutzen Podcaster, YouTuber und andere Newsletter, um ihre Crowdfunding-Angebote zu bewerben.

    Nutzt man als Podcasterin z.B. Patreon oder Steady, dann kann man mit einem Newsletter die Fans und Hörer zum einen auf dem Laufenden halten, welche neuen kostenlosen Episoden erschienen sind.

    Man kann aber eben zusätzlich auch die Premium-Episoden bewerben und neue Unterstützer gewinnen.

Einnahmen und Ausgaben

Ein Newsletter kostet Geld. Kostenlose Angebote taugen nichts und einfach über das eigene Mail-Programm hunderte Mails zu versenden ist ebenfalls keine gute Idee.

Doch es ist verhältnismäßig günstig, wenn man bedenkt, wie zuverlässig man die eigene Zielgruppe erreicht und wie gut man damit Geld verdienen kann.

Für Leser meines Blogs hat CleverReach ein besonderes Angebot*. Die ersten 3 Monate könnt ihr bis zu 5.000 Empfänger komplett kostenfrei anschreiben und beliebig viele Newsletter an diese versenden.

Das ist eine gute Möglichkeit, kostenlos den ersten eigenen Newsletter zu starten und Einnahmen zu erzielen.

Langfristig musst du natürlich gegenrechnen, was der Newsletter-Versand kostet und was du mit dem Newsletter einnimmst. Wenn du die oben aufgelisteten Tipps beachtest, wirst du mehr verdienen, als ausgeben.

Meine Erfahrungen

Ich selber nutze mehrere Newsletter und habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Gerade in den heutigen Zeit, wo durch Google Updates schnell mal eine Website abgestraft wird und man Traffic verliert, ist ein großer Newsletter-Verteiler ein wichtiges Standbein.

Hier im Blog habe ich schon sehr lange einen Newsletter, aber vor ein paar Jahren habe ich den Verteiler gelöscht und neu begonnen. Das lag einfach daran, dass zu viele “Leichen” als Abonnenten drin waren, die nie eine Mail geöffnet haben. Deshalb ist es sehr wichtig, dass man eine gute Pflege des Abonnenten-Stammes durchführt und immer mal wieder völlig inaktive Abonnenten löscht. Dazu bald mehr in einem eigenen Artikel.

Vor allem mit meinem SiN-Newsletter verdiene ich gutes Geld und nutze diesen direkt und indirekt dafür, eigene Produkte zu bewerben, aber auch Inhalte meines Blogs zu pushen.

So setze ich den Newsletter aktuell unter anderem dafür, um meine Community eBook-Challenge 2023 zu pushen. Das bringt nicht nur mehr Traffic und Interesse für dieses coole Projekt, sondern auch die Sales meines “eBook schreiben”-eBooks steigen.

Wie habt ihr die ersten Einnahmen mit eurem Newsletter erzielt und welche Tipps könnt ihr geben?

Ich freue mich sehr über eure Kommentare und Einblicke.

Geld verdienen mit eigenem eBook

10 Gedanken zu „So verdienst du die ersten 100 Euro mit einem Newsletter“

  1. Moin Peer,

    vielleicht sollte man noch drauf hinweisen, dass es nicht erlaubt ist, Amazon Affiliate links direkt in den Newsletter einzubauen und man hier den Weg über die Webseite gehen muss.

    Grüße Johannes

    Antworten
    • Hallo Johannes,
      da hast du recht. Habe ich zwar schon in anderen Artikeln immer wieder erwähnt, aber auch hier sollte das nochmal kurz angemerkt werden.

      Tschau,
      Peer

      Antworten
    • Vllt. sollte man auf Amazon Affiliate Links ganz verzichten.
      Die Marktmacht von Amazon ist schon jetzt viel zu groß.
      Wenn dann in naher zukunft Amazon das Monopol erreicht hat ist es eh vorbei mit den Amazon Affiliate Links.
      Ein Monopolist braucht nämlich keine Werbung mehr zu machen, weil es keine Alternativen mehr gibt!

      Antworten
      • Das ist natürlich immer eine Entscheidung, die man als Nutzer treffen muss. Ich nutze Amazon sehr lange und bin als Kunde sehr zufrieden. Auf der anderen Seite sehe ich natürlich die Marktmacht, aber die gibt es ja nicht ohne Grund.

        Als Affiliate merkt man auch sehr gut, dass die meisten Besucher sehr gern bei Amazon einkaufen.

        Antworten
        • Wie bereits geschrieben.
          Wenn amazon das Monopol erreicht hat, dann kannst du deine Affiliate Einnahmen mit amazon in den Wind schreiben. Die Affiliate-Provisionen sind doch vor kurzem erst von amazon empfindlich gekürzt worden. Das war erst der Anfang. Warte mal ab!

          Antworten
          • Ich wüsste nicht, dass Amazon die Provisionen in Deutschland empfindlich gekürzt hätten und ganz ehrlich, das Monopol hat Amazon schon seit vielen Jahren.

            Aber unter dem Strich hast du natürlich recht. Man sollte nie nur auf Amazon setzen. Das kann evtl. nach hinten losgehen.

          • Problem ist aber, dass der Marktanteil von amazon stetig weiter steigt.
            Irgendwann ist der Punkt erreicht, da braucht amazon keine Affiliates / Werbepartner mehr.
            Aber gut, bis dahin noch soviel Kohle scheffeln wie möglich ist wohl ein Prinzip des Kapitalismus.

          • Das ist natürlich nur eine Vermutung und seit Jahren prophezeien viele das Ende des Amazon Partnerprogramms. Bisher ist das nicht passiert und ich sehe das auch nicht kommen. Solange es die Einnahmen von Amazon steigert, und das tut es, warum sollte man das Partnerprogramm einstellen?

            Aber insgesamt ist das natürlich alles Spekulation, denn niemand weiß, was Amazon diesbezüglich vorhat. Aber ich stimme dir zu, man sollte sich nicht allein darauf verlassen.

  2. Wünsche dir, dass du Recht behälst!
    Wenn ich mir deine Site so anschaue, dann scheinen Amazon-Affiliate-Provisionen deine Haupteinnahme zu sein.
    Wenn die wegbrechen würden, dann wäre das wahrscheinlich ziemlich übel!

    Antworten
    • Also hier im Blog macht Amazon nicht viel aus. Das ist bei anderen Websites mehr, aber meine Haupteinnahmequelle ist es nicht. Da gibt es andere Einnahmequellen, die noch lohnender sind, wenn die Website passt.

      Antworten

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